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Ansätze den Bilanzskandalen und Versäumnissen der Prüfer entgegenzuwirken - Prüfungstheoretische und rechtliche Perspektive

Titre: Ansätze den Bilanzskandalen und Versäumnissen der Prüfer entgegenzuwirken - Prüfungstheoretische und rechtliche Perspektive

Dossier / Travail de Séminaire , 2002 , 19 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Marcus Rothamel (Auteur)

Gestion d'entreprise - Révision, Audit
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Unternehmenskrisen und Bilanzskandale der letzten Jahre und insbesondere der jüngeren Vergangenheit erschüttern mehr und mehr das Vertrauen der Öffentlichkeit in die von Unternehmen veröffentlichten Zahlenwerke. Auch Vorstände, Aufsichtsräte und Wirtschaftsprüfer geraten zusehends in die Kritik. Speziell den Wirtschaftsprüfern wird mangelnde Prüfungsintensität sowie unzureichende bzw. zu wenig aussagekräftige Berichterstattung vorgeworfen. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Problem auseinander, inwieweit ausgewählte Ansätze aus prüfungstheoretischer sowie aus rechtlicher Perspektive geeignet sind, Bilanzskandalen und eventuell vorliegenden Versäumnissen seitens der Prüfer vorzubeugen. Die Analyse wird anhand verschiedener Problemkomplexe erfolgen.

Eine Abschlussprüfung ist so auszurichten, dass die Prüfungsaussagen mit hinreichender Sicherheit getroffen werden können und dass wesentliche Unrichtigkeiten und Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften bei gewissenhafter Berufsausübung erkannt werden. Nach berufständischen Verlautbarungen ist dafür ein risikoorientierten Prüfungsansatz anzuwenden. Ziel ist es, zu analysieren, welchen Beitrag dieser Prüfungsansatz leisten kann, Bilanzdelikten und Prüferversäumnissen entgegenzuwirken.

Seit Einführung eines Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) im Jahre 1998 hat der Vorstand einer Aktiengesellschaft (AG) gemäß § 91 Abs. 2 AktG "geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden." Da dieses Risikofrüherkennungssystem sowie das einzurichtende Überwachungssystem nach § 317 Abs. 4 HGB auch Bestandteil der Abschlussprüfung börsennotierter Aktiengesellschaften sind, stellt sich die Frage, welche Anforderungen an Einrichtung und Prüfungeines solchen Systems zu stellen sind und welchen Beitrag dieses im Hinblick auf das zu analysierende Problem leisten kann.

Dem Abschlussprüfer ist mit dem Bestätigungsvermerk ein rechtliches Instrumentarium an die Hand gegeben, um der Öffentlichkeit das Ergebnis seiner Prüfung mitzuteilen. Bei Einwendungen besteht die Pflicht der Einschränkung oder Versagung dieses sogenannten Testates. Die Kritik der Öffentlichkeit wirft den Abschlussprüfern jedoch auch Versäumnisse im Bereich einer aussagekräftigen Berichterstattung vor.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. PROBLEMANALYSE UND ZIELSETZUNG

2. DER RISIKOORIENTIERTE PRÜFUNGSANSATZ

2.1. GRUNDKONZEPTION DES RISIKOORIENTIERTEN PRÜFUNGSANSATZES

2.2. RISIKOORIENTIERTE ABSCHLUSSPRÜFUNG – BEURTEILUNG IM HINBLICK AUF BILANZSKANDALE UND PRÜFERVERSÄUMNISSE

3. DAS RISIKOFRÜHERKENNUNGSSYSTEM EINES UNTERNEHMENS

3.1. EINRICHTUNG UND PRÜFUNG DES RISIKOFRÜHERKENNUNGSSYSTEMS

3.2. DAS RISIKOFRÜHERKENNUNGSSYSTEM ALS ANSATZ UM BILANZSKANDALEN UND PRÜFERVERSÄUMNISSEN ENTGEGENZUWIRKEN – KRITISCHE WÜRDIGUNG

4. DER BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

4.1. AUFGABE UND INHALT DES BESTÄTIGUNGSVERMERKES

4.2. VERSÄUMNISSE DES ABSCHLUSSPRÜFERS BEI DER TESTATSERTEILUNG – KRITISCHE WÜRDIGUNG

5. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit der risikoorientierte Prüfungsansatz sowie das Instrumentarium des Bestätigungsvermerks geeignet sind, Bilanzskandalen und Fehlverhalten von Wirtschaftsprüfern entgegenzuwirken.

  • Analyse der Funktionsweise und Begrenzungen des risikoorientierten Prüfungsansatzes.
  • Untersuchung der Anforderungen an Risikofrüherkennungssysteme gemäß KonTraG und deren Rolle in der Abschlussprüfung.
  • Kritische Würdigung der Aufgaben und Grenzen des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers.
  • Diskussion über die Verantwortung der Prüfer bei der Aufdeckung von Bilanzmanipulationen und dolosen Handlungen.

Auszug aus dem Buch

2.1. Grundkonzeption des risikoorientierten Prüfungsansatzes

Der risikoorientierten Prüfungsansatz stellt eine Methode der Prüfungsplanung dar, die jedoch Einfluss auf sämtliche Phasen des Prüfungsprozesses ausstrahlt. Ziel ist es, die angestrebte, hinreichende Urteilssicherheit bzw. das gerade noch akzeptable Prüfungsrisiko durch die effiziente Kombination von Prüfungsmethoden, im Sinne des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes, zu erreichen.

Das Prüfungsrisiko resultiert aus den Fehlerrisiken (inhärentes Risiko und Kontrollrisiko) und dem Entdeckungsrisiko. Ziel ist es, dieses Prüfungsrisiko stufenweise zu begrenzen.

In einem ersten Schritt erfolgt eine Abschätzung des inhärenten Risikos durch eine allgemeine Risikobeurteilung auf Unternehmens- wie auch auf Prüffeldebene, was bereits eine umfassende Auseinandersetzung des Abschlussprüfers mit dem zu prüfenden Unternehmen, seiner Geschäftstätigkeit und dessen wirtschaftlichem Umfeld erfordert. Zur Beurteilung des Kontrollrisikos hat sich der Prüfer im Rahmen einer Systemprüfung Kenntnisse über das IKS anzueignen, sowie dessen Aufbau und Funktion zu überprüfen. Sowohl das inhärente als auch das Kontrollrisiko sind für den Abschlussprüfer (zumindest kurzfristig) nicht direkt beeinflussbar, wohingegen das Entdeckungsrisiko durch die vom Prüfer eingesetzten Prüfungshandlungen direkt zu beeinflussen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. PROBLEMANALYSE UND ZIELSETZUNG: Einleitung in die Problematik von Unternehmenskrisen und Bilanzskandalen sowie Definition der Forschungsfrage hinsichtlich der Rolle des Abschlussprüfers.

2. DER RISIKOORIENTIERTE PRÜFUNGSANSATZ: Erläuterung der theoretischen Grundlagen des risikoorientierten Ansatzes und kritische Diskussion seiner Eignung zur Vermeidung von Prüfungsfehlern.

3. DAS RISIKOFRÜHERKENNUNGSSYSTEM EINES UNTERNEHMENS: Analyse der gesetzlichen Anforderungen an Risikofrüherkennungssysteme und deren Prüfung durch den Abschlussprüfer im Kontext des KonTraG.

4. DER BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS: Untersuchung des Bestätigungsvermerks als rechtliches Instrument sowie Analyse der Problematik möglicher Versäumnisse bei der Testatserteilung.

5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Fazit bezüglich der Möglichkeiten und Grenzen der Abschlussprüfung zur Vorbeugung von Bilanzdelikten.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsprüfung, Bilanzskandale, risikoorientierter Prüfungsansatz, Prüfungsrisiko, Risikofrüherkennungssystem, KonTraG, Bestätigungsvermerk, Abschlussprüfung, Fehlerrisiko, dolose Handlungen, IKS, Unternehmensfortbestand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie durch prüfungstheoretische und rechtliche Ansätze Bilanzskandale und Versäumnisse bei der Abschlussprüfung verhindert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der risikoorientierte Prüfungsansatz, die Einrichtung von Risikofrüherkennungssystemen in Aktiengesellschaften sowie die Aussagekraft des Bestätigungsvermerks.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Analyse, welchen Beitrag moderne Prüfungsstrategien und das Instrumentarium des Abschlussprüfers zur Risikominimierung und zur Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten leisten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine wissenschaftliche Analyse unter Einbeziehung von gesetzlichen Regelungen, Prüfungsstandards (IDW) sowie der aktuellen fachspezifischen Literatur zum Prüfungswesen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der risikoorientierte Prüfungsansatz im Detail, die Anforderungen an Risikofrüherkennungssysteme nach dem KonTraG und die Funktion sowie Problematik des Bestätigungsvermerks erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind insbesondere Wirtschaftsprüfung, Bilanzskandale, KonTraG, Risikofrüherkennungssystem und das Risikomodell der Abschlussprüfung.

Welche Rolle spielen Risikofrüherkennungssysteme bei der Prüfung?

Sie dienen als Instrument für Unternehmen, um existenzgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen; ihre ordnungsgemäße Einrichtung und Funktion sind wesentlicher Bestandteil der Prüfung börsennotierter AGs nach § 317 Abs. 4 HGB.

Gibt es Grenzen für den Abschlussprüfer bei der Aufdeckung von Bilanzdelikten?

Ja, der Autor betont, dass eine Abschlussprüfung keine gezielte Unterschlagungsprüfung ist und aufgrund begrenzter Erkenntnismöglichkeiten keine absolute Garantie für die Aufdeckung krimineller Machenschaften bieten kann.

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Résumé des informations

Titre
Ansätze den Bilanzskandalen und Versäumnissen der Prüfer entgegenzuwirken - Prüfungstheoretische und rechtliche Perspektive
Université
http://www.uni-jena.de/  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Cours
Hauptseminar zur Wirtschaftsprüfung
Note
2,0
Auteur
Marcus Rothamel (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
19
N° de catalogue
V14076
ISBN (ebook)
9783638195720
ISBN (Livre)
9783656754817
Langue
allemand
mots-clé
Ansätze Bilanzskandalen Versäumnissen Prüfer Prüfungstheoretische Perspektive Hauptseminar Wirtschaftsprüfung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marcus Rothamel (Auteur), 2002, Ansätze den Bilanzskandalen und Versäumnissen der Prüfer entgegenzuwirken - Prüfungstheoretische und rechtliche Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14076
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Extrait de  19  pages
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