Politisches Engagement von Studierenden 2
Inhaltsverzeichnis
Abstract 3
Abbildungsverzeichnis. 3
1. Einleitung 4
2. Politisches Engagement 5
2.1 Begriffsklärung 5
2.1.1 Affekt und Kognition 5
2.1.2 Partizipation. 6
2.2 Theoretische Perspektiven und Determinanten. 7
3. Forschungsdesign. 9
3.1 Fragestellung, Hypothese und Variablen 9
3.2 Operationalisierung 11
4. Methodische Konzeption / Dokumentation des Forschungsprozesses 13
4.1 Datenauswahl 13
4.2 Datenerhebung 14
4.3 Datenaufbereitung und Fehlerbereinigung. 15
4.4 Datengüte 16
4.5 Datenauswertung 17
5. Auswertung der Daten. 17
5.1 Stichprobe und Grundgesamtheit. 17
5.2 Deskriptive Analyse. 19
5.2.1 Interesse an Politik 20
5.2.2 Beteiligung an Wahlen und Abstimmungen. 21
5.2.3 „Abstimmen und/oder Wählen ist die Pflicht eines Bürgers“ 23
5.3 Multivariate Zusammenhänge 24
6. Schlussfolgerungen 26
7. Literatur- und Quellenverzeichnis 29
Anhang: Fragebogen
Politisches Engagement von Studierenden 3
Abstract
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem politischen Engagement der Studierenden der Universität Luzern auseinander. Unter politischem Engagement wird sowohl das politische Interesse bzw. die psychologische Involvierung als auch die politische Partizipation verstanden. Es wird von folgender Fragestellung ausgegangen: Sind Studierende der Politikwissenschaft im Vergleich zu Studierenden anderer Fachbereiche an der Universität Luzern aktiver im Hinblick auf ihr politisches Engagement? Die empirische Untersuchung zeigt, dass sie in Bezug auf das politische Interesse reger sind, meist aber nicht in Bezug auf die politische Partizipation.
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Liste von Partizipationsformen 12
Abb. 2: Tabelle A 18
Abb. 3: Grafik B: Politisches Interesse der Studierenden nach Fächern 20
Abb. 4: Grafik C: Beteiligung an Wahlen und Abstimmungen (alle Studierende) 21
Abb. 5: Grafik D: Beteiligung an Wahlen und Abstimmungen nach Fächern 21
Abb. 6: Tabelle E 22
Abb. 7: Grafik F: „Abstimmen und/oder Wählen ist die Pflicht eines Bürgers“ (alle Studierende) 23
Abb. 8: Grafik G: „Abstimmen und/oder Wählen ist die Pflicht eines Bürgers“ nach Fächern 23
Abb. 9: Tabelle H 25
Politisches Engagement von Studierenden 4
1. Einleitung
Politisches Engagement ist ein wichtiger, ja essenzieller Bestandteil einer Demokratie. Ein politisches Gemeinwesen ist ohne ein Mindestmass an Beteiligung seiner Bürger weder überlebensfähig noch legitimiert. Mittels Partizipation werden politische Prozesse gestützt, beeinflusst und kontrolliert. Bürger können ihre Interessen, Präferenzen und Bedürfnisse kundtun und sich aktiv dafür einsetzen. Aus politikwissenschaftlicher Sicht ist darum interessant, die Zusammenhänge von individueller Selbstbestimmung, individuellen Merkmalen und gesellschaftlich-politischem Handeln, Mitdenken und Mitbestimmen zu erörtern.
Mit dieser Arbeit wollen wir das politische Engagement von Studierenden exemplarisch untersuchen. Unser leitendes Interesse kann mit folgender
Forschungsfrage expliziert werden: Sind Studierende der Politikwissenschaft (Haupt- oder Nebenfach) im Vergleich zu Studierenden anderer Fachbereiche aktiver im Hinblick auf ihr politisches Engagement? Wir konzentrieren uns dabei auf die Studierenden der Universität Luzern. 1 Dafür wurde ein standardisierter Online-Fragebogen verschickt und statistisch ausgewertet. Zunächst befassen wir uns mit dem Begriff des politischen Engagements, worauf dessen theoretische Perspektiven und Bestimmungsfaktoren erläutert werden. Danach gehen wir genauer auf unsere Fragestellung, Hypothese und den damit verbundenen Variablen sowie die Operationalisierung ein. Es folgen die methodische Konzeption und die Dokumentation des Forschungsprozesses. Vor diesem Hintergrund werden die erhobenen Daten in einer Primäranalyse dargestellt, wobei zuerst deskriptiv und dann korrelativ analysiert wird. 2 Abschliessend werden die Ergebnisse im Lichte unserer Forschungsfrage beurteilt und die Verknüpfung zurück zur Theorie aufgezeigt.
1 Drei Gründe sprechen für eine solche Beschränkung (vgl. Welker 2007: 7): (1) Künftige
Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden vielfach aus dem Kreis von
Studierenden rekrutiert. Deshalb sind sie für eine Untersuchung von besonderem Interesse; (2)
Gesellschaftliche Aktivitäten werden oftmals im kommunalen Raum ausgeübt. Aus diesem Grund
ist der lokale Bezug besonders wichtig; (3) Der relativ leichte Zugang zu Daten sowie der enge
zeitliche Rahmen sind weitere Argumente dafür, die Studie nicht breiter anzulegen.
2 Die Arbeit hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist ein erster Gehversuch in quantitativen
Methoden.
Politisches Engagement von Studierenden 5
2. Politisches Engagement
Politische Beteiligung ist ein zentrales und konstitutives Grundmerkmal einer jeden Demokratie (vgl. von Erlach 2006: 45f., Höcker 2006: 3, Welker 2007: 14ff. und van Deth 2006: 167ff.), ja, es ist „the lifeblood of democracy“ (Franklin 2002: 148 zit. in Bühlmann 2006: 29) und dient der Vermittlung zwischen Volk und politischer Elite. Anders formuliert: „Democracy without political participation is like Hamlet without the Prince: It just does not work” (Kitschelt & Rehm 2008: 468). Es existieren zahlreiche Konzepte 3 von politischer Partizipation, die ein sehr breites Spektrum an Phänomenen beinhalten. Somit ist es schwierig, sie genau zu definieren. Von Erlach (2006: 18) verwendet eine umfassende Definition und benennt diese als politisches Engagement:
„Sowohl die psychologische politische Involvierung in Form politischen Interesses
und der absoluten sowie relativen Einschätzung der Wichtigkeit von Politik als
auch politische Partizipation als freiwillige Aktivitäten, die darauf zielen, politische
Entscheide zu beeinflussen, werden als politisches Engagement aufgefasst […].“
2.1 Begriffsklärung
Allgemein ist mit politischem Engagement jede Form von Anteilnahme von Individuen am politischen Geschehen gemeint 4 (vgl. von Erlach 2006: 109ff., Kissler 2007: 71 und Welker 2007: 16). Darin sind zwei Bereiche enthalten. Zum einen sind dies Affekt und Kognition, welche den Bezug des Individuums zur Politik im Allgemeinen und die Einstellungen sowie die psychologische Involvierung und Anteilnahme im Speziellen umfassen. Zum anderen ist es die Partizipation als konkretes politisches Verhalten und Handeln. 5
2.1.1 Affekt und Kognition
Politische Anteilnahme im psychischen Sinn enthält folgende Elemente (vgl. von Erlach 2006: 110): Parteianhängerschaft; Interesse an Kampagnen; persönliche
3 Siehe dazu die Verweise bei von Erlach 2006: 18 und van Deth 2006: 170. Wir verwenden in
der vorliegenden Arbeit das Konzept von Erlachs. Weiterführende demokratietheoretische
Implikationen bei von Erlach 2006: 21, Höcker 2006: 4f. und Welker 2007: 14ff.
4 Teilweise wird dies kontrovers diskutiert, da politisches von unpolitischem Handeln zunehmend
ungenauer unterschieden werden kann (vgl. van Deth 2006: 180f. und Höcker 2006: 12)
5 Kissler (2007: 71) spricht auch von zwei Bereichen, die der Definition von Erlachs ähnlich sind:
a) subjektiv-personengebundene Dimension (qualifikatorische und motivationalen
Voraussetzungen); b) objektiv-strukturelle Dimension (Organisation und strukturelle Einlagerung).
Politisches Engagement von Studierenden 6
Betroffenheit bezüglich des Wahlausganges; Wahrnehmung der Wahlteilnahme als Pflicht sowie das Gefühl, etwas bewirken zu können (political efficacy). Das politische Bewusstsein wird begriffen als Aufmerksamkeit bzw. Kenntnis von politischen Institutionen, Akteuren, Auseinandersetzungen sowie als Bewertung und Interpretation von politisch relevanten Informationen. Zusammenfassend: „Psychological involvement refers to the degree to which citizens are interested in and concerned about politics and public affairs” (Milbarth & Goel 1977: 46 zit. in von Erlach 2006: 111). Diese mentale Anteilnahme ist - die wir in Anlehnung an das vorhergehende Zitat Involvierungsgrad nennen wollen - notwendige Bedingung für jede Form von Partizipationshandeln (vgl. Kissler 2007: 75 und Welker 2007: 25).
2.1.2 Partizipation
Von Erlach (2006: 121ff.) geht von vier Elementen für politische Partizipation aus: a) Aktivitäten; b) Individuen als Akteure; c) Zweckdienlichkeit und d) Freiwilligkeit. Partizipation als strategisches, politisches Handeln ist nicht zweckfrei, sondern hat instrumentellen Charakter und ist orientiert am Partizipationsinteresse. Durch Partizipation wird Macht legitimiert und begrenzt (vgl. Kissler 2007: 72ff.). Zudem wird Partizipation (in Demokratien) nicht oktroyiert. Wir definieren hier Partizipation demnach als „all voluntary activities by individual citizens intended to influence either directly or indirectly political choices at various levels of the political system“ (Kaase und Marsh 1979: 42 zit. in von Erlach 2006: 121; vgl. auch Kissler 2007: 72 und Welker 2007: 16). Die Reichweite der Teilnahme bzw. Einflussnahme wird als Partizipationsgrad bezeichnet. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass politische Beteiligung ein breites Spektrum an Aktivitäten umfasst; nicht nur der Urnengang gehört dazu, sondern alle Versuche, politisch Einfluss zu nehmen, auch unkonventionelle und ehrenamtliche Formen 6 (vgl. Bühlmann 2006: 29; siehe 3.2).
6 Andere Einteilungen und theoretische Formen von Partizipation (direkt, delegativ, informativ
und konsultativ) sind zu finden bei Kissler 2007: 81 und Bühlmann 2006: 30ff. sowie bei Höcker
2006: 9 (repräsentativ-demokratisch und direkt-demokratisch). Als gute Verbildlichung sei
zusätzlich auf Kissler 2007: 82 (Abbildung 3) verwiesen.
Politisches Engagement von Studierenden 7
2.2 Theoretische Perspektiven und Determinanten
Im folgenden Abschnitt werden die wichtigsten Perspektiven und Bestimmungsgrössen für politisches Engagement zusammengefasst. Der Fokus liegt in erster Linie auf die für unsere Arbeit relevanten Aspekte. 7 Gaiser et al. (2006: 227-228) führen drei Bedingungsfaktoren für politisches Engagement an:
1. Ressourcen und Kompetenzen: Bildung, Geschlecht, sozioökonomischer
Status
2. Motivationen: Politisches Interesse, Kompetenz und Erfolgserwartung zur
Verwirklichung von Interessen, das Bewusstsein der eigenen
Handlungsmöglichkeiten, Werthaltungen 3. Soziale Netzwerke.
In der Literatur werden die sozialstrukturellen Determinanten Bildung, Geschlecht und Alter immer wieder genannt (vgl. Welker 2007, Gaiser et al. 2006, Ühlinger 1988 und von Erlach 2006). Bildung ist ein sehr wichtiger Faktor: Je höher die Bildung, desto höher die Wahrscheinlichkeit des politischen Engagements. 8 In unserer Umfrage weisen alle Studierenden in etwa den gleichen Bildungsgrad auf. Deshalb spielt diese Determinante für uns zwar keine Rolle, muss aber erwähnt werden.
Generell engagieren sich Männer stärker politisch als Frauen, wobei nicht immer ein Unterschied festgestellt werden kann (vgl. Welker 2007: 31-75 und von Erlach 2006: 50ff.). Rein soziodemografische sowie sozioökonomische 9 Zusammenhänge sind aber unvollständig. Denn nicht nur Ressourcen (Einkommen und Wissen über Politik), sondern auch fördernde Einstellungen spielen eine Rolle, ja sie sind „dem politischen Verhalten unmittelbar vorgelagert“ (von Erlach 2006: 52). Von Erlach (2006: 53) hält demnach fest:
7 Theorien haben gemäss Popper eine Scheinwerferfunktion. Sie beleuchten soziale Sachverhalte
aus verschiedenen Perspektiven. Ein Scheinwerfer kann nie den ganzen Gegenstand beleuchten,
er muss zwangsläufig einige Dinge ausblenden (vgl. Bühlmann 22). Weitere theoretische Aspekte
bei Bühlmann 2006: 55-108, Kitschelt & Rehm 2008 465ff. und Höcker 2006: 12f.. Informationen
zur Geschichte, Entwicklung und Stand der Partizipationsforschung bei Bühlmann 2006: 16f.,
Höcker 2006: 15ff., Welker 2007: 8ff. und van Deth 2006: 168f.
8 So erstaunt es nicht, dass sich Studierende in Deutschland im Vergleich zur Gesamtbevölkerung
überdurchschnittlich für Politik interessieren (vgl. Welker 2007: 12).
9 Siehe dazu die Ausführungen zum sogenannten sozioökonomischen Standardmodell und zu
einer möglichen Kausalkette bei von Erlach 2006: 50ff.
Politisches Engagement von Studierenden 8
„Währenddem strukturelle und soziodemographische Variablen sehr weit vom zu
erklärenden Phänomen politisches Engagement entfernt sind und deshalb unklar
ist, über welche Mechanismen sie genau wirken, sind Variablen psychologischer
Involvierung schon fast zu nahe an diesem.“ 10
Welker (2007: 31-75) berücksichtigte die Determinante „Studiengang“. Politikwissenschaftler/-innen weisen demnach meist auffallende Werte auf, d.h. das Interesse an Politik ist sehr hoch und auch die legalen Partizipationsformen werden von Politikwissenschaftler/-innen überdurchschnittlich genutzt oder unterstützt.
Die Tatsache, Politikwissenschaft zu studieren, stellt einen ganz spezifischen sozialen Kontext 11 und damit eine integrierende und sozialisierende Umwelt dar (vgl. von Erlach 2006: 18/282f., Kissler 2007: 83ff. und Bühlmann 2006: 12). Genauso verhält es sich mit dem familiären Kontext als Beziehungsstruktur. Demokratische Normen und Werte sowie Fähigkeiten, die zur Partizipation notwendig sind (politisches Bewusstsein im Sinne von Aufmerksamkeit und Kenntnissen), werden in solchen subpolitischen Kontexten (und im Prozess der politischen Teilnahme) erworben und gefestigt (vgl. von Erlach 2006: 47/110f). Zusammenfassend: „Political activity seldom occurs in individual isolation; as a result, the social context is an important determinant of the extent to which individuals participate in politics” (Huckfeldt 1979: 579 zit. in Bühlmann 2006: 18). In unserer Umfrage berücksichtigten wir von den oben genannten Determinanten das Geschlecht und den Studiengang. Ausserdem kontrollierten wir für die Vereinszugehörigkeit (vgl. von Erlach 2006), politisches Engagement der Eltern, Wohnort (ländlich oder urban) und Einkommen (vgl. 3.1).
10 Trotzdem haben sich diese Ansätze in der Forschung durchgesetzt.
11 Bühlmann (2006: 14/19ff.) stellt dar, wie Kontexte wirken können. Allerdings sind für ihn
kommunale Kontexte wichtig. Gewisse Analogien gibt es trotzdem.
Politisches Engagement von Studierenden 9
3. Forschungsdesign
3.1 Fragestellung, Hypothese und Variablen Zur Wiederholung nochmals die Formulierung unseres leitenden
Forschungsinteresses: Sind Studierende der Politikwissenschaft (Haupt- oder Nebenfach) im Vergleich zu Studierenden anderer Fachbereiche an der Universität Luzern aktiver im Hinblick auf ihr politisches Engagement? Die Fragestellung ist insofern (zunächst) deskriptiv, als wir das politische Engagement beschreiben und kategorisieren und dabei die Unterschiede zwischen Studierenden der Politikwissenschaft und denen anderer Fachbereiche herausarbeiten möchten. Die Fragestellung ist kausal-analytisch insofern, als wir die Tatsache, dass jemand Politikwissenschaft studiert, hypothetisch als Faktor dafür ansehen, dass die betreffende Person wahrscheinlich politisch aktiver partizipiert als Studierende anderer Fachbereiche. Anders gesagt: Wir wollen herausfinden, ob zwischen der unabhängigen Variable „Studium der Politikwissenschaft“ und der abhängigen Variable „politisches Engagement“ ein Zusammenhang besteht.
Daraus lässt sich folgende probabilistische 12 Hypothese ableiten: Wenn Studierende an der Universität Luzern Politikwissenschaft im Haupt- oder Nebenfach belegen, dann ist es wahrscheinlich, dass diese aktiver im Hinblick auf ihr politisches Engagement sind als Studierende anderer Fachbereiche. So ergeben sich für uns folgende unabhängige Variablen: Studium an der Universität Luzern sowie Studienrichtung. Wir haben uns bei Letzterem entschieden, folgende Kategorisierung vorzunehmen: Politikwissenschaft / Rechtswissenschaft / andere. Wir sind uns durchaus bewusst, dass jede Kategorisierung die Ergebnisse verzerren kann. Unserer Meinung nach ist das Studium der Rechtswissenschaft jedoch von den anderen Fakultäten und Studienrichtungen hier im Modell klar
12 Wir haben uns für eine probabilistische Hypothese entschieden, da der von uns vermutete
Zusammenhang nicht eindeutig ist, sondern vielmehr Wahrscheinlichkeitscharakter hat. Weitere
Hypothesen haben wir zugunsten eines offenen Forschungszugangs weggelassen.
Arbeit zitieren:
Samuel Schmid , Mirjeta Hoxha, Bashkim Rexhepi, Daniel Batliner, Matthias Baumann, Michael Gabathuler, Samuel Schmid, 2009, Politisches Engagement von Studierenden, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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