Die römische Republik: III
„Staatsangelegenheiten sind Volksangelegenheiten“
- INHALTSVERZEICHNIS -
A. EINLEITUNG 1
B. DIE ENTWICKLUNG DER RÖMISCHEN REPUBLIK 1
C. DER AUFBAU DER RÖMISCHEN REPUBLIK 3
I. DIE MAGISTRATUR 3
II. DIE VOLKSVERSAMMLUNG 5
III. DER SENAT 6
IV. PRIESTERKOLLEGIEN 7
D. RECHTSPRINZIPIEN DER RÖMISCHEN REPUBLIK 8
E. ABSCHLUßBETRACHTUNG 9
F. LITERATURVERZEICHNIS 10
Monika Goerke WS 1999/2000
IPS „Staatsverfassungen“
Die römische Republik: Seite 1
„Staatsangelegenheiten sind Volksangelegenheiten“
A. Einleitung
Der römische Staat wurde fast 500 Jahre als Republik regiert. In dieser Zeit kam es nicht nur zu einer großen Blüte kultureller und wirtschaftlicher Leistungen. Es formierte sich auch der immense Macht- und Territorialzuwachs des Reiches: Rom war nicht mehr nur ein auf das Stadtgebiet beschränkter Staat, sondern reifte zur Weltmacht heran. Noch im Jahre 340 v. Chr. bildete das römische Territorium kaum mehr als einen der vielen Stadtstaaten Mittelitaliens. Bereits hundert Jahre später hatte Rom seine Herrschaft auf ganz Mittelitalien ausgedehnt, bis zum Jahr 100 v. Chr. umschloß das Reich fast das gesamte Mittelmeer. 1 Dieses Referat stellt die Regierungsform der Republik in vier Kapiteln vor. Sie wird bei Cicero mit den Worten „Est igitur res publica res populi“ 2 , also in der freien Übersetzung mit „Staatsangelegenheiten sind Volksangelegenheiten“ charakterisiert. Diese Worte, die den Eindruck der römischen Republik als ein demokratisches Staatswesen nahelegen, dienen als Leitfaden des Referats. Dabei wird in Kapitel B zunächst ein kurzer zeitlicher Abriß über die Entwicklung der römischen Republik von ihren Anfängen bis zum Untergang gegeben, bevor in Kapitel C der Staatsaufbau mit seinen tragenden Institutionen vorgestellt wird. Kapitel D beschäftigt sich mit den dem Staat zugrundeliegenden Rechtsprinzipien. Kapitel E stellt eine Abschlußbetrachtung des römischen Gemeinwesens dar, die den obigen Leitsatz aufgreift und die Republik entsprechend beurteilt.
B. Die Entwicklung der römischen Republik
Rom war in seinen Anfängen eine Monarchie. Danach ergriff der Adel die Macht und über die Jahrhunderte erkämpfte sich auch das einfache Volk Mitspracherechte: Die Staatsform der Republik entstand. Mit zunehmender Größe des Reichs nahmen aber auch die Probleme der Republik zu. Zeitlich können dabei folgende Phasen unterschieden werden:
1 Cunliffe, Barry (Rom und sein Weltreich, 1979), S. 62 - 63, S. 91
2 Cicero (De re publica), I, 39 Monika Goerke WS 1999/2000 IPS „Staatsverfassungen“
Arbeit zitieren:
Monika Goerke, 2000, Die römische Republik: Staatsangelegenheiten sind Volksangelegenheiten, München, GRIN Verlag GmbH
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