Hausarbeit zum Proseminar:
Gruppenarbeit und Gruppenprozesse
WS 2002/03
Vorgelegt von:
Brigitte Krumfuß
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Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung S.2
2. Kennzeichen des Taylorismus S.3
2.1. Geschichtlicher Hintergrund S.3
2.2. Entstehungsbedingungen des Taylorismus S.4-6
2.3. Die Prinzipien des „Scientific Management“ S.6-7
3. Kennzeichen des Fordismus S.7
3.1. Vom Toyotismus zum Fordismus S.7-9
3.2. Die Probleme des Fordismus S.9-10
3.3. Die Krise des Fordismus S.10-11
4. Kennzeichen der Lean Produktion S.11
4.1. Toyotismus - Der Vorreiter der Lean Production S.11-13
4.2. Lean Production S.13-14
5. Fazit S.15
6. Literaturanhang S.17
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1. Einleitung
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema „Von Taylor über Ford zum “Allheilmittel“ Lean Production?“. Ich werde versuchen einen Überblick über diese drei Formen der Betriebsführung zu geben, über ihren geschichtlichen Hintergrund bis hin zu den einzelnen Besonderheiten und charakteristischen Merkmalen. Als erstes werde ich mich dem System von Frederick Winslow Taylor und seinem „Scientific Management“ widmen, den damaligen Entstehungskontext, den Entstehungsbedingungen, den vorherrschenden Problemen bis hin zur Lösung dieser durch ein neues Arbeitskonzept- den Taylorismus. Darauf folgend werde ich die Weiterentwicklung dieses Systems, den Fordismus “unter die Lupe nehmen“, bis hin zu dessen Problemen und der Krise die durch die fortschreitende Konkurrenz entstand. Als „Weiterentwicklung“ oder daraus resultierende Neuentwicklung gilt der Toyotismus den ich kurz anschneiden werde, um dann zu guter letzt die westliche Form, die Lean Produktion, zu bearbeiten um herauszufinden ob diese Form das “Allheilmittel“ der Betriebsführungen ist.
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2. Kennzeichen des Taylorismus
2.1. Geschichtlicher Hintergrund
Der Taylorismus ist eng verbunden mit den Auswirkungen der industriellen Revolution. Er „entstand in der Zeit des Umbruchs der Jahrhundertwende 1900“ (Vahrenkamp 1976, S.14), denn erst durch die Mechanisierung der Produktionsbetriebe wurde der Raum für die Massenproduktion geschaffen. „Mit dem Übergang von der handwerklich-bäuerlichen Produktionsweise, […] zur Manufaktur, fand die Arbeitsteilung ihren ersten Nährboden“ (Steinkühler 1995, S.14). Zur Zeit der Industrialisierung wurde die Volkswirtschaft so umgestaltet, dass die Industrie im Verhältnis zu Landwirtschaft und Handwerk zunehmend an Bedeutung gewonnen hatte, weshalb aus der Agrargesellschaft im Verlauf der Industrialisierung eine Industriegesellschaft wurde. Arbeitskräfte waren zu dieser Zeit dadurch besonders günstig zu bekommen, dass die bäuerliche Bevölkerung in Massen versuchte in die Stadt zu ziehen um dort Arbeit zu finden. Außerdem „entstanden die gänzlich neuen montageorientierten Industrien, die hauptsächlich Maschinen erzeugten“ (a.a.O.), wie z.B. die Nähmaschine, die Dampfmaschine als leistungsfähige Antriebsmaschine und die Landmaschinen, um nur ein paar zu nennen (a.a.O). Hierdurch änderte sich die Technik natürlich auch im Sinne neuer Produktionsweisen. Von den Arbeitern wurden nun zwar wesentlich spezifischere Fähigkeiten verlangt, die aber nicht mehr zwangsläufig eine Ausbildung im traditionellen Sinne voraussetzten. Es konnten nun auch viele völlig ungelernte Arbeiter eingestellt werden, wodurch die Löhne der einfachen Arbeiter am Existenzminimum lagen. Statt kleiner Werkstätten mit einer geringeren überschaubaren Anzahl von Mitarbeitern, entstanden vermehrt große Betriebe mit einer Hochzahl von Arbeitern.
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Arbeit zitieren:
Brigitte Krumfuß, 2003, Von Taylor über Ford zum 'Allheilmittel' Lean Production ?, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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