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I. Inhaltsverzeichnis
I. Inhaltsverzeichnis 2
II. Abbildungsverzeichnis 3
III. Abkürzungsverzeichnis 4
IV. Symbolverzeichnis 5
1. Einleitung 6
1.1. Definition des Transmissionsmechanismus der Geldpolitik 6
1.2. Die Problematik des Transmissionsmechanismus der Geldpolitik 6
2. Der Kanal der relativen Preise 7
3. Der Kreditkanal in der Theorie 8
3.1. Der Bankenkanal (Bank-Lending-Channel) 8
3.1.1. Adverse Selektion 9
3.1.2. Moral Hazard 10
3.2. Der Bilanzkanal (Balance-Sheet-Channel) 11
3.2.1. Der Cash-Flow Kanal 11
3.2.2. Der Kanal der Haushaltsliquidität 11
3.3. Der finanzielle Akzelerator - Der Anpassungsprozess 12
4. Empirische Befunde des Kreditkanals 13
4.1. Empirische Evidenz des Bankenkanals 14
4.2. Empirische Evidenz des Bilanzkanals 16
4.3. Kritische Würdigung der Studien 17
5. Schlussbetrachtung 18
Anhang 19
Literaturverzeichnis 25
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II. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Der finanzielle Akzelerator und Kreditrationierung Abb. 2: Responses of Output, Prices and Federal Funds Rate to a Monetary Policy Shock
Abb. 3: Responses of Final Demand and Inventories to a Monetary Policy Shock
Abb. 4: Responses of Spending Components to a Monetary Policy Shock Abb. 5: Interest Rate Spreads and Terms of Lending Abb. 6: Response of Commercial Bank Loans and Real GDP to a 1 Percentage Point Increase in the Federal Funds Rate
Abb. 7: Response of Commercial Bank Loans and Real GDP to a 1 Percentage Point Increase in the Federal Funds Rate Attributed to the Lending Channel
Abb. 8: The Funds Rate and the Coverage Ratio Abb. 9: Responses of Corporate Cash Flows to a Monetary Policy Shock Abb. 10: The response of bank lending to monetary policy across balance sheet strength
Abb. 11: The aggregate effect of the balance sheet channel
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III. Abkürzungsverzeichnis
Abb. = Abbildung BHC = Bank Holding Companies (Bankenverbund) BIP = Bruttoinlandsprodukt bzw. = beziehungsweise ca. = circa CD = Certificates of Deposits (Einlagenzertifikate) EZB = Europäische Zentralbank FFP = Fremdfinanzierungsprämie ggf. = . gegebenfalls VAR = Vektorautoregression vgl. = vergleiche z.B. = zum Beispiel ZB = Zentralbank
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IV. Symbolverzeichnis
i = Zinssatz K = Investitionsvolumen K d = Kreditnachfrage K s = Kreditangebot V = Volumen der eigenen Mittel
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1. Einleitung
Das primäre Ziel der Europäischen Zentralbank besteht darin, das Preisniveau auf einem stabilen Level zu halten (vgl. Europäische Union (2006), §105). Zur Erreichung dieses Zieles setzt die EZB geldpolitische Instrumente ein, um so Einfluss auf die kurzfristigen Zinssätze zu haben. Das wohl wichtigste Instrument hierbei sind die Hauptrefinanzierungsgeschäfte als Bestandteil der Offenmarktpolitik, bei denen die EZB im Tenderverfahren Zentralbankgeld an die Geschäftsbanken versteigert (vgl. Jarchow (2003), S. 102; S. 463 f.). Häufig wird in diesem Zusammenhang auch vom Leitzins der EZB gesprochen.
1.1. Definition des Transmissionsmechanismus der Geldpolitik
Der Zusammenhang zwischen den Maßnahmen der EZB und wie sich diese in Folge auf den realen Sektor der Mitgliedsstaaten sowie das Preisniveau auswirken, wird allgemein als Transmissionsmechanismus der Geldpolitik definiert (vgl. Issing (2007), S. 156). In der neueren Literatur erfolgt die Klassifizierung nach den relevanten Variablen. Hierbei sind Wechselkurs-, Zins- sowie der Kreditkanal mit seinen beiden Teilkanälen, dem Bilanz- und dem Bankenkanal, am wichtigsten. Die Meinungen vieler Wirtschaftswissenschaftler über die relative Bedeutung dieser Kanäle gehen jedoch auseinander und so wird in der Literatur bisweilen der Versuch unternommen, eine empirische Quantifizierung vorzunehmen (vgl. Gerdesmeier (2006), S. 263). Für die weitere Betrachtung ist besonders der Transmissionskanal der relativen Preise von Bedeutung. Der Kreditkanal stellt hier eine Erweiterung der ursprünglichen Theorie dar und soll den oft beobachteten großen Einfluss einer geringen Änderung des Leitzins auf die Volkswirtschaft erklären (vgl. Jarchow (2003), S. 233).
1.2. Die Problematik des Transmissionsmechanismus der Geldpolitik
Die Wirkung eines monetären Impulses auf die realen Größen erfolgt erst mit zeitlicher Verzögerung, sogenannten Lags. Diese können antizyklische Impulse der Notenbank, die versucht Konjunkturschwankungen zu glätten, zu einer prozyklischen Verstärkung umkehren. Unterschieden wird hier zwischen dem Erkennungs-, Handlungs- und Wirkungslag. Der Erkennungslag beruht auf der Tatsache, dass Maßzahlen, wie z.B. das Wirtschaftswachstum, mit zeitlicher Verzögerung bekannt werden. Der Handlungslag kann in der heutigen Zeit weitgehend vernachlässigt werden. Wohl am gravierendsten ist der Wirkungslag, welcher den Zeitraum zwischen dem Impuls der EZB und die anschließende Wirkung auf die
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Ziele der EZB abgrenzt. Dieser Lag kann zudem in zwei Stufen unterteilt werden, wobei die erste den Finanzsektor und die zweite den Nichtbankensektor betrifft (vgl. Gerdesmeier (2006), S. 106ff.). Weitgehend Einigkeit besteht darin, dass Geldpolitik kurzfristig die realwirtschaftlichen Faktoren und langfristig lediglich das Preisniveau beeinflusst. Wie diese kurzfristige Beeinflussung genau von Statten geht, welches Ausmaß sie hat und was für Schwankungen dabei auftreten, ist jedoch immer noch nicht komplett geklärt. Daher ist in der Literatur häufig von dem Begriff der „Black Box“ die Rede (vgl. Gerdesmeier (2006), S. 99; Illing (1997), S. 76). Auf die Wirkung des Transmissionsmechanismus der relativen Preise gehe ich kurz in Kapitel zwei ein, da der Kreditkanal eine Erweiterung dieser Theorie darstellt. Im dritten Kapitel werden zunächst die grundlegenden Begriffe des Kreditkanals definiert. Anschließend gehe ich auf die Theorie des Bilanz- und Bankenkanals näher ein und stelle daraufhin einen Anpassungsprozess dar. Der Fokus des vierten Kapitels liegt auf der Wiedergabe von empirischen Be-funden, in welchem Ausmaß die realen Größen durch den Kreditkanal eine Verstärkung erfahren und welche Bedeutung dem Bilanz- und dem Bankenkanal dabei beizumessen sind. Hierzu erfolgt eine Gegenüberstellung des Gesamtmodells von Bernanke und Gertler (1995) mit dem Modell des Bankenkanals von Ashcraft (2006) und dem Modell des Bilanzkanals von Ashcraft und Campello (2007). Im Anschluss folgt eine kritische Würdigung der Modelle. Die Arbeit endet mit einer Schlussbetrachtung.
2. Der Kanal der relativen Preise
Der Transmissionsmechanismus der relativen Preise stellt die monetaristische Sichtweise dar. Kapitalanleger halten ein komplexes, optimal diversifiziertes Portfolio an Finanz- und Sachaktiva. Zwischen diesen beiden Anlageformen besteht annahmegemäß ein hoher Substitutionsgrad. Ein restriktiver monetärer Impuls stört das Portfoliogleichgewicht, woraufhin sich die Anleger, Geschäfts- und Nichtbanken bemühen, ihr optimales Portfolio wieder herzustellen, was eine Reihe von Anpassungsprozessen auslöst (vgl. Illing (1997), S. 153). Die Notenbankintervention veranlasst die Geschäftsbanken, zusätzlich zu ihrer Refinanzierung über kurzfristige Fazilitäten, langfristige Obligationen, wie z.B. Staatsanleihen, zu verkaufen, um ihren erhöhten Kapitalbedarf zu decken. Infolgedessen schränken sie auch ihr Kreditangebot ein, was durch eine Erhöhung des Sollzinssatzes er- reicht wird. Der Kursverlust von Obligationen führt dazu, dass die Nichtbanken
Arbeit zitieren:
André Wycisk, 2009, Der Kreditkanal der Geldpolitik, München, GRIN Verlag GmbH
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