I
INHALTSVERZEICHNIS
Verzeichnis der Abbildungen IV
Verzeichnis der Abkürzungen V
Vorwort 1
I. Einleitung 4
1. Einführung und Forschungsgegenstand 4
2. Stand der Forschung 8
3. Die begrifflichen Grundlagen 12
3.1 Repräsentativer Staat 13
3.2 Kommunalwahlrecht in Deutschland 17
3.3 Politikverdrossenheit 19
3.3.1 Demokratieverdrossenheit 21
3.3.2 Parteienverdrossenheit 24
3.3.3 Politikerverdrossenheit 27
4. Methode und Aufbau der Untersuchung 29
II. Bestandsaufnahme: Wahlen und Wahlbeteiligung in Nordrhein-Westfalen 32
1. Die Wahlbeteiligung im Zeitraum von 1946 bis 1994 32
2. Die Wahlbeteiligung bei den Wahlen 1999 und 2004 36
3. Zwischenresultat und Ausblick 38
III. Wahlrecht in den Kommunen Nordrhein-Westfalens 40
1. Grundlagen 40
2. Kommunale Verfassungssysteme 42
3. Kommunale Wahlsysteme 45
4. Entstehung und Charakteristika des Deutschen Kommunalwahlrechts 46
5. Entstehung und Charakteristika des Kommunalwahlrechts in Nordrhein- 47
Westfalen
II
IV. Chronologie und Ausprägung des kommunalen Wahlrechts in 49 Nordrhein-Westfalen
1. Gesetzliche Grundlagen 49
1.1 Das Kommunalwahlgesetz in Nordrhein-Westfalen 49
1.2 Die Kommunalwahlordnung in Nordhrein-Westfalen 51
1.3 Mängel im Kommunalwahlgesetz 52
1.4 Gerichtsurteile zum Wahlsystem und zur Mandatsverteilung 53
2. Aspekte bisheriger Wahlrechtsreformen 58
2.1 Allgemein: Novellierungen des Kommunalwahlgesetzes 59
2.2 Sperrfristverkürzung und Stichwahlabschaffung 61
2.3 Stärkung des Grundsatzes der gleichen Wahl 66 2.4 Datenschutz 68
2.5 Ausübung von Amt und Mandat 69
2.6 Neutralität der Wahlorgane 70
3. Wahlhandlung als demokratische Beteiligungsform in den Kommunen 71 Nordrhein-Westfalens 3.1 Auswirkungen von Wahlsystemen 71
V. Wahlrechtsreformen in den Kommunen Nordrhein-Westfalens - 81 Bestandsaufnahme und Ziele
1. Kommunale Wahlrechtsreformen 81
1.1 (Kommunale) Wahlrechtsreformen in Deutschland 81
1.2 Kommunale Wahlrechtsreformen in Nordrhein-Westfalen 83
2. Begriffserklärungen 85
2.1 Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in NRW 85
2.2 Bürgerinitiativen und Organisationen zur Reform des
2.3 Bundesratsinitiative für ein kommunales Ausländerwahlrecht 93
2.4 Abschaffung der Sperrklausel bei den Kommunalwahlen 94
III
VI. Fazit: Ergebnisse der Analysen zu den Reformbestrebungen 97
VII. Schlussbetrachtung und Ausblick 100
A Literatur 102
B Schriftliche Publikationen 107
C Auswahl parlamentarischer Drucksachen und Gerichtsurteile 110
D Internetquellen (sortiert nach Datum) 111
E Sprachliche Gleichstellung 117
IV
Verzeichnis der Abbildungen
Abbildung 1: Übersicht zu diskutierten Auswirkungen auf das kommunale Wahlverhalten.
Abbildung 2: Übersicht zur Willensbildung nach dem Grundgesetz.
Abbildung 3: Rechtsgrundlagen zu den Kommunal- und Direktwahlen
in Nordrhein-Westfalen.
Abbildung 4: Sinkende Wahlbeteiligung in ausgewählten OECD Ländern, 1945 - 2005.
Abbildung 5: Die Zufriedenheit mit der Demokratie nach Ergebnissen
ausgew ählter OECD-Länder.
Abbildung 6: Struktur des Institutionenvertrauens 1991 - 2001 (Ost-West-Vergleich)
Abbildung 7: Ursachen der Politik- und Politikerverdrossenheit.
Abbildung 8: Experteninterviews im Innenministerium von Nordrhein-Westfalen
im Mai 2009.
Abbildung 9: Übersicht zu den Experteninterviews in Nordrhein-Westfalen.
Abbildung 10: Entwicklung der Wahlergebnisse bei den Gemeinderatswahlen
im Zeitraum 1946 - 2004.
Abbildung 11: Ergebnisse der Kommunalwahlen zu den Stadträten der kreisfreien Städte
und zu den Kreistagen der Kreise für den Zeitraum 1946 bis 2004.
Abbildung 12: Ergebnisse zu den Gemeinderatswahlen im Zeitraum von 1979 bis 2004.
Abbildung 13: Bürgermeisterwahl in Nordrhein-Westfalen 1999 und 2004.
Abbildung 14: Faktoren zum Ideal einer Demokratie.
Abbildung 15: Kommunalverfassungstypen in der Bundesrepublik Deutschland.
Abbildung 16: Inhaltsübersicht der Kommunalwahlordnung.
Abbildung 17: Vorschläge zur Sicherung des Datenschutzes bei Wahlen.
Abbildung 18: Kommunale Polarisierung des Politikmusters in Nordrhein-Westfalen.
Abbildung 19: Einflussfaktoren auf die kommunale Wahlentscheidung.
Abbildung 20: Erfolge und Misserfolge der Bürgerbegehren und Bürgerentscheide
in Nordrhein-Westfalen im Zeitraum 1994 - 2003
V
Verzeichnis der Abkürzungen
Abs. Absatz
Art. Artikel
BVerfG Bundesverfassungsgericht
d. h. das heißt
Ebd. Ebenda
EG Europäische Gemeinschaft
EGV Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft
EU Europäische Union
DVBI Deutsches Verwaltungsblatt (Zeitschrift)
GG Grundgesetz
GO NRW Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen
GV NRW Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Nordrhein-Westfalen
KommVerfÄG Gesetz zur kommunalen Verfassungsänderung
KWahlG Gesetz über die Kommunalwahlen im Lande Nordrhein-Westfalen
KWahlO Kommunalwahlordnung
m. E. meines Erachtens
NVwZ Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht
rd. RL Richtlinie
Rn Randnummer
S. Seite
VI
s. a. siehe auch
VerfGH Verfassungsgerichtshof
v. H. von Hundert
Vgl. (vgl.) Vergleiche
z. B. zum Beispiel
16
direktdemokratische Elemente relativ fremd. Der Volkswillen wurde bis Anfang der 1990er Jahre in Deutschland auf allen Gebietskörperschaftsebenen in der Regel auf die Dominanz repräsentativer Regeln im Sinne des Art. 28 Abs. 1 GG beschränkt 63 . Bis zu diesem Zeitpunkt waren in kleinen Gemeinden gemäß Art. 28 Abs. 2 Satz 3 GG Gemeindevertretungen die Ausnahme. 64 In Nordrhein-Westfalen ergibt sich die repräsentative Demokratie aus den §§ 40 und 41 GO NRW. 65
Seit Anfang der 1990er Jahre werden vermehrt direktdemokratische Instrumente in Form von Sachentscheidungen (Einführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden) und Personalentscheidungen (Direktwahl des Bürgermeisters) in das länderspezifische Kommunalwahlrecht integriert. Die noch immer bestehenden rechtlich unterschiedlichen Rahmenbedingungen zur Beantragung und Implementierung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden wie auch die Machtposition des direkt gewählten Bürgermeisters dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden. 66 Im Folgenden geht es also um die institutionelle Ausgestaltung bzw. Ergänzung der bisherigen repräsentativen Demokratie mit direktdemokratischen Partizipationselementen und die sozialwissenschaftliche und fachpolitische Beurteilung dieser Instrumente aus verschiedenen Blickwinkeln.
Abbildung 2: Übersicht zur Willensbildung nach dem Grundgesetz 67
63 s. a.: Abb. 2: Übersicht zur Willensbildung nach dem Grundgesetz
64 Vgl. Bogumil (2001), S. 1f
65 § 40 GO NRW (Träger der Gemeindeverwaltung): „(1) Die Verwaltung der Gemeinden wird ausschließlich durch den Willen der Bürgerschaft bestimmt. (2) Die Bürgerschaft wird durch den Rat und den Bürgermeister vertreten. Der Rat besteht aus den gewählten Ratsmitgliedern und dem Bürgermeister (Mitglied kraft Gesetzes). (...)“ ; § 41 GO NRW (Zuständigkeit des Rates): „(1) Der Rat der Gemeinde ist für alle Angelegenheiten der Gemeindeverwaltung zuständig, soweit dieses Gesetz nicht anderes bestimmt. (...)“
66 Ebd.
67 Quelle: Eigene Darstellung angelehnt an die Informationsbroschüre des Vereins Mehr Demokratie e.V.: „Volksbegehrensbericht 2008“
Arbeit zitieren:
Dipl. Pol. Carl-Martin Hißler, 2009, Möglichkeiten und Grenzen einer Reform des kommunalen Wahlrechts in Deutschland am Beispiel Nordrhein-Westfalen, München, GRIN Verlag GmbH
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