Universität Leipzig
Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften Historisches Seminar Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte
Seminar
Frauenschicksale in Frankreich zur Zeit des Hundertjährigen Krieges (1337-1453) Wintersemester 2002/03
Hausarbeit, Thema:
Mittelalterliche Mystik als weibliches Instrument der Kirchenkritik am Beispiel Mechthilds von Magdeburg
Lars-Marten Nagel
Journalistik (Diplom, Mittlere und Neuere Geschichte im ergänzenden Hauptfach) 5. Studiensemester 5. Fachsemester Journalistik
Abgabetermin: 22. Mai 2003
Gliederung
Seite :
1. Einleitung 3
2. Mechthild im Kontext der mittelalterlichen Erlebnismystik 4
3. Biographie Mechthilds von Magdeburg 7
4. Mechthilds Werk: „Das fließende Licht der Gottheit“ 10
4.1 Überlieferungssituation 10
4.2 Sprache und Stil 11
4.3 Formale Aspekte 11
4.4 Inhaltliche Aspekte 12
5. Kirchenkritik in „Das fließende Licht der Gottheit“ 13
5.1 Quantitative Untersuchung: Kirchenkritik im Gesamtwerk 14
5.2 Qualitative Betrachtung: Die große Kirchenkritik 18
5.3 Auswertung 19
6. Mechthilds Umgang mit der kirchlichen Gegenkritik 21
7. Thesen 23
8. Schlusswort 24
9. Literatur und Quellenverzeichnis 25
2
1. Einleitung
Dieses Zitat lässt Einiges von der Brisanz des „Fließenden Lichts der Gottheit“ von Mechthild von Magdeburg erahnen. Mechthild lässt Gott die Worte sprechen. Frei übertragen sagt er: „Ist der Mantel alt, dann ist er auch kalt. Deshalb muss ich meiner Braut, der heiligen Christenheit, einen neuen Mantel geben.“ Mechthild verwendet das Chiffre „Mantel“ für die katholische Kirche. Ihr Text beinhaltet den Ruf nach einer Kirchenreform und die Erkenntnis, dass aufgrund des hohen Alters der heiligen Kirche negative Veränderungen stattgefunden haben.
Mechthild tritt mit ihrer Kritik einer übermächtigen Institution gegenüber. Leicht hätte ihr der Disput mit der Kirche den Tod auf dem Scheiterhaufen einbringen können. Um so bemerkenswerter ist die Forderung nach einer Reform. Mechthild ist offensichtlich eine Frau, die sich öffentlich in gesellschaftliche, politische und religiöse Belange einmischt. Vor dem Hintergrund der strengen patriarchalischen Gesellschaftsstruktur des Mittelalters muss ihr schon aufgrund ihres Geschlechtes eine besondere Beachtung zuteil werden. Welch präzises Bild Mechthild von ihrer mittelalterlichen Umwelt hat, zeigt der Zusammenhang zwischen Christenheit und Mantel, den sie herstellt. Die Kirche als Kleidung für die Christen zu bezeichnen, scheint vor dem Hintergrund des hohen beziehungsweise späten Mittelalters gut beobachtet und geschickt in eine Allegorie übertragen. Kirche und Religion sind zu dieser Zeit die wesentlichen gesellschaftlichen und politischen Ordnungsprinzipien der europäischen Welt. „Die Begine Mechthild von Magdeburg kann unstreitig, nicht zuletzt wegen ihres Buches ‚Das fließende Lichte der Gottheit’, als die Bedeutendste unter den deutschen Mystikerinnen des Mittelalters angesehen werden.“ 2 In dieser Einschätzung von Johannes Thiele wird Mechthild mit der Mystik-Bewegung in Zusammenhang gebracht. Die aktuelle Forschungsliteratur lässt keinen Zweifel: Mechthild von Magdeburg und ihre Kirchenkritik sind ausschließlich im Zusammenhang mit der Mystiker-Bewegung zu betrachten.
Diese Hausarbeit setzt sich in ihrem Schwerpunkt mit der Kirchenkritik in Mechthilds Werk „Das fließende Licht der Gottheit“ auseinander. In einer quantitativen Betrachtung wird zunächst untersucht, ob sich Kirchenkritik durch das komplette Werk zieht. In einer qualitativen Betrachtung setze ich mich mit einem ausgewählten Kapitel (VI, 21) des „Fließenden Lichts der Gottheit“ auseinander, um Aussagen über die Intensität der Kirchkritik treffen zu können.
1 Zitiert wird nach der kritischen Gesamtausgabe:
Neumann, Hans (Hrsg.): Mechthild von Magdeburg
Die Quellenangabe ist folgendermaßen strukturiert: (Buch, Kapitel, Zeile, Seite in der Edition von Hans Neumann) also an diesem Beispiel: (VI, 21, 22 ff., 232) heißt: Zitat zu finden bei Hans Neumann unter Buch 6, Kapitel 21, ab Zeile 22. Diese Quellenangabe wäre an sich schon eindeutig, die Seitenzahl dient als Zusatzangabe nur der leichteren Orientierung.
Die Passagen und Wörter in Kursivschrift und Sperrungen der Edition habe ich nicht sonderlich gekennzeichnet. Die Umlaute sind nebeneinander, nicht wie bei Neumann übereinander, gesetzt und von eckigen Klammern eingefasst. Auslassungen werden durch drei Punkte in eckigen Klammern gekennzeichnet.
3
Das einleitende Zitat der Hausarbeit lässt eine besondere Qualität und Deutlichkeit der Kritik vermuten. Aus den beiden Untersuchungen versuche ich, auf die Motivlage beim Verfassen des Werkes zu folgern. Die Leitfrage dabei lautet: War die Artikulation der Kirchenkritik für Mechthild ein wesentliches Motiv zum Verfassen des „Fließenden Lichts der Gottheit“? Außerdem soll das Beispiel Mechthilds Folgerungen ermögliche, ob und in wie weit die mittelalterliche Mystik als spezifisch weibliches Instrument der politischen und gesellschaftlichen Systemkritik einzustufen ist.
Die Forschungslage zu Mechthild ist den Umständen (karge Quellenlage) entsprechend gut, allerdings stark werkzentriert. Mechthilds Kirchenkritik wird aber in den meisten der jüngeren wissenschaftlichen Abhandlungen nur als Nebenaspekt angerissen. 3
Wie der überwiegende Teil der neueren Literatur stützt sich auch diese Hausarbeit auf die Edition von Hans Neumann, der einen Großteil seines Lebens und Wirkens der Magdeburger Mystikerin gewidmet hat.
Zum Abschluss der Einleitung gehe ich noch auf zwei Aspekte ein, die die Bedeutung der Kirchenkritik Mechthilds untermauern. Sie beziehen sich beide auf die Rezipierbarkeit und die Dimension der Verbreitung des Werkes. Zum einen ist „Das fließende Licht der Gottheit“ in der Volkssprache verfasst und ermöglicht so auch Laien, Zugang zur Kritik an der Kirche zu bekommen. Zum anderen hat Katharina Bochsler darauf hingewiesen: „Die literarische Gattung der Visionsberichte war im Mittelalter außerordentlich beliebt und fand damals weit größeres Interesse als die heute unvergleichlich bekanntere höfische Epik.“ 4 Mit dem Beispiel des irischen Edelmanns Tundalus untermauert sie diese Behauptung. 5 Wie die Hausarbeit noch ausführlicher nachweisen wird, war auch das Interesse an Mechthilds Werk sehr ausgeprägt, es muss also von einer entsprechend großen Verbreitung der kritischen Ideen Mechthilds von Magdeburg ausgegangen werden.
2. Mechthild im Kontext der mittelalterlichen Erlebnismystik
„Es ist historisch von brennendem Interesse, dass der geschichtliche Ort der Mystik mit der religiösen Frauenbewegung des späten Mittelalters untrennbar verknüpft ist.“ 6 Wie in der Einleitung erwähnt, muss auch das Wirken der Mechthild von Magdeburg vor dem Hintergrund der mittelalterlichen Mystik untersucht werden.
2 Thiele, Johannes: Die religiöse Frauenbewegung des Mittelalters. In: Thiele, Johannes (Hrsg.): Mein Herz schmilzt wie Eis am Feuer: die religiöse Frauenbewegung des Mittelalters in Porträts. Stuttgart: Kreuz-Verlag, 1. Aufl. 1988, S. 19.
3 Vgl. Schmidt, Margot: Mechthild von Magdeburg. In: Thiele, Johannes (Hrsg.): Mein Herz schmilzt wie Eis am Feuer: die religiöse Frauenbewegung des Mittelalters in Porträts. Stuttgart: Kreuz-Verlag, 1. Aufl. 1988, S. 71-86. / Vgl. Ankermann, Maren: Spielarten erlebnismystischer Texte. Mechthild von Magdeburg: „Das fließende Licht der Gottheit“ -- Gertrud die Große von Helfta: „Legatus divinae pietatis“. In: Europäische Mystik vom Hochmittelalter zum Barock: eine Schlüsselepoche in der europäischen Mentalitäts-, Spiritualitäts-und Individuationsentwicklung. Beiträge der Tagungen 1996 und 1997 der Evangelischen Akademie Nordelbien in Bad Segeberg (Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte, Bd. 21). Frankfurt am Main 1998, S. 119-138. / Vgl. Beutin, Wolfgang: Anima. Untersuchungen zur Frauenmystik des Mittelalters. Teil 3, Tiefenpsychologie - Mystikerinnen (Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte, Bd. 29). Frankfurt am Main: Europäischer Verlag der Wissenschaften 1999. / Vgl. Bochsler, Katharina: „Ich han da inne ungehortú ding gesehen“: die Jenseitsvisionen Mechthilds von Magdeburg in der Tradition der mittelalterlichen Visionsliteratur (Deutsche Literatur von den Anfängen bis 1700, Bd. 23). Bern: Europäischer Verlag der Wissenschaften 1997.
4 Bochsler 1997, S. 1.
5 Vgl. ebd., S. 151.
6 Thiele 1988, S. 10.
4
Peter Dinzelbacher beschreibt den Zeitraum, in dem die Mystik und mit ihr die religiöse Frauenbewegung ihren Höhepunkt erreichte: „Zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert traten Hunderte Frauen auf, die von übersinnlichen religiösen Erfahrungen berichteten - man spricht von der ‚mystischen Invasion’.“ 7 Zu den Hunderten zählten so berühmte Frauen wie Hildegard von Bingen (1098-1179), Brigitta von Schweden (1302/03-1373) und Katharina von Siena (1347-1380), die sogar die Möglichkeit hatten, politischen Einfluss auf den Kaiser oder den Papst geltend zu machen. 8
Sowohl Dinzelbacher 9 als auch Thiele 10 gehen von geographischen Schwerpunktregionen der religiösen Frauenbewegung und der Mystik aus. Die Frauenbewegung breitete sich wie eine Welle von Belgien, Flandern, Brabant und Nordfrankreich entlang des Nieder- und Oberrheins bis nach Süddeutschland, der Schweiz und Norditalien aus.
Doch was verstehen wir heute unter Mystik? Für diese Hausarbeit erscheint es sinnvoll, die Definitionsdebatte des Mystik-Begriffes zu vermeiden und einem Vorschlag von Dinzelbacher zu folgen: „Wir werden uns als Grundlage die klassisch gewordene Definition zweier [...] mittelalterlicher Theologen und Mystiker zu eigen machen [...] die des Dominikaners Thomas von Aquino und die des Franziskaners Bonaventura von Bagnoregio: Mystik ist ‚cognition Dei experimentalis’, auf Erfahrung gegründete Gotteserkenntnis.“ 11 Folgende Frömmigkeitshaltung liegt demnach der Mystik zugrunde: Ein Charismatiker kann durch religiöse Erlebnisse wie Entraffungen und Einwohnungen die Existenz Gottes direkt erfahren. Ihm werden Offenbarungen zuteil. Die Entraffungs- und Einwohnungsphänomene werden von einem unabweisbaren Evidenz-und Freudengefühl begleitet, dem er sich nicht entziehen kann. Fasst man den Rahmen etwas weniger eng, kann man zugleich das Streben der Menschen nach dem unmittelbaren Kontakt zu Gott, sowie die Empfindungen und Reflexionen nach dem Kontakt als mystische Handlungen definieren. 12 Auf diesem erweiterten Definitionsansatz basieren die weiteren Ausführungen. Die historischen Ursachen für das Aufkommen der Mystik „sind sicherlich im kirchlichen und religiösen Leben des 11. und 12. Jahrhunderts zu suchen: in den religiösen Bewegungen, welche die alten Ordnungen und Gefüge aufgebrochen und die kirchliche Situation in verschiedenen europäischen Ländern radikal verändert haben, in den Armuts- und Bettelorden und ihren neuen spirituellen Lebensformen.“ 13 Eine Verflechtung verschiedener Faktoren, die „vom deutlichen Zuwachs der europäischen Bevölkerung über eine größere allgemeine Differenzierung der Lebensformen bis zur Rationalisierung oder Intellektualisierung des Denkens und zur
7 Dinzelbacher, Peter: Die christliche Mystik und die Frauen: Zur Einführung. In: Europäische Mystik vom Hochmittelalter zum Barock: eine Schlüsselepoche in der europäischen Mentalitäts-, Spiritualitäts- und Individuationsentwicklung. Beiträge der Tagungen 1996 und 1997 der Evangelischen Akademie Nordelbien in Bad Segeberg (Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte, Bd. 21). Frankfurt am Main 1998, S. 13.
8 Vgl. ebd.
9 Vgl.: Dinzelbacher, Peter: Rollenverweigerung, religiöser Aufbruch und mystisches Erleben mittelalterlicher Frauen. In: Dinzelbacher, Peter / Bauer, Dieter R. (Hrsg.): Religiöse Frauenbewegungen des Mittelalters (Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte, H. 28). Köln: Böhlau Verlag 1988, S. 25.
10 Thiele 1988, S. 19.
11 Dinzelbacher 1998, S. 14.
12 Vgl. ebd., S. 14 f.
13 Thiele 1988, S. 10.
5
Individualisierung und Emotionalisierung des Empfindens“ 14 reichen, hat diese Entwicklungen begünstigt. Auch die Entdeckung der „sehnsuchtsvollen Liebe“ sowohl im weltlichen als auch im geistlichen Bereich fällt in diesen Zeitraum. 15 Vauchez sieht eine grundlegende Zäsur: „...tatsächlich vollzog sich zwischen dem Ende des 12. und den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts eine Wende, was sich an den spirituellen Erfahrungen eines Franz von Assisi sowie am relativen Verfall des Benediktiner- und Augustinerordens belegen lässt, die beide schon bald von den Bettelbrüdern in den Schatten gestellt werden sollten.“ 16 Vor diesem Hintergrund vollzog sich das Aufkommen einer neuen Spiritualität.
Nachdem die Mystik zeitlich, geographisch und begrifflich verortet ist, muss Mechthilds Position innerhalb der religiösen Frauenbewegung bezeichnet werden. Weibliche Mystik im Mittelalter ist vor allem Erlebnismystik. Frauen wie Mechthild berichteten von Offenbarungen, die sie direkt von Gott, Christus, Maria, Engeln, dem Teufel, Heiligen oder anderen religiösen Figuren, denen sie im Diesseits nicht begegnet sein können, erhalten haben wollen. Diese Form individueller Erlebnismystik lässt sich für das frühe Mittelalter nicht nachweisen. Erst im 11. und 12. Jahrhundert wird sie greifbar. Sozialer Ort der Mystik ist zunächst das Kloster, später auch das eher städtische Milieu der Beginen und der Bettelorden. 17
Mechthild von Magdeburg (geb. um 1207, gest. um 1282) zählt zu den Vorreiterinnen der Mystik Im Zisterzienserkloster Helfta beim sächsischen Eisleben (heute Thüringen) hatte sie engen Kontakt zu Mechthild von Hackeborn (1241/42-1298/99) und Gertrud der Großen (1256-1301/02). Doch Mechthilds Wirken ist nicht nur im Zusammenhang mit jenen Zisterzienserinnen zu sehen, die nach Thiele die „Blüte der Frauenmystik“ 18 ausmachten. Mechthild steht auch in einer Reihe mit frühen Mystikerinnen wie Hildegard von Bingen (1098-1179), Elisabeth von Schönau (1129-1164), die beide noch nicht von Unionserlebnissen - einem Leitmotiv Mechthilds - berichteten, oder der flämischen Dichterin der Brautmystik Hadewijch von Antwerpen. 19 Motive der Christusmystik wie die Passions- und Liebesthematik, die Brautmystik, die Kind-Jesus-Mystik und die Unio mystica finden sich in unterschiedlicher Ausprägung bei den frühen Mystikerinnen. Die Entwicklungen der Motive und die Tatsache, dass sie sich im Verlauf des Mittelalters verfolgen lassen, sind Beweis dafür, dass unter Mystikerinnen gegenseitige Inspiration und Kopie stattgefunden haben muss. Eine Rezeption der Werke anderer Mystikerinnen ist damit in vielen Fällen sehr wahrscheinlich. 20 Allerdings war Mechthild wahrscheinlich als Laie des Lateinischen nicht mächtig, so dass ihre Mystik einen hohen Eigenanteil nahe legt.
14 Vgl. Dinzelbacher 1998, S. 17.
15 Vgl. ebd.
16 Vauchez, André: Die Laien im Mittelalter. Gottes vergessenes Volk. Freiburg im Breisgau: Herder 1993, S. 195.
17 Vgl. Dinzelbacher 1998, S. 14 ff.
18 Thiele 1988, S. 14.
19 Auch wenn er in der Aufzählung weiblicher Mystikerinnen fehlt, die herausragende Rolle des Abtes Bernhard von Clairveaux (1090-1153) soll nicht unterschlagen werden. Er bricht als erster in seiner Auslegung des alttestamentlichen Liebesliedes mit der traditionellen, frühmittelalterlichen Deutung der Braut als Personifikation der Kirche und setzt an ihre Stelle die Identifikation mit der menschlichen Seele. Gerade der Seele und ihrem Verhältnis zu Gott kommt im „Fließenden Licht der Gottheit“ von Mechthild eine tragende Bedeutung zu. Ohne Clairveaux und seine Mystik der Liebe wäre diese Entwicklung kaum verstellbar (Vgl. Dinzelbacher 1998, S. 18).
20 Vgl. Dinzelbacher 1998, S. 17 ff.
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Arbeit zitieren:
Lars-Marten Nagel, 2003, Die Kirchenkritik bei Mechthild von Magdeburg, München, GRIN Verlag GmbH
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