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Vorranggebiete für den Klimaschutz in der Stadt- und Regionalplanung

Titel: Vorranggebiete für den Klimaschutz in der Stadt- und Regionalplanung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2002 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: S. Dörfer (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die sich ständig weiter ausbreitende Menschheit verändert in immer stärkerem Maße
das Aussehen der Erde, sei es durch wachsende Städte, Erhöhung der industriellen
Produktion oder zunehmende Umweltverschmutzungen. Diese Veränderungen
bewirken zwangsläufig auch eine Modifikation der unteren Atmosphärenschichten
und damit einhergehend eine Beeinflussung des Umweltfaktors Klima. Die hierbei
auftretenden Veränderungen dürften im Stadtraum – durch seine starke anthropogene
Struktur – am ausgeprägtesten sein und im Zusammenhang mit der Tatsache, dass
ein Großteil der Bevölkerung auf diesem Planeten in Städten lebt, wirkt sich diese
Modifikation des Mikro- und Mesoklimas auf die Lebensmöglichkeiten des
Menschen, sein Wohlbefinden und seine Leistungsfähigkeit aus. (HELBIG et al.
1999)
Das Ziel dieser Arbeit ist es somit, die auftretenden Modifikationen besonders im
Stadtbereich aufzuzeigen, wobei das Hauptaugenmerk auf den charakteristischen
Erscheinungsformen dieser Modifikationen liegen soll (Kapitel 2).
Wie sich diese größtenteils negativen Veränderungen des Klimas innerhalb der Stadt
verbessern lassen soll im Kapitel 3 erläutert werden. Hier erfolgt zunächst eine kurze
rechtliche Einführung zur Problematik der Planung und des Klimaschutzes in
welcher gezeigt werden soll, dass der Klimaschutz innerhalb der Gesetzsprechung
schon längere Zeit Einzug gehalten hat. Dies wurde allerdings bisher nur
unzureichend umgesetzt.
Im Anschluss daran wird das m.E. am besten geeigneteste Planungsinstrument – die
Ökologische Vorrangfläche – vorgestellt. Innerhalb dieses Abschnittes wird dazu die
beispielhafte Ausweisung dieser Art der Vorrangfläche aufgezeigt.
Abschließend sollen in einer Zusammenfassung/Ausblick, mögliche
Entwicklungstendenzen genannt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Charakterisierung des Stadtklimas

2.1. Einführung und Definition

2.2. Ursachen des Stadtklimas

2.2.1. Natürliche Wirkungsfaktoren

2.2.1.1. Lage-Gebenheiten

2.2.1.2. Einflüsse der Landschaft

2.2.2. Anthropogene Wirkungsfaktoren

2.2.2.1. Auswirkungen künstlicher Materialien

2.2.2.2. Luftverunreinigungen

2.2.2.3. Verlust von Vegetationsfläche

2.3. Aufbau der Stadtatmosphäre

2.4. Städtischer Strahlungs- und Energiehaushalt

2.4.1. Strahlungshaushalt

2.4.1.1. Kurzwellige Strahlung

2.4.1.2. Langwellige Strahlung

2.4.2. Energiebilanz

2.5. Städtische Überwärmung

2.6. Städtisches Windfeld

3. Vorrang- und Vorbehaltsflächen in der Stadt- und Regionalplanung

3.1. Definition Vorbehaltsfläche und Vorranggebiet

3.1.1. Vorbehaltsfläche

3.1.2. Vorranggebiete

3.2. Rechtlicher Exkurs zum Thema Klimaschutz in der Planung

3.3. Ökologische Vorrangfläche Klima/Lufthygiene

3.3.1. Allgemein

3.3.2. Entwicklung des Konzeptes

3.3.3. Ökologische Vorrangfläche Klima und Lufthygiene

3.3.3.1. Ziele

3.3.3.2. Funktionen

3.3.3.3. Kriterien

3.3.3.4. Planungsprogramm

3.3.3.5. Umsetzung

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die durch anthropogene Einflüsse bedingten klimatischen Modifikationen in städtischen Räumen und analysiert das Konzept der ökologischen Vorrangflächen als Planungsinstrument zur Verbesserung der städtischen Klimasituation und Lufthygiene.

  • Charakterisierung stadtklimatischer Phänomene (Wärmeinsel, Windfeld).
  • Rechtliche Grundlagen des Klimaschutzes in der Raumplanung.
  • Methodik zur Ausweisung ökologischer Vorrangflächen.
  • Funktionen und Kriterien für klimarelevante Vorrangflächen.

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Vorranggebiete

Vorranggebiete sind flächenscharf dargestellte Bereiche, in denen eine Freiraumfunktion (Klima, Erholung,...) im Konflikt- und Konkurrenzfall absoluten Vorrang vor anderen Ansprüchen erhält, weshalb eine eindeutige Nennung von Nutzungsbeschränkungen notwendig ist. Vorrangaussagen besitzen den Charakter von Raumordnungszielen und sind somit endgültig abgewogen. Überlagerungen mit anderen Vorranggebieten sind nur dann zulässig, wenn keine Nutzungskonflikte entstehen. Ein Vorranggebiet könnte z.B. eine Kaltluftproduktionsfläche oder eine Fläche, auf der zusätzlicher Waldflächen geschaffen werden können, sein. (SPITZER 1995)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zur Problematik der städtischen Klimamodifikationen und Vorstellung der Zielsetzung sowie der geplanten methodischen Vorgehensweise.

2. Charakterisierung des Stadtklimas: Umfassende Analyse der natürlichen und anthropogenen Ursachen für das Stadtklima sowie der resultierenden thermischen und dynamischen Effekte.

3. Vorrang- und Vorbehaltsflächen in der Stadt- und Regionalplanung: Erläuterung der planungsrechtlichen Instrumente und detaillierte Vorstellung des Konzepts der ökologischen Vorrangflächen zur Klimaverbesserung.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Erkenntnisse über die Notwendigkeit klimagerechter Planung und Empfehlungen zur institutionellen Verankerung ökologischer Vorrangflächen.

Schlüsselwörter

Stadtklima, Regionalplanung, Klimaschutz, Vorranggebiete, Vorbehaltsflächen, Stadtatmosphäre, Wärmeinsel, Lufthygiene, Raumordnung, Bauleitplanung, ökologische Vorrangfläche, Kaltluft, Stadtplanung, Klimaanpassung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der städtischen Struktur auf das lokale Klima und zeigt auf, wie durch gezielte planerische Instrumente der Klimaschutz innerhalb der Stadt- und Regionalplanung verbessert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die klimatischen Besonderheiten in Städten, die rechtlichen Rahmenbedingungen für klimagerechte Planung sowie die praktische Umsetzung von Vorrangflächen zur Sicherung von Klimafunktionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die klimatischen Modifikationen im Stadtbereich aufzuzeigen und das Instrument der ökologischen Vorrangflächen als geeignete Methode zur klimagerechten Stadtentwicklung vorzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse stadtklimatologischer Phänomene sowie einer Auswertung raumordnungsrechtlicher Vorgaben und planungspraktischer Konzepte zur Flächensicherung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Ursachen des Stadtklimas, wie Versiegelung und anthropogene Wärmeemissionen, und erläutert anschließend, wie Vorrangflächen für Klimaschutz und Lufthygiene definiert und ausgewiesen werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stadtklima, Vorranggebiete, Raumplanung, Klimaschutz, ökologische Vorrangfläche, Lufthygiene und Bauleitplanung.

Wie unterscheidet sich eine Vorbehaltsfläche von einem Vorranggebiet?

Vorbehaltsflächen bieten Planungsträgern Gestaltungsspielraum und sind noch nicht endgültig abgewogen, während Vorranggebiete als Raumordnungsziele feststehen und im Konfliktfall absoluten Vorrang vor anderen Nutzungen genießen.

Welche Rolle spielt die Klimatopkarte bei der Umsetzung?

Die Klimatopkarte dient als Grundlage für die Beurteilung potenzieller Vorrangflächen, indem sie großräumige Gebiete mit ähnlichen klimatischen Eigenschaften und Funktionen zusammenfasst und somit die planerische Entscheidungsfindung unterstützt.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vorranggebiete für den Klimaschutz in der Stadt- und Regionalplanung
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar  (Fakultät Architektur)
Veranstaltung
Vertiefende Stadt- und Regionalplanung
Note
1,7
Autor
S. Dörfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
29
Katalognummer
V14597
ISBN (eBook)
9783638199537
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vorranggebiete Klimaschutz Stadt- Regionalplanung Vertiefende Stadt- Regionalplanung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
S. Dörfer (Autor:in), 2002, Vorranggebiete für den Klimaschutz in der Stadt- und Regionalplanung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14597
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Leseprobe aus  29  Seiten
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