Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Rahmenbedingungen für die Arbeit und die IT-Ausstattung der Schule 2
2.1 Die FOS/BOS in Memmingen und die Rahmenbedingungen für die Arbeit 2
2.2 Allgemeiner Stand der IT-Ausstattung in den Schulen und in der FOS/BOS in
Memmingen 3
3 Theoretische Hintergründe und Geschichte der Didaktik 5
3.1 Wirtschaftsdidaktik 5
3.2 Informatikdidaktik 9
3.3 Didaktik der Wirtschaftsinformatik als Verzahnung der Wirtschaftsdidaktik und
Informatikdidaktik 11
3.4 Lehrplanbezug im Hinblick auf den Computereinsatz im Unterricht 13
3.5 Der Computer als Medium oder Unterrichtsgegenstand 15
4 Erfahrungen aus der Praxis über den Computereinsatz im Unterricht am
Beispiel der FOS/BOS in Memmingen 17
4.1 Computereinsatz im Wirtschaftsinformatik-Unterricht 17
4.1.1 Anforderungen des Lehrplans 17
4.1.2 Aussagen der Lehrer und Schüler 18
4.1.3 Persönliche Beobachtungen 21
4.2 Computereinsatz im BWR-Unterricht 22
4.2.1 Anforderungen des Lehrplans 22
4.2.2 Aussagen der Schüler und Lehrer 23
4.2.3 Persönliche Beobachtungen 25
4.3 Reflexion der Erfahrungen und Folgerungen für die Praxis 26
5 Fazit 29
Literaturverzeichnis 31
Anhang 32
I
Abkürzungsverzeichnis
BAB Betriebsabrechnungsbogen BWR Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen EDV Elektronische Datenverarbeitung FOS/BOS Fachoberschule/Berufsoberschule KMK Kultusministerkonferenz IT Informationstechnik ITC Informations- und Kommunikationstechnologie OHP Overheadprojektor PC Personalcomputer WI Wirtschaftsinformatik
II
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1:
Schülerzahlen der FOS/BOS Memmingen im Schuljahr 2008/09 ............................... 2
Abb. 2:
Schüler/-innen pro Computer insgesamt 2002-2007/2008......................................... 4
Abb. 3:
Chronologie der didaktischen Gegenwartsmodelle ..................................................... 6
Abb. 4:
Fachdidaktisches Modell nach Speth ......................................................................... 8
Abb. 5:
Zeitleiste zu Innensichten der Informatik .................................................................... 9
Abb. 6:
Interdisziplinäres Profil der Wirtschaftsinformatik .................................................... 11
Abb. 7:
Aufgaben der Wirtschaftsinformatik .......................................................................... 11
Abb. 8:
Übersicht über Berührungspunkte von Informatik und Unterricht ............................ 13
Abb. 9:
Modulmatrix .............................................................................................................. 14
Abb. 10:
Verschiedene Rollen des Computers in der Ausbildung ........................................... 15
Abb. 11:
Vor- und Nachteile des Computereinsatzes im BWR-Unterricht .............................. 23
III
1 Einleitung
Der Computer gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung und der schnelle technische Wandel macht auch vor den Schulen nicht halt. In modernen Schulen gehört ein Computer, ein Beamer eventuell sogar ein interaktives Whiteboard zum normalen Klassenzimmer. Eine grüne Tafel und Kreide ist in diesen Zimmern oft gar nicht mehr zu finden. Bei dieser Vorstellung stellt sich die Frage, wie der technische Wandel den Unterricht verändert oder auch wie die Lehrer/-innen 1 den schnellen Wandel und die damit verbundenen Änderungen bewältigen können. Aus diesem Grund wird in dieser Bachelorarbeit das Thema „Die Einbindung des Computers in den Unterricht an der Beruflichen Oberschule in Bayern am Beispiel der Unterrichtsfächer ‚Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen‘ und ‚Wirt-schaftsinformatik‘“ behandelt. Auf Grund des beschränkten Umfangs der Arbeit werden exemplarisch die Fächer BWR und Wirtschaftsinformatik einer beruflichen Oberschule in Bayern betrachtet. Die in der Arbeit beschriebenen Folgen, Vor- und Nachteile des Computereinsatzes können aber gleichermaßen auch in anderen Fächern auftreten. Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, wie der Computereinsatz den Unterricht an einer beruflichen Oberschule verändert, welche Probleme dabei entstehen und wie diese gelöst werden können. Interessant ist der Vergleich zwischen den Vorgaben des Lehrplans und der Praxis. In diesem Vergleich werden die Meinungen der Schüler und Lehrer zum Thema Computer im Unterricht eingebunden.
Die Arbeit gliedert sich in drei Hauptteile: Im ersten Teil werden die Rahmenbedingungen der Arbeit und die IT-Ausstattung der Schule behandelt. Hierfür wurden Informationen vom EDV-Betreuer und stellvertretenden Schulleiter eingeholt. Der zweite Teil behandelt die notwendigen theoretischen Grundlagen wie z.B. die Wirtschaftsdidaktik und die Informatikdidaktik. Im letzten Bereich, dem Praxisteil, werden die Erfahrungen der Schüler und Lehrer aufgezeigt, der Lehrplan mit der tatsächlichen Umsetzung verglichen und die Folgen des Computereinsatzes dargestellt. Abgerundet wird die Arbeit durch eine Zusammenfassung und einen kurzen Ausblick.
1 Im Folgenden wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit ausschließlich die männliche Form verwendet
- 1 -
2 Rahmenbedingungen für die Arbeit und die IT-Ausstattung
der Schule
2.1 Die FOS/BOS in Memmingen und die Rahmenbedingungen für die
Arbeit
Die Autorin sammelte die notwendigen Eindrücke und Informationen für die Arbeit im Rahmen eines Praktikums. Das Praktikum fand im März des Jahres 2009 für zwei Wochen in der FOS/BOS in Memmingen statt. Es wurden ihr Einblicke in den Wirtschaftsinformatik- und BWR-Unterricht gewährt. Des Weiteren wurden viele Lehrer darüber befragt (Anhang i), wie sie den Computer im Unterricht einsetzen und wie sie generell zum Thema Computereinsatz im Unterricht stehen. Auch die Meinungen der Schüler zum Computereisatz wurden mittels eines Fragebogens (Anhang ii) erhoben. Zu den allgemeinen Rahmenbedingungen: Die FOS/BOS in Memmingen setzt sich aus 47 Lehrkräften (inkl. Referendare) und 637 Schülern (Albrecht, 30.06.09) zusammen die sich wie folgt aufteilen.
Den Lehrern stehen 28 Klassenzimmer und zwei Computerräume zur Verfügung. Die Schule versucht die Lehrer bezüglich des Computereinsatzes zu unterstützen, indem sie Doppelstunden für den Informatikunterricht ermöglicht und Freistunden der Lehrer vor den Wirtschaftsinformatikunterricht legt, damit die Lehrer eventuelle Medien vorbereiten können (Hottner, 17.03.09).
Zu den Rahmenbedingungen dieser Arbeit ist des Weiteren zu erwähnen, dass die Wahl de Schule auf die FOS/BOS in Memmingen gefallen ist, weil die Informationserhebung mit den Schulpraktischen Studien verbunden werden konnte und die Schule medientechnisch eine sehr gut ausgestattete Schule darstellt. Es wurde davon ausgegangen, dass die Medien auch im Unterricht eingesetzt werden und das Lehrpersonal somit Erfahrungen im Umgang mit den Medien schildern kann.
- 2 -
2.2 Allgemeiner Stand der IT-Ausstattung in den Schulen und in der FOS/BOS in
Diese Erfahrungen unterstreichen das Ergebnis zu den Fragen über den Computereinsatz im Unterricht. Im Folgenden werden die Forschungsfragen, auf die sich die Arbeit stützt, vorgestellt. Die zentrale Forschungsfrage lautet:
Daraus ergeben sich folgende Einzelfragen:
1. „Wie wird der Computer in beruflichen Schulen im BWR- und Wirtschaftsinformatikunterricht eingesetzt?“
2. „Welche Probleme treten beim Computereinsatz im Unterricht auf?“
3. „Wie können die auftretenden Probleme beim Computereinsatz im Unterricht behoben werden?“
4. „Dient der Computer im Unterricht als Medium oder Unterrichtsgegenstand?“
5. „Welche Kompetenzen sind für den Lehrer und die Schüler im Umgang mit dem Computer im Unterricht notwendig?“
Diese Arbeit unterteilt sich in einen theoretischen Teil, hier werden Hintergründe, die für das Verständnis notwendig sind geklärt. Der zweite Teil ist der Praxisteil, in diesem großen Bereich der Arbeit werden Erfahrungen, Beobachtungen und Fakten zum Thema Computereinsatz im Unterricht verglichen und bewertet. Des Weiteren wird versucht Probleme aufzuzeigen, Lösungsmöglichkeiten zu formulieren und notwendige Kompetenzen für Lehrer und Schüler heraus zu arbeiten. Als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis steht der Lehrplan für den BWR- und Wirtschafts-informatikunterricht.
2.2 Allgemeiner Stand der IT-Ausstattung in den Schulen und in der
FOS/BOS in Memmingen
Ein erfolgreicher Computereinsatz in der Schule ist unter anderem durch die IT-Ausstattung bedingt, daher wird in diesem Kapitel die zahlenmäßige IT-Ausstattung der beruflichen Schulen untersucht. Der Beraterkreis für Schulrechner des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus gibt jedes Jahr eine Empfehlungen für die EDV-Ausstattung der Schulen heraus, diese Empfehlungen sollen Mindestausstattungen darstellen. Nach der aktuellen Empfehlung vom Mai 2009 soll mindestens für 2 Schüler ein Computerarbeitsplatz zur Verfügung stehen (Schlagbauer, Mai 2009, p. 3). In einer Studie des Bundesministeriums für Bildung
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2.2 Allgemeiner Stand der IT-Ausstattung in den Schulen und in der FOS/BOS in
und Forschung wurde die IT-Ausstattung der berufsbildenden Schulen im Jahr 2006 und die Entwicklung von 2001 bis 2006 untersucht. Die Ergebnisse stimmen nicht mit der Empfehlung überein. Laut Studie ist die Relation Schüler pro Computer aber über die Jahre gesunken, 2002 noch 13:1 und laut einer aktuelle Studie der KMK vom Dezember 2008 eine Relation von 8:1 (Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland IVD/Statistik [KMK IVD/Statistik], 2008, p. 4). Wenn man die Abbildung 2 betrachtet, wird man ebenfalls feststellen, dass die Relation Schüler pro Computer über die Jahre immer günstiger wurde.
Abb. 2: Schüler/-innen pro Computer insgesamt 2002-2007/2008 (KMK IVD/Statistik, 2008, p. 4) In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass durchschnittlich 126 Computer in einer beruflichen Schule für den Einsatz im Unterricht zur Verfügung stehen (KMK IVD/Statistik, 2008, p. 2). Im Vergleich zum Durchschnitt aller allgemeinbildenden Schulen mit 46 PCs, liegen die beruflichen Schulen mehr als doppelt so hoch. Im Primärbereich (Klasse 1-4) sind es 23 PCs pro Schule, in der Sekundarstufe I+II 61 PCs und in den Förderschulen 30 PCs (KMK IVD/Statistik, 2008, p. 2). Die FOS/BOS in Memmingen liegt mit 116 Rechnern leicht unter dem Durchschnitt der Beruflichen Schulen in ganz Deutschland. Im bayernweiten Vergleich schneidet Memmingen jedoch sehr gut ab, denn hier stehen den Schülern durchschnittlich nur 87 Computer zur Verfügung. Die 116 Computer teilen sich in 68 Notebooks und 48 feststehende Rechner. Es befindet sich in jedem der 28 Klassenzimmer ein Notebook auf dem Lehrerpult, dieses dürfen auch die Schüler in den Pausen benutzen. Des Weiteren gibt es fünf Notebook-Wagen mit je ca. acht Laptops. Die fest installierten PCs befinden sich in den zwei Computerräumen (14 und 24 Schülerarbeitsplätze) und zwei Rechner sind in der Schulaula für die Schüler zugänglich. Letztendlich sind noch fünf
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Arbeit zitieren:
Katrin Abele, 2009, Die Einbindung des Computers in den Unterricht an der Beruflichen Oberschule in Bayern , München, GRIN Verlag GmbH
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