Inhaltsverzeichnis
I. Vorbemerkung 3
II. Kommunikationswissenschaftliche 5. 3
Betrachtungen
III. Harold Dwight Lasswell 5
Biographische Angaben
IV. Der Inhalt der Lasswell-Formel 7
V. Historischer Vergleich l0
verschiedener "Formeln"
VI. Schlussbemerkung und Stellungnahme S.11
VII. Literaturverzeichnis S.13
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I. Vorbemerkung
Nicht erst seit heute aber verstärkt im 2O. Jahrhundert unternahmen Menschen den Versuch, den für jedermann geläufigen Akt der Verständigung in anschauliche und verwertbare Formen zu fassen. Unter den Forschenden gab und gibt es natürlich nicht nur solche, denen allein aus wissenschaftlichem Wissensdurst oder psychologisch- sozialem Erkenntnisdrang an der Erkundung dieses elementaren Prozesses gelegen ist. Macht und Markt, so belegen eindrückliche Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart, sind oftmals die eigentlichen Ziele vieler solcher Erkundungen. Beim einen handelt es sich um Propaganda, beim anderen passt die moderne Wortkombination Verkaufsrhetorik recht gut. Beide Kommunikationsarten unterscheiden sich im Kern nur wenig voneinander. So ist der Ware anpreisende Messe- oder Straßenverkäufer im bundesdeutschen Handelsregister denn auch unter der
Berufsbezeichnung Propagandist (neudeutsch: Promotor) zu finden. Gemeinsam ist beiden, dem Verkaufsrehtor wie dem Kriegshetzer, die Absicht, das menschliche Bewusstsein zu beeinflussen, Leute zum Kaufen bzw. zum Kämpfen zu bewegen.
II. Kommunikationswissenschaft Dieser
(.. .)Glaube daran, es ließen sich gerichtete und vorhersagbare Wirkungen erzielen auf Wissen, Einstellung und Handeln von Menschen, insbesondere im politischen und ökonomischen Bereich, war und ist der eigentliche Motor der Kommunikationswissenschaft. "(11.1)
Der griechische Philosoph Aristoteles (384-322 v.Chr.) formulierte einst eine Rhetorikdefinition, welche ihn,
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auf den ersten Blick betrachtet, zu der im Zitat 11.1 beschriebenen Art von Kommunikationswissenschaftlern gehören ließe. Er ging davon aus, dass eine verbale Kommunikation dann, und nur dann, eine vorhersagbare, vom Kommunikator intendierte Wirkung haben muss, wenn bestimmte Dinge beim inhaltlichen Aufbau und bei der formalen Präsentation beachtet werden. Die Rhetorik dient, ihm zufolge, durch die Bereitstellung dieser "Dinge" der Wirkung und somit dem Redner (11.2). Was ihn von den oben genannten Wissenschaftlern unterscheidet, ist das unterschiedliche Zielfeld. Statt dem politischen oder dem ökonomischen Bereich handelt es sich bei ihm um den juristischen, die Gerichtsrede. Mit der von ihm entwickelten Vorstellung über das funktionieren von Kommunikationsprozessen entstand das erste Kommunikationsmodell: Redner - Rede - Zuhörer oder
Kommunikator - Kommunikation - Rezipient. Gemäß dieses einfachen und vielleicht deshalb so beliebten Schemas sind auch Psychologen das Kommunikationsproblem angegangen. Grundlage ist hier allerdings das behavioristische Reiz-Reaktionsmodell, demzufolge ein beobachtbarer Stimulus auf einen Empfänger (Rezipient) bestimmte beobachtbare Wirkungen hat oder sichtbare Veränderungen bewirkt. Auch unter der Bezeichnung "Kanonentheorie" ist dieser Gedanke in der Kommunikationswissenschaft bekannt.
Derlei Kommunikationsmodelle (K.) definiert das Lexikon folgendermaßen: "K., schematische Darstellung des Kommunikationsvorgangs und seiner konstituierenden Elemente, entweder als verbale, graphische oder mathematische Ausdrücke. K. schaffen Voraussetzungen zur Bildung von Theorien durch Zusammenführen von empirischen Befunden und Hypothesen zur Kommunikation. Die meisten K. sind Prozef3darstellungen, als Struktur-, Fluss-, Funktions-, oder
Klassifikationsmodelle. Das bekannteste verbale
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Arbeit zitieren:
MA Sebastian Hoos, 1993, Die Lasswell-Formel, München, GRIN Verlag GmbH
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