Inhaltsverzeichnis:
1.Einleitung.............................................................................................................................................. 3
2. Hauptteil. 4
2. Begriffsklärung. 4
2.1.Definition................................................................................................................................... 4
2.1.2 Geschichtliche Entstehung 4
2.1.3 Gender Mainstreaming in der Organisationsentwicklung 5
2.2.Methoden...................................................................................................................................... 6
2.2.1 Die 3 R Methode 6
2.3 Akteure des Gender Mainstreaming 7
2.3.1 Führungskräfte 7
2.3.2 Betätigungsfelder für Erwachsenenbildner. 8
5. Schluss 9
4.Literatur.............................................................................................................................................. 10
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1.Einleitung
Durch mein Referat zum Thema „Sind Männer immer noch das mächtige Geschlecht?“ habe ich mich mit der Verteilung von Macht- und Führungspositionen innerhalb der BRD beschäftigt. Wir kamen zu dem Ergebnis dass in allen Bereichen ein starkes Ungleichgewicht besteht. So sind nur etwa 1/3 der Führungspositionen von Frauen besetzt, die Erwerbslosigkeit bei Frauen liegt immer noch deutlich über der der Männer und auch die Einkommensunterschiede zeigen eine deutliche Benachteiligung(vgl. Doblhofer/Küng 2008 S.5) Dabei wäre es selbstverständlich Wünschenswert diese Ungleichverhältnisse aufzuheben, einerseits aus ethnischer Sicht, da Gleichberechtigung und Chancengleichheit zentrale Werte unserer Gesellschaft sind, im Grundgesetzt verankert, formal gegeben aber faktisch nicht umgesetzt. Gleichzeitig wird enormes gesellschaftliches aber auch wirtschaftliches Potential verschwendet. Sowohl weiblich konnotierte Fähigkeiten in Führungspositionen als auch männlich konnotierte Fähigkeiten in z.B. sozialen Gebieten, oder der Familiengestaltung bergen Entwicklungspotential und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung sowie Optionen zur individuellen Lebensgestaltung. All dies sind Gründe sich weiterhin für Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter einzusetzen. Ein aktuelles Konzept zur Verwirklichung dieser Forderungen stellt der Gender Mainstreaming Ansatz dar. Im Folgenden werde ich diesen Ansatz vorstellen, die Fragen beantworten wie dieser Ansatz verwirklicht werden kann und wer die Verantwortung dafür zu tragen hat. Anschließend gehe ich kurz auf den Anknüpfungspunkte von Gender Mainstreaming und Erwachsenenbildung ein.
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2. Hauptteil
2. Begriffsklärung
2.1.Definition
„Definition des Europarates 1998
Gender Mainstreaming besteht in der (Re)-Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung der
Entscheidungsprozesse, mit dem Ziel, das die an politischer Gestaltung beteiligten Akteurinnen und Akteure die
Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in allen Bereichen und auf allen Ebenen integrieren.“
(Doblhofer/Küng 2008, S.26)
Den Begriff „Gender Mainstreaming“ in das Deutsche zu übersetzen ist nicht ohne weiteres möglich. Für das Wort „gender“ gibt es kein deutsches Äquivalent, der Begriff „soziales Geschlecht“ entspricht wohl in etwa der Bedeutung. Theoretische Grundlage für „Gender Mainstreaming“ ist also zunächst die Annahme dass Geschlecht nicht nur eine biologische sondern auch sozial determinierte Kategorie ist. Interpretations- und Verhaltensmuster werden kulturell festgelegt und sind somit auch veränderbar. Allerdings bilden diese Unterschiede die Grundlage der Chancenungleichheit und Benachteiligung von Frauen in unserer Gesellschaft.
Mainstream kann mit Hauptstrom übersetzt werden, „Mainstreaming“ ist also ungefähr gleichbedeutend mit „in den Hauptstrom bringen“. In diesem Zusammenhang geht es also darum die Kategorie Geschlecht in den „Hauptstrom“ von Denk- und Entscheidungsmuster zu bringen. Entscheidungen in Politik und Wirtschaft sollen auch immer unter dem Blickwinkel der unterschiedlichen Lebenswelten von Männern und Frauen überprüft werden.(vgl. Doblhofer/Küng 2008 S. 26)
2.1.2 Geschichtliche Entstehung
Erstmals in Erscheinung getreten ist der Begriff 1985 auf der 3. Weltfrauenkonferenz in Nairobi und wurde als Instrument der Gleichstellungpolitik verstanden. Auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking, 1995, wurde beschlossen, Gender Mainstreaming in nationale Politiken verpflichtend einzusetzen. Auch innerhalb der EU wird schon seit Beginn der 90er an Programmen zur Gleichstellung gearbeitet, Mitte der 90er kommt Gender Mainstreaming hierbei eine tragende Rolle zu und wird schließlich 1996 als Zielvorgabe in den Amsterdamer Vertrag aufgenommen. Dieser tritt 1999 für die BRD in Kraft und Gender Mainstreaming
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Arbeit zitieren:
Bernd Kugler, 2008, Gender Mainstreaming in der Organisationsentwicklung, München, GRIN Verlag GmbH
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