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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung S.3
2. Die Türme von Notre-Dame - Schauplatz eines Romans S.4
3. Das Musical S.5
3.1. Personeninventar S.6
3.2. Zur Handlung S.9
3.3. Die Liebesthematik S.10
4. Unterschiede zwischen dem Werk Hugos und dem Musical S.11
4.1. Fehlende Personen S.11
4.2. Der soziale Aspekt S.12
5. Ausblick auf den Schulunterricht S.13
6. Schlussbetrachtung S.14
7. Literaturangaben S.15
7.5. Bibliographie S.15
7.6. Webographie S.15
8. Anhang S.16
8.1. Belle S.16
8.2. Liste der Musicalstücke S 17
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1. Einleitung
Victor Hugo ist einer der meistgelesenen Autoren Frankreichs. Seine Werke wurden im Theater vielfach umgesetzt und im 20. Jahrhundert wurden zwei seiner Werke für Musicalaufführungen umgeschrieben: Les Misérables und Notre-Dame de Paris. Während dem erstgenannten der gewünschte Erfolg in Frankreich ausblieb, wurde Notre-Dame de Paris als Dauerbrenner nicht nur in Paris gefeiert. In der folgenden Hausarbeit soll dieses Musical näher betrachtet werden. Bevor auf das Musical eingegangen wird, wird der Schauplatz des Romans - die Kathedrale Notre-Dame auf der Île-de-la-Cité - und somit auch der des Musicals näher dargestellt. Darauf folgt ein ausführliches Kapitel zum Musical, in dem neben allgemeinen Fakten auch die Hauptpersonen, die Handlung und auch das wichtigste Thema des Musicals - die Liebe - aufgezeigt werden. Danach werden Unterschiede zwischen dem Werk Hugos und dem Musical erläutert, bevor ein Ausblick auf den Schulunterricht gegeben wird. Das Musical Notre-Dame de Paris steht in einigen Bundesländern auf dem Lehrplan in der Oberstufe und ist somit durchaus ein aktuelles Thema. In der Schlussbetrachtung wird die Musicalbewegung in Frankreich seit den 80er Jahren beleuchtet.
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2. Die Türme von Notre-Dame - Schauplatz eines Romans
Der berühmte Roman von Victor Hugo Notre-Dame de Paris erschien 1831 und hatte sofort einen immensen Erfolg. Er entsprach einem wiedererwachten Interesse der Bevölkerung am Mittelalter und dessen Bauwerken. Hugo setzte eine melodramatische Intrige in einem historischen Rahmen in Szene und verwandelte sie durch seine Fantasie zu einer packenden Geschichte. Dabei rekonstruierte er das bunte Treiben rund um die Kathedrale im Paris des 15. Jahrhunderts. Ein bedeutender Teil der Romanhandlung spielt sich in den Türmen ab, wobei den Glocken und dem berühmten Glöckner Quasimodo eine besondere Rolle zusteht. Die Türme von Notre-Dame, die Victor Hugo als „parties harmonieuses d´un tout magnifique“ 2 bezeichnete, haben eine besondere Stellung innerhalb des gesamten Bauwerks. Der Autor mit seiner romantischen Ader und seinem bildhaften Stil machte am Anfang des 19. Jahrhunderts auf die Baufälligkeit der Kathedrale aufmerksam. Überzeugt davon, dass „les grands édifices, comme les grandes montagnes, sont l´ouvrage des siècles“ 3 , nahm er an der bedeutenden Kampagne teil, die zur Restaurierung von Notre-Dame ab 1845 führte. Damit wurde der Beginn der Pflege des Kulturerbes und einer Politik der Restaurierung der Baudenkmäler eingeläutet. 4
2 Victor Hugo : Notre-Dame de Paris. S. 164.
3 Ebenda. S. 172.
4 Vgl: http://notre-dame-de-paris.monuments- nationaux.fr/fichier/m_docvisite/ 167/docvisite _fichier _08A.tours.de.notre.dame.F.pdf
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3. Das Musical
Das Musical Notre-Dame de Paris wurde 1998 in der Adaption von Luc Plamondon (Text) und Richard Cocciante (Musik) mit überragendem Erfolg im Pariser „Palais des Congrès“ uraufgeführt, in dem jeden Abend 3500 Besucher Platz fanden. Bisher haben schon zwei Millionen Besucher das Stück in Paris gesehen und über zehn Millionen CD´s und DVD´s wurden verkauft. Eine Besonderheit dieses Musicals ist, dass es nur aus Liedern - insgesamt 50 Stück - besteht und keine, wie es sonst in dieser Branche üblich ist, Theatersequenzen enthält. Plamondon hat hierfür eine einleuchtende Begründung: « … on peut aller d´une chanson à une autre, en prenant un raccourci. Seulement deux ou trois minutes de dialogues chantés - parfois même une minute - suffisent pour passer d´une chanson à l´autre. Cette forme plait beaucoup au public jeune qui passe sa vie à regarder des clips. » 5 Außerdem sagt er, dass die uns bekannte Vorgehensweise in Musicals sehr amerikanisch sei und bei den Franzosen nicht so gut ankomme. 6
5 Le Français dans le Monde. N°310. S.50
6 Ebenda S. 50.
7 http://www.furansunocafe.com/images/disques/cd_Notre-Dame-de-Paris.jpg
Arbeit zitieren:
Lisa Helfer, 2010, Eine Analyse des Musicals Notre-Dame de Paris , München, GRIN Verlag GmbH
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