Inhaltsverzeichnis
Seite NA
Einleitung 3
Sicherung der Thronfolge Konrads II 4
Die Krönung Heinrichs 5
Der Anteil Heinrichs an den Angelegenheiten des Reiches 6
Heinrich: König von Burgund 9
Schlussbemerkungen 11
Literaturhinweise 13
2
Einleitung
In diesem Kurzaufsatz werde ich mich mit der Entwicklung des jungen Heinrichs unter seinem Vater, Konrad II., beschäftigen. Hierbei werde ich darauf eingehen, wie sich Heinrich, nach dessen Krönung, an den Reichsgeschäften beteiligt, und in wie weit man von einer Mitregentschaft sprechen kann.
Weiterhin werde ich die Schritte Heinrichs in die Selbständigkeit darlegen und auch darauf eingehen, wie er zum Herrscher geformt wurde und wer daran beteiligt gewesen ist.
Der Zeitraum, welchen ich in meine Betrachtungen einbeziehen werde, reicht von der Designation zum König 1026 bis zum Antritt der selbständigen Herrschaft im Jahre 1039.
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Sicherung der Thronfolge unter Konrad II.
Als Konrad II. im Februar 1026 das Heer in Augsburg für den Italienfeldzug sammelt, sah er es an der Zeit, dass die Thronfolge geregelt werden müsste.
Für den Fall seines Todes bestimmte er, mit Zustimmung der Fürsten, seinen Sohn Heinrich zum Nachfolger. Dies war insofern bemerkenswert, da dies knapp anderthalb Jahre nach der Thronbesteigung Konrads II. stattfand. Mit der „designation pro futuro“, des knapp neunjährigen Heinrichs, zeigt sich deutlich, wie gut Konrad II. seine Stellung im Reich gefestigt hatte. Dies beruhte nicht nur auf seiner Entschlossenheit oder dem Diplomatischen Geschick Konrads II., sondern auch auf dem hohen Ansehen und dem Vertrauen, das ihm die Mehrheit der Deutschen entgegenbrachte. Durch diese schnellen Erfolge im Reich erschien es Konrad richtig, den Fortbestand der salischen Dynastie zu sichern.
So kam es also zu Designation Heinrichs.
Für die Dauer des Italienfeldzugs ließ er Heinrich in der Obhut des Bischofs Bruno von Augsburg, des Bruders Heinrichs II., welcher der Vorgänger Konrads II. war, zurück. Heinrich war nun faktisch Reichsverweser und übte die Regentschaft aus. (Boshof 2000, S. 46) Nach der Rückkehr aus Italien im Juni 1027 hielt der Konrad II., der nun zum Kaiser gekrönt war, in Regensburg einen Hoftag ab. Auf diesem ernannte er einen neuen Herzog für Bayern, da dessen Herzog, Heinrich V., im Vorjahr gestorben war. Er überging hierbei nicht das Wahlrecht der Adeligen Bayerns, dennoch fiel es ihm, aufgrund seiner stark gefestigten Autorität, nicht schwer, seinem Sohn Heinrich zur Wahl zu verhelfen. Somit schuf er dem jungen Heinrich, dem designierten deutschen König, eine starke Machtbasis. Kurz darauf wurde Heinrich noch Anwärter auf die Krone von Burgund. Sämtliche Amtsübertragungen, Vertrauensbeweise und Ehrungen ließ Konrad II.
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Marco Sauer, 2002, Heinrich III. - Selbständigkeit und Mitregentschaft unter Konrad II., Munich, GRIN Publishing GmbH
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