Inhaltsverzeichnis
1.1 Einführung 04
1.2 Inhalt der Geschichte S. 04 - 06
1.3 Die wichtigsten Charakteren S. 06 - 07
1.4 Die Entstehungsgeschichte 07
1.5 Der Autor und seine Biographie S. 07 - 10
1.6 Meine Erinnerungen im Vergleich zu meiner heutigen Einstellung S. 10 - 13
1.7 Kinderinterview. Kennen unsere 4-9 jährigen Kinder Biene Maja? S. 13 - 14
1.8 Erwachseneninterview. Welche Erinnerungen haben Erwachsene noch? S. 14 - 15
1.9 Schlussbetrachtung 15
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Abkürzungsverzeichnis
Aufl. ..................................... Auflage Bd. ....................................... Band Bde. ..................................... Bände Bzw. .................................... beziehungsweise Hg. ....................................... Herausgeber S. .......................................... Seite u. a. ..................................... unter anderem z. B. ..................................... zum Beispiel
Literaturverzeichnis
● Bonsels, Waldemar „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ 2002 (2. Aufl.)
● Doderer, Klaus (Hg.) „Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur“ 1975-1982 (4. Bde.)
● Harenberg, Bodo „Lexikon der Weltliteratur“
1995
● Jens, Walter (Hg.) „Kindlers neues Literatur Lexikon“
1989
● Kümmerling-Meibauer, Bettina „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur“ 1998 (4. Aufl.)
● Killy, Walther „Literatur Lexikon - Autoren und Werke deutscher Sprache“ 1989 (Bd. 2)
● Kosch, Wilhelm „Deutsches Literatur - Lexikon“ 1968 (Bd. 1)
● Krywalski, Diether „Knaurs Lexikon der Weltliteratur“
1955
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1.1 Einführung
Für die Hausarbeit habe ich mir das Thema „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ von Waldemar Bonsels ausgesucht. In meiner Kindheit war Bonsels Naturmärchen stark vertreten. Sei es durch das Vorlesen meiner Eltern oder das regelmäßige gucken der Zeichentrickserie. Damals „verschlang“ ich die Biene Maja, weil sie ständig neue Abenteuer erlebte, bei denen sie Insekten kennenlernte und sich gegen die Verbote auflehnte, um ihre ungezügelte Neugier zu befriedigen.
Für mich ist der Vergleich meiner Erinnerung zur heutigen Einstellung (Punkt 1.6) interessant. Weiterhin habe ich mich damit beschäftigt, ob in unserer heutigen Gesellschaft die Biene Maja immer noch präsent ist. Sei es bei den Kindern und mehr noch bei den jetzigen Erwachsenen. In wieweit erinnern sie sich noch an Bonsels Protagonistin und was verbinden sie mit ihr? In den Punkten 1.7 und 1.8 gehe ich diesen Fragen nach.
1.2 Inhalt der Geschichte
In dem Kinderbuch-Klassiker „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ von Waldemar Bonsels handelt es sich um die Hauptfigur Biene Maja, die sich ab ihrer Geburt anders und „untypischer“ im Gegenzug zu ihrem Bienenstock verhält. Ihre Lehrerin Kassandra wundert sich von Anfang an über Maja, denn kaum aus der Wabe geschlüpft, stellt diese Fragen und das Regime der Bienen in Frage. Maja entscheidet für sich, nicht den Pflichten einer Biene nachzugehen, sondern dem Alltag aus dem Bienenstock zu entfliehen. Sie möchte Abenteuer erleben, die Welt erkunden und den Menschen kennenlernen, die Kassandra als das Höchste und Vollkommenste der Natur darstellt. Bei ihrem ersten Ausflug beginnt die unternehmungslustige Biene ihr Vagabundenleben. Sie lernt Peppi, den Rosenkäfer, kennen. Er zeigt ihr was Gastfreundschaft bedeutet, indem er ihr Rosenhonig und Tauwasser anbietet und ihr Manieren lehrt, z. B. fordert er sie auf erst den Mund zu leeren, um zu sprechen oder sich beim Vorstellen der eigenen Person zu verbeugen. Später wird Biene Maja mit dem Tod konfrontiert. Die Libelle Schnuck verspeist vor Maja den kurz zu vor kennengelernten Brummer Hans Christoph, trotz Bitten ihn leben zu lassen. Sie kann Schnuck trotz allem nicht lange böse sein, denn diese erzählt ihr alles, was sie über den Menschen weiß. Kurz danach belauscht Maja ein Gespräch zwischen Iffi, der Grille und Kurt, dem Mistkäfer. Kurt hat Iffi belogen, da er sich bei ihr als Rosenkäfer vorgestellt hat und sie auf Grund der Situation die Beziehung nun beendet. Aus seinen Fehler hat er allerdings nichts gelernt, denn als er sich bei Maja vorstellt, bezeichnet er sich wieder als „Kurt, von der Familie der Rosenkäfer“. Die Biene möchte ihn für seine Lügen bestrafen und stellt ihn daraufhin einige Fragen, die er nicht beantworten kann. Später hilft sie dem Käfer, der sich durch ein Missgeschick in einer unangenehmen La-
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ge befindet. Nach den vielen Abenteuern, die Maja erlebte, ist sie selbstbewusster geworden, so dass sie Puck, der Stubenfliege, durch einen Kampf erpresst, ihr alles zu sagen was sie über die Menschen weiß. Puck erzählt ihr daraufhin zum einen wie die Menschen aussehen, z. B. das Gesicht und zum anderen, dass die Stirn zum „Denken“ dient und welche Gegenstände der Mensch (wie z. B. den Spiegel) besitzt. Pucks Behauptung, der Mensch sei undankbar, stellt Maja in Frage und ihr Ziel, in die Wohnung eines Menschen zu gelangen, verstärkt sich. Pucks Aussage beschäftigt die Biene, so dass sie nicht aufpasst und in ein Spinnennetz fliegt. Thekla, die Kreuzspinne, verspricht ihr Maja zu befreien, wenn sie still hält. Die Biene vertraut ihr und gehorcht, wodurch die hinterlistige Thekla sie vollkommen einhüllen kann. Maja wird sich über ihre Todessituation bewusst. Durch Zufall kommt Kurt vorbei und kann sich nun revanchieren, indem er sie aus den Fängen der Spinne befreit. Aus dieser Erfahrung lernt Biene Maja und will zukünftig achtsamer sein. Ihr Vorsatz hält jedoch nicht lange, denn ihre Neugierde wird geweckt als sie ein unbekanntes Tier (die Wanze) sieht. Diese hat allerdings kein Interesse an Maja und der Schmetterling Fritz erklärt ihr, Wanzen sind eigensinnig und lieber alleine. Nach einem kurzen Gespräch über die Entwicklung der Schmetterlinge verabschieden sich die Beiden. Am einem Morgen unterhält sich die Biene mit ihrem Nachbar Fridolin, dem Borkenkäfer, die beide einen Baum bewohnen. Fridolin erzählt ihr, welch gefährlicher Feind der Specht ist, da er eine lange klebrige Zunge besitzt mit der er in jeden Gang des Borkenkäfers gelangt. Ihr Dialog wird durch den Besuch des Weberknechtes Hannibal unterbrochen. Hannibal erzählt von seiner Erfahrung mit einem Menschen, der ihm ein Bein ausriß. Durch ein Missverständnis streiten sich die beiden und der Weberknecht verlässt die Biene mit dem Ausruf „sie habe einen schlechten Charakter“. Maja wundert sich zwar, stört sich aber nicht daran. Sie fliegt unbekümmert in Richtung Waldwiese. Mitten in einer Sommernacht wird die Biene wach und lernt die Welt aus einer neuen Blickrichtung kennen. Neugierig, wie sie ist, möchte sie die Nachtlandschaft ergründen und lernt neben der Nachtgrille einen Blumenelf kennen, der ihr verspricht einen Wunsch zu erfüllen. Maja möchte die Menschen sehen wie sie am schönsten sind. Der Elf fliegt mit ihr durch die Nacht und zeigt ihr ein junges Liebespaar, die verträumt und glücklich in einer Laube sitzen. Am nächsten Morgen glaubt die Biene, sie hätte nur geträumt, aber dem war nicht so. Ihr Wunsch wurde erfüllt und sie fliegt ziellos durch die Landschaft. Hieronymus von der Familie der Tausendfüssler spricht sie an und möchte sie vor der Hornissenstadt, die nicht weit entfernt liegt, warnen. Es ist jedoch zu spät, denn Maja wird von einer Hornisse, die größten Feinde der Bienen, gefangen und in deren „Räuberburg“ verschleppt. An diesen Abend kann sie den Plan der Hornissen belauschen, dass ihr Bienenstock am nächsten Tag überfallen und ausgerottet werden soll.
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Arbeit zitieren:
Sabine Celik, 2003, Die Biene Maja und ihre Abenteuer, München, GRIN Verlag GmbH
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