würden Männer erst gar nicht überstehen. Unter anderem deshalb sind sie auch die „Weicheier“ in diesem System.
Sind Frauen eine Subkultur?
In diesem 2. Beitrag meiner Erörterung geht es mir nicht darum, welches von beiden Geschlechtern das Stärkere ist, auch möchte ich hier keine Vergleiche ziehen. Sondern hier geht es mir um die Frau als Individuum. Welchen Status hat eine Frau in der Gesellschaft? Was bedeutet „feminin“? Was macht eine Frau aus?
Was hat es auf sich mit der Emanzipation der Frau?
Schon bei den Neandertalern waren Frauen nur für Kinder und Haushalt bestimmt, welche diesen Kriterien auch gerecht gewesen waren. Ob dabei Liebe im Spiel gewesen war, lässt sich bezweifeln. Denn wenn eine Frau im heiratsfähigen Alter noch Single gewesen war, und Neandertaler wurden nicht so alt wie wir Menschen heute, konnte man daraus schließen, dass sie den damals erforderlichen Kriterien nicht gerecht werden konnte, also wurde sie von ihrem Stamm verstoßen. Viele von ihnen wussten damals gar nicht, wie man zur Jagd geht, weil sie nicht „arbeiten“ durften. Deshalb wollte es ihnen niemand beibringen, und in Folge dessen waren vielen von ihnen verhungert.
So ging das über tausende von Jahren. Noch in den ersten Jahren des 20.Jahrhunderts waren Frauen gegenüber Männern benachteiligt. Auch in dieser Zeit wurden nicht heiratsfähige, oder immer nochallein stehende Frauen von der Gesellschaft verspottet. Solche hatten aber mittlerweile die Möglichkeit, als Magd auf einem Hof oder gegen geringes Geld als Küchenmagd in einem Gutshaus einer adeligen, oder zumindest reichen, Familie ihr eigenes Geld zu verdienen. Oder sie wandten sich dem ältesten Gewerbe der Welt zu: der Prostitution. Gut aussehende Frauen gingen ins Bordell, die weniger attraktiven landeten in Absteigen oder auf dem Straßenstrich. Sicher: es gab damals schon längst Fabriken, in denen Frauen ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen konnten. Aber solche Jobs waren nach wie vor illegal, und deshalb bei nicht verheirateten Frauen umso beliebter. Außerdem erging es ihnen dort auch nicht besser. Schnell hatte sich im Betrieb herum gesprochen, welche Mitarbeiterinnen liiert waren und welche nicht, Frauen mit unehelichen Kindern hatten sogar den Ruf einer „Hure“, und hatten deshalb keinen einen einwandfreien Leumund. Erst im Jahre 1911 erlebte die Emanzipation der Frau eine große Wende, als tausende Frauen geschlossen auf die Straße gingen, und gemeinsame für ihre Rechte und gegen die Unterdrückung von Frauen protestierten - und gewannen!
Um die Intention meines Beitrages beizubehalten, statt Sie mit Gesetzeskunde zu langweilen, zitiere ich aus dem Auszug meiner Recherchen: „Die Idee kam aus den USA - wie alles damals und heute. Am 19.März 1911 gingen zum ersten Mal im ganzen Land, und auch in Dänemark, der Schweiz und Österreich, Frauen und ein paar Männer auf die Straße, um für Gleichberechtigung zu demonstrieren. Eine halbe Million Frauennahmen an dem ersten internationalen Frauentag teil - astronomische Zahlen, auch heute noch. Die Emanzipation der Frau war jedoch nicht am Datum festzumachen, denn längst gab es Aufruhr im Deutschen Reich. Schon während der 49er-Revolution hatten die Frauen begonnen, über ihre Rolle in der Gesellschaft nachzudenken und sich zu organisieren.
Einfach war das nicht, denn sie mussten nicht nur die durchweg ablehnende Haltung der Männer einkalkulieren, sondern hatten alle Gesetze gegen sich. Frauen existierten juristisch nicht, sie durften nicht wählen und sie durften nicht in politische Parteien eintreten. Drei Jahre vor dem ersten Frauentag, erst 1908, wurde das preußische Vereinsgesetz verändert, nach dem es Frauen verboten war, an politischen Veranstaltungen teilzunehmen. >>Die geistige Individualität der Frau sowie das bei ihr vorherrschende Gemütsleben lassen sie für eine tätige Teilnahme am öffentlichen Leben wenig geeignet erscheinen, … dem Mann der Staat, der Frau die Familie<<, heißt es im Meyers` Konservationslexikon von 1909 -Schnee von gestern im Zeitalter von Frauenministerien, Gleichstellungsbeauftragten, und Quoten.
Zu Beginn des Jahrhunderts waren Frauen völlig rechtlos, finanziell abhängig und vom öffentlichen Bildungssystem ausgeschlossen. Daher ging es den ersten Kämpferinnen für die Gleichberechtigung - je nach bürgerlicher oder proletarischer Ausrichtung - um Bildung und Recht auf der Arbeit. Gegen viele Widerstände durften Frauen sich schließlich an den deutschen Universitäten immatrikulieren; erst im Zug der Novemberrevolution von 1918 erhielten sie endlich das Wahlrecht. (…)“ Zitatende
Ein großartiger Fortschritt! Nur heute, im 21.Jahrhundert, berichten Frauen immer noch davon, dass sie zwar in der gleichen Position wie ein männlicher Kollege angestellt sind, aber im Vergleich bedeutend weniger Geld verdienen - obwohl die gesetzliche Grundlage für die Gleichberechtigung längst geschaffen ist.
Sind Frauen „blöd“, wie Männer immer behaupten?
Bei einem niedrigeren Gehalt im Vergleich zu einem männlichen und beruflich gleichgestellten Kollegen mag sicherlich eine eventuelle spätere Schwangerschaft in Frage gestellt sein. Außerdem scheint ihre andere Denkweise bedacht zu werden - ich weiß es ehrlich gesagt nicht, es wäre mir aber an Fachsimpelei in Form von Zitaten zuviel und deshalb nicht gerecht. Bestes Beispiel ist doch, wenn eine Frau eine Landkarte lesen soll. Oder für mehrere Männer noch schlimmer: mehrere „Hühner“ sind gleichzeitig mit derselben Landkarte beschäftigt. Oder Frauen beim Einparken.
Fakt ist doch: was den meisten Frauen in ihrer gesamten Kindheit nicht beigebracht, ist, dass es auch Aufgaben gibt, die nun mal nicht kreativ oder emotional, sondern logisch zulösen sind, also mit der rechten Gehirnhälfte. Während der Schulzeit konnte man schon beobachten, dass nur wenige Mädchen sich mit der Logik, z.B. in Form von Mathematik, beschäftigt haben. Dafür ist ihre linke Gehirnhälfte stark aktiv. Ursache dafür ist eventuell die Erziehung (eine Frau hat sich unterzuordnen), aber auch die Hormone, die den größten Teil des Handelns einer Frau ausmachen („Ich weiß, wo ich hin will, aber darüber, wie ich dort hinkomme, mache ich mir keinen Kopf.“). Wenn Frauen erst mal ein Ziel vor Augen haben, dann wollen sie das Ziel auch unbedingt auch unbedingt erreichen und kämpfen darumeine sehr gute Eigenschaft. Und dabei üben sie sich in Geduld, also sprichwörtlich „mit aller Gewalt“ lösen sie ihre Probleme nicht. Jeanne D´ Arc, die Jungfrau von Orleans, hatte nie wirklich einen Krieg angeführt und auch nicht gekämpft - sie war lediglich die Schutzpatronin der Soldaten, und hatte sie mit einem Banner in der Hand, zu den Befreiungsschlachten begleitet. Cleopatra hatte sicherlich einige Leute in ihrem Palast zu beordern, ohne Julius Caesar wäre sie allerdings niemals so mächtig geworden.
Arbeit zitieren:
Ralf Ebersoldt, 2009, Wer ist stärker: Männer oder Frauen?, München, GRIN Verlag GmbH
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