Revolution in Sachsen 1848/49 am Beispiel Dresden
Inhaltsverzeichnis
1 E i n l e i t u n g 3
2. Sachsen in der Revolution 1848/49 4
3. Der Dresdner Maiaufstand 8
4 N a c h w o r t 1
5 B i l d a n h a n g 1 2
6. Bildnachweis 23
7. Literaturverzeichnis 27
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1. Einleitung
Die französische Februarrevolution im Jahre 1848 löste innerhalb der europäischen Fürstenhöfe ein gewaltiges Entsetzen aber gleichzeitig auch einen tiefen Schock aus. Die Bevölkerung hingegen wurde von einer Welle der Begeisterung erfasst. Diese schlug in vielen Regionen sofort in revolutionäre Aktionen um und gipfelte in den Märzforderungen. Doch schon sehr bald zerplatzte jegliche Illusion, dass dieser Revolutionsfrühling im Jahre 1848 einen Aufbruch bedeutete, der eine einheitliche und freiheitsliebende Nation hervorbringen würde. Am 3. April 1848 lehnte der preußische König die Kaiserkrone, welche gleichfalls für einen deutschen Nationalstaat stand, ab. Des weiteren erkannten auch weitere deutsche Monarchen die Reichsverfassung nicht an. Daraufhin kam es in weiten Teilen zur Entladung der Enttäuschung der Bevölkerung. In Dresden, im Rheinland, in der Pfalz und Baden begannen bewaffnete Volksaufstände, welche für die Anerkennung der Paulskrchenverfassung kämpften. Jedoch wurden sie schon nach kurzer Zeit durch die Konterrevolutionären und vor allem durch das preußische Militär blutig niedergeschlagen. Im Verlaufe der Geschichte wurden die Kämpfer der Revolution je nach politischer Zielrichtung als Revoluzzer, Gewalttäter oder Helden verächtet beziehungsweise gefeiert.
Diese Fakten und Tatsachen sind allgemein bekannt. Doch wie sah es in den einzelnen Regionen vor, während und nach der Revolution aus, welche Ergebnisse, Einzelschicksale, besondere Geschichten und Mythen brachten sie hervor?
Und was liegt mir als gebbürtiger Sachse näher, den Revolutionsverlauf in Sachsen zu beleuchten und mich ins Besondere auf den Maiaufstand unserer heutigen Landeshauptstadt Dresden zu beziehen.
Der 150. Jahrestag des Dresdner Maiaufstandes im Jahre 1999 wurde in der Stadt, welche auch oft als Elbflorenz bezeichnet wird, mit einer großen Anzahl von Ausstellungen und Publikationen gefeiert. Bemerkenswerte Neuerscheinungen kann man gerade diesem Jahrestag verdanken. So zum Beispiel das Werk von Jörg Ludwig und Andreas Neeman, „Revolution in Sachsen 1 , welches von der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung sowie dem
1848/49“
Sächsischen Hauptsstaatsarchiv Dresden herausgeben wurde. Dieses Werk beinhaltet eine aufschlussreiche sowie für de breite Masse das erste mal zugängliche Dokumentation, welche den Beständen des Stadtarchivs und dem gerade erwähnten Sächsischen Hauptstaatsarchivs entstammen. Des weiteren ist es als Einstiegswerk für das Thema sehr gut geeignet. Die vorliegende Hausarbeit kann jedoch lediglich ein Abriss der Geschehen der Revolution 1848/49 in Sachsen sein. Denn der Umfang dieser Arbeit würde bei Weitem nicht ausreichen, den gesamten Verlauf detailliert darzustellen.
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1 Jörg Ludwig und Andreas Neeman: Revolution in Sachsen 1848/49, (Hrsg.) Sächsische
Landeszentrale und Sächsische Hauptstaatsarchiv Dresden, Dresden 1999
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2. Sachsen und die Revolution 1848/49
Der gesamte europäische Kontinent befand sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in einer tiefen Krise. Seit der Französischen Revolution, Ende des 18. Jahrhunderts gab es zunehmende Veränderungen in Bezug auf das gesellschaftliche und politische Machtgeflecht, welches sich jedoch innerhalb der Länder aufgrund ihrer Intensität unterschied. Es deutete sich ein Übergang von der Agrargesellschaft, welche noch immer vom Feudalsystem geprägt war, zu einer überwiegend modernen bürgerlichen Gesellschaft an.
Dieser Weg der Veränderungen wurde durch Reformen geebnet. Jedoch brachte dies einen tiefen Wandel der Struktur des sozialen Geflechts mit sich und somit war eine Verschärfung der politischen Gegensätze zwischen den Machthabern des „unreformierten“ Europas und den aufkommenden Reformern des Bürgertums unausweichlich. Des weiteren entstanden neue Probleme durch die industrielle Revolution, welche sich von England her über Europa ausbreitete, so zum Beispiel die Entwicklung der proletarischen Schicht. Dazu kamen Missernten, welche in den Jahren 1845 und 1846 viele europäischen Länder heimsuchten sowie eine Wirtschaftskrise in dem Jahr 1847.
Diese Umstände führten zu einer dramatischen Verschlechterung der Lebenslage einer breiten Bevölkerungsschicht. Europa befand sich nicht zuletzt durch die letztgenannten Ereignisse im Umbruch.
Deutschland, soweit man es als gemeinsames Gebilde sehen konnte, hatte neben Frankreich eine tragende Rolle im europäischen Revolutionsgeschehen. Besonders die Monarchen der Habsburger sowie der Hohenzollern waren große Gegner eines Umbruchs, da sie ihre monarchische Macht, welche auf dem Wiener Kongress 1815 festgesetzt wurde nicht einbüßen wollte. Der Drang des aufkommenden Bürgertums nach Reformen und Einigkeit schien schon in der staatlichen Zersplitterung Deutschlands zu scheitern. Es gab zwar, seit 1815 mit der Gründung des Deutschen Bundes einen losen Staatenverband von 34 souveränen Monarchien sowie 4 Freien Reichsstädten, doch war dieser mit so wenig Kompetenz ausgestattet, dass dieser als Einigkeitsversuch nicht ins Gewicht fiel. Des weiteren konnte man von den Reformwilligen Nachbarstaaten, wie Polen, Tschechien und Ungarn sowie Italien keine Unterstützung erwarten, da sie selbst von den Monarchien der Habsburger sowie der Hohenzollern unterdrückt wurden. Jedoch die Nachricht des Volksaufstandes in Paris, welcher die französische Julimonarchie stürzte und daraufhin am 24. Februar 1848 die Republik ausrief, wirkte unmittelbar auf Deutschland und löste ausgehend von Baden und Hessen die Revolution in Deutschland aus. Das Problem jedoch war, dass die einzelnen Revolutionsereignisse in den jeweiligen deutschen Staaten lediglich neben beziehungsweise nacheinander abliefen. Es gab kein gemeinschaftliches Vorgehen der Revolutionären, welches einen durchschlagenden Erfolg hätte bringen können. Denn kleine unorganisierte Revolutionsherde konnten die Monarchien meist schnell beruhigen beziehungsweise von der breiten Masse isolieren. Dies bestätigte sich zunächst auch im Königreich Sachsen, welches im Jahre 1815 große Gebietsverluste hinnehmen musste und so zu einem kleinen politisch unbedeutenden Mittelstaat zwischen Preußen und Österreich geschrumpft war.
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Man sah sich durch diese Zustände täglich mit dem Dualismus zwischen den eben genannten Preußen und Österreich konfrontiert. Doch die sächsischen Staatsreformen von 1830/31 hatten den Umbruch vom Agrargesellschaft zum Industrieland weiter vorangetrieben als in anderen deutschen Staaten. Man könnte sogar die Aussage treffen, dass Sachsen ein Pionier in Bezug auf die Industrielle Revolution war. Besonders die verbreitete Textilindustrie florierte. Die Aufhebung der Feudallasten war weit fortgeschritten. Das Kleinbürgertum dominierte die vorherrschende Sozialstruktur. Besonders um Leipzig konzentrierte sich die entstehende sächsische Bourgeoisie. Im Jahre 1843 wurde ein neuer Vorsitzender des Gesamtministeriums ernannt. Die Wahl fiel auf den Konservativen Traugott von Könneritz mit ihm kam es zu einem Kurswechsel innerhalb des Landes. Mit diesem Ereignis spitzte sich die politische Lage zu. Innerhalb der Opposition, welche liberal war, entstand schon sehr früh eine demokratische 2 . Am Anfang der Revolution wurde erkennbar, dass
Strömung um ihren Wortführer Robert Blum
die Opposition keinesfalls auf Massendemonstrationen, Aufständen oder gar bewaffnete Auseinandersetzungen aus war, wie das in Berlin und Wien durchaus der Fall war. Man versuchte seine Forderungen durch Stadträte König Friedrich August II. näher zu bringen. Immer mehr Städte schlossen sich diesen Forderungen an, doch der König lenkte nicht zunächst nicht ein, da er im Ernstfall auf die Unterstützung Preußens hoffte. Sie forderten Presse- und 3
Versammlungsfreiheit, ein allgemeines Wahlrecht und Redefreiheit. Einwahrer Adressensturm 4
überschüttete nun die sächsische Krone.
Am 8. März unterzeichneten fünfhundert Dresdner im Hotel de Pologne an der Schlossstraße eine 5 Hermann Köchly 6 verfasste Petition mit der Forderung
von dem Philologen und Junghegelianer
nach dem Rücktritt der Regierung. Im gleichen Monat entließ der König unter dem Druck des Adressensturms das konservative Kabinett Könneritz und setzte am 13. März ein liberales, dass 7 ein.
sogenannte Märzministerium unter dem Juristen Karl Hermann Alexander Braun
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2 Jesse Martin, Michalka, Wolfgang (Hrsg.): Robert Blum (1807- 1848)- Visionär, Demokrat,
Revolutionär, Berlin- Brandenburg 2006
3 Gross, Reiner; John, Uwe (Hrsg.): Geschichte der Stadt Dresden- Vom Dreißigjährigen Krieg
bis zur Reichsgründung, Band 2, Stuttgart 2006, S.548. 4 Vgl. ebd., S. 547,548
5 Vertreter des linken Flügels des Hegelianismus, sie gingen von den
geistesgeschichtlich revolutionären Momenten bei Hegel aus und stellten den Menschen und sein Selbstbewusstsein in den Mittelpunkt
Vgl. http://lexikon.meyers.de/meyers/hegelianismus.html, letzter Zugriff 01.09.07 6 Herman Köchly (1815 in Leipzig geboren, 1876 in Triest gestorben), Philologe, wurde im
Februar 1849 in die sächsische Zweite Kammer gewählt und floh nach der Niederschlagung nach Brüssel
Vgl. http://www.klphs.uzh.ch/Studium/Studienführerx.php, letzter Zugriff 01.09.07 7 Karl Hermann Alexander Braun (1807- 1868), Jurist aus Plauen, wurde 1845 zum
Präsidenten der Zweiten sächsischen Kammer gewählt
Vgl. http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/Meyers2/seite/werk/meyers/band3/seite/0351/ Meyers_b3_s0351.html, letzter Zugriff 01.09.07
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Die erste Maßnahme dieser liberal- demokratischen Regierung war die Gewährung der rede- und Versammlungsfreiheit. Nun hatten sowohl die liberalen bürgerlichen, wie auch die kleinbürgerlich- demokratischen Kräfte die Möglichkeit sich politisch zu entfalten und die gesellschaftlichen Verhältnisse in Dresden zu beeinflussen. Unruhe und Aufbruch herrschte in jenen Märztagen in Dresden, die Kommunikation fand auf den öffentlichen Plätzen und Straßen statt. Damit trat die Stadt sowie das ganze sächsische Land in eine neue Phase der gesellschaftlichen Entwicklung ein. Als äußeres Zeichen dafür kann die Vereidigung des garnisonierten sächsischen Militärs in Dresden auf die Verfassung am 22. März 1848 gewertet werden. Das politische Geschehen in der Stadt wurde bald von den wöchentlich stattfindenden Versammlungen des Vaterlandladvereins bestimmt. Dabei bildeten das wahlrecht, die deutsche Verfassungsfrage, die Volksbewaffnung und die Verhandlung der Frankfurter Nationalversammlung bis zum Maiaufstand 1849 die herausragenden Themen. Rege beteiligten sich an diesen Diskussionen Gottfried Semper, Johann Andreas Schubert, Richard Wagner und 8
andere Persönlichkeiten des Geistes- und Kulturlebens.
Neben der Bildung politischer Parteien führte der politische Kurswechsel auch zur Reorganisation der Kommunalgarde. Freiwillige Abteilungen, wie der Turnwaffenschar, die Akademische Legion, bestehend aus Technikern und akademischen Lehrkräften, oder die freiwillige Scharfschützenkompanie, der auch Gottfried Semper beitrat, formierten sich und wurden den Kommunalgarden angegliedert.
Ab Mitte März exerzierten diese freiwilligen Bürgerwehrtruppen zweimal wöchentlich im kleinen Ostragehege. Diese Übungen mit Waffen trugen dazu bei, dass ein Jahr später bei den Barrikadenkämpfen den Konterrevolutionären eine Woche standhaft Paroli geboten werden 9
konnten.
Am 21. Mai fand die feierliche Eröffnung des außerordentlichen Ladtags im Landhaus (das heutige Stadtmuseum Dresden) und nicht wie üblich im Schloss statt. Die Vertreter der Stände gingen also nicht mehr zum König, sondern der Monarch zu den Abgeordneten. Dies war eine symbolische Demonstration der veränderten Verhältnisse. Jedoch wurde dieser außerordentliche Landtag an gleicher Stelle am 17. November 1848 wieder geschlossen. Bei den darauffolgenden sogenannten Dezemberwahlen erreichten die kleinbürgerlichen Demokraten einen überragenden Erfolg. In Dresden gewannen die radikalen Demokraten, welche vom Vaterlandverein vorgeschlagen wurden. Der aus diesen Wahlen hervorgegangene Landtag war die fortgeschrittene Volksvertretung, die in den Jahren der bürgerlichen Revolution in Deutschland je gewählt worden ist.
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8 Vgl. Gross, Reiner; John, Uwe (Hrsg.): Geschichte der Stadt Dresden, S.548 f.
9 Vgl. ebd., S. 550 f.
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Doch bald sollten sich die Widersprüche zwischen dem Märzministerium Braun und dem Landtag, insbesondere der immer radikaler werdenden Forderungen des Club der Linken verstärken. Am 24 Februar 1849 fühlte sich der König veranlasst ein jüngeres, überwiegend
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und mit Friedrich
bürgerliches Beamtenministerium unter Vorsitz von Gustav Friedrich Held
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als Außenminister einzusetzen. Ferdinand von Beust
Friedrich August II., seit 1836 auf dem Thron, gehörte unter den deutschen Fürsten zu den entschiedensten Gegnern demokratischer Reformen und eines bürgerlichen Nationalstaates und wies alle Petitionen nach Anerkennung der ersehnten deutschen Nationalverfassung zurück. Das Paulskirchen- Parlament hatte am 23. März 1849, unter Zustimmung von achtundzwanzig deutschen Regierungen, die Verfassung angenommen. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV., Schwager des sächsischen Königs, lehnte am 3. April die ihm angetragene Kaiserkrone ab. Auch in Sachsen mündete nun die revolutionäre Stimmung in die Reichsverfassungskampagne. Die Linken der Zweiten Kammer stellten am 14. April den Antrag zur Annahme der Reichsverfassung. König und Regierung lehnten diesen unter Hinweis auf die notwendige Übereinstimmung mit Preußen am 28. April ab und noch am gleichen Tag wurde der Landtag aufgelöst. Die Erregung gegen König und Regierung wurde dadurch noch gesteigert. Am drauffolgenden Tag schrieb Friedrich August II. einen Brief an seinen Schwager in Berlin, in dem er um militärische Hilfe bat, da zu diesem Zeitpunkt dem König etwa nur 5.000 Soldaten in Sachsen zur Verfügung standen, die andere Hälfte befand sich wegen des Konflikts mit 13 in Schleswig. 14
Dänemark
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10 Gustav Friedrich Held (1804 in Meuselwitz geboren, 1857 in Dresden gestorben), sächsischer
Jurist, war ab 1835 Appelationsrat in Dresden, Vgl. http://susi.e-techni.uni-ulm.de:8080/meyers2/seite/werk/meyers/band8/seite/0347/meyers_b8_s0347.html, letzter Zugriff 01.09.07
11 Friedrich Ferdinand von Beust (1809 in Dresden geboren, 1886 auf Schloss Altenberg
gestorben), sächsischer bzw. österreichischer Staatsmann, von 1858 bis 1866 Vorsitzender des Gesamtministeriums des Königreiches Sachsen
Vgl. http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.b/b417372.htm , letzter Zugriff 01.09.07 12 Vgl. Hahn, Wilfried: Revolution in der Residenzstadt- Der bürgerlich- demokratische
Aufstand 1849 scheiterte an Uneinigkeit, in: Eigenwill, Reinhardt (Hrsg.): Dresden-Schauplatz großer Geschichte, Dresden 2006, S 71.
13 Preußische Truppen drangen im Mai 1848 im Auftrag des Deutschen Bundes in Dänemark
ein
Vgl. Müller, Helmut (Hrsg.): Deutsche Geschichte in Schlaglichtern, Mannheim 1994, S. 158 14 Vgl. Hahn, Wilfried: Revolution in der Residenzstadt, S.71
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B.A. Andreas Lilienthal, 2005, Die Revolution in Sachsen 1848/49 am Beispiel Dresden, München, GRIN Verlag GmbH
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