Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte der Schule 1
2 Kurzinformationen über die Englischklassen 1
3 Grobe Planung aller gehaltenen Stunden 2
3.1. Klasse 6 2
3.2. Klasse 8
4 Detaillierte Darstellung und Auswertung von zwei
Unterrichtsstunden 10
4.1. Klasse 6 (Stunde vom 16.03.2009) 10
4.2. Klasse 8 (Stunde vom 13.03.2009) 13
4 Einschätzung der Hospitationen 15
5 Gesamteinschätzung der im Praktikum geleisteten Arbeit
und gewonnenen Erfahrungen 15
Geschichte der Schule 1
Ich habe mein Praktikum am Berthold-Bracht Gymnasium absolviert. Diese Schule hat eine lange Geschichte: Am 28. Oktober 1952 wurde sie als EOS Reick gegründet, um Schülern die Möglichkeit zu geben, ein Abitur zu absolvieren. Diese erweiterte Oberschule erhielt den Namen des tschechischen Widerstandskämpfers Klement Gottwald. Auf Grund sinkender Schülerzahlen musste die Lehranstalt von 1963 bis 1967 geschlossen werden. Durch wiederkehrenden Bedarfszuwachs an Oberschulen wurde sie auf einer Etage neu eröffnet. Die Namensgebung dieser EOS ist bis zum 27. November 1969 zurück zu verfolgen. An diesem Tag fand ein Treffen zwischen Helene Weigel, der Witwe Brechts, und einer Brigade des VEB Metalleichtbaukombinat-Industriemontage Leipzig namens "Bertolt Brecht" statt. Dabei unterbreitete sie den Vorschlag, dass diese Brigade sich eine Patenklasse suchen sollte. Noch im selben Jahr kündigte die "Bertolt-Brecht-Brigade" ihr Interesse an einer Patenschaft mit der damaligen Klasse 10 F/2 der EOS Reick an. Am 5. Oktober 1970 kam es zum ersten Kontakt zwischen der Klasse und Helene Weigel im "Strehlener Hof" am Wasaplatz. Es folgten jährliche Berlin-Besuche von Klassen der Schule, die jeweils durch die Patenbrigade vermittelt wurden. Dadurch entstand eine enge Beziehung der EOS zum von Brecht gegründeten Berliner Ensemble. Die Brigade war es auch, die Helene Weigel den Vorschlag machte, der Lehranstalt den Namen ihres verstorbenen Ehegatten zu verleihen.
Die Schule besteht aus zwei Gebäuden, wobei eines der beiden früher als Grundschule gedient hat und heute für das Gymnasium genutzt wird. Die Schule verfügt über mehrere Computerfachräume, die es den Schülern ermöglichen schon ab Klasse 5 intensiv mit den neuen Medien zu arbeiten. Eine Besonderheit der Schule ist das Programm der „International School“, die es Schülern ermöglichen soll, sowohl das deutsche Abitur als auch einen international anerkannten, englischen Abschluss zu erreichen.
Kurzinformationen über die Englischklassen 2
Ich habe meine Unterrichtsstunden in einer sechsten und einer achten Klasse gehalten. Die sechste Klasse, die ich schon von den SPÜ-Veranstaltungen Englisch kannte, bestand aus 26 Schülern, 14 Jungen und 12 Mädchen. Es war eine klare Klassenstruktur zu erkennen, die Klasse hielt fest zusammen und die Schüler unterstützten sich gegenseitig, wenn Probleme auftraten. Das Interesse der Schüler am Fach Englisch war relativ groß, was vor allem an der Art und Weise der Englischlehrerin lag. Die Schüler, das ist mir in meinen Hospitationsstunden aufgefallen und waren unheimlich wissbegierig. Auch wenn es in der Klasse, wie allgemein
üblich, auch ein Leistungsgefälle gab, waren die Unterschiede nicht so stark ausgeprägt wie beispielsweise in der achten Klasse, in der ich auch unterrichtet habe. Es schien mir so, als ob die stärkeren Schüler in der Klasse die etwas schwächeren animierten sich anzustrengen, auch wenn es zweifelsohne einige Schüler gab, deren Leistungen dennoch eher schlecht waren. Die Klasse 8, die ich unterrichtet habe, bestand aus 12 Mädchen und 9 Jungen. Es handelte sich auch hier um einen festen Klassenverband, der gut zusammenhielt. Allerdings muss man anmerken, dass sich viele Schüler zu dieser Zeit in „einer schwierigen Phase“, i.e. der Pubertät, befanden und mit ziemlich vielen Dingen außer der Schule beschäftigt waren. Dies spiegelte sich zum einen in einer sehr oft starken Unruhe im Unterricht und einem verstärkten Wunsch des Austestens der Grenzen. Innerhalb der Klasse gab es zudem ein starkes Niveaugefälle. Es gab einen Schüler, der auch schon mehrmals in den USA war und dessen Englisch dementsprechend gut war. Allerdings war die Mehrzahl der Schüler eher mit den ihnen übertragenen Aufgaben überfordert. Dies zeigte sich vor allem in ihren Fähigkeiten sich mündlich auszudrücken. Zudem mangelte es einigen von ihnen auch an Allgemeinwissen, wie ein Test zu allgemeinen Informationen zu den USA zeigte.
Grobe Planung aller gehaltenen Stunden 1
3
3.1. Klasse 6
Datum: 02.03.2009
Zeit: 12:15 Uhr bis 13:00 Uhr Thema: Poor Dan! (LB S. 64)
Ziel: S lernen neue Vokabeln und üben das verstehende Lesen
1 Ich habe einige Improvisationsstunden gehalten, die ich hier nicht aufführe. Dazu gehört beispielsweise der Förderunterricht, bei dem schwache Schüler kamen und ich mit ihnen bestimmte Übungen machte oder Texte im Buch noch mal las. Zudem habe ich in der 8. Klasse ein Projekt geleitet, bei dem sie mit Hilfe der neuen Medien eine Broschüre über einen US-amerikanischen Nationalpark erstellen sollten. In diesen Stunden habe ich Hilfestellungen gegeben, die Stunden liefen aber nicht nach einem festen lesson plan.
Arbeit zitieren:
Elisa Mätzig, 2009, Praktikumsbeleg B Englisch, München, GRIN Verlag GmbH
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