Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Mündlichkeit und Stil in Mark Twains The Adventures of Huckleberry Finn 3
2.1. Mündlichkeit in The Adventures of Huckleberry Finn 3
2.1.1. Missouri Negro dialect 4
2.1.2. South-Western dialect 5
2.1.3. Pike County dialect 5
2.1.4. Der Ursprung und das Besondere der „vernacular language“ 6
2.2. Stil in The Adventures of Huckleberry Finn 6
2.2.1. Polysyndeton 7
2.2.2. Tautologien 7
2.2.3. Doppelte Verneinung 8
2.2.4. Tense shifting 8
2.2.5. Die Wahl der Verben 9
2.2.6. Rhythmische Schreibweise 9
2.2.7. Eingeschränktes Vokabular 10
2.2.8. Wortverwechslungen und Rechtschreibfehler 11
3. Fazit 11
4. Bibliographie 13
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1. Einleitung
The Adventures of Huckleberry Finn von Samuel Langhorne Clemens alias Mark Twain erzählt auf außergewöhnliche Weise die Geschichte des jungen Huckleberry Finn, der zusammen mit dem entflohenen Sklaven Jim, den Mississippi entlang fährt und dabei jede Menge Abenteuer erlebt. Außergewöhnlich ist diese Geschichte nicht nur wegen den spannenden Erlebnissen der beiden Jungen entlang des Flusses, sondern viel mehr wegen des einzigartigen Schreibstils, dem sich Twain bedient. So sehr wie noch kein Autor je zuvor bedient er sich der „vernacular language“, der Umgangssprache, um dem Roman einen besonderen Stempel aufzusetzen. Die folgende Arbeit soll nun den Stil dieser Mündlichkeit und andere stilistische Mittel seines Werkes beleuchten und an Beispielen deutlich machen.
2. Mündlichkeit und Stil in Mark Twains The Adventures of Huckleberry Finn
2.1. Mündlichkeit in The Adventures of Huckleberry Finn
Was beim Lesen wohl am schnellsten auffällt, ist die Art wie die Charaktere sprechen. Hierbei werden verschiedene Dialekte verwendet, wie Mark Twain auch am Anfang seines Buches erklärt:
In this book a number of dialects are used, to wit: the Missouri Negro dialect; the extremest form of the backwoods South-Western dialect; the ordinary “Pike-County” dialect; and four modified varieties of this last. The shadings have not been done in a haphazard fashion, or by guess-work; but painstakingly, and with the trustworthy guidance and support of personal familiarity with these several forms of speech. (Twain 1994: 6)
Mark Twain zählt hier drei Hauptdialekte und vier abgewandte Formen des Pike-County Dialekts auf, die Verwendung finden. Er weist darauf hin, dass diese nicht willkürlich von ihm gebraucht werden. Vielmehr benutzt er diese, weil er in seinem Leben selbst schon Kontakt mit ihnen hatte und weiß wovon er spricht. Diese sieben Dialekte kann man folgenden Sprechern zuordnen:
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1. “the Missouri negro dialect”:
2. “the extremest form of the backwoods South-Western dialect”: Arkansas gossips (Sister Hotchkiss and other, chapter 41); 3. “the ordinary ‘Pike-County’ dialect”:
4. “four modified varieties of this last”:
Im weiteren Textverlauf werden nun die ersten drei Hauptdialekte dargestellt.
2.1.1. Missouri Negro dialect
Der Missouri Negro dialect wird, wie oben bereits erwähnt, von den Schwarzen Charakteren des Buches verwendet und stellt ein Abbild dessen dar, wie die afrikanischen Sklaven zur damaligen Zeit gesprochen haben. Hier ein Beispiel von Jim aus dem Buch:
“Say - who is you? Whar is you? Dog my cats ef I didn’ hear sumf’n. Well, I knows what I’s gwyne to do. I’s gwyne to set down here and listen tell I hear it agin.” (Twain 1994: 14)
Jim verwendet „whar“ statt „where“, „ef“ statt „if“, „set“ statt „sit“ und „agin“ anstelle von „again“. Er ändert also Vokale oder lässt diese ganz weg. Außerdem ändert er die Wörter „something“ und „going“ in „sumf’n“ und „gwyne“, die sich sowohl im Schriftbild als auch in der Aussprache deutlich von dem ursprünglichen Wort unterscheiden.
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Arbeit zitieren:
Christoph Theis, 2009, Mündlichkeit und Stil in Mark Twains 'The Adventures of Huckleberry Finn', München, GRIN Verlag GmbH
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