Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Unterschiedliche Ansätze in der Erstspracherwerbsforschung 5
2.1 Nativismus: Spracherwerb als Entfaltung eines genetischen Programms 6
2.2 Ansätze des Bootstrapping 10
2.2.1 Prosodisches bzw. phonologisches Bootstrapping 11
2.2.2 Semantisches Bootstrapping 12
2.2.3 Syntaktisches Bootstrapping 13
2.3 Kognitivistische Ansätze: Spracherwerb als logischer Denkprozess 14
2.4 Sozial-pragmatische und interaktionistische Ansätze 17
2.4.1 Sozialpragmatische Ansätze 17
2.4.2 Der interaktionistische Ansatz 19
2.5 Prozessorientierte Ansätze 20
2.5.1 Der Ansatz der Operating Principles 20
2.5.2 Das Competition Model bzw. Wettbewerbsmodell 22
2.5.3 Die Konstruktionsgrammatik 24
2.6 Gebrauchsbasierter Ansatz: Der Usage-based Approach 26
2.6.1 Einordnung des Usage-based Approaches innerhalb der Spracher-
werbsforschungsans ätze 29
2.6.2 Vergleich des Nativismus und des Usage-based Approaches anhand
der Grammatikentwicklung 31
3 Der Syntaxerwerb nach dem Usage-based Approach 35
3.1 Das Grammatik-Lexikon-Kontinuum 35
3.2 Der Erwerb von syntaktischen Strukturen 36
3.2.1 Das Verb 43
3.2.2 Vergleich des Erwerbs von Nomen und Verben 44
3.2.3 Der Verberwerb im frühen Stadium 49
3.2.3.1 Probleme und Herausforderungen beim frühen Verberwerb 49
V
Inhaltsverzeichnis
3.2.3.2 Die Verb-Insel-Hypothese 53
3.2.4 Hypothesen zum Verberwerb in der weiteren Grammatikentwicklung 58
3.2.4.1 Abstrakte Konstruktionen 59
3.2.4.2 Studie von Abbot-Smith und Behrens - Construction
Conspiracy Hypothesis 61
3.2.4.3 Studie von Behrens - verbale Präfigierung im Deutschen 62
3.2.4.4 Studie von Wittek und Tomasello - Erwerb der Verb-
morphologie für das deutsche Perfekt 64
3.2.4.5 Studie von Tomasello und Akhtar - Produktivität der
Verbmorphologie im Englischen 65
3.2.4.6 Gebrauchsbasierte syntaktische Operationen 67
4 Zusammenfassung und Ausblick 69
Literaturverzeichnis 73
VI
1 Einleitung
foundations of language acquisition is not a set of general cognitive or linguistic principles but rather children’s specific social-pragmatic understanding that makes possible the human use of linguistic symbols, as opposed to the other kinds of com-municatory signals used by nonhuman mammals; because symbols presuppose an intersubjective dimension 1 .
Die Frage nach dem Ursprung der Sprachfähigkeit des Menschen beschäftigt die Sprach-erwerbsforschung schon seit über hundert Jahren. Sprache ist dabei eine Fähigkeit, die in der ihr eigenen Komplexität nur dem Menschen gegeben und damit humanspezifisch ist 2 .
Im Verlauf der Zeit wurden unterschiedliche Erklärungsansätze für den Erwerb der menschlichen Sprache entwickelt. Einige davon werden im Folgenden näher betrachtet, verglichen und bewertet. Dazu zählen der Ansatz des Nativismus, den Noam Chomsky in den 1950er Jahren entwickelt hat, und der von einer angeborenen Sprachfähigkeit und einer universalen Grammatik, die allen Sprachen zugrunde liegt, ausgeht. Dazu gehören aber auch Theorien des Bootstrapping, bei denen es um den Aufbau des Sprachsystems geht; kognitivistische Spracherwerbsansätze, bei denen der Erwerb einer Sprache auf den kognitiven Fähigkeiten des Kindes aufbaut und der interaktionistische Ansatz, bei dem die Interaktion zwischen dem Kind und seiner sozialen Umwelt eine wichtige Rolle für den Spracherwerb spielt. Weiterhin werden prozessorientierte Ansätze und die Konstruktionsgrammatik dazugezählt, die sich auf empirische Sprachdaten stützen und schließlich ist der gebrauchsbasierte Ansatz oder Usage-based Approach zu nennen, der davon ausgeht, dass Sprache durch den Gebrauch erworben wird. Diese Ansätze betrachten den Prozess des Spracherwerbs nach unterschiedlichen Gesichtspunkten und kommen dabei zu unterschiedlichen, wenn nicht gar gegenteiligen Ergebnissen. Diese werden in der Forschung kontrovers diskutiert - beispielsweise
1 [Tomasello 1995 (a)], S. 141.
2 Vgl. [Kauschke 2007 (a)], S. 4.
1
1 Einleitung
wenn es um den Einfluss von Erbe und Umwelt auf den Spracherwerbsprozess gehtalso um die Frage, ob die Fähigkeit zum Sprachlernen angeboren ist oder die Umwelt hier den wichtigsten Antriebsfaktor darstellt. Diese kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zufrieden stellend geklärt werden. Allerdings eröffnet der gebrauchsbasierte Ansatz eine neue, interessante und viel versprechende Perspektive auf die Forschungsdebatte, weshalb in dieser Arbeit der Schwerpunkt darauf liegen wird. Ein wichtiger Aspekt des Spracherwerbs, der Erwerb der syntaktischen Kompetenz, wird daneben ausgewählt und diskutiert, ob der Erwerb der Syntax am Beispiel der Kategorie des Verbs durch den neuen Ansatz des Usage-based Approaches nachvollziehbar dargestellt wird und ob dieser Ansatz den grammatischen Aspekt der Spracherwerbsforschung durch neue Ergebnisse erhellen kann. Dies wird anhand von Erkenntnissen aus der empirischen Forschung und durch die Gegenüberstellung von bereits bestehenden Spracherwerbstheorien geklärt. Es wird dabei gezeigt, aus welchen Theorien der gebrauchsbasierte Ansatz entstanden ist, welche Ideen er übernommen oder weiter entwickelt hat und gegen welche Theorien er sich wendet. Aus diesem Grund werden in den Kapiteln 2.1 bis 2.5.3 einige Ansätze der Erstspracherwerbsforschung dargestellt und kritisch reflektiert. Anschließend wird in Kapitel 2.6 der gebrauchsbasierte Ansatz vorgestellt und herausgestellt, wie er durch die dargestellten Spracherwerbstheorien beeinflusst wurde. Danach wird in Kapitel 3 die Syntax als wichtiges Teilgebiet im Spracherwerb ausgewählt, um daran einige Erwerbsprozesse deutlich zu machen. Die Syntax ist dabei nicht autonom, also von der Semantik oder dem Lexikon trennbar, da sowohl einzelne Wörter als auch grammatische Konstruktionen als symbolische Einheiten, also Form-Funktionspaare gesehen werden. Der gebrauchsbasierte Ansatz geht also von einem Grammatik-Lexikon-Kontinuum aus. Hier werden Grammatik und Wortbedeutung nicht als einzelne mentale Module verstanden 3 .
Innerhalb des Erwerbs von syntaktischen Zusammenhängen ist der Erwerb einer zentralen syntaktischen Kategorie, des Verbs, von immenser Bedeutung: „The study of the acquisition of verbs brings us closer to understanding the origins of grammar” 4 . Die Beantwortung der Frage, warum das Verb so wichtig für den Erwerb der grammatischen Kompetenz ist, wird im Kapitel 3.2.1 Bestandteil dieser Arbeit sein. Verben sind deshalb so zentral, weil sie in Form des Prädikats das syntaktische Zentrum eines Satzes darstellen, von dem die anderen Satzteile abhängen. Außerdem wird in Kapitel 3.2.2 die These diskutiert, dass der Erwerb von Verben bzw. Handlungskonzepten auf Grund der Charakteristika der Wortart schwieriger sein soll als der von Nomen bzw. Objektbezeichnungen. Dazu gibt es unterschiedliche Ansichten, die kontrastiert und
3 Vgl. [Diessel 2004], S. 16ff.
4 [Golinkoff et al. 1995], S. 185.
2
bewertet werden.
Anschließend wird in Kapitel 3.2.3.2 eine wichtige Hypothese des Entwicklungspsychologen Michael Tomasello, die im gebrauchsbasierten Ansatz für Verberwerb eine tragende Rolle spielt - die Verb-Insel-Hypothese - vorgestellt. Diese ist aus der Analyse der Beobachtungen von den Spracherwerbsprozessen seiner eigenen Tochter mittels einer Tagebuchstudie hervorgegangen 5 . Bei der Verb-Insel-Hypothese geht es um den syntaktischen Erwerb von Verben in der frühkindlichen Sprachphase und auch darum, wie der Spracherwerb im Allgemeinen beginnt. Danach werden in Abschnitt 3.2.4 Hypothesen zum Verberwerb in der weiteren Sprachentwicklung vorgestellt und dazu vier aktuelle Studien herangezogen. Abschließend wird die Frage, ob der gebrauchsbasierte Ansatz den Spracherwerb am Beispiel des Erwerbs der syntaktischen Kategorie des Verbs rückblickend reflektiert und in diesem Zusammenhang die Einzigartigkeit der menschlichen Sprachfähigkeit noch einmal hervorgehoben.
5 Vgl. [Tomasello 1992].
3
2 Unterschiedliche Ansätze in der
Erstspracherwerbsforschung
In diesem Kapitel werden die Ansätze und Theorien, die sich in der Auseinandersetzung mit dem Erstspracherwerb entwickelt haben, im Einzelnen kurz dargestellt. Im Vorfeld muss aber zunächst geklärt werden, was Spracherwerb bedeutet. Man versteht darunter die allmähliche Übernahme eines von der Gesellschaft angebotenen Instrumentes bzw. einer speziellen Fertigkeit 1 . Diese Fähigkeit ist in der gegebenen Komplexität nur Menschen zu eigen und deshalb humanspezifisch: „Die Fähigkeit, Sprachen zu lernen, ist gattungsspezifisch. Bislang ist kein Tier bekannt, das eine menschliche Sprache in ihrer vollen Komplexität gelernt hat.“ 2 . Bis heute gibt es keine von der Forschung akzeptierte allgemeingültige Theorie des Spracherwerbs. Bisher ist anerkannt, dass der Erwerb einer Sprache nur möglich ist, wenn der sprachlernende Mensch einer Umgebungssprache ausgesetzt ist. Ebenso muss dafür wahrscheinlich eine gewisse biologische Basis vorhanden sein, die durch den Kontakt mit der Umwelt angeregt wird. Eine wichtige Frage im Rahmen der Spracherwerbsforschung ist, ob ein Kind vorgeprägt für Sprache auf die Welt kommt, also mit spezifischen Fähigkeiten, die in der menschlichen Evolution entstanden sind, oder ob eine Sprache vorrangig durch Kommunikation mit anderen Sprechern erworben wird. Dies ist eine Frage der Unterscheidung zwischen Nature und Nurture 3 und wird sich in den Ansätzen, die im Folgenden dargestellt werden, wieder finden. Ziel des Kapitels wird es sein, die einzelnen Ansätze in Grundzügen darzustellen und sie anschließend kritisch zu reflektieren. Dabei werden die Theorien vom Nativismus bis zum gebrauchsbasierten Ansatz von Michael Tomasello verfolgt. Diese beiden Ansätze bilden einen grundsätzlichen Gegensatz. Tomasellos Theorie ist eher funktional orientiert: Hier wird betont, dass Sprache als Funktion, d. h. in Abhängigkeit von der Umwelt gelernt wird. Im Nativismus ist das zu Lernende angeboren oder wird aufgrund ange-
2 [Wode 1993], S.26.
3 Vgl. [Kauschke 2007 (a)], S.4.
5
2 Unterschiedliche Ansätze in der Erstspracherwerbsforschung
borener Fähigkeiten erworben 4 .
Der Usage-based Approach soll dabei als ein aktueller, aussichtsreicher Ansatz im Rahmen der Spracherwerbsforschung vorgestellt und seine Position im Verhältnis zu den anderen Theorien geklärt werden. Der gebrauchsbasierte Ansatz hebt sich klar gegen den Nativismus ab, vereint in sich auf der anderen Seite jedoch Aspekte des Kognitivismus, der sozio-pragmatischen Ansätze und auch der Konstruktionsgrammatik und hat diese zum Teil weiter entwickelt. Aus diesem Grund werden auch diese Theorien kurz dargestellt und erläutert.
2.1 Nativismus: Spracherwerb als Entfaltung eines genetischen
Programms
Der Begriff „nativistisch“ bedeutet, dass von angeborenen Fähigkeiten ausgegangen wird. So soll jeder Mensch eine genetische Ausstattung zum Spracherwerb mitbringen, die durch die soziale Umwelt entfaltet und in eine bestimmte Richtung gelenkt wird. Die meisten Vertreter dieser Theorie beziehen sich auf den Linguistikprofessoren Noam Chomsky, der die Spracherwerbsforschung mit seinen Arbeiten in den letzten Jahrzehnten maßgeblich beeinflusst hat. Chomsky hat seine eigene Theorie dabei bereits mehrfach verändert. Er begann zunächst 1959 mit seiner Antwort auf den Behaviorismus und entwickelte den Ansatz bis hin zum minimalistischen Programm Mitte der 1990er 5 .
Einer der frühen Ansätze zum Thema Spracherwerb wurde durch den amerikanischen Psychologen Burrhus Frederic Skinner 1957 im Rahmen der wissenschaftlichen Theorie des Behaviorismus entwickelt 6 . Behavioristische Ansätze sehen den Spracherwerb aus der Perspektive der Verhaltensanalyse als Konditionierung: „Any response which vaguely resembles the standard behavior of the community is reinforced“ 7 . Nach ihrer Auffassung wird der Erwerb einer Sprache wie der Lernvorgang bei einem Tier erklärt. Zeigt das Tier auf einen gegebenen Reiz (stimulus) hin die gewünschte Reaktion (response), wird es belohnt. Die gleiche Prozedur wird so oft wiederholt, bis Reiz und Reaktion zu einer festen Gewohnheit (habit) geworden sind. Dieser Vorgang heißt Konditionierung und diese Art zu lernen wird Assoziationslernen genannt, da der Lerneffekt dadurch
4 Vgl. [Wode 1993], S. 53-57.
5 Vgl. [Karmiloff und Karmiloff-Smith 2002], S. 105.
6 Vgl. [Skinner 1957].
7 Ebd., S. 29.
6
zustande kommt, dass die Reaktion mit dem Reiz verbunden wird 8 . Alles, was ein Organismus an Fähigkeiten fürs Lernen benötigt, ist ein Mechanismus, der die Bildung von Assoziationen ermöglicht. Sprachliches Verhalten unterliegt laut Skinner denselben Gesetzmäßigkeiten wie anderes Verhalten auch und das Erlernen einer Sprache ist, wie alles menschliche Denken und Verhalten, auf der Basis von relativ einfachen Mechanismen erklärbar 9 .
Es gibt viele Varianten behavioristischer Lerntheorien. Sie sind noch immer die am weitesten verbreiteten Sprachlerntheorien und dienen als Grundlage für die Sprech-und Sprachtherapie in Kliniken und psychologischen Instituten, obwohl die Theorie den Spracherwerbsprozess nicht vollständig und folgerichtig erklären kann. Behavioristisches Lernen beschreibt den Lernvorgang als eine Form von Imitation und damit als etwas, was erduldet wird. Sprachliche Strukturen bilden sich in dem Maße heraus, in dem der Lerner das Gehörte übt und dafür belohnt oder getadelt wird. Die Steuerung des Erwerbsprozesses erfolgt ausschließlich exogen und der Lerner ist anfangs eine Art Tabula rasa. Die Herkunft und die linguistische Struktur der entwicklungsspezifischen Fehler, die sich trotz Belehrung, Belohnung oder Strafe meist über längere Zeit halten, bleiben dabei ungeklärt. Vor allem aber findet die Art von kreativer Verarbeitung, die sehr charakteristisch für das Erlernen einer Sprache ist, im behavioristischen Ansatz keinen Platz. Hier wird der Lerner als passiv angesehen 10 . Dagegen wendet sich 1959 Noam Chomsky 11 , indem er sagt, dass einige grammatische Prinzipien so abstrakt sind, dass Kinder sie niemals nur durch einfache Assoziation und Induktion lernen könnten und dass diese auch nicht die kindliche Produktivität im Umgang mit Sprache erklären. Nach Chomsky gibt es abstrakte grammatische Prinzipien, die nicht durch den Input gelernt werden können, weil dieser qualitativ unzureichend ist (Theorie des poverty-of-stimulus). Aus diesem Grund nimmt Chomsky einen angeborenen Spracherwerbsmechanismus an, den so genannten Language Acquisition Device (LAD). Darin sind alle Eigenschaften, die allen Sprachen gemeinsam sind, als formale und substantielle sprachliche Universalien festgelegt. Die Besonderheiten der Muttersprache müssen vom Kind nur noch abgeleitet werden, der Input fungiert dabei lediglich als Auslöser (trigger) 12 . Weitere Komponenten des LAD sind das Hypothesenbildungs- und das Hypothesenbewertungsverfahren, bei dem das Kind Hypothesen über die Struktur der Sprache aus dem Input bildet und anschließend entscheidet, welche Hypothese die effektivere Grammatik darstellt.
8 Vgl. ebd., S. 31.
9 Vgl. ebd., S. 13f.
10 Vgl. [Rohrmann und Aguado 2002], S. 264.
11 Vgl. [Chomsky 1959].
12 Vgl. [Rohrmann und Aguado 2002], S. 265f.
7
2 Unterschiedliche Ansätze in der Erstspracherwerbsforschung
Die Konzeption des LAD hat sich mittlerweile als unzutreffend erwiesen, da die Hypothesenbildungs- und -bewertungsverfahren unzureichend bestimmt sind und die Frage, wie es zu den systematischen Entwicklungsabfolgen im Spracherwerb kommt, unbeantwortet bleibt. Außerdem kann durch dieses Modell nicht sichergestellt werden, dass das Kind eine korrekte grammatische Strukturen bildet, weil nicht klar ist, wie es erkennen kann, wann seine Hypothesen falsch sind, da es keine negative Evidenz im Input gibt 13 .
Obwohl sich Chomskys Argumentation als inkorrekt erwiesen hat, hatte sie große Auswirkungen auf die Spracherwerbsforschung in den 1960er und 70er Jahren. Einige Forscher waren der Meinung, dass sich die kindlichen Äußerungen auf eine Art von sprachlicher Abstraktion, der so genannten Universalgrammatik, stützten. Die kindliche Grammatik soll demnach über den gesamten Spracherwerbsprozess hinweg gleich bleiben und der von erwachsenen Sprechern gleichen, weil sie auf dieser universellen Grammatik fußt 14 . Allgemein gehen die Nativisten auch davon aus, dass es eine kritische Periode gibt, in der der Spracherwerb stattfinden kann und muss 15 Im späteren Verlauf hat Chomsky das Modell des Language Acquisition Device zu einem Prinzipien- und Parametermodell (P&P-Modell) weiterentwickelt. Hier geht es um unveränderliche Prinzipien, die jeder natürlichen Sprache unterliegen, damit also universell sind und ein festes Set an Parametern, die sich von Sprache zu Sprache unterscheiden 16 .
Diese Parameter sind binär, haben also zwei Einstellungen, die durch den Input angeregt und in die eine oder andere Richtung aktiviert werden können. Sie stehen nicht im Gegensatz zur Universalgrammatik, da laut Chomsky die Sprachen der Welt sich nur in begrenzter Weise unterscheiden, was wiederum durch die Parameter ausgedrückt wird. Sie helfen dem Lerner, die Grammatik seiner Muttersprache zu erwerben und die Anforderungen an den Input zu reduzieren. Damit kann eine Sprache schnell und effizient gelernt werden, ohne dass man sich später an den Erwerbsprozess erinnern wird.
Wichtig bei diesem Modell ist, dass die Erfahrung mit Sprache sekundär neben den angeborenen Prinzipien und Parametern ist, die durch die Evolution entstanden sein sollen. Das grammatische Wissen ist „tacit“ 17 (implizit), also Teil eines Instinkts, weil es angeboren ist. Sprache muss nicht gelernt werden, sondern „happens to you“ 18 . Sprach-
13 Vgl.[Klann-Delius 1999], S. 50ff.
14 Dies wird durch die Kontinuitätshypothese gefasst: Vgl. [Pinker 1984], S. 358f.
15 Vgl. [Pinker 1995], S. 290-296.
16 Vgl. [Karmiloff und Karmiloff-Smith 2002], S. 106.
17 Ebd., S. 110.
18 Chomsky 1988[Chomsky 1988], S. 147.
8
erwerb wird durch den Input nur ausgelöst, was als Alternative zum bewussten Vorgang des Lernens steht 19 . Gelernt werden müssen im Prinzipien- und Parametermodell nur die Strukturen einer Sprache, die nicht in den Bereich der Universalgrammatik, also außerhalb der so genannten Kerngrammatik und damit in die Peripherie fallen. Dazu gehören beispielsweise Idiome, eine unregelmäßige Morphologie und alle grammatischen Ausnahmen. Im Unterschied zum LAD-Modell erwirbt das Kind sprachliches Wissen nicht mehr in einem Hypothesenbildungs- und -bewertungsprozess, sondern hat nach dem P&P-Modell ein angeborenes abstraktes grammatisches und konzeptuelles Wissen und muss zu dessen realen Ausgestaltung das die einzelnen Parameter entdecken, die in seiner Umgebungssprache gültig sind. Wie allerdings der Spracherwerbsprozess konkret vollzogen wird, bleib offen.
Wichtig für die Betrachtung von Chomskys Theorie ist es, dass er für die Sprache eine besondere Architektur postuliert: Sie ist unterteilt in von einander unabhängige und nach eigenen Prinzipien arbeitende Module. Das sprachliche Wissen ist in vier mentale Teilsysteme gegliedert: Das phonetisch-phonologische, das morphologische, das semantische und das syntaktische System. Dabei arbeiten Syntax und Phonologie autonom und sind damit in sich geschlossene Systeme. Chomsky geht demzufolge davon aus, dass das menschliche Kognitionssystem modular, dessen Teile also unabhängig voneinander arbeitend organisiert sind 20 .
In den 1990er Jahren hat Chomsky sein Modell radikal modifiziert, da es verschiedene Probleme mit sich brachte, wie die Tatsache, dass die Universalgrammatik als sprachlich angeborenes Wissen nicht durch empirische Befunde und Experimente als biologisch real nachgewiesen werden kann, obgleich sie eine wichtige Basis für Chomskys Ansatz ist. Unklar sind beispielsweise auch die Rolle und die qualitative Beschaffenheit des sprachlichen Inputs oder die Erklärung des genauen Entwicklungsverlaufs des Spracherwerbs. In der Revision wurde die syntaktische Komponente des Modells minimalisiert und andere zentrale Komponenten sogar ganz eliminiert. Damit hat die Syntax stark an Gewichtung verloren und die Prinzipiensysteme werden ohne einen wesentlichen Bezug auf Sprache und Grammatik formuliert 21 .
Es ist dabei immer noch offen, worin genau die genetischen Dispositionen zum Spracherwerb in der nativistischen Theorie bestehen 22 . Chomskys Theorie sagt aus, was gelernt wird, wenn ein Kind eine Sprache erwirbt, aber nichts darüber, wie grammatische Strukturen einer Sprache erworben werden. Das Problem der Theorie des Nativismus ist vor allem, dass der tatsächliche Verlauf der Sprachentwicklung nicht beschrieben wird. Es
19 Vgl. [Karmiloff und Karmiloff-Smith 2002], S. 108ff.
20 Vgl. [Klann-Delius 1999], S. 55.
21 Vgl. ebd., S. 92.
22 Vgl. ebd., S. 61ff.
9
2 Unterschiedliche Ansätze in der Erstspracherwerbsforschung
wird nicht gesagt, wie das Kind die Parameter für seine eigene Sprache entdeckt oder woher es weiß, welches Wort beispielsweise als Subjekt, welches als Verb oder Objekt funktioniert. Es ist auch unklar, wie die Verbindung von Universalgrammatik und der spezifischen Grammatik der Einzelsprache definiert ist.
Wenn der tatsächlichen Sprache aber keine Universalgrammatik zugrunde liegt, bleibt die Frage, wie dann Kinder die Struktur und Bedeutung ihrer Muttersprache erfassen können 23 . Dazu gibt es verschiedene Ansätze, die im weiteren Verlauf der Arbeit dargestellt werden.
2.2 Ansätze des Bootstrapping
Der Begriff Bootstrapping 24 oder Münchhausen-Methode 25 bezeichnet einen Vorgang, bei dem Informationen aus einem bereits bekannten System dazu genutzt werden, auf ein anderes System zu schließen. Diese Ansätze stehen in einem engen Zusammenhang mit der Theorie des Nativismus - auch hier werden gewisse sprachliche Universalien angenommen. Die Frage, die hinter den Theorien steht, ist, wie ein Kind aus dem Input die nötigen Informationen gewinnt, die es zur Fixierung der Parameter der Universalgrammatik benötigt. Dazu sollen die so genannten Bootstraps als Einstiegshilfen fungieren. Diese sind bestimmte Charakteristika einer sprachlichen Ebene, die das Kind bereits zumindest teilweise beherrscht und die ihm dabei helfen sollen, im Spracherwerbsprozess auf andere Sprachebenen zu schließen. Das Verfahren des Bootstrapping ist also ein Hilfslernverfahren, das einem Kind erlaubt, sprachliche Eigenschaften aus unterschiedlichen Ebenen aufeinander zu beziehen. Dafür ist notwendig, dass die Relationen zwischen den Ebenen (also beispielsweise zwischen Syntax und Semantik) nicht zufällig sind, sondern in einer Beziehung zueinander stehen, die dem Kind korrekte Vorhersagen erlaubt 26 .
Die Ansätze des Bootstrapping wurden entwickelt, um zu erklären, wie das Kind die Grammatik seiner Muttersprache erwirbt, indem angenommen wird, dass es seine Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Merkmale seiner Muttersprache richtet. Das Wissen
23 Vgl. [Karmiloff und Karmiloff-Smith 2002], S. 111.
24 Bootstrap: Englisch für Stiefelriemen, sinngemäß: Sich an den eigenen Stiefeln [aus dem Sumpf] herausziehen, englisches Gegenstück zu: „An den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen“.
25 Spielt auf die deutsche Legende von Baron Münchhausen an, der sich an seinen eigenen Haaren aus einem Sumpf gezogen haben will.
26 Vgl. [Behrens 1999], S. 40ff.
10
über diese Merkmale kann eine Art Abkürzung sein, um neue Aspekte des Sprachsystems zu erwerben, was den Spracherwerbsprozess effizienter machen kann 27 . Es gibt drei Arten von Bootstrapping, die im Folgenden näher betrachtet werden.
2.2.1 Prosodisches bzw. phonologisches Bootstrapping
Beim prosodischen bzw. phonologischen Bootstrapping nutzt das Kind prosodische Informationen wie Betonung, Rhythmus oder Intonation, um syntaktisch relevante Einheiten im Input zu entdecken und zu kategorisieren. Beispielsweise kann ein Kind mit Hilfe von Pausen Phrasen- und Satzgrenzen erkennen oder es fällt ihm leichter, einzelne Wörter zu identifizieren, wenn diese durch die Prosodie im erwachsenensprachlichen Input besonders hervorgehoben sind. Laut Klann-Delius werden hier „die Vereinfachungen und Überspitzungen der elterlichen Sprechweisen zusammen mit den sich entwickelnden sozialen, kognitiven und auf Sprache ausgerichteten Verarbeitungsfähigkeiten des Kindes bedeutsam“ 28 .
Diese Annahme stützt sich auf die Tatsache, dass Sprachen nicht nur Wörter und Phrasen in größere strukturelle Einheiten gruppieren, sondern dass diese syntaktischen Einheiten auch prosodisch unterschiedlich gekennzeichnet werden. Dabei unterscheiden sich verschiedene Sprachen hinsichtlich ihrer Prosodie. Im Deutschen ist der grundlegende Wortrhythmus der Trochäus, d.h. zweisilbige Wörter werden auf der ersten Silbe betont. Das prosodische Bootstrapping besteht also unter anderem darin, im Input nach betonten Silben zu suchen. Deren Zahl entspricht der Zahl der Wörter, weshalb ein Kind, das Deutsch als Muttersprache erwirbt, davon ausgeht, dass die auf eine betonte Silbe folgende unbetonte Silbe das Wortende markiert. Manchmal ist diese Annahme natürlich falsch. So erklären sich viele Fehler nicht nur bei der Segmentierung einer Lautkette, sondern auch bei der Wortbildung und später bei Segmentierungsfehlern im Schrifterwerb 29 . Es gibt also gerade im Deutschen keine gradlinige Übersetzung von Syntax zur Prosodie, aber wahrscheinlich bietet letztere wichtige Hinweise für den Erwerb der Syntax.
Eine wichtige Bedeutung für die Prosodie hat Motherese, also die spezifische, von der Mutter (oder anderen primären Bezugspersonen) an das Kind gerichtete Sprache. Diese wird übersichtlich für das Kind aufgeteilt und ihre Struktur durch Betonung besonders hervorgehoben. Die Intonationspäckchen helfen dem Kind, den Input zu ordnen
27 Vgl. [Karmiloff und Karmiloff-Smith 2002], S. 111f.
28 [Klann-Delius 1999], S. 181.
29 Vgl. [Keller 2004], S.5f.
11
2 Unterschiedliche Ansätze in der Erstspracherwerbsforschung
und syntaktisch zu gruppieren. Aus dieser Perspektive sind allerdings mehr Informationen über die Syntax im Input vorhanden als von der Theorie Chomskys vorgesehen, in der das syntaktische System angeboren ist. Während das Kind beim phonetischen beziehungsweise prosodischen Bootstrapping von Beginn an mit den Wahrnehmungskapazitäten ausgestattet sein muss, um prosodische Bereiche zu identifizieren, ist es durch die phonetischen Informationen aus dem Input weniger auf eine Universalgrammatik angewiesen als vom Nativismus angenommen.
Prosodische Repräsentationen bilden nur das Gerüst für die syntaktischen Analysen des Kindes. Die Verlässlichkeit der prosodischen Hinweise für die Syntax muss kritisch betrachtet werden, auch im Fall der kindgerichteten Sprache. Die prosodischen Grenzen stimmen nicht immer mit syntaktischen Grenzen überein, was bedeutet, dass die Prosodie allein den Spracherwerb nicht bestimmen kann, wahrscheinlich aber ein sinnvoller Helfer für den Einstieg ist 30 .
2.2.2 Semantisches Bootstrapping
Das semantische Bootstrapping ist eine Lernstrategie, die Stephen Pinker im Versuch beschrieben hat, zu erklären, wie das Kind die Verbindung zwischen Bedeutung und Syntax erkennen kann. Laut Pinker 31 kann ein Kind anhand semantischer Eigenschaften der Inputdaten erkennen, welches Segment welcher syntaktischen Kategorie entspricht. Der Hypothesenraum kann also begrenzt werden, wenn das Kind bereits über bestimmtes semantisches Vorwissen verfügt. Durch dieses Wissen über kanonische Beziehungen von semantischen Informationen zur Kerngrammatik kann das Kind aus der Bedeutung eines Wortes beispielsweise die thematischen Rollen wie Agens und Patiens ableiten und diese dann mittels angeborener linking-Regeln mit syntaktischen Rollen, also Subjekt und Objekt verbinden.
Ein anderes Beispiel ist die Erschließung der Verbbedeutung. Hier setzt das Kind die aktuelle Handlung mit der gesprochenen Sprache in Verbindung. Nachdem es durch Beobachtung die Bedeutung des Verbs erkannt hat, kann es sich die Strukturen, in denen dieses Verb auftreten kann, erschließen - beispielsweise beim Verb „geben“, das in einer Struktur mit drei Argumenten auftritt, dem Geber, dem Empfänger und dem Gegenstand, der gegeben wird: „Der Vater gibt seiner Tochter den Ball“. Wenn das Kind also erst einmal die Bedeutung eines Wortes durch Beobachtung abgeleitet hat, kann es aufgrund der mapping rules (Zuordnungsregeln) die semantischen Strukturen
30 Vgl. [Karmiloff und Karmiloff-Smith 2002], S. 112ff.
31 Vgl. [Pinker 1984], S. 39-47.
12
auf die syntaktischen übertragen.
Allerdings gibt es bis heute keine überzeugende Evidenz für das semantische Bootstrapping: Nicht-kanonische und periphere Fälle werden ebenso früh und gut erworben wie kanonische, und auch nicht alle Verben, um auf das Beispiel zurückzukommen, tauchen immer in denselben Kontexten auf. So ist für das Verb „geben“ auch eine Aussage wie „Der Vater gibt auf.“ möglich, die vom Kind in einem völlig anderen semantischen und auch syntaktischen Kontext, nämlich in den des trennbaren Verbs „aufgeben“ eingeordnet werden muss. Dies spricht gegen die Theorie des semantischen Bootstrapping 32 .
2.2.3 Syntaktisches Bootstrapping
Bei dieser Form des Bootstrapping kann der syntaktische Rahmen benutzt werden, um die Semantik zu erschließen. Das Kind muss hierfür über genügend syntaktisches Wissen verfügen und kann durch die Beobachtung von Situationen und durch die Beachtung von Strukturen, in denen bestimmte Worte immer wieder auftauchen, die Bedeutung dieser Wörter erkennen, besonders wenn die syntaktische Struktur mit der Bedeutung korreliert. Beispielsweise eröffnet das Verb „legen“ im Deutschen drei Leerstellen, die durch bestimmte Argumente gefüllt werden müssen. Bei „Der Vater legt das Buch auf den Tisch.“ gibt es etwas, das gelegt wird, einen Ort dafür und auch jemanden, der legt. Das Kind weiß, dass die Bedeutung des Verbs nicht „lesen“ sein kann, da dies nur zwei Leerstellen öffnet.
Die Schwierigkeit beim syntaktischen Bootstrapping ist, dass aus dem syntaktischen Rahmen allein nichts über die Bedeutung eines Wortes abgeleitet werden kann, wenn die Bedeutung der anderen Elemente des Satzes nicht hinzugenommen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Wörter mehr als einen Subkategorisierungsrahmen haben und das Kind Bedeutungen über verschiedene Rahmen hinweg miteinander abgleichen muss. Die syntaktische Information allein kann also nicht zum Erwerb der Wortbedeutung führen 33 .
Die drei Bootstrapping Ansätze haben jeweils eine andere Betonung und schließen sich gegenseitig nicht aus. Diese Ansätze können eine Hilfe sein, um den Erwerb des Grammatiksystems in verschiedenen Stadien des Spracherwerbsprozesses beziehungsweise bestimmte Teile davon zu erklären. Eine wichtige Säule der drei Ansätze ist die Annahme einer gewissen Form von angeborenen Sprachuniversalien. Diese ist jedoch
32 Vgl. [Behrens 1999], S. 41f.
33 Vgl. [Karmiloff und Karmiloff-Smith 2002], S. 166f.
13
Arbeit zitieren:
Susanne Brehme, 2008, Die Rolle von Verben im Spracherwerb nach dem "Usage-based Approach", München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Spracherwerb im Kleinkindalter
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Hausarbeit (Hauptseminar), 31 Seiten
Das erste Konsulat Caesars und seine Bedeutung für den Ausbruch des Bü...
Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
Hausarbeit (Hauptseminar), 20 Seiten
Die Zusammensetzung des kindlichen Wortschatzes: Erklärungsansätze zur...
Hausarbeit (Hauptseminar), 17 Seiten
Chomskys Universalgrammatik und ihre Bedeutung für die Generative Gram...
Hausarbeit (Hauptseminar), 31 Seiten
Kooperatives Lernen. Theoretische Ansätze, empirische Befunde, praktis...
Hausarbeit (Hauptseminar), 29 Seiten
Empirische Beobachtungen und p...
Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache
Seminararbeit, 22 Seiten
The acquisition of meaning - How children learn the meanings of words
Seminararbeit, 21 Seiten
Morphologischer Wandel - Veränderungen von Sprache im Geist der Zeit
Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)
Hausarbeit (Hauptseminar), 27 Seiten
Ian McEwans Sicht von Wirklichkeit und Fiktion am Beispiel 'Atonem...
Seminararbeit, 11 Seiten
Die Funktion des unverlässlichen Erzählers in Heinrich von Kleists &qu...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Seminararbeit, 23 Seiten
Eine literaturgeschichtliche Analyse: Heinrich von Kleists "Die M...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hausarbeit, 9 Seiten
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Hausarbeit (Hauptseminar), 22 Seiten
Das interaktionistische Erklärungsmodell zum Erstspracherwerb
Hausarbeit, 20 Seiten
Frühe Förderung im Schriftspracherwerb: Die Phonologische Bewusstheit
Hausarbeit (Hauptseminar), 20 Seiten
Sprach- und Sprechentwicklung: Vom Säugling zum sprechenden Kind
Hausarbeit, 32 Seiten
Historische Kinder- und Jugendbücher als Medien historischen Lernens
Hausarbeit (Hauptseminar), 18 Seiten
Susanne Brehme's Text Die Rolle von Verben im Spracherwerb nach dem "Usage-based Approach" ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Susanne Brehme hat den Text Die Rolle von Verben im Spracherwerb nach dem "Usage-based Approach" veröffentlicht
Susanne Brehme hat einen neuen Text hochgeladen
An Evidence-Based Approach to Vitamins and Minerals
Health Benefits and Intake Rec...
Jane Higdon
Usage Based Models of Language Usage Based Models of Language Usage Ba...
Michael Barlow, Suzanne Kemmer
Usage Based Models of Language Usage Based Models of Language Usage Ba...
Michael Barlow, Suzanne Kemmer
Chondral Disease of the Knee: A Case-Based Approach
A Case-Based Approach
Brian J. Cole, M. Mike Malek
Helping Couples Cope with Women's Cancers: An Evidence-Based Approach ...
An Evidence-Based Approach for...
Karen Kayser, Jennifer L. Scott
Global Diversity Management: An Evidence-Based Approach
An Evidence Based Approach
Ahu Tatli, Mustafa F. Ozbilgin
Complementary and Alternative Therapies and the Aging Population: An E...
An Evidence-based Approach
Wojtkowski, Ronald Watson
0 Kommentare