Inhaltsverzeichnis
1 Abbildungsverzeichnis. 3
2 Einleitung. 4
2.1 Problemstellung. 4
2.2 Zielsetzung der Arbeit. 4
3 Grundlagen. 5
3.1 Begriffsdefinition Employer Branding. 5
3.2 Nutzen einer Employer Brand. 6
3.3 Begriffsdefinition Personalmarketing 8
3.4 Nutzen des Personalmarketings 10
4 Erarbeitung von Abgrenzungsmerkmalen 11
4.1 Markenaufbau beim Employer Branding. 12
4.2 Employer Branding als Managementaufgabe 12
4.3 Bündelungsfaktor Employer Branding. 14
5 Schlussbetrachtung 15
6 Literaturverzeichnis 16
2
1 Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Die fünf Wirkungsdimensionen des strategischen Employer Branding aus dem Artikel: Werttreiber Employer Branding: Geringere Kosten, bessere Leistung, zufriedenere Kunden, mehr Umsatz. URL:
http://www.employerbranding.org/downloads/publikationen/DEBA_001_EB_We rttreiber.pdf, Abruf am 27.12.2008
3
2 Einleitung
2.1 Problemstellung
Der Fachkräftemangel wird zu einem immer gravierenderen Problem für Unternehmen. Schon 1998 kündigte die Unternehmensberatung McKinsey den „War for talents“ an. 1 Für Deutschland gilt dies im besonderen Maße, da wir durch unseren Lebensstandard und unsere gesellschaftlichen und politischen Strukturen, im Bereich der Personalkosten einen komparativen Nachteil gegenüber anderen Ländern kompensieren müssen. 2 Eine Wissensgesellschaft braucht für immer komplexer werdende Aufgaben nicht die Masse, sondern die Klasse der Bewerber. Employer Branding und Personalmarketing werden hierbei zu wichtigen Werkzeugen. Seit fast einem halben Jahrhundert setzt sich die Wissenschaft mit dem Phänomen des Personalmarketings auseinander, dabei ändert sich das Begriffsverständnis sowohl über die Zeit, als auch bei den unterschiedlichen Autoren. 3 Mit dem Employer Branding erobert die Marke auch den Bereich des Arbeitsmarktes. Dieser stellt einen, für den nachhaltigen Erfolg der Unternehmen, bedeutenden Markt dar, an dem es sich ebenso zu behaupten gilt, wie auf dem Absatz- und Kapitalmarkt. 4 Sowohl der Ansatz des Employer Branding, wie auch der des Personalmarketings liefern ähnliche, aber auch unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten für das oben genannte Problem. Trotzdem setzen einige Autoren die Ansätze gleich und verwerfen Employer Branding als eigenständigen Begriff. 5
2.2 Zielsetzung der Arbeit
Ziel dieser Arbeit ist es eine Abgrenzung zwischen Employer Branding und dem klassischen Personalmarketing herzuleiten. Dazu werden im ersten Schritt die beiden Ansätze definiert und deren Nutzenpotentiale dargestellt.
Im zweiten Schritt werden aus der Literatur Abgrenzungsmerkmale herausgearbeitet, die die beiden Ansätze unterscheidbar machen.
1 Vgl. Ortner, M., (2009), S.9
2 Vgl. Schumacher, F./ Geschwill, R., (2009), S.13
3 Vgl. Beck, C., (2008), S.9
4 Vgl. Hellmann, K.-U./Pichler, R., (2005), S.17
5 Vgl. Zaugg, R.-J., (2002), S.13
4
3 Grundlagen
3.1 Begriffsdefinition Employer Branding
In der Literatur finden sich unterschiedliche Definitionen des Begriffes Employer Branding, deshalb wird im ersten Schritt auf den Begriff Employer Brand eingegangen, um dann den Begriff Employer Branding zu definieren.
Employer Brand bedeutet in der direkten Übersetzung Arbeitgebermarke. Mit einer Marke werden bestimmte Vorstellungen und Gefühle verbunden, die in der Psyche des Konsumenten ein unverwechselbares Vorstellungsbild von einem Produkt oder einer Dienstleistung hervorrufen 6 . Das Markenkonzept aus der Absatzwirtschaft wird auf den Personalmarkt übertragen, dabei muss die Positionierung der Arbeitgebermarke mit den Zielen des Unternehmens übereinstimmen. Wenn dabei die „innere Einstellung“ eines Unternehmens mit der Darstellung nach außen übereinstimmt, werden diese Botschaften authentisch wahrgenommen. 7 Die Employer Brand ist somit ein Teilaspekt der gesamten Unternehmensmarke. Diese richtet sich an Zielgruppen und orientiert sich dabei nicht nur an Kunden, sondern auf verschiedene Interessengruppen, wie Aktionäre, aktuelle und potentielle Mitarbeiter, Lieferanten, Medien, Öffentlichkeit um nur einige zu nennen. 8
Während der Begriff der Employer Brand den Markenaufbau darstellt, beschreibt der Begriff des Employer Branding den Prozess dieses Markenaufbaus. Dieser Prozess umfasst „… alle Entscheidungen, welche die Planung, Gestaltung, Führung und Kontrolle einer Arbeitgebermarke sowie der entsprechenden Marketingmaßnahmen betreffen, mit dem Ziel, die umworbenen Fach-und Führungskräfte präferenzwirksam zu beeinflussen.“ 9 Somit ist Employer Branding ein integrierter unternehmensstrategischer Prozess, der Aufgaben aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen, wie der Personalabteilung, dem Marketing und der Unternehmensleitung vereint. Die Personalabteilung bringt hier Aspekte der Personalbeschaffung und Mitarbeiterentwicklung ein, das Marketing Wissen aus dem Bereich der Markenbildung, Markenführung und
6 Vgl. Meffert, H. et al. ,(2007), S.847.
7 Vgl. Schumacher, F./ Geschwill, R., (2009) , S.37.
8 Vgl. Bruhn, M., (2004), S.165.
9 Petkovic, M., (2007), S.70.
5
Arbeit zitieren:
Christian Schulz, 2009, Employer Branding als Abgrenzung zum klassischen Personalmarketing, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Employer Branding - Die Arbeitgebermarke aus institutionenökonomischer...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 24 Seiten
Personalmarketing vor dem Hintergrund des zu erwartenden Fachkräfteman...
BWL - Personal und Organisation
Diplomarbeit, 92 Seiten
Personalmarketing in Unternehmen
Darstellung an ausgewählten Pr...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 27 Seiten
Allgemeine Aufgaben des Betriebsrates nach § 80 (1) BetrVG (Stand 2008...
Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht
Seminararbeit, 18 Seiten
Der Kampf um High-Potentials in Deutschland
Instrumente zur frühzeitigen R...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Bachelorarbeit, 51 Seiten
Employer Branding oder Bildung einer Arbeitgebermarke
Kann Employer Branding zur Sic...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 19 Seiten
Qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen binden mit dem "Empl...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 23 Seiten
Ressourcenmanagement - Ein Ansatz zur Bewältigung der steigenden und s...
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Diplomarbeit, 157 Seiten
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Wissenschaftlicher Aufsatz, 28 Seiten
Grundlagen und empirische Bedeutung des strategischen Personalmanageme...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 24 Seiten
Erstellung und Evaluation eines Assessment Centers zur Personalauswahl...
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Hausarbeit, 33 Seiten
Country of Origin und seine affektive Komponente
Darstellung des Konstruktes un...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 19 Seiten
Entwicklung und Pflege einer Unternehmenskultur
Ein ernst zu nehmender Erfolgs...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Diplomarbeit, 91 Seiten
Customer Relationship Management (CRM) und CRM-Systeme
Gründe für das Scheitern und V...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 82 Seiten
Christian Schulz's Text Employer Branding als Abgrenzung zum klassischen Personalmarketing ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Christian Schulz hat den Text Employer Branding als Abgrenzung zum klassischen Personalmarketing veröffentlicht
Christian Schulz hat einen neuen Text hochgeladen
Employer-Branding: Bedeutung für die strategische Markenführung
Forschungsergebnisse im Kontex...
Mareike Ulrike Wolf
Employer Branding als Erfolgsfaktor
Eine conjoint-analytische Unte...
Nadine Andratschke, Stefanie Regier, Frank Huber
Marktorientiertes Personalmanagement durch Employer Branding
Theoretisch-konzeptioneller Zu...
Christoph Stritzke
0 Kommentare