Inhaltsverzeichnis Seite
Abbildungsverzeichnis 3
Einleitung 1 4
Die Entstehung der Alpen 2 5
Die Nutzungsvorraussetzungen der Alpen 3 6
3.1 Die Großlandschaften der Alpen 6
3.2 Die Gesteine der Alpen 7
3.3 Die Böden der Alpen 7
3.4 Das Relief der Alpen 8
3.5 Das Klima der Alpen 8
3.6 Die Vegetation der Alpen 9
Nutzungspotentiale der Alpen 4 11
4.1 Die Alpen als Siedlungsraum 11
4.2 Die alpine Landwirtschaft 12
4.3 Die Industrie in den Alpen 13
4.4 Die Ressource Wasser 15
4.5 Der Tourismus in der Alpen 17
Fazit 5 18
Literaturverzeichnis 19
2
Abbildungsverzeichnis Seite
Abbildung 1: Die Topographie der Alpen
Abbildung 2: Das Relief der Alpen
Abbildung 3: Die Klimazonen der Alpen
Abbildung 4: Die Alpengemeinde Chur
Abbildung 5: verbuschende Alm
Abbildung 6: Die Industriegemeinde Visp
Abbildung 7: Gewerbepark bei Salzburg
Abbildung 8: Speicherkraftwerk am Oberaar
Abbildung 9: Wandertourismus in den Alpen
Abbildung 10: Skitourismus in den Alpen
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1 Einleitung
Bei der Untersuchung von Nutzungspotenzialen im Alpenraum stellen sich vorab zwei Fragenkomplexe. Zum einen, was unter dem Begriff des Nutzungspotentials zu verstehen ist und zum anderen, was die Alpen zu einem Raum macht, der für den Menschen auf eine bestimmte Art nutzbar ist. Am besten lässt sich das Nutzungspotential einer Region über den Begriff des Geopotentials beschreiben. Dieser kennzeichnet alle natürlichen Ressourcen der Erde, dir irgendwie wirtschaftlich nutzbar sind (LESER 2005, S. 290). Inwiefern solche Ressourcen bzw. Potenziale im Alpenraum zu finden sind, soll diese Arbeit aufzeigen. Dabei wird im folgenden Kapitel zunächst die Entstehungsgeschichte der Alpen näher beleuchtet.
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2 Die Entstehung der Alpen
Die Entstehung der Alpen lässt sich in vier Phasen zusammenfassen. Den Ausgangspunkt bildet die kaledonisch-variskische Gebirgsbildung, welche vor ca. 450 - 280 Mio. Jahren ablief. In dieser Phase entstehen verschiedenste europäische Gebirge (u. a. das französische Zentralmassiv), welche teilweise in die spätere Alpenbildung mit einbezogen werden (BÄTZING 1991, S. 11). Den zweiten Abschnitt stellt die Phase der Sedimentation dar (vor 200 - 100 Mio. Jahren). In diesem Zeitraum driften die afrikanische und die europäische Platte auseinander und in dem Bereich der heutigen Alpen entsteht ein großes Meer (= Tethys-Meer). Am Boden dieses Meeres lagern sich allmählich mächtige Sedimentschichten ab, die sich im Laufe der Zeit verfestigen. Die Sedimente stammen teils von Schlammablagerungen aus in das Tethys-Meer mündenden Flüssen und zum anderen von Schalen abgestorbener Tiere. In Abhängigkeit von der Meerestiefe entstehen dabei unterschiedliche Sedimentqualitäten, welche die heutige Gesteinsvielfalt in den Alpen begründen (ebd. 1991, S. 11). Die dritte Phase kennzeichnet die alpine Faltung, welche vor 100 - 26 Mio. Jahren von statten ging. Die Faltung beruht darauf, dass „im Rahmen der Kontinentalverschiebung die afrikanische Platte nach Norden driftet“ (BÄTZING 1991, S. 12). Dadurch wurden das Tethys-Meer, mehrere Tiefseebecken und die Kontinentalränder zusammengepresst (LIEDTKE u. a. 1995, S. 478). Allerdings staute sich der gesamte Druck an den alten variskischen Gebirgen, wodurch ein Kettengebirge mit einer Bogenform entstand (BÄTZING 2008, S. 30). Durch den großen herrschenden Druck und die enorme Hitze wurden die Sedimente am Boden des Tethys-Meeres verfestigt und zusammengefaltet. Allerdings erfolgt diese Faltung größtenteils in der waagerechten Dimension und die Alpen bekommen in dieser Phase den Charakter eines Mittelgebirges (BÄTZING 1991, S. 12). Die letzte Phase kennzeichnet den Abschnitt der alpidischen Faltung, welche seit ca. 7 Mio. Jahren abläuft. Der Druck der afrikanischen Platte nimmt in dieser Epoche weiter zu, wodurch die gefalteten Gesteine in die Höhe gehoben wurden und die Alpen einen Hochgebirgscharakter bekamen (BÄTZING 2005, S. 30). Diese Phase ist noch immer nicht abgeschlossen, was dazu führt, das sich in den Alpen die Hebung und die Abtragung durch Wasser und Eis ausgleichen. Mit einem Nachlassen des Drucks der afrikanischen Platte und damit aussetzendes Hebungsprozessen, würde die Abtragung dominant werden und die Alpen in ein Mittelgebirge verwandeln.
Durch die beschriebene Entstehungsgeschichte haben die Alpen einige bestimmte Charakteristika, die man auch als Vorraussetzungen für bestimmte Nutzungen verstehen kann. Diese sollen im nächsten Abschnitt näher erläutert werden.
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3 Die Nutzungsvorraussetzungen der Alpen
Nutzungsvorraussetzungen sind als solche Merkmale zu verstehen, durch die eine spätere Verwendung durch den Menschen möglich wird. In den nächsten Abschnitten werden daher die Charakteristika „Gesteine der Alpen“, „Böden der Alpen“, „das Relief der Alpen“, sowie „das Klima“ und „die Vegetation“ der Alpen näher dargestellt. Allerdings sollen in einem vorgestellten Schritt die Alpen noch der Übersicht wegen in Gebiete mit ähnlichen Eigenschaften aufgeteilt werden. Anhand dieser verschiedenen Großlandschaften wird im Folgenden die Beschreibung der Charakteristika vorgenommen.
3.1 Die Großlandschaften der Alpen
Die Alpen, welche in Abbildung 1 zu erkennen sind, lassen sich zur Vereinfachung in drei Großlandschaften aufteilen. Die erste bilden dabei die Kalkalpen. Diese schließen im Norden und im Süden die Alpen nach außen hin ab. Im Zentrum der Alpen findet man die zweite Großlandschaft, die Zentral-alpen. Die dritte Groß-
landschaft bilden die Räume
zwischen Zentral- und Kalkalpen. Für diese Bereiche gibt es keinen einheitlichen Namen im Alpenraum. Eine mögliche Bezeichnung entstammt dem Dialekt und lautet Grasberge, welche in den folgenden Ausführungen verwendet werden soll (BÄTZING 2005, S. 36ff). Im folgenden Punkt werden diese Großlandschaften hinsichtlich der dort befindlichen Gesteine untersucht.
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Arbeit zitieren:
Sebastian Hammer, 2009, Nutzungspotentiale der Alpen, München, GRIN Verlag GmbH
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Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde
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