Inhaltsverzeichnis Seite
Abbildungsverzeichnis 2
1 Einleitung 3
2 Magma 3
2.1 Abkühlungsprozesse 4
3 Magmatit 5
3.1 Hebungs-und Senkungsprozesse 5
4 Verwitterung-Erosion-Abtragung 7
5 Lockersedimente-Sedimentgestein 8
5.1 Ablagerungsprozess 8
5.2 Verfestigung und Diagenese 9
6 Metamorphose 10
7 Magma-und Krustenbildung 11
Literaturverzeichnis 13
Abbildungsverzeichnis Seite
Abbildung 1: Gesteinskreislauf
Abbildung 2: Granit
Abbildung 3: Basalt
Abbildung 4: Schalenbau der Erde
Abbildung 5: Platten und Plattengrenzen
Abbildung 6: Krustentypen
Abbildung 7: Kollision von zwei ozeanischen Platten
Abbildung 8: Kollision einer ozeanischer mit einer kontinentalen Platte
Abbildung 9: Kollision von zwei kontinentalen Platten
Abbildung 10: Hebungs- und Senkungsprozesse
Abbildung 11: Verwitterung - Abtragung - Ablagerung
Abbildung 12: Sedimentationsräume
Abbildung 13: Evaporitbildung
Abbildung 14: Sedimentbecken
Abbildung 15: Diageneseprozesse
Abbildung 16: Metamorphosearten
Abbildung 17: Magma- und Krustenbildung 1
Abbildung 18: Magma- und Krustenbildung 2
1 Einleitung
Der Bau der Erde wird durch geologische Prozesse beeinflusst. Dabei kann man unterscheiden, durch welche Kräfte diese Prozesse ausgelöst und gesteuert werden. Handelt es sich um Kräfte aus dem Erdinneren, so spricht man von endogenen geologischen Prozessen.
Vor allem die Plattentektonik, angetrieben durch Konvektionsströme 1 , spielt hier eine entscheidende Rolle. Jene Prozesse, welche durch Kräfte außerhalb der Erde angetrieben werden, bezeichnet man als exogene geologische Prozesse. Die Energie, welche diese Kräfte antreibt, generiert sich zum
Einen radioaktiven Zerfall im Erdkern Prozesse) und zum Anderen durch Reaktionen in der Sonne (exogene Prozesse). Die grundlegendsten geologischen spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Gesteine. Diese ist in besonders Weise zum „Kreislauf der Gesteine“ (siehe Abbildung 1) zusammengefasst
Abb. 1: Gesteinskreislauf (Quelle: Press / Siever (2003), S. 69, Abb. 3.6)
(PRESS / SIEVER 2005, S. 69 f).
1 „Bewegungen im zähplastischen Bereich des Magmas unterhalb der Erdkruste, die letztlich zu
Erdkrustenbewegungen und zur Großformenbildungen führen“ (LESER 2005, S. 450).
2 Magama
Die Wahl des Magmas als Startpunkt im Kreislauf der Gesteine hat keinerlei Bedeutung und soll nur den Einstieg in dieses Thema ermöglichen. Da Magma das am tiefsten vorkommende „Element“ dieses Kreislaufes ist, scheint dieser Punkt jedoch der sinnvollste für den Einstieg in diese Thematik. Magma ist ein „natürlich vorkommendes, geschmolzenes Gesteinsmaterial, aus dem durch Abkühlung magmatisches Gestein entsteht“ (PRESS / SIEVER
2003, S. 692). Es hat eine Mindesttemperatur von 700 o C und ist, wie in der Definition erwähnt, flüssig. Die flüssige Gesteinsschmelze hat eine geringere Dichte als ihr festes Pendant, wodurch das Magma aufsteigt. Einerseits durch den Auftrieb, welcher durch die Druckunterschiede hervor gerufen wird, aber auch durch das Einwirken des hydrostatischen Druckes (BAHLBURG / BREITKREUTZ 2004, S. 268).
2.1 Abkühlungsprozesse
Durch den Aufstieg in kalte Gesteinsschichten gibt das
Magma Wärmeenergie an das umliegende Gestein ab. Der Aufstieg und somit auch die Abkühlung geschehen in zweierlei Weise. Einerseits kann der Aufstieg langsam erfolgen, wodurch das Magma sehr langsam abkühlt. Ab einer bestimmten
Kristallisationstemperatur bezeichnet wird, beginnen sich in der Schmelze kleine Kristalle zu bilden. Diese Kristalle benötigen eine bestimmte Zeit um zu wachsen, welche nur bei einer langsamen Abkühlung gegeben ist. Das Magma kann sehr langsam aufsteigen, wodurch es bereits in der Erdkruste erstarrt. Die dort entstehenden Gesteine werden als Intrusivgestein oder Plutonite bezeichnet. Dieses Gestein ist sehr grobkristallin und grobkörnig. Ein Intrusivgestein ist beispielsweise der Granit (siehe
Abbildung 2). Andererseits kann Magma sehr schnell abkühlen. Dies geschieht durch den schnellen Transport des Magmas durch die Erdkruste an die Erdoberfläche. Wenn das Magma an der Oberfläche durch vulkanische Tätigkeiten austritt, wird es als Lava bezeichnet. Wie schnell diese Lava abkühlt, hängt von den vorhandenen
Arbeit zitieren:
B.Sc. Marcel Demuth, 2007, Endogene und Exogene geologische Prozesse, München, GRIN Verlag GmbH
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