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Total Quality Management - Eine Methode des Prozessmanagements

Title: Total Quality Management - Eine Methode des Prozessmanagements

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ruben Engelhardt (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Der Begriff „Qualität“ ist weitverbreitet und vielschichtig und findet sich in vielen Lebensbereichen wieder. Sie beschreibt dabei für den Großteil der Bevölkerung heutzutage eine charakteristische Eigenschaft von Gütern, Sachen oder Dienstleistungen, durch welche sich diese von anderen unterscheiden lässt. Merkmale anhand derer Qualität differenziert werden kann sind bspw. bessere Einsatzstoffe, bessere Verarbeitung, längere Nutzungsdauer und Gewährleistung der Produkte, besseres Design, Preisunterschiede, u.v.m. Diese Unterscheidungen zielen zumeist auf das Endprodukt ab, während Faktoren, welche aus Sicht des Unternehmens bereits zur Erstellung des Produktes nötig sind, lange Zeit vom Management und von den Endverbrauchern kaum beachtet bzw. als nicht entscheidend empfunden wurden. Dazu zählen z.B. Mitarbeiterpotentiale, Führungskonzepte, und unternehmerische Funktionen. Diese Sichtweise änderte sich erst Mitte der achtziger Jahre, nachdem der Qualitätsbegriff durch japanische Unternehmen einem fundamentalen Wandel unterlag. Dabei wurde das Hauptaugenmerk auf die Einbindung des Qualitätsbegriffes als Managementaufgabe gelegt. Die bislang vorherrschenden Denkmuster der oberen Hierarchieebenen mussten dazu grundlegend verändert und revolutioniert werden. Die Ziele bestehen durch die fortwährende Globalisierung letztendlich darin, dass das Qualitätsbewusstsein des gesamten Unternehmens gestärkt, eine stärkere Beteiligung der Mitarbeiter forciert, die Kundenzufriedenheit gesteigert und die Produktivität verbessert werden. Des Weiteren müssen Kosten gesenkt und der Unternehmenserfolg langfristig gesteigert werden. Dieses Ziel wird durch Qualitätsmanagementsysteme erreicht. Heutzutage spricht man in diesem Zusammenhang vom Total Quality Management (TQM).
Im weiteren Verlauf der Arbeit wird in Kap. 2 der Begriff des TQM mit all seinen Facetten näher erläutert. Dabei wird im Besonderen auf die einzelnen Basisprinzipien Kunden-, Mitarbeiter-, sowie Prozessorientierung und auf die Null-Fehler-Strategie eingegangen, bevor im darauffolgenden Kap. 3 besonders auf die Implementierung in Unternehmen und das dafür anwendbare 4-Phasen-Modell eingegangen wird. Kap. 4 stellt das europäische EFQM-Modell mit all seinen Vor- und Nachteilen vor. Abschließend werden anhand zweier Beispiele mögliche Ansatzpunkte des TQM-Konzeptes aufgezeigt. Hierbei wird beispielhaft eine Optimierung des [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Der Begriff „Qualität“ und seine Bedeutung für das Total Quality Management

2 Total Quality Management (TQM)

2.1 Ein kurzer Überblick

2.2 Definition des Begriffs TQM

2.3 Die drei Komponenten des TQM

2.4 Die Basisprinzipien des Total Quality Management

2.4.1 Kundenorientierung

2.4.2 Mitarbeiterorientierung

2.4.3 Prozessorientierung

2.4.4 Null-Fehler-Strategie

2.5 Vor- und Nachteile von TQM

2.6 Resümee

3 Die Implementierung des TQM im Unternehmen

3.1 Der Weg ins TQM und Problemlösungstechniken

3.2 Die Rolle der Unternehmensleitung bei der Umsetzung

3.3 Der Umsetzungspfad hin zum TQM anhand des 4-Phasen-Modells

3.3.1 Eine Beurteilung des 4-Phasen-Modells

3.3.2 Probleme des 4-Phasen-Modells

3.4 Resümee

4 Das EFQM-Modell

4.1 Hintergrundinformationen zum EFQM-Modell

4.2 Das EFQM – Modell für Excellence

4.2.1 Vorteile des EFQM-Modells

4.2.2 Nachteile des EFQM-Modells

4.3 Resümee

5 TQM in der Praxis

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der grundlegenden Methodik und strategischen Implementierung von Total Quality Management (TQM) in Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, den umfassenden Qualitätsansatz zu beleuchten, die Notwendigkeit des kulturellen Wandels innerhalb der Organisation aufzuzeigen und die Erfolgskriterien für die praktische Anwendung sowie die Risiken bei der Implementierung kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen und Basisprinzipien des Total Quality Management
  • Implementierungsprozesse anhand des 4-Phasen-Modells
  • Analyse des EFQM-Modells für Excellence
  • Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung
  • Praxisbeispiele zur Prozessoptimierung

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Kundenorientierung

Die Kundenorientierung beschreibt alle Prozesse eines Unternehmens die auf die Befriedigung der Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden abzielen. Denn der Kunde bestimmt den Qualitätsmaßstab. Um ein optimales Ergebnis zu erlangen, ist es notwendig, dass das Management versucht, möglichst viele materielle und immaterielle Merkmale zu erfüllen, die den Wünschen des Kunden entsprechen. Darüber hinaus muss versucht werden, Kundenwünsche vorauszusehen, da der Kunde über den Erfolg eines Produktes und im engeren Sinne über den des Unternehmens entscheidet. Aus diesem Grund muss im gesamten Unternehmen eine intensive Kommunikation, die Einbindung des Kunden und ein Qualitätsverständnis forciert werden. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei die Mitarbeiter. Sie müssen die Erwartungen der Kunden kennen und berücksichtigen, um ein makelloses Produkt herzustellen. Das Ziel der Kundenorientierung besteht somit darin, sich schnell an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen und sich durch einzigartige Produkte von der Konkurrenz abzuheben, um so die Zufriedenheit der Kunden zu steigern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der Begriff „Qualität“ und seine Bedeutung für das Total Quality Management: Einführung in den Wandel des Qualitätsbegriffs als Managementaufgabe und erste Definition des TQM-Ansatzes.

2 Total Quality Management (TQM): Detaillierte Betrachtung der Komponenten, Prinzipien sowie Vor- und Nachteile des TQM-Konzepts.

3 Die Implementierung des TQM im Unternehmen: Darstellung von Problemlösungstechniken und des 4-Phasen-Modells zur Einführung von TQM.

4 Das EFQM-Modell: Analyse des europäischen Modells als Orientierungshilfe zur Erreichung von Business Excellence.

5 TQM in der Praxis: Veranschaulichung der theoretischen Ansätze anhand konkreter Unternehmensbeispiele und Benchmarking-Studien.

6 Zusammenfassung: Abschließende Reflexion über die Komplexität und den Stellenwert von TQM für den langfristigen Unternehmenserfolg.

Schlüsselwörter

Total Quality Management, TQM, Qualität, Kundenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Prozessorientierung, Null-Fehler-Strategie, Implementierung, 4-Phasen-Modell, EFQM-Modell, Business Excellence, Benchmarking, Prozessverbesserung, Qualitätsmanagement, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Theorie und Anwendung von Total Quality Management als ganzheitliches Führungskonzept zur dauerhaften Qualitätssteigerung in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von TQM, der prozessorientierten Implementierung, dem EFQM-Modell und der praktischen Anwendung mittels Benchmarking.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Aufbau von TQM-Systemen zu erläutern und den Leser für die kritischen Erfolgsfaktoren sowie die Risiken während des langwierigen Implementierungsprozesses zu sensibilisieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturanalyse bestehender Managementkonzepte, Modelle (wie das 4-Phasen-Modell) und die deskriptive Auswertung von Praxisbeispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Basisprinzipien (Kunden-, Mitarbeiter-, Prozessorientierung), die Implementierungsschritte und das EFQM-Modell eingehend analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie TQM, Kundenorientierung, Implementierung, Prozessorientierung und Business Excellence charakterisiert.

Warum ist die „Null-Fehler-Strategie“ im TQM so bedeutend?

Sie zielt darauf ab, Fehler frühzeitig durch präventive Maßnahmen zu vermeiden, da die Kosten der Fehlerbeseitigung im späteren Produktlebenszyklus exponentiell ansteigen.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur beim TQM?

TQM erfordert einen Bewusstseins- und Strukturwandel, da das System nur dann effektiv funktioniert, wenn alle Mitarbeiter und Führungsebenen den Qualitätsgedanken aktiv leben.

Was versteht man unter dem 4-Phasen-Modell?

Es ist ein zeitlicher Leitfaden für die Implementierung, der von der Sensibilisierung über die Realisierung bis hin zur Stabilisierung und Exzellenz reicht.

Warum kritisieren manche Experten das EFQM-Modell?

Es fehlt an einer theoretischen Herleitung der Kriterien und an konkreten, universellen Handlungsmodellen für die Implementierung in unterschiedlichen Unternehmen.

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Details

Title
Total Quality Management - Eine Methode des Prozessmanagements
College
University of Bayreuth
Course
Wirtschaft - Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre-Prozessmanagement
Grade
1,7
Author
Ruben Engelhardt (Author)
Publication Year
2008
Pages
27
Catalog Number
V143107
ISBN (eBook)
9783640532810
ISBN (Book)
9783640533060
Language
German
Tags
Total Quality Management TQM Prozessmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ruben Engelhardt (Author), 2008, Total Quality Management - Eine Methode des Prozessmanagements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143107
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