INHALTSVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG 3
2. ZUR BEGRIFFLICHEN KLÄRUNG: KADERARMEE 3
3. DIE GETARNTE ARMEE 4
3.1 ZUM AUFBAU DER KASERNIERTEN VOLKSPOLIZEI 4
3.2 EHEMALIGE OFFIZIERE. 5
3.3 EHEMALIGE UNTEROFFIZIERE UND MANNSCHAFTSSOLDATEN 9
4. VON DER WEHRMACHT IN DIE VOLKSARMEE - DER WERDEGANG EHEMALIGER
WEHRMACHTANGEH ÖRIGER 10
4.1 VINZENZ MÜLLER - GENERAL BEI HITLER UND ULBRICHT. 10
4.1.1 Ein Patriot im Zwiespalt? 10
4.1.2 Kriegsgefangenschaft 11
4.1.3 Karriere in der DDR. 14
4.2 MAJOR BERNHARD BECHLER, EIN HEMMUNGSLOSER KARRIERIST 18
4.2.1 Karriere in der Reichswehr und Wehrmacht. 18
4.2.2 Ein Neuanfang in der SBZ 20
4.2.3 Bechler und die neuen Streitkräfte 22
4.3 FRITZ STRELETZ - UNTEROFFIZIER BEI HITLER UND GENERAL DER NVA 24
4.3.1 Sein Lebensweg 24
SCHLUSSWORT. 27
LITERATUR. 28
ANHANG. 29
2
1. Einleitung
Der Aufbau der Nationalen Volksarmee ist eines der interessantesten Forschungsgebiete in der Deutschen Militärgeschichte. Zum Einen war die Stimmung nach dem gerade erst verlorenen Krieg in beiden Teilen Deutschlands sehr pazifistisch orientiert. Zum anderen galt es zumindest in der sowjetisch besetzten Zone den Anspruch zu wahren, mit den Traditionen der Wehrmacht zu brechen. Genau hier liegt jedoch das Problem. Wie soll man eine Armee aufbauen, ohne auf bewährte, kriegserfahrene Fachleute zurückzugreifen? Und wenn man auf diese zurückgreift, wie politisch zuverlässig sind sie? Vor Allem soll uns aber die Frage interessieren, welche Persönlichkeiten warum zur Gründergeneration gehören. Als Beispiele werden in dieser Arbeit die Herren Müller, Bechler und Streletz genannt. Erstere stehen für die Generation der ehemaligen Wehrmachtoffiziere, Streletz gehört zur Aufbaugeneration.
Zur Literaturlage ist folgendes zu sagen: Der Aufbau und die Struktur der Kasernierten Volkspolizei ist durch die Arbeiten von Rüdiger Wenzke, Torsten Diedrich und Stephan Fingerle recht gut zu erschließen. Mit den Wehrmachteinflüssen in der KVP / NVA beschäftigte sich Daniel Niemetz in seinem Buch „Das Feldgraue Erbe - Die Wehrmachtseinflüsse im Militär der SBZ / DDR“ wissenschaftlich. Die Biographie von Vinzenz Müller lässt sich ebenfalls sehr gut erschließen. Eine herausragende Arbeit hierzu leistete Peter Joachim Lapp mit seinem Buch „General bei Hitler und Ulbricht, Vinzenz Müller - eine deutsche Karriere“. Zu Bechler und Streletz gibt es bisher keine derartig umfangreiche Biographie. Zu nennen sind hier die Aufsätze von Torsten Diedrich, der sich mit Bernhard Bechler beschäftigte, und Armin Wagner, der zu Fritz Streletz arbeitete. Quellentechnisch gibt es zu allen drei genannten recht umfangreiches Material, dieses ist vor Allem im Bundesarchiv - Militärarchiv in Freiburg zu finden, aber auch im Bundesarchiv Berlin.
2. Zur begrifflichen Klärung: Kaderarmee
Die NVA war in ihrem Wesen eine Kaderarmee im doppelten Sinne. Zum Einen galt sie als „Aufwuchsarmee“. Dies bedeutet nichts anderes, als dass sie erst durch die Einberufung ihrer Reservisten ihre volle Kampfkraft erreicht hätte 1 . Zum Anderen galt sie aber auch als von
1 Dieses Prinzip gab es auch in den westlichen Armeen, auch die Bundeswehr gilt bis heute als Kaderarmee in
3
„Sozialistischen Kadern“ geführte Armee. Diese „Sozialistischen Kader“ waren meist Parteimitglieder, die den Prinzipien der SED-Kaderpolitik unterlagen. Man unterschied also zwischen Parteikadern und militärischen Kadern. Zu letzteren zählten nach dem Verteidigungsminister Stoph:
„...diejenigen, die in der Lage sind bzw. sein werden, andere Armeeangehörige politisch und militärisch auszubilden, sie zu erziehen und im Gefecht zu führen sowie die, die anderweitig Aufgaben auf technischem, administrativem, medizinischen usw. Gebiet innerhalb der Streitkräfte zu lösen haben. Deshalb rechnen wir zu den militärischen Kadern alle Offiziere, Unteroffiziere und auch die Soldaten, die die Entwicklungsfähigkeit zum Unteroffizier oder Offizier haben. Das gilt sowohl für die Armeeangehörigen im aktiven Dienst als auch in der Reserve 2 “.
Demzufolge galten alle Berufsoffiziere und Unteroffiziere, die den Status des Berufssoldaten erreicht haben, als militärische Kader. Ab 1973 galt dies auch für Fähnriche (Offizierschüler), Offiziere auf Zeit und die Unteroffizieranwärter. Als „Parteikader“ galten nur die Politoffiziere sowie die hauptamtlichen Partei- und FDJ-Funktionäre. Die Kommandeure, die zwar politische und militärische Führer in Personalunion sein sollten, zählten trotz oftmaliger Zugehörigkeit zur SED nicht zu den Parteikadern.
3. Die getarnte Armee
3.1 Zum Aufbau der kasernierten Volkspolizei
Bedingt durch die politische Lage nach 1945 begann die militärische Frage wieder eine zentrale Bedeutung für die Staatswerdung im geteilten Deutschland einzunehmen. In der Sowjetischen Besatzungszone entstand ab 1948 / 1949 eine kasernierte Truppe, die offiziell der Polizei untergeordnet war. Man sprach zwar von der Kasernierten Volkspolizei, de facto jedoch handelte es sich um eine getarnte Armee. Eine Wiederherstellung der Wehrmachtsstrukturen war in der DDR offiziell nicht erwünscht. Die neu entstehende Armee sollte in ihrem Sozialprofil, ihrer Tradition und ihrem Auftrag von Anfang an ein Gegenbild
diesem Sinne
2 Referat von W. Stoph, die Lehren aus der Entwicklung der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung und des Marxismus-Leninismus über die Rolle, Bedeutung der Kader und ihre Anwendung für die Arbeit mit den Kadern in der NVA [1959],
Zitiert nach Fingerle, Stephan: „Waffen in Arbeiterhand? Rekrutierung des Offizierkorps der NVA und ihrer Vorläufer“, 1. Aufl., Berlin, Links Verlag 2001, S. 13f
4
zur Wehrmacht darstellen. Hierbei trat jedoch ein entscheidendes Problem auf: Wie sollte man eine Armee aufbauen, ohne auf Fachleute aus der Wehrmacht zurückgreifen zu können? Zwar hatte die KPD / SED in ihren eigenen Reihen einige ehemalige Spanienkämpfer, Erich Mielke sei hier als Beispiel genannt, aber diese waren weder quantitativ, noch qualitativ in der Lage neue Offiziere auszubilden.
3.2 Ehemalige Offiziere
Demzufolge war man dazu gezwungen ehemalige Wehrmachtoffiziere als führende Fachleute zu gewinnen. Dies gestaltete sich zunächst aber sehr schwierig. Dies lag zum Einen an der allgemeinen Lage nach dem gerade erst verlorenen Krieg. Die allgegenwärtige Kriegsmüdigkeit und der damit verbundene Anstieg des Pazifismus machte es nicht gerade leicht, junge Männer für den Dienst an der Waffe zu begeistern. Zum Anderen musste aber eine neue militärische Elite erst einmal ausgebildet werden. Wie aber sollte dies geschehen? Laut Rüdiger Wenzke nennt der Soziologe Werner Baur hierzu drei theoretische Möglichkeiten:
Man greift vollständig auf die alte Elite zurück. 3
Man bildet eine neue Elite, ohne Berücksichtigung der alten. 4
Man kombiniert beide Möglichkeiten 5
Da die DDR offiziell mit den Traditionen der Wehrmacht brechen wollte, versuchte sie den zweiten Weg zu gehen. Es sollte keine Wiederholung der alten Zustände geben. In der Tat hatten anfangs ehemalige Offiziere und Berufssoldaten kaum eine Rolle in den Polizeikräften der SBZ gespielt. Sie waren unter Anderem durch die Einstellungsrichtlinie für die Polizei aus dem Jahre 1947 weitgehend von dem Dienst in den bewaffneten Organen ausgeschlossen. Sie unterlagen bis 1949 gemäß den alliierten Bestimmungen wegen ihrer Tätigkeiten während des Nationalsozialismus bestimmten Beschränkungen im gesellschaftlichen wie im beruflichen
3 Vgl.: Wenzke, Rüdiger: Das unliebsame Erbe der Wehrmacht und der Aufbau der DDR-Volksarmee, In: Müller, Rolf Dieter, Volkmann, Hans-Erich: Die Wehrmacht, Mythos und Realität, Oldenbourg-Verlag, München 1999, S. 1117
4 ebd.
5 ebd.
5
Leben. Ehemalige Wehrmachtoffiziere gehörten anfangs nicht zu den erwünschten Kreisen, aus denen das neue Offizierkorps hervorgehen sollte. Vielmehr zählten dazu vor Allem Arbeiter 6 sowie Mitglieder der SED. Besonders erwünscht waren jene Genossen, die bereits Kampferfahrungen gesammelt hatten. Walter Ulbricht sagte auf der Innenministerkonferenz der SBZ in Werder / Havel im April 1948:
„Wir brauchen Leute, die Fronterfahrungen, Leute, die Spanienerfahrungen oder sich auch sonst im Kampf bewährt haben. Ein Mann, der am Ebro gekämpft hat, ist nicht für uns zu ersetzen, er gehört in eine leitende Stellung, in die Polizei. In der Polizeifrage verstehen wir keinen Spaß. Dort sollen kampferfahrene Leute hineinkommen.“ 7
Im Wesentlichen lag genau hier das Problem. Es gab zwar einige erfahrene Spanienkämpfer in den Reihen der SED, Heinz Hoffmann sei als Beispiel genannt, aber es waren viel zu wenige. Zudem hatten diese oftmals als einfache Brigadisten oder Kommissare gedient und verfügten somit über ein militärisches Wissen, das eher als gering einzuschätzen ist. Auch diejenigen, die in Führungspositionen gedient hatten, waren nur bedingt geeignet, weil ihr Wissen nicht mehr dem aktuellen Stand der Taktik und Technik entsprach. Die Führung der SED befand sich also in einem Dilemma. Sollte man auf die fachliche Kompetenz ehemaliger Wehrmachtangehöriger verzichten, so würde man den gesamten Aufbau der Streitkräfte zumindest verzögern. Griff man auf sie zurück, so würde man das proletarisch-militärische Rekrutierungsideal aufweichen. Nicht zuletzt unter dem Druck der Sowjetmacht wich man gezwungenermaßen von diesem Ideal ab. Die Wiedereinstellung von Wehrmachtoffizieren stieß anscheinend bei den sowjetischen Machthabern nicht auf so eine starke Ablehnung wie bei den deutschen Kommunisten, deren Ziel es war ein militärisches Führerkorps auszubilden, das in seiner politischen und sozialen Zusammensetzung nichts mit dem bisherigen Offizierkorps gemein hatte. Die Sowjets waren es auch, die als Erstes mit Hilfe spezieller Kommissionen ab 1947 begannen, in den Kriegsgefangenenlagern Wehrmachtangehörige gezielt für den „Polizeidienst“ in der SBZ anzuwerben. Man wollte von den Erfahrungen der ehemaligen Berufsmilitärs profitieren, indem man sie mit größtmöglichem Nutzen zur Verwirklichung der eigenen politischen Interessen der UdSSR kontrolliert einsetzte. Diese
6 Der Begriff des Arbeiters war nicht exakt definiert, es zählten nahezu alle Berufsgruppen dazu, vor allem jedoch Industrie- und Landarbeiter
7 zit. nach: Niemetz, Daniel: Das feldgraue Erbe, die Wehrmachtseinflüsse im Militär der SBZ / DDR“, Links-Verlag, Berlin 2006 S. 50
6
Praxis hatte sich bereits seit 1943 mit der Gründung des Nationalkommitees Freies Deutschland (NKFD) sowie des Bundes Deutscher Offiziere (BDO) bewährt. In beiden Organisationen erhielten die ehemaligen Soldaten politische Schulungen und konnten dadurch beweisen, dass sie auf die Seite der Sowjetunion gewechselt sind. Es waren also jene Soldaten und Offiziere, die nach dem Willen der Sowjets den Grundstock einer neuen Streitmacht bilden sollten. Sie waren vor Allem deshalb besonders geeignet für diese Funktion, weil sie zum Einen - wie bereits erwähnt - politisch geschult wurden, was zumindest eine einigermaßen politische Zuverlässigkeit gewährleistete 8 , zum Anderen waren sie durch ihre Ausbildung und ihre Erfahrungen im Felde auf einem wesentlich höheren Wissensstand als die meisten Spanienkämpfer.
Aber auch nach der Einbeziehung jener NKFD- und BDO-Mitglieder reichten die personellen Ressourcen der Ostzone nicht aus, um den Aufbau der Hauptabteilung Grenzpolizei und Bereitschaften 9 , der einen Personalumfang von 10.000 Mann erforderte, voranzutreiben. Es war also erforderlich, dass weiteres Personal gewonnen wurde. Dieses Personal fand man auch, nämlich noch weiter östlich: in den sowjetischen Kriegsgefangenenlagern. Und so kam es, dass sich die Sowjetregierung dazu entschloss, den deutschen Kommunisten 5000 Menschen als personellen Grundstock für die zukünftige Armee zur Verfügung zu stellen. Zwischen dem 8. beziehungsweise 13. September 10 und dem 6. Oktober 1948 trafen 4934 Heimkehrer aus der Sowjetunion in der Sowjetischen Besatzungszone ein, von denen 4774 für den Polizeidienst gewonnen werden konnten. Allerdings war hier zu bemängeln, dass viele der Heimkehrer mit falschen Versprechungen von den sowjetischen Behörden geworben wurden. 11 So wurde ihnen beispielsweise versprochen, dass sie nicht kaserniert werden würden oder dass sie sich nur für den Polizeidienst „bereithalten“ müssten. Zudem kamen ca. 900 von ihnen aus Arbeitslagern. Diese haben kaum politische Schulungen erhalten. Zumeist waren sie ehemalige Berufssoldaten mit Unteroffiziersdienstgrad. Viele von ihnen waren zudem Mitglieder in der NSDAP. Diese dürften zunächst wohl kaum als politisch zuverlässig gegolten haben. Erst nach intensiven Gesprächen waren 835 Mann aus dem ersten Transport bereit, in der KVP zu dienen. Es mangelte also zumindest beim ersten der insgesamt drei Transporte an einer soliden Vorauswahl. Bei den anderen Transporten hingegen kam es zu keinerlei nennenswerten Problemen, was sowohl auf eine bessere Auswahl der Kandidaten,
8 Es ist wohl kaum zu erwarten, dass ein Mensch durch zwei Jahre „Schulung“ seine gesellschaftliche Sozialisation komplett vergisst.
9 im Folgenden HA GP/B genannt
10 Die Registrierung begann am 13. September
11 Vgl. Wenzke, Wehrmacht S. 1119
7
als auch auf die Androhung des Rücktransports in die UdSSR im Falle einer Weigerung zurückzuführen ist. 12 Damit war der personelle Grundstock für den Aufbau kasernierter militärischer Einheiten gelegt.
Ebenfalls im September 1948 entließen die Sowjets im Rahmen der so genannten „5+100 -Aktion“ fünf Generäle und 100 Offiziere der ehemaligen Wehrmacht in die SBZ. Es handelte sich hierbei um den Generalleutnant Vinzenz Müller, auf den im Folgenden noch eingegangen wird, Generalarzt Prof. Dr. Karl Schreiber, sowie um die Generalmajore Arthur Brandt, Hans von Weech und Hans Wulz. Bis auf Schreiber, der nach seiner Ankunft um seine Entpflichtung gebeten hatte und sich am 18. Oktober 1949 in den Westen absetzte, nahmen alle General ihren Dienst auf. Diese Generäle haben während ihrer Kriegsgefangenschaft angeblich (oder tatsächlich) mit ihren Traditionen gebrochen und wären gewillt, einen Teil ihrer Schuld wieder gutzumachen. 13
Bei der Auswahl der Offiziere überließ man nichts dem Zufall. Seit dem Frühsommer 1948 wurden seitens des NKWD entsprechende Sondierungsgespräche mit vermeintlichen Kandidaten in den Kriegsgefangenenlagern geführt. Besonders interessierte man sich für die Absolventen der so genannten Antifa-Schulen. Die ausgewählten Kandidaten wurden in einem Lager bei Moskau zusammengezogen. Von den 150 Offizieren erklärte sich über die Hälfte nach der Bearbeitung durch den sowjetischen Geheimdienst zum Dienst in der Volkspolizei bereit. 14 Zu ihnen stießen noch etliche Offiziere, die gerade den 11. Lehrgang der Zentralen Antifa-Schule Krasnogorsk abgeschlossen haben, also sozusagen von der Schulbank wegrekrutiert wurden. 15
Die politische Zuverlässigkeit scheint nicht das einzige Auswahlkriterium gewesen zu sein. So scheint auch die Herkunft eine Rolle gespielt zu haben, wie Niemetz vermutet. 16 Es sollen Offiziere bevorzugt worden sein, die aus dem Gebiet der SBZ stammten oder dorthin familiäre Verbindungen hatten. Unzweifelhaft erscheint es, dass die fachliche Qualifikation eine Rolle gespielt haben muss. Es ist als einleuchtend zu betrachten, dass es wenig Sinn macht, einen Offizier im Hauptstab 17 einzusetzen, der über keinerlei Generalstabserfahrung verfügt. Es dürfte also kein Zufall gewesen sein, dass Vinzenz Müller für die Funktion des
12 ebd.
13 ebd.
14 Vgl. Niemetz, Das feldgraue Erbe, S. 55.
15 ebd.
16 ebd.
17 Die NVA hatte keinen Generalstab, de facto übernahm der Hauptstab diese Funktion.
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Michael Breska, 2007, Der Aufbau der Nationalen Volksarmee, München, GRIN Verlag GmbH
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