Danksagung
Für die Unterstützung und fachliche Hilfe, sowie für Anregungen und Ratschläge, darf ich mich an dieser Stelle bei Frau Univ. Prof. Dr. Them und Frau Dipl. PW Daniela Deufert recht herzlich bedanken. Ein herzliches Dankeschön dem gesamtem Institut der Pflegewissenschaft und dem Studienmanagement, hier im Speziellen Mag. Peter Papp und Katharina Bortolotti.
Mein Dank gilt auch der Abteilung Pflegeforschung des IPG der Universität Linz unter der Leitung von Frau Univ. Prof. Dr. Seidl und Ihren Mitarbeitern, hier im Speziellen Frau MMag. Dr. Ilsemarie Walter. Durch die Unterstützung der Abteilung bei inhaltlichen Fragen zu meinem Thema, konnte die Arbeit weiter optimiert werden.
Mein ganz besonderer Dank gilt meinem Lebensgefährten Franz Seitinger, sowie meinen Kindern Michi und Daniel für ihr erbrachtes Verständnis, ihre Motivation und ihre Unterstützung in den letzten Jahren.
Auch meinen Eltern sei an dieser Stelle von Herzen gedankt. Ihr Rat und ihre moralische Unterstützung waren eine Bereicherung bei dieser Arbeit. Nicht zuletzt ein Dankeschön an all jene, die mir dieses Studium ermöglicht haben.
Zum Zweck der besseren Lesbarkeit wurde in dieser Arbeit die männliche Anrede- form verwendet, die als neutral zu verstehen ist.
Abstract
Experten zufolge steigt die Anzahl der Demenzkranken stetig an, da aufgrund der medizinischen Fortschritte mehr Menschen ein Alter erreichen, in dem demenzielle Störungen häufiger auftreten. 70% der Demenzkranken leben mit ihren Angehörigen zusammen.
Da der Betreuungsaufwand für kognitiv beeinträchtigte Personen bis auf 10 Stunden täglich steigt, emotional und zeitlich äußerst intensiv ist, kommen die pflegenden Angehörigen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Psychische Störungen mit Symptomen von Angst, Depression und Erschöpfung sind häufig. Als Hauptbelastungen werden die Persönlichkeitsveränderungen des an einer Demenz Erkrankten beschrieben.
Ein Ziel der Literaturarbeit ist, die Belastungen von pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz zu erheben und aufzuzeigen. Weiter wird auf die Wünsche und Erwartungen der pflegenden Angehörigen an Interventionen eingegangen. Als ein weiteres Ziel soll die vorliegende Arbeit die vorhandenen Unterstützungen darstellen.
Die demographische Entwicklung und die damit verbundene Zunahme von Demenzkranken zeigt deutlich die Dringlichkeit, die Belastung der pflegenden Angehörigen zu thematisieren und Entlastungs- oder Unterstützungsmöglichkeiten zu verbessern.
Schlüsselwörter: Angehörige Demenz, Belastung Demenz, Unterstützung De- menzkranker, Betreuung Demenzkranker
Abstract
According to experts, the number of dementia patients is steadily increasing as due to medical advances more and more people are reaching an age in which dementia disorders occur more frequently. 70% of the dementia patients live together with their relatives.
Since the support effort for cognitively impaired persons increases up to 10 hours per day, and is both emotionally and timely extremely intensive, the carers reach the limits of their resilience. Mental disorders with symptoms of anxiety, depression and fatigue are common. Personality changes of people suffering dementia are specified as the main burden.
One objective of the literary studies is to survey and highlight the burden of relatives caring people with dementia. Further, wishes and expectations of the carers regarding interventions are discussed. Another objective of the present study is to illustrate the currently existing supports.
The demographic development and the resulting increase of dementia patients clearly demonstrate the urgency to address the burden of carers and to improve respective assistance and support opportunities.
Key words: relatives dementia, stress dementia, support for dementia patients, care of dementia patients
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG. 1
2 METHODIK 6
2.1 FORSCHUNGSFRAGEN 6
2.2 LITERATURRECHERCHE 7
3 ERGEBNISSE. 8
3.1 BELASTUNGEN VON PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN VON MENSCHEN MIT DEMENZ 8
3.2 WÜNSCHE UND ERWARTUNGEN VON PFLEGENDE ANGEHÖRIGEN VON MENSCHEN
MIT DEMENZ AN UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTEN. 11
3.3 UNTERSTÜTZUNGSSTRATEGIEN FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE VON MENSCHEN MIT
DEMENZ IN ÖSTERREICH 12
3.4 INTERNATIONALE ERFAHRUNGEN VON PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN ÄLTERER
MENSCHEN IN SECHS EUROPÄISCHEN LÄNDERN BEI DER INANSPRUCHNAHME VON
UNTERST ÜTZUNGSANGEBOTEN 18
4 DISKUSSION 19
5 LITERATURVERZEICHNIS 21
1 Einleitung
Die Demenz ist die häufigste psychische Erkrankung des Alters. Die Demenz Häufigkeit liegt bei 65 Jährigen bei etwa 3 %, steigt zunehmend im Alter an und beträgt bei 90 Jährigen über 35 % (Gatterer, Croy, 2005). Laut Kriechbaum (2006) erkrankt alle sieben Sekunden ein weiterer Mensch an Demenz. Durch die älter werdende Bevölkerung erkranken jedes Jahr 4,6 Millionen Menschen an Demenz. Kriechbaum (2006) gibt an, dass bis zum Jahr 2040 weltweit 81,1 Millionen Menschen an Demenz (Alzheimer) erkrankt sein werden. Laut Kriechbaum (2006) steigt die Häufigkeit an Demenz zu erkranken mit hohem Lebensalter stark an. Bei den 80 Jährigen ist etwa jeder Vierte betroffen.
Abb. 1: Prävalenz dementieller Erkrankungen (Kriechbaum, 2006, S.27) Laut dem BMSK (2008) leben in Österreich rund 100.000 Demenzkranke. Durch die deutliche Erhöhung der Lebenserwatung der österreichischen Bevölkerung, steigt auch die Zahl der Demenzkranken. Laut BMSK (2008) wird sich die Zahl der an Demenz erkrankten Personen bis 2040 auf circa 200.000 erhöhen.
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Laut Ladurner (2004) kommt es in allen Gebieten der Welt zu einer fast identischen Entwicklung der Inzidenz. Die gut entwickelten Länder der Erde werden weniger betroffen sein, als die schlechter entwickelten Länder. Die Ausgaben im Gesundheitssystem und in der sozialen Versorgung werden sich weiter erhöhen. Ladurner (2004) weist darauf hin, dass wenige Familienmitglieder bereit sind, die Pflege und Versorgung eines Demenzkranken zu übernehmen. In den Gedächtnisambulanzen beträgt der Anteil von Menschen mit Demenz, die jünger als 65 Jahre sind zwischen 20 bis 30 Prozent. Junge an Demenz Erkrankte sind kein Ausnahmefall (Kurz et al., 2008).
Laut Fellgiebel et al. (2005) entwickelt sich bereits im Vorfeld der Demenz bei den betroffenen Menschen, aufgrund des Erlebens des schleichenden Verlusts der geistigen Fähigkeiten, eine Depression. Die Angehörigen werden verunsichert und die Belastung beginnt.
Laut dem Bundesministerium (2008) steht der Begriff Demenz für eine umfassende Gruppe ungleichartiger Erkrankungen, bei denen die Gedächtnisleistung und die Denkfähigkeit abnehmen. Das BMSK (2008) gibt an, dass geistige und intellektuelle Bereiche betroffen sind, wie der Antrieb, das Sozialverhalten, die Orientierung oder die Urteilsfähigkeit, wodurch die betroffenen Menschen in ihren alltäglichen Aktivitäten erheblich beeinträchtigt werden. Demenzen gehören zu den folgenschwersten Alterskrankheiten und zählen laut BMSK (2008) als Hauptursache für die Pflegebedürftigkeit bzw. den Verlust der Selbstständigkeit. Gatterer und Croy (2005) geben an, dass Demenz ein erworbener Zustand ist, der in verschiedenen Schweregraden zu einer starken Beeinträchtigung der intellektuellen Funktionen führt. Laut Gatterer und Croy (2005) ist die Ursache der Demenz eine feststellbare organische Hirnschädigung. Daher müssen vorab psychische Störungen und andere Erkrankungen, die zu kognitiven Defiziten führen abgeklärt werden. Durch die Demenz kommt es zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität für die an Demenz Erkrankten (Gatterer, Croy, 2005).
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Arbeit zitieren:
Bakkalaurea der Pflegewissenschaften Claudia Machreich, 2009, Belastungen und Unterstützungsstrategien pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz, München, GRIN Verlag GmbH
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