Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort 3
2. Der Aufbau der „Nibelungen“ 4
3. Das Gestaltungsmittel der Vorausdeutung 7
3.1 Kinder 8
3.2 Die erste Szene 9
3.3 Theater im Theater. 10
3.4 Etzels Brautwerbung. 11
3.5 Kriemhilds Träume 11
4. Personengestaltung. 12
4.1 Frauengestalten 12
4.1.1 Kriemhild 12
4.1.2 Brünhild 15
4.2 Frauenwelt 16
4.2.1 Handlungsorte 16
4.2.2 Idealismus 17
4.2.3 Opferrolle. 18
4.3 Männergestalten. 19
4.3.1 Siegfried. 19
4.3.2 Hagen 20
4.3.3 Giselher 22
4.4 Männerwelt 24
4.5 Frauenwelt versus Männerwelt. 25
5. Interpretationsmöglichkeiten 26
6. Nationalepos Nibelungenlied? 27
7. Schlussbemerkung 30
8. Literaturverzeichnis 31
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1. Vorwort
Das im 12. Jahrhundert entstandene Nibelungenlied beschäftigt spätestens seit seiner Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert durch Johann Jacob Bodmer die Welt und insbesondere die deutsche Germanistik. 2
Losgelöst von interpretatorischen Belastungen, nationalistischer Befrachtung und germanistischen Phrasen hat Moritz Rinke, geboren 1967 in Worpswede, einen neuen Zugang zum Nibelungenlied gesucht - und gefunden. Sein Drama „Die Nibelungen“ (2002) folgt ausschließlich dem Nibelungenlied und lässt andere Aufarbeitungen des Stoffes außer Acht. 3
„Die Nibelungen“ wurden im Sommer 2002 im Rahmen der neugegründeten Nibelungenfestspiele auf der Wormser Freilichtbühne vor dem Dom - dem Originalschauplatz - uraufgeführt. 4
Thema dieser Hausarbeit ist die Beschäftigung mit Rinkes Drama als Beispiel für die Rezeption des Nibelungenliedes in der Neuzeit. Dabei werde ich nicht auf den Stellenwert der „Nibelungen“ in der Rezeptionsgeschichte des Nibelungenliedes eingehendieser wird sich erst in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zeigen können. Auch die Rezeptionsgeschichte im Allgemeinen sowie im Besonderen deren Beurteilung des nationalen Charakters des Nibelungenliedes werde ich vernachlässigen und nur im Zusammenhang mit Rinkes eigener Beurteilung und seinem immanenten Umgang mit dem Mythos Nationalepos Nibelungenlied in den „Nibelungen“ erwähnen. Stattdessen wird in der Analyse der Vergleich mit dem mittelalterlichen Originaltext im Vordergrund stehen, denn die Intention des Dramatikers ist die folgende gewesen: „Die Geschichte mit nun mehr Gegenwärtigkeit neu und trotzdem treu zu erzählen.“ 5 Zu Beginn dieser Arbeit wird der Aufbau der „Nibelungen“ dargelegt. Darauf folgend werde ich auf das gestalterische Mittel der Vorausdeutung eingehen, das auch im Nibelungenlied eine wichtige Funktion einnimmt. Den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet die Analyse der Personengestaltung. Hierbei werden sowohl einzelne Frauen als auch
1 Rinke, Nibelungen, S. 53
2 vgl. Müller, Nibelungenlied, S. 146-147
3 z.B. die Klage oder Lieder der Edda, die Richard Wagner für seinen „Ring“ verwendet hat
4 vgl. http://www.nibelungenfestspiele.de
5 http://www.ndrinfo.de/ndrinfo_pages_std/0,2758,OID130356,00.html
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Männer charakterisiert, so dass im nächsten Schritt die unterschiedliche Gestaltung von Männer- und Frauenwelt in den „Nibelungen“ sowie im Nibelungenlied beurteilt werden kann. Es wird sich zeigen, dass die Frauengestalten im Gegensatz zu ihren männlichen Gegenspielern zwar mehr Individualität und Intellekt besitzen, aber dennoch den männlichen Machenschaften unterlegen sind. Darauf folgend werde ich eine generelle Interpretation des Nibelungenliedes, wie Rinke sie anbietet, wagen - dabei wird zu erkennen sein, welche Interpretationsmöglichkeiten das Drama offen lässt und wie diese im Vergleich zum Nibelungenlied stehen. Den Abschluss bildet Rinkes Beurteilung der national-ideologisch orientierten Rezeption des Nibelungenliedes. Am Schluss dieses Vorwortes weise ich darauf hin, dass ich mich in dieser Hausarbeit hauptsächlich auf die schriftliche Form des Dramas „Die Nibelungen“ 6 beziehen werde und die Wormser Aufführungen der Sommer 2002 und 2003 unter der Regie von Dieter Wedel außer Acht lassen werde, insofern dass diese teilweise vom Originaltext differieren. Nach meiner Meinung relativieren einige dieser Änderungen die Interpretationen, die der Text hervorruft. Im Sinne des Rinkeschen Textes werde ich auf die aufgezeichnete Generalprobe vom Sommer 2002 deshalb nur an Stellen, an denen die Aufführung die Aussagen des Textes visuell unterstreicht, aufmerksam machen.
2. Der Aufbau der „Nibelungen“
Dieses Kapitel befasst sich mit dem Aufbau des Dramas „Die Nibelungen“ von Moritz Rinke im Vergleich zum Nibelungenlied. In einem zweiten Schritt werden auf einige inhaltliche Änderungen hingewiesen.
Während das Nibelungenlied zweigeteilt gegliedert ist, findet in Rinkes Drama eine Gliederung in drei Akte statt. Der erste Akt besteht aus sechs Szenen, der zweite Akt aus vier Szenen und der Schlussakt aus acht Szenen; das Drama insgesamt konstituiert sich aus insgesamt achtzehn Szenen.
Der Zweiteilung des Nibelungenliedes in 19 bzw. 20 Aventiuren entspricht eine Parallelität im Aufbau der beiden Teile. „Beide Handlungsteile bestehen ihrerseits aus zwei durch gleiche Erzählschemata konstituierte[] Phasen.“ 7 Die Handlung wird je-
6 Rinke, Moritz: Die Nibelungen., 2. Auflage, Reinbek bei Hamburg 2002
7 Schulze, Nibelungenlied, S. 92
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weils durch die Brautwerbung eingeleitet - im ersten Teil die Werbungen um Kriemhild und Brünhild, im zweiten Teil Etzels Werbung um Kriemhild. Darauf folgt in beiden Teilen eine Einladung mit versteckter Absicht. Während Brünhild ihre Verwandten aus Xanten einlädt, um Siegfrieds Status im Gefüge des Wormser Hofes herauszufinden, enthält Kriemhilds Einladung an die Wormser Verwandten die geheime Absicht, Rache für Siegfrieds Tod zu üben. Zuletzt wird in beiden Teilen das Schema einer festlichen Begegnung mit sich wendenden Geschehensverlauf eingesetzt - es kommt zur Konfrontation mit tödlichem Ausgang. Im ersten Teil geschieht dieses durch den Streit der beiden Königinnen und dem Mord an Siegfried; dem gegenüber stehen im zweiten Teil verschiedene provozierende Handlungen seitens Kriemhilds und Hagens sowie der Untergang aller am Ende des Nibelungenliedes. 8
Bei Rinke konstituieren der erste und zweite Akt mit insgesamt zehn Szenen den ersten Teil des Nibelungenliedes. Während im Nibelungenlied die beiden Teile gleich gewichtet sind, nimmt dieser erste Teil bei Rinke einen größeren zeitlichen Rahmen ein -formal gesehen zwei Akte und zwei Szenen mehr als der letzte Akt. Dennoch erscheint Rinkes Einteilung in drei Akte als sinnvoll, da jeder Akt einen sowohl räumlich als auch zeitlich und handlungstechnisch abgegrenzten Raum einnimmt. Der erste Akt, der die Aventiuren 1 bis 11 umfasst, spielt in Worms - allerdings fällt bei Betrachtung der Geschlossenheit der Handlung, des Raumes und der Zeit die erste Szene dieses Aktes aus dem Rahmen, sie passt in diesen Hinsichten nichts ins Gesamtbild und wird deshalb noch getrennt zu betrachten sein - und nimmt zeitlich einige Wochen oder Monate in Anspruch, eine genaue zeitliche Determinierung ist nicht möglich. Inhaltlich geht es um eine Einleitung in das Geschehen und insbesondere eine Vorstellung der handelnden Personen. Der zweite Akt - er enthält den Inhalt der Aventiuren 12 bis 18 - spielt ebenfalls in Worms, allerdings 10 Jahre später, und umfasst zeitlich nur wenige Tage. Gegenüber dem ersten Akt findet im zweiten Akt eine Steigerung des Geschehens statt. Mit dem blutig endenden Kampf der beiden Cousins deutet sich ein Konflikt an, der im Streit zwischen Kriemhild und Brünhild offen ausgetragen wird und im Mord an Siegfried als dem Höhepunkt und Endpunkt des Aktes kulminiert. Mit dem dritten Akt, der die Aventiuren 19 bis 39 des Nibelungenliedes wiedergibt, wechselt der Handlungsort ins Hunnenland an den Hof des Königs Etzel. Hier ist der Einschnitt, der im Nibelungenlied die beiden Teile von einander trennt. Dieser Akt ist hinsichtlich seiner zeitlichen Ausdehnung nicht genau determinierbar. Nach einer kurzen Einleitung in das zwischen- 8 vgl. Schulze, Nibelungenlied, S. 91-93
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zeitliche Geschehen kommt es zur konfliktreichen Begegnung zwischen Kriemhild und den Burgundern. Dramaturgisch gesehen hat man es somit mit einer Verzögerung des Handlungsgeschehens zu tun, das schließlich in der Auflösung - der Katastrophe - endet.
Schon bei dieser Darstellung fällt auf, dass zwischen Rinkes Drama und dem mittelalterlichen Originaltext einige Änderungen zu finden sind. Einige Inhalte sind vernachlässigt, verkürzt, verändert oder nur indirekt präsentiert. Besondere Bedeutung hat dabei die erste Szene, die losgelöst vom restlichen Geschehen stehend eine Begegnung zwischen Siegfried und Brünhild schildert und kein Äquivalent im Nibelungenlied hat. 9 Siegfrieds Aufenthalt am Wormser Hof vor Beginn des Krieges gegen die Dänen und Sachsen ist auf wenige Tage reduziert, so dass Siegfried bereits kurz nach seiner Ankunft von der bevorstehenden Bedrohung erfährt. 10 Genauso wie die Fahrt nach Isenstein und die Brautwerbung um Brünhild wird der Krieg nur indirekt durch Botenberichte präsentiert. 11 Des Weiteren geht aus Rinkes Drama nicht hervor, dass Siegfried und Kriemhild aufgrund einer Einladung mit einer versteckten Absicht Brünhilds nach Worms kommen - weder Grund noch Anlass des Besuches sind genannt. 12 Auch der Aufenthalt ist verkürzt, das Geschehen zwischen der Ankunft und dem Mord an Siegfried gerafft. Das Mordgeschehen selbst ist völlig verändert. Hagen fügt Siegfried vor den Augen aller die tödliche Verletzung zu, indem die Lüge von der erfundenen Kriegserklärung der Sachsen bis zum ersten Kämpfen geführt wird. Giselher erlöst Siegfried schließlich von seinen Todesqualen. 13 Ein weiterer Aspekt ist die Brautwerbung Etzels, die schon während der Hochzeitsnacht aufgenommen wird 14 , so dass nach Siegfrieds Tod keine Werbung stattfindet. Das Kind Ortlieb berichtet von der Hortversenkung und Kriemhild Reise ins Hunnenland aufgrund von Giselhers Rat und dessen Erinnerung an die frühere Werbung Etzels. So ist das Geschehen zwischen Siegfrieds Tod und Kriemhilds Leben an Etzels Hof stark verkürzt indirekt dargestellt. 15 Darüber hinaus wird bei Rinke zwar die Aussendung der Boten von Etzels Hof, aber nicht deren Empfang in Worms sowie die gesamte Reise der Burgunder ins Hunnenland gezeigt. Dafür vermittelt die zweite Szene des dritten Aktes einen Eindruck dieser Reise, in dem der Bericht
9 vgl. Rinke, Nibelungen, S. 13
10 vgl. Rinke, Nibelungen, S. 20-25
11 vgl. Rinke, Nibelungen, S. 25-28, 39-41
12 vgl. Rinke, Nibelungen, S. 59-60
13 vgl. Rinke, Nibelungen, S. 70-74
14 vgl. Rinke, Nibelungen, S. 50-51, hier findet sich eine Vorausdeutung, auf die ich an späterer Stelle
noch genauer eingehen werde.
15 vgl. Rinke, Nibelungen, S. 77
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über die Voraussage der Meerjungfrauen und deren Wahrheitsbeweis als Begründung für die angebliche Gefährlichkeit des bevorstehenden Besuches bei Kriemhild und Etzel dienen soll. 16 Das Geschehen an Etzels Hof ist des Weiteren gekürzt, sowohl zeitlich als auch inhaltlich auf ein paar prägnante Handlungspassagen reduziert und endet nicht mit Kriemhilds sondern bereits mit Hagens Tod. 17
3. Das Gestaltungsmittel der Vorausdeutung
Das Element der Vorausdeutung benutzt der allwissende Erzähler des Nibelungenliedes als sein wichtigstes Gestaltungsmittel. Durch die Vorausdeutungen „werden zeitliche und inhaltliche Bögen geschlagen, das Geschehen verklammert und deutende Signale gesetzt.“ 18 Im Nibelungenlied erhalten sie besondere Wichtigkeit im Zusammenhang von Freude und Leid. In positiven Momenten sind vom Erzähler vorausdeutende Bemerkungen eingeflochten, die zeigen, dass es einen negativen Umschwung geben wird; die „Determination zum Untergang“ 19 wird unterstrichen. Der Umschlag von Freude und Liebe in Hass und Tod kann als Leitmotiv des gesamten Epos gelten und wird durch den Erzähler immer wieder ins Blickfeld gerückt. 20 Liest man das Nibelungenlied, so hat man von Beginn an die finale Katastrophe im Blick: „Ze Wormez bî dem Rîne sie wonten mit ir kraft.
mit lobelîchen êren
si stúrben sît jjmerliche von zweier edelen frouwen nît.“ 21
Bei Moritz Rinke wird der freie Umgang mit der Zeit und damit auch das Gestaltungsmittel der Voraus- und Rückdeutung wieder aufgenommen, allerdings in anderen Formen und Zusammenhängen. Dieses ergibt sich vor allem dadurch, dass Rinke nicht mit einem durchgehenden Erzähler arbeitet, der wie im epischen Theater das Geschehen vom Bühnenrand kommentiert. Mir persönlich erscheinen Rinkes Vorausdeutungen eher hintergründig und teilweise nur für den geübten Nibelungenlied-Leser deutlich hervorzutreten. Dabei wird zu demonstrieren sein, dass sie trotzdem auf die finale Ka-
16 vgl.Rinke, Nibelungen, S. 80-83
17 vgl. Rinke, Nibelungen, S. 90-102
18 Schulze, Nibelungenlied, S. 120
19 Schulze, Nibelungenlied, S. 121
20 vgl. Schulze, Nibelungenlied, S. 94, 120-131 und Göhler, Nibelungenlied, S. 70-76
21 Nibelungenlied, Strophe 6, vgl. beispielsweise auch Nibelungenlied, Strophe 18-19, 70, 138, 324
7
tastrophe hindeuten und den Umschwung von „Liebe in Leid“ widerspiegeln. Auf einige dieser voraus- und rückdeutenden Passagen werde ich in diesem Kapitel eingehen.
3.1 Kinder
Wie ich bereits erwähnt habe, fehlt in den „Nibelungen“ ein Erzähler. An Stelle eines solchen hat Rinke an zwei Stellen die - zum erzählten Geschehen noch nicht geborenen - Kinder der Hauptpersonen verwendet. Interessant ist dabei, dass den Kindern im Nibelungenlied selbst keine bedeutende Rolle zukommt; ihre Existenz wird jeweils nur kurz erwähnt und Kriemhilds zweiter Sohn Ortlieb erhält seine Wichtigkeit nur durch seine Ermordung durch Hagen. 22 Die Erzählungen der Kinder gliedern das Geschehen in zwei Teile. Zu Beginn der Haupthandlung geben die beiden Kinder Siegfried und Gunther einen Überblick über die Personen des Wormser Hofes und das beginnende Geschehen. 23 Parallel dazu gibt auch der kleine Ortlieb nach dem Ortswechsel der Handlung einen Überblick über das Geschehen der Zwischenzeit. 24 Dadurch dass die Kinder zum Zeitpunkt des erzählten Geschehens noch nicht geboren sind, deuten sie einerseits auf ihre eigene spätere Existenz hin, andererseits gliedern sie das Drama in zwei Teile - die Geschichte um Siegfrieds Tod mit dem Handlungsort Worms und den Untergang der Burgunder im Hunnenland. Dieser Aufbau weist auf die Vorlage des Dramas hin, denn das Nibelungenlied selbst gibt - wie ich bereits beschrieben habegenau diese Zweiteilung vor.
Die Kinder haben noch an einer anderen Stelle einen Sinn als Vorausdeutung; diese zeigt sich im Kampf der beiden Jungen, bei dem Siegfried schwer verletzt wird. 25 Mir erscheint dieses als ein Vorgriff auf das Geschehen, insofern als dass der namensgleiche Onkel Siegfried durch den Untergebenen König Gunthers - nämlich Hagen - sterben wird, so wie der namensgleiche Neffe Gunther seinen Cousin schwer verletzt. Gleichzeitig sehe ich diese Szene aber auch als Rückdeutung. Der Sohn Siegfrieds kämpft bei seiner ersten Ankunft in Worms und gewinnt; damit führt er den Kampf, auf den Siegfried aus Höflichkeit verzichtet hat, um den Burgunder stattdessen im Krieg zu helfen. Dass der Sohn Siegfrieds dem Sohn Gunthers überlegen ist, ist als Symbol für die Un- 22 vgl.Rinke, Nibelungen, S. 90, 92 und Nibelungenlied, Strophe 1912-1913, 1961
23 Rinke, Nibelungen, S. 13-15
24 Rinke, Nibelungen, S. 77-78
25 Rinke, Nibelungen, S. 60-61
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M.A. Andrea Frohleiks, 2004, Rezeption des Nibelungenliedes in der Neuzeit – Moritz Rinke: „Die Nibelungen“, München, GRIN Verlag GmbH
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