Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG/PROBLEMSTELLUNG 3
2 GRUNDBEGRIFFE/DEFINITIONEN 5
2.1 E-BUSINESS 5
2.2 E-COMMERCE 5
2.3 BUSINESS TO CONSUMER (B2)C 5
2.4 BUSINESS TO BUSINESS (B2B) 6
2.5 BUSINESS TO ADMINISTRATION (B2A) 6
3 CHANCEN UND ANFORDERUNGEN DES ONLINE BUSINESSES 6
3.1 CHANCEN FÜR UND ANFORDERUNGEN AN EIN UNTERNEHMEN. 7
3.2 VORTEILE DES ONLINE-HANDELS FÜR DEN KUNDEN 9
4 RISIKEN UND MÖGLICHE BARRIEREN IM E-COMMERCE 10
4.1 RISIKEN AUF UNTERNEHMERSEITE. 11
4.2 NACHTEILE AUF KONSUMENTENSEITE 12
5 VERBESSERUNGS- UND OPTIMIERUNGSMÖGLICHKEITEN DES ONLINE-BUSINESSES 13
5.1 ALLGEMEINE OPTIMIERUNGSMÖGLICHKEITEN DES E-BUSINESSES 13
5.2 NEUE FORMATE UND GESCHÄFTSIDEEN IM ONLINE-MODEBUSINESS 15
6 ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN 17
7 ZUSAMMENFASSUNG 19
LITERATURANGABEN 20
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1 Einleitung/Problemstellung
Das Internet ist das Medium der Zukunft und der Gegenwart. Fast kein Privathaushalt verzichtet mehr auf die Nutzung des „World Wide Web“ und auch bei Betrieben steht es hoch im Kurs. - Tendenz steigend. Ob zur Beschaffung von Informationen, bei der Kommunikation zwischen Kunden und Zulieferern oder aber im Online-Verkauf: E-Business ist eine Selbstverständlichkeit.
So ist die Bedeutung des Internets als Informationsquelle in der Bevölkerung in den letzten Jahren stark gestiegen. Ein großer Anteil sowohl junger als auch älterer Menschen möchte heute nicht mehr auf das Internet verzichten. Dieser Medienwandel „[…] geht quer durch alle Bildungsschichten. Am Stärksten ist der Zuwachs der Menschen mit Abitur.“ 1 Gerade diese Menschen haben tendenziell ein höheres Haushaltsnettoeinkommen als die Gesamtbevölkerung und verfügen damit häufig über eine überdurchschnittlich hohe Kaufkraft. Somit sind sie sicherlich eine vielversprechende Zielgruppe des Mode-Online-Business.
Was Informationsbeschaffung, aber vor allem auch Freizeitgestaltung und Modeshopping betrifft, nimmt das Internet einen nicht zu unterschätzenden Teil des Oberbegriffs „Modebusiness und dessen Entwicklung“ ein.
„73% der Internetnutzer in Deutschland sind an Mode und Schuhen interessiert. Das sind mehr als 30 Millionen Menschen.“ 2 Allein im letzten Jahr stieg der Onlineumsatz für Bekleidung um 18,2% auf 4,6 Mrd. Euro. Damit war Mode die umsatzstärkste Warengruppe im Internet. 3 Diese Fakten kennzeichnen ein enorm großes Potenzial im E-Commerce. Vor diesem Hintergrund befasst sich die vorliegende wissenschaftliche Ausarbeitung mit dem Thema „Entwicklungstrends des Online-Businesses im Modemarkt“. Leitfragen, die durch dieses Thema führen sollen, sind: Inwiefern ändern sich durch den Internethandel die Handelsstrukturen im Modemarkt und wird es in Zukunft keinen traditionellen Textileinzelhandel mehr geben? In welchen Bereichen verändern sich die Handelsbeziehungen grundlegend und wo liegen Chancen und Risiken für die Branche? Was erwartet der Kunde von einem Onlineshop eines Unternehmens und wie kann dieser den Anforderungen gerecht werden?
Im Folgenden wird versucht auf diese Fragen Antworten zu finden und Lösungsansätze darzustellen. Diese Hausarbeit wird sich hauptsächlich mit dem Bereich „Business to Consumer“ (B2C) beschäftigen, da Online-Business einen großen Bereich umfasst und daher eine Einschränkung notwendig ist. Die Bereiche „Business to Business“ (B2B) und „Business to Administration“ (B2A) werden weitestgehend vernachlässigt. Um mögliche
1 FAZ, 3.Nov.2009,Nr.255,S.19
2 TW Nr.44, 19.Nov. 2009, S.44, „E-Commerce - Mehr Umsatz, aber höhere Hürden“
3 vgl. Boersma, Thorsten, http://boersmazwischendurch.blogspot.com/2009/05/update-aus-dem-online-modemarkt-2009.html#at
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Begriffsunklarheiten zu beseitigen und im weiteren Verlauf differenzierter auf Zusammenhänge eingehen zu können, werden zunächst einige wesentliche Definitionen aufgeführt.
Anschließend werden grundlegenden Anforderungen und damit verbundene Chancen für den Online-Handel im Modemarkt genannt. Es soll dargestellt werden, wie Internetbusiness sinnvoll in die Marketingkonzeption eines Unternehmens integriert werden kann und im Verkauf selbst Verwendung findet. Diesbezüglich werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, aber auch die Voraussetzungen, die seitens des Händlers geschaffen werden müssen, beleuchtet. Des Weiteren werden die Vorteile des Online-Handels für den Kunden näher erläutert.
Nicht zuletzt wird ein Blick auf die Risiken, welche im E-Commerce auftreten können geworfen. Einige namhafte Beispiele sollen die Gefahr eines möglichen Kapitalverlustes oder im schlimmsten Fall des Ausscheidens vom Markt trotz guter Ausgangssituation verdeutlichen. In diesem Zusammenhang sollen auch vorbeugende Maßnahmen bzw. Optimierungsmöglichkeiten des Online-Business herausgestellt werden. Vor allem auf diesen Punkt wird in der vorliegenden Arbeit ganz besonders eingegangen, da hier noch sehr großes Potenzial für Verbesserungen besteht.
Der Charakter des Internets als weltumspannendes Netz, welches keine Ländergrenzen aufweist und ein internationales Marketing ermöglicht bietet zahlreiche Möglichkeiten und Perspektiven, welche unter dem Gesichtspunkt des Hauptthemas „Entwicklungstrends“ eine zentrale Stellung in dieser Arbeit einnehmen.
Zu der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit ließ sich genügend aktuelle Literatur, vor allem in unterschiedlichen Fachzeitschriften, finden. Aktuelle Bücher zum Thema Online-Business im Modemarkt werden zurzeit allerdings nur in überschaubarer Menge angeboten. Dennoch können detaillierte Aussagen zu oben genanntem Thema gemacht werden. Die Analyse von Entwicklungstrends im Online-Business ist gerade in der heutigen Zeit ein sehr wichtiger und interessanter Aspekt für die Modebranche. Mit der vorliegenden Arbeit sollen zentrale Punkte aus diesem komplexen Themenbereich veranschaulicht und Lösungsansätze für wesentliche Probleme im Bereich E-Business herausgestellt werden.
4
2 Grundbegriffe/Definitionen
Um das Thema „Online Business“ genauer beleuchten zu können, ist es wichtig die unterschiedlichen Begriffe, die im Folgenden verwendet werden genauer zu definieren und damit deren Inhalte und Bedeutung kurz zu klären:
2.1 E-Business
E-Business ist ein IT-Konzept (Informations-Technologie), welches ein Unternehmen nach innen (alle Bereiche/Mitarbeiter) und nach außen, sowohl in Richtung vorgelagerter Stufen (Lieferanten), als auch in Richtung nachgeordneter Stufen (Kunden), online (über Intranet/Extranet/Internet) miteinander verbindet.
Also ist E-Business ein übergeordneter Begriff, der alle geschäftigen Online-Aktivitäten, egal welcher Art und in welche Richtung, umfasst. Er ist sehr allgemein und beschränkt sich nicht auf eine spezielle Handlung.
2.2 E-Commerce
E-Commerce ist mit elektronischem Handel gleichzusetzen. Internetnutzer kaufen oder verkaufen ihre Produkte online über das Internet oder Extranet.
- Handelt es sich beim Käufer um einen Endverbraucher nennt man das „Business to Consumer“ (B2C) und der „Deal“ wird über das Internet abgewickelt. - Handelt es sich beim Käufer um einen Wiederverkäufer nennt man das „Business to Business“ (B2B) und der „Deal“ wird über das Extranet abgewickelt. Die Zielgruppe besteht in diesem Fall aus Branchenmitgliedern. - Außerdem gibt es noch das „Business to Administration“ (B2A), welches die Beziehung des Endverbrauchers zur öffentlichen Verwaltung bezeichnet. So kann man mittlerweile beispielsweise seine Steuererklärung online beim Finanzamt abgeben. 4
2.3 Business to Consumer (B2C)
Mit B2C-Anwendungen soll immer der Endkunde erreicht werden. Die Verkaufsaktivitäten werden auf elektronischem Wege abgewickelt, d.h. über einen Internet-/Onlineshop, Virtual-Store oder eine Shopping-Mall. Ob es sich bei dem Verkäufer um einen „traditionellen“ Händler oder direkt um den Hersteller der Ware handelt, ist für die Zugehörigkeit zum B2C nicht ausschlaggebend.
4 vgl. Ziegler, Werner, eCommerce im Handel mit modischer Ware, S.3, LDT Nagold
5
2.4 Business to Business (B2B)
B2B-Anwendungen sind Online-Geschäftsverbindungen zu vorgelagerten
Wertschöpfungsstufen in der Supply-Chain, also zu den Lieferanten eines Einzelhändlers. B2B wird immer über das „Extranet“ abgewickelt und ist Privatpersonen nicht zugänglich.
2.5 Business to Administration (B2A)
B2A-Anwendungen sind beispielsweise Online-Geschäftsverbindungen zur öffentlichen Verwaltung. So kann man mittlerweile seine Steuererklärung mittels „ELSTER“, einem Online-Konzept, online beim Finanzamt abgeben. 5
3 Chancen und Anforderungen des Online Businesses
In diesem Kapitel soll der Frage nach dem Nutzen und den Anforderungen einer E-Commerce-Lösung für den Textileinzelhändler nachgegangen werden. Bekannt ist der Werbespot von IBM im Fernsehen:
Ein seriöser Endfünfziger blättert in einer Zeitschrift und wendet sich an einen jungen Mann mit den Worten: „Hier steht: Das Internet ist die Zukunft im Business. Wir müssen ins Internet!“ Der junge Mann antwortet darauf: „Warum?“ Der Ältere antwortet nach erneuten Studium seiner Lektüre: „Das steht da leider nicht!“ Dann kommt die IBM-Aussage: „Kommen Sie zu uns - wir helfen Ihnen beim Aufbau Ihrer E-Commerce-Lösung!“ 6 Die Frage ist also, warum so viele Unternehmen ins Internet wollen und was für Möglichkeiten und Anforderungen es mit sich bringt.
Allgemein betrachtet kann man sagen, dass der Online Handel einem Unternehmen viele neue Chancen ermöglicht aber auch ungewohnte Anforderungen an es stellt. Mit dem Handel im Internet können unermesslich viele neue Kunden erreicht und neue Märkte erschlossen werden. Allein der europäische Markt bietet unbegrenzte Möglichkeiten. In Frankreich beispielsweise stiegen die Online-Umsätze im ersten Halbjahr 2009 um 25%. Aber auch weltweit bieten sich viele neue Optionen. So ist der Anteil von chinesischen Internetusern in den letzten Jahren stark gestiegen. Mittlerweile nutzen rund 350 Millionen Chinesen das World Wide Web und auch dieser Markt ist noch lange nicht gesättigt. 7 Somit spielt die differenzierte Marktbearbeitung in Zukunft sicherlich eine immer größere Rolle. Deshalb sollte sich ein Unternehmen vor dem Start ins Onlinebusiness über folgende Fragen Gedanken machen: Wer soll angesprochen werden? Welche Werbemaßnahmen sind gezielt einzusetzen und was ist dem potenziellen Kunden besonders wichtig? Wie mache ich mich als Marke interessant und wie lässt sich eine langfristige Kundenbindung erreichen, die auf ständigem Austausch basiert?
5 vgl. Ziegler, Werner, eCommerce im Handel mit modischer Ware, S.4, LDT Nagold
6 vgl. http://www.youtube.com/watch?v=OW-DC_3lyuc, IBM-Werbung, „Die Schlagzeile“
7 vgl. TW, Nr.49, 3.Dez. 2009, S.44, „Hoffnungsträger Internet“
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Arbeit zitieren:
Corinna Droese, 2010, Entwicklungstrends des Online-Businesses im Modemarkt, München, GRIN Verlag GmbH
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