Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Hauptteil
I. Definition Soziale Gruppe 6
II. Die Funktion der Gruppe
1. Vermittlungs- und Kontrollfunktion 6
2. Entlastungs- und Schutzfunktion 7
3. Versorgungsfunktion 7
III. Formen der Gruppe
1. Primär- oder Sekundärgruppen 8
2. Formelle oder informelle Gruppen 9
3. Offene und geschlossene Gruppen 10
4. Mitgliedschafts- oder Bezugsgruppen 11
4.1. Gruppe der Gleichaltrigen 12
4.2. Die Clique 13
4.3. Die Elite 13
5. Eigen- oder Fremdgruppen 14
6. Klein- oder Großgruppen 14
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7. Homogene oder heterogene Gruppen Seite 15
IV. Wie bilden sich Gruppen- Seite15
V. Struktur , Dynamik und
VI. Darstellung der Funktion und Formen Seite 26
Quellenangaben
- Literaturverzeichnis Seite 32 - Internetquellen Seite 33
3
I. Die „Soziale Gruppe“
II. Die Funktion der Gruppe
1. Vermittlungs- und Kontrollgruppen
Bei diesen nach der Vermittlungs- und Kontrollfunktion spezifizierten Art von Gruppen liegt die Zielstellung darin, Interessen nach außen zu vermitteln und die Normen der Gesellschaft durch Kontrollaufgaben zu schützen. 4
Beispiele hierfür wären die Mobilen Kontrollgruppen des Zoll für Kontrollgruppen, welche unter anderem die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen im Warenverkehr kontrollieren oder die Parteien für die Vermittlungsgruppen, da diese ihre gemeinsamen politischen Interessen an die Umwelt vermitteln.
2. Entlastungs- und Schutzfunktion
In dieser Gruppenfunktion machen die Mitglieder positive wie auch negative Erfahrungen, die nur in dieser Variante der Gruppenfunktion möglich sind, da die Entscheidungen nur auf Grundlage dieses Konstrukt getroffen werden. 5
Zu der Entlastungsfunktion der Gruppe Zählt zum einen die zeitliche Entlastung, wie sie zum Beispiel in einem Team durch Arbeitsteilung vollzogen wird, und zum anderen die normative und strukturelle Entlastung. Die normative Entlastung ist durch Verteilung von Aufgaben und Verantwortungen und die strukturelle Entlastung auf den Rückgriff von kleinen Systemen wie die Familie gekennzeichnet. In der Familie ist der Platz strukturell festgelegt, zum Beispiel als Kind, wodurch auch eine Schutzfunktion ausgeübt wird.
3. Versorgungsfunktion
Bei der Versorgungsfunktion wird nach der Sicherung des Lebensunterhaltes wie Essen, Kleidung, Geld und Wohnen sowie den sozial- emotionalen Faktoren wie Liebe, Anerkennung und Zugehörigkeit abgegrenzt. 6 Ein Beispiel hierfür wäre die Gruppe der Hausbesitzer oder die Gruppe der Verheirateten.
III. Die Formen der Gruppe
Grundsätzlich werden die Arten von Gruppen in verschiedene Formen unterschieden. Diese richten sich zum einen nach der Bedeutung, der Organisation oder der Funktion. Wir können anhand dieser Merkmale folgende Gruppen unterscheiden, die Primär- und Sekundärgruppe, die formelle und informelle Gruppen, die offene und geschlossene Gruppe, die Mitgliedschafts- oder Bezugsgruppe, die Eigen- oder Fremdgruppe, die Klein- oder Großgruppe und die homogene oder heterogene Gruppe. 7 Diese Unterscheidungen sind oft nicht klar voneinander abgrenzbar, da sie wie zum Beispiel bei der Familie mit Kindern mehrere Formen bzw. Arten von Gruppen anspricht.
1. Primär- oder Sekundärgruppen
Die Primärgruppe ist eine überschaubare Anzahl von Mitgliedern, welche klar nach außen abgegrenzt ist und eine regelmäßige bzw. beständige und langfristige Struktur inne hat. Sie ist für ihre Mitglieder die bedeutendste
Gruppe gegenüber allen anderen, da in ihr die Kontakte besonders intensiv und direkt sind. Jeder in dieser Gruppe hat mit jedem persönlichen Kontakt (face-to-face-group). 8 Ein sehr gutes Beispiel für die Primärgruppe ist die Familie, da in ihr jeder miteinander einen emotionalen, engen persönlichen Kontakt hat, und diese eine langfristige Struktur inne hat, welche von anderen Gruppen deutlich abgegrenzt ist.
Die Sekundärgruppe äußert sich dadurch, dass das Vertrauensverhältnis untereinander nicht so groß ist, als in der Familie und die einzelnen Personen verbringen weniger Zeit miteinander, wodurch weniger emotionale Kontakte bestehen. Diese Art der Gruppe findet sich vorrangig aus einem gemeinsamen Ziel zusammen, wobei sie deutlich mehr Mitglieder als die Primärgruppe haben. Oft sind Sekundärgruppen nicht von so intensiver zeitlicher Dauer. Beispiele für diese Art wären zum einen der Sportverein oder auch die Schulklasse.
2. Formelle oder informelle Gruppen
Formelle Gruppen sind diejenige Art von Gruppen in denen sich gemeinsame Ziele gesetzt und diese durch Normen festgelegt werden. Ein Zuwiderhandeln gegen diese Normen wird durch vorher festgelegte Sanktionen geregelt. 9 Typisch für eine Formelle Gruppe ist, dass die Mitglieder solcher eine bestimmte Funktion oder Rolle in ihr übernehmen. Ein Beispiel wäre zum einen die Schulklasse. Hier wird die Organisation zum größten Teil durch die Schulleitung oder Ministerien durchgeführt. Ein weiteres Beispiel ist der Vorstand eines Unternehmens, welcher organisatorische Entscheidungen trifft und die Mitglieder des Unternehmens bestimmte Aufgaben war nehmen, welche alle dem Unternehmensziel dienen.
Arbeit zitieren:
Veit Kernbaum, 2009, Soziale Gruppen - Ihre Funktion, Art und ihre Dynamik, München, GRIN Verlag GmbH
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