II
Vorwort
Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an alle, die mich während der Erstellung der vorliegenden Diplomarbeit unterstützt haben. Vor allem danke ich den an der empirischen Studie beteiligten Unternehmen.
Diese Arbeit orientiert sich an den amtlichen Rechtschreib- und Kommaregeln. Tholey-Hasborn im August 2008 Michael Scholl
III
I Inhaltsverzeichnis
Vorwort II
I Inhaltsverzeichnis III
II Abbildungsverzeichnis. V
III Tabellenverzeichnis VI
IV Abkürzungsverzeichnis VII
1 Einleitung. 1
1.1 Herausforderungen der Arbeit 1
1.2 Zielsetzung der Arbeit. 2
1.3 Aufbau der Arbeit 3
2 Grundlagen 3
2.1 Die Entwicklung des Web 1.0 hin zum Web 2.0 3
2.1.1 Neuer Markt und Web 1.0 4
2.1.2 Die Renaissance der Internetbranche und die Entstehung von Web 2.0 7
2.2 Erfolgsfaktoren. 9
2.2.1 Erfolgsfaktoren von Unternehmen - eine allgemeine Betrachtung. 9
2.2.2 Erfolgsfaktoren in der Internetbranche 14
2.3 Entrepreneurship 16
2.3.1 Entrepreneurship - die Entwicklung eines Begriffes 16
2.3.2 Entrepreneurship an den Universitäten 22
2.3.3 Entrepreneurship in Deutschland 25
2.3.4 Entrepreneurship in Israel 28
2.3.5 Entrepreneurship in der Internetbranche. 30
3 Vorgehensweise der empirischen Untersuchung 32
3.1 Gegenstand der Untersuchung 32
3.2 Auswahl der Unternehmen. 34
3.3 Aufbau des Fragebogens 35
IV
3.4 Durchführung der Untersuchung und Methodik. 43
4 Die Ergebnisse der Untersuchung 45
4.1 Erfolgsfaktoren von Unternehmen der Internetbranche. 45
4.1.1 Personenbezogene Erfolgsfaktoren. 45
4.1.2 Unternehmensbezogene Erfolgsfaktoren 47
4.1.3 Finanzielle Erfolgsfaktoren. 48
4.1.4 Rahmenbedingungen der Unternehmensgründung als Erfolgsfaktor 50
4.1.5 Auswertung der deskriptiven Statistiken 53
4.1.6 Kontingenzanalyse 58
4.2 Systematisierung von Erfolgsfaktoren in der Internetbranche. 62
4.3 Unterschiede von Erfolgsfaktoren im Bereich des Web 1.0 und des Web 2.0 65
4.4 Systematisierung des Gründungsprozesses von Unternehmen der Internetbranche. 67
4.4.1 Cluster 1 - Die egoistischen Marktvisionäre 71
4.4.2 Cluster 2 - Die weichen Marktbeherrscher. 72
4.4.3 Cluster 3 - Die wachstumsorientierten Personalstrategen. 73
4.4.4 Cluster 4 - Die dynamischen Autisten. 74
4.4.5 Cluster 5 - Die risikoorientierten Universalisten. 75
4.5 Zentrale Erfolgsfaktoren 75
4.6 Weitere Erfolgsfaktoren. 77
5 Handlungsempfehlungen. 78
5.1 Entwicklungsmöglichkeiten von bestehenden Unternehmen 78
5.2 Entwicklungsmöglichkeiten von Unternehmen in der Gründungsphase. 79
5.3 Entwicklungsmöglichkeiten von Universitäten 81
6 Zusammenfassung und Ausblick. 83
6.1 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse 83
6.2 Ausblick für Praxis und Wissenschaft 84
V Literaturverzeichnis. IX
VI Anhang XXX
V
II Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Entrepreneurship: Kernbereich, Beispiele von Teilgebieten und benachbarten
Feldern.................................................................................................................... 17
Abbildung 2: Durchschnittliche jährliche Zahl der Gründungen in Deutschland ........................ 26
Abbildung 3: CHAID-Entscheidungsbaum für alle Startups........................................................ 63
Abbildung 4: CHAID-Entscheidungsbaum für alle Startups anhand der Anzahl der
Mitarbeiter .............................................................................................................. 64
Abbildung 5: Ellbow-Kriterium.................................................................................................... 68
Abbildung 6: Clusteranalyse mit fünf Clustern ............................................................................ 70
Abbildung 7: Clusteranalyse mit fünf Clustern und hoher Varianz.............................................. 71
Abbildung 8: Mittelwerte aller betrachteten Unternehmen .......................................................... 80
VI
III Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Deskriptive Statistik der weniger erfolgreichen Startups 54
Tabelle 2: Deskriptive Statistik der erfolgreichen Startups 55
Tabelle 3: Kreuztabelle Rechtsformen Startups. 56
Tabelle 4: Kreuztabelle Patente Startups 57
Tabelle 5: Kreuztabelle Businessplan Startups. 58
Tabelle 6: Phi-Werte der Kontingenzanalyse aller Startups 59
Tabelle 7: Phi-Werte der Kontingenzanalyse der Web 2.0 Unternehmen. 65
Tabelle 8: zentrale Erfolgsfaktoren 76
VII
IV Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung AG Aktiengesellschaft Aufl. Auflage BA Berufsakademie Bd. Band BIP Bruttoinlandsprodukt bzw. beziehungsweise ca. circa CHAID Chi-square Automatic Interaction Detectors Diss. Dissertation Dr. Doktor etc. et cetera GbR Gesellschaft des bürgerlichen Rechts GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung HC Human Capital Hrsg. Herausgeber i.d.R. in der Regel IT Informationstechnologie KG Kommanditgesellschaft KMU Kleine und mittlere Unternehmen lfd. laufende Ltd. Limited Company Mio. Millionen NEMAX Neuer Markt Aktien Index Nr. Nummer o.g. oben genannte/r o.J. ohne Jahr o.V. ohne Verfasser Prof. Professor SPSS Superior Performing Software System Tab. Tabelle u.a. unter anderem
VIII
usw. und so weiter VC Venture Capital vgl. vergleiche WHU Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung, Vallendar z.B. zum Beispiel
1
1 Einleitung
1.1 Herausforderungen der Arbeit
Der Beruf des Unternehmers stellt für viele deutsche Hochschulabsolventen, im Vergleich zur Festanstellung, eine schlechte Alternative dar. Gerade einmal sechs Prozent der deutschen Hochschulabsolventen des Jahrganges 2001 haben nach dem Studium ein Unternehmen gegründet und damit Gründergeist an den Tag gelegt. 1 Auch der sichere Beruf des Beamten ist unter Hochschulabsolventen recht beliebt. Rund 70 Prozent können sich hier ihre berufliche Zukunft vorstellen. 2 Dabei stellt sich zwangsläufig die Frage nach dem Warum. So wurden in Deutschland im Jahr 2006 rund zwölf Prozent der weltweiten Patente angemeldet. 3 An Ideen scheint es daher nicht zu mangeln. Mögliche Gründe für die mangelnde Gründungsbereitschaft könnten das fehlende Gründerklima, bürokratische Hürden oder aber auch die unzureichende Ausstattung von Gründern mit Wagniskapital sein. 4 Zudem hat sich ein „Förderdschungel“ 5 für junge oder sich in der Gründungsphase befindliche Unternehmen entwickelt, der von allen Beteiligten nur schwer erfassbar ist. Die vorliegende Arbeit möchte Unternehmensgründern praxisnahe Handlungsempfehlungen liefern, um eine Unternehmensgründung in der Internetbranche leichter zu gestalten. Die Herauforderung dieser Arbeit besteht darin, Systematiken herauszuabstrahieren, die den Erfolg von Unternehmen der Internetbranche beschreiben. Dazu bedarf es einer großen Sammlung von Daten. Weiterhin sollen hier mögliche Unterschiede bei den Erfolgen von Unternehmen der Internetbranche, die sich als Pioniere am Markt bewegen und Unternehmen der so genannten
1 vgl. Kerst, Christian, Minks Karl-Heinz, Selbstständigkeit und Unternehmensgründungen von Hochschulabsolventen fünf Jahre nach dem Studium, in: Kurzinformation Hochschul-Informations-System 8 (2005), 7-9.
2 vgl. Kerst, Christian, Minks Karl-Heinz, Selbstständigkeit und Unternehmensgründungen von Hochschulabsolventen fünf Jahre nach dem Studium, in: Kurzinformation Hochschul-Informations-System 8 (2005), 7-9.
3 vgl. Wiley Interscience, Deutsche Erfinder bleiben Europameister bei Patentanmeldungen, in: http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=9339, 18.06.2007, abgerufen am 26.06.2008.
4 vgl. Weitnauer, Wolfgang, Handbuch Venture Capital, Von der Innovation zum Börsengang, München (Verlag C.H. Beck) 3. Auflage 2007, 26-32.
5 Tokarski, Kim Oliver, Volkmann, Christine, Entrepreneurship, Gründung und Wachstum von jungen Unternehmen, Stuttgart (Lucius&Lucius) 2006, 379-380.
2
Web 2.0 Branche, die sich seit 2003 entwickelt hat, 6 herausgefiltert werden. Ein besonderes Augenmerk soll hier den Unternehmen des Neuen Marktes 7 oder der New Economy 8 gelten, welcher zum Ende des 20. Jahrhunderts seinen Höhepunkt erlebte und heute nicht mehr existiert. 9 Die Erfolgsfaktoren dieser Unternehmen und deren Einfluss auf den Bereich des Web 2.0 sind für die vorliegende Arbeit relevant. Daher besteht eine weitere Herausforderung der Arbeit darin, solche Unternehmen in die Untersuchung mit einzubeziehen.
Generell ist die Erfolgsfaktorenforschung auch im Hinblick auf diese Arbeit als Herausforderung zu sehen, da in der allgemeinwissenschaftlichen Diskussion ein uneinheitliches Bild über deren praxisrelevanten Nutzen für Unternehmen herrscht und dieses Spannungsfeld in der vorliegenden Arbeit möglichst überwunden werden soll. 10
1.2 Zielsetzung der Arbeit
Die Zielsetzung dieser Arbeit besteht darin, systematische Zusammenhänge zu finden und näher zu untersuchen, die zum Erfolg von Unternehmen der Internetbranche geführt haben und dazu herangezogen werden, diesen Erfolg zu beschreiben. Im Rahmen dieser grundlegenden Fragestellung soll im Einzelnen untersucht werden,
- wodurch Unternehmen der Internetbranche Erfolg haben,
- wie man diese Erfolgsfaktoren systematisieren kann,
- ob es Unterschiede der Erfolgsfaktoren von Unternehmen des Web 1.0 und des Web 2.0 gibt und
6 vgl. O’Reilly, Tim, What is Web 2.0, Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software, in: http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html, 30.09.2005, abgerufen am 17.06.2008.
7 Der Neue Markt war ein Wachstumssegment der Frankfurter Wertpapierbörse, der im März 1997 mit dem Ziel gegründet wurde, risikoorientierte Investoren und wachstumsorientierte sowie innovative Unternehmen zusammenzuführen. Die jungen Unternehmen sollten durch den Börsengang Eigenkapital aufnehmen können.
8 Die New Economy beschreibt die Idee mit Hilfe von neuen Kommunikationsmöglichkeiten eine neue Wirtschaftsform zu generieren. Die Prioritäten dieser neuen Wirtschaftsordnung liegen im Bereich von Wissen und nicht wie bisher in den Waren begründet.
9 vgl. Weitnauer, Wolfgang, Handbuch Venture Capital, Von der Innovation zum Börsengang, München (Verlag C.H. Beck) 3. Auflage 2007, 30.
10 vgl. Kieser, Alfred, Nicolai, Alexander, Trotz eklatanter Erfolglosigkeit, Die Erfolgsfaktorenforschung weiter auf Erfolgskurs, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (6/2002), 584-588.
3
- wie man den Gründungsprozess von Unternehmen der Internetbranche auf grund der vorgenannten Erfolgsfaktoren systematisieren kann.
Ziel der Arbeit ist es weiterhin, Gründern Determinanten des unternehmerischen Erfolges aufzuzeigen, um ihnen dadurch eine Orientierungshilfe für ihren eigenen Unternehmensaufbau zur Verfügung zu stellen. Gerade im Hinblick auf den Konkurrenzkampf junger Unternehmen um qualifizierte Mitarbeiter und Fremdkapital erscheint das Aufzeigen von Erfolgsfaktoren sinnvoll. Ferner können bereits bestehende Unternehmen die Ergebnisse der empirischen Untersuchung für die Überprüfung strategischer Entscheidungen oder Neuausrichtungen nutzen. Der Arbeit liegt der Gedanke der Verbindung von theoretischer Forschung und praxisnahen Ergebnisse zugrunde.
1.3 Aufbau der Arbeit
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in sechs Kapitel und legt ihren Schwerpunkt auf eine empirische Untersuchung zur Analyse und Systematisierung von Unternehmensgründungen in der Internetbranche.
Zunächst sollen in einem ersten Schritt die Grundlagen zum Verständnis des empirischen Teils gelegt werden (Kapitel 2). In Kapitel 3 wird die Vorgehensweise der empirischen Untersuchung dargestellt. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung und die dazugehörigen statistischen Auswertungen werden in Kapitel 4 abgehandelt. An die Auswertung der Ergebnisse schließt sich mit den Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Hochschulen sowie Gründer Kapitel 5 an. Abschließend werden im letzten Abschnitt der Arbeit die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst (Kapitel 6).
2 Grundlagen
2.1 Die Entwicklung des Web 1.0 hin zum Web 2.0
Die Begriffe „Web 1.0“ und „Web 2.0“ kennzeichnen zwei Unternehmenstypen innerhalb dieser Untersuchung. Als Web 1.0 werden in der vorliegenden Arbeit Unternehmen bezeichnet, die sich vor 2003 gründeten und als Web 2.0 Unternehmen, die sich nach 2003 in den Markt eintraten. Zum besseren Verständnis der vorliegenden Arbeit und zur besseren Charakterisierung der in der
4
Untersuchung betrachteten Unternehmen werden beide Begriffe und deren Entwicklung erläutert.
2.1.1 Neuer Markt und Web 1.0
Lars Hinrichs, der Gründer des Karrierenetzwerkes XING, bezeichnet den Neuen Markt als „teuersten MBA aller Zeiten“. 11 Für viele Unternehmen des Neuen Marktes war charakteristisch, dass sie Ende der 1990er Jahre versuchten, sich mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen im Bereich der noch jungen Internetbranche zu etablieren. Auf grund niedriger Nutzerzahlen im Internet, Managementfehler und fehlenden Erfahrungen im Bereich des organisatorischen Aufbaus von Unternehmen waren die wirtschaftliche Tragfähigkeit und somit auch das Überleben
vieler Startups gefährdet. 12
Seit der Kommerzialisierung des Internets im Jahr 1993 entwickelte sich gleichzeitig die Möglichkeit, neue Unternehmen und die dazu gehörigen Erlösmodelle zu entwickeln. So wurde 1994, nur ein Jahr nach der Kommerzialisierung des weltweiten Datennetzes, der Internetbuchhändler Amazon in Seattle, USA gegründet. 13 Ein weiteres Jahr später listete das Unternehmen bereits über 2,5 Millionen Buchtitel, 14 was die enormen Wachstumschancen im Internet verdeutlichte. 1996, vier Jahre nach Kommerzialisierung des weltweiten Datennetzes, hatte sich auch in Deutschland ein Marktsegment an der Börse für innovative Unternehmen herausgebildet. 15 Ein als Neuer Markt 16 bezeichnetes Aktiensegment wurde am 10. März 1997 von der Deutschen Börse AG ins Leben gerufen, um jungen und innovativen Unternehmen, die sich seit dem Gründungsboom des Jahres 1996 17 am Markt bewegten, kapitalmarktorientierte Finanzierungen zu
11 Schmidt, Holger, Aus der düsteren Phase des Internetzeitalters zum strahlenden Web 2.0, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (294/2007), 16.
12 vgl. Pleschak, Franz, Ossenkopf, Birgit, Wolf, Björn, Ursachen des Scheiterns von Technologieunternehmen mit Beteiligungskapital aus dem BTU-Programm, Karlsruhe (Fraunhofer ISI) 2002, 76-80.
13 vgl. Kathuria, Ravi, Joshi, Maheshkumar P., Environmental influences on corporate entrepreneurship: executive perspectives on the internet, in: The International Entrepreneurship and Management Journal (2/2007), 132.
14 vgl. Kuhnert, Sebastian J., Lemke, Tim, Raven, Michael, Seabra, Ricardo, Entrepreneurship, Case Study on amazon.com, Vallendar (WHU Otto Beisheim School of Management) 2007, 3.
15 vgl. Vartnrian, Vatchagan, Innovationsleistungen und Unternehmenswert, Empirische Analyse wachstumsorientierter Kapitalmärkte, Diss. Eichstätt-Ingolstadt, Wiesbaden (Gabler Edition Wissenschaft) 2003, 94-95
16 vgl. Franzke, Stefanie A., Venture Capital in Deutschland und der Neue Markt, Eine empirische Untersuchung, Frankfurt am Main (Fritz Knapp Verlag) 2005, 73-75.
17 vgl. Schöpper, Wiebke, Beschleunigte Konsolidierung bei Internet -Startups, Presseinformation 30/2001 zum E- Startup.org-Projekt, Oestrich Winkel (European Business School) 2001.
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ermöglichen. Insbesondere Unternehmen der Internetbranche, die 19 Prozent 18 der am Neuen Markt gelisteten Unternehmen stellten, hatten nun erstmalig die Chance, mit Börsenkapital ihre innovativen Produktideen und Geschäftskonzepte zu entwickeln. Die Zahl der am Neuen Markt gelisteten Unternehmen stieg von 16 im Jahr 1997 auf 342 Mitte des Jahres 2001 an. 19 Diese Entwicklung verdeutlicht die Möglichkeiten des Internets als Wachstumsmotor für Unternehmen in beeindruckender Weise. In Deutschland wurden bis zum Jahr 2000 über 15.000 Gründungen von Internet-Startups verzeichnet. 20
Nach einem historischen Höchststand des NEMAX, 21 wie der Börsenindex aller am Neuen Markt notierten Unternehmen genannt wurde, am 10. März 2000, 22 wurde der Index am 5. Juni 2003 von der Deutschen Börse AG wieder aufgelöst. 23 Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen erwiesen sich die Geschäftsmodelle vieler Firmen als nicht tragfähig, zum anderen wurden Börsengänge zu schnell durchgeführt und die Wachstumserwartungen an die Unternehmen nicht erfüllt. 24 Das grenzenlose Streben nach Wachstum und Börsenerfolg überforderte die meist nur unzureichend vorhandenen organisatorischen Strukturen der neuen Unternehmen und den sich erst entwickelnden Erfahrungshorizont der Gründer so sehr, dass viele Unternehmen, die erst als Erfolge gefeiert wurden, schon nach sehr kurzer Zeit wieder aufgeben mussten. 25 Die Zahl der Insolvenzen im Bereich der Internet-Startups stieg von 61 im Jahr 2000 auf 443 im Jahr 2001 an. 26 Darüber hinaus herrschte im Jahr 2000 eine ungebrochene Euphorie an den Börsen, die
18 vgl. Vartnrian, Vatchagan, Innovationsleistungen und Unternehmenswert, Empirische Analyse wachstumsorientierter Kapitalmärkte, Diss. Eichstätt-Ingolstadt, Wiesbaden (Gabler Edition Wissenschaft) 2003, 94.
19 vgl. Beike, Rolf, Köttner, Andre, Schlütz, Johannes, Neuer Markt und Nasdaq, Erfolgreich an den Wachstumsbörsen, Stuttgart (Schäffer-Poeschel) 2000, 23.
20 vgl. Krafft, Lutz, Business Angels, Die Bedeutung von informellem Beteiligungskapital für die Entwicklung von Internet/E-Commerce-Gründungen in Deutschland, Oestrich Winkel (Stiftungslehrstuhl für Gründungsmanagement und Entrepreneurship, European Business School) 2000, 6.
21 vgl. Schanz, Kay-Michael, Börseneinführung, Recht und Praxis des Börsengangs, München (Verlag C.H. Beck) 2. Auflage 2002, 357.
22 vgl. von Frentz, Clemens, Neuer Markt, Die Chronik einer Kapitalvernichtung, in: http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,186368-2,00.html, 01.06.2003, abgerufen am 17.06.2008.
23 vgl. von Frentz, Clemens, Neuer Markt, Die Chronik einer Kapitalvernichtung, in: http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,186368-7,00.html, 01.06.2003, abgerufen am 17.06.2008.
24 vgl. Geigenberger, Isabel, Risikokapital für Unternehmensgründer, Der Weg zum Venture-Capital, München (DTV Verlag) 2006.
25 vgl. Manager Magazin, Gigabell, Börse „keine Einbahnstraße“, in: http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,94122,00.html, 19.09.2000, abgerufen am 17.06.2008.
26 vgl. Krafft, Lutz, Aktuelle Ausfall-Raten bei Internet/E-Commerce Gründungen in Deutschland, 3. Review, Oestrich Winkel (Stiftungslehrstuhl für Gründungsmanagement und Entrepreneurship) 2002.
6
über mögliche Risiken der Investition in Aktien hinwegtäuschte. 27 Sogar die größte deutsche Tageszeitung, die BILD-Zeitung, schrieb im Februar 2000 über die Gewinnchancen für Kleinanleger an den deutschen Börsen, was viele Experten als Hinweis für eine bevorstehende Konsolidierung an den Aktienmärkten sahen. 28 Mit der ersten Insolvenz am Neuen Markt, die Firma Gigabell 29 stellte den Insolvenzantrag im September 2000, 30 wurde die Euphorie an den Börsen endgültig gebremst. Die Internetbranche entwickelte sich in der Folgezeit unterdurchschnittlich, was eine Deinvestitionswelle der Aktionäre aus dem neuen Segment bewirkte. 31 Dadurch wurden auch Unternehmen, deren Geschäftskonzepte sich als tragfähiger erwiesen, durch den sich verschlechternden Aktienmarkt in Bedrängnis gebracht. Dieser Abschwung an den Aktienmärkten bedingte eine Stagnation in Bereich der High-Tech-Gründungen in Deutschland, die es für innovative Unternehmen, besonders aus der Internetbranche, schwierig machte, an Börsen- oder Risikokapital zu gelangen. 32 Dazu hat im Bereich Internet und Medien der Niedergang des einstigen „Börsenstars“ EM.TV AG 33 beigetragen. Dennoch blieb das Internet ein interessanter Wachstumsmarkt für junge und innovative Unternehmen.
Web 1.0 war ursprünglich dadurch gekennzeichnet, dass die Nutzer des Internets nicht aktiv an der Erstellung der Inhalte beteiligen, sondern lediglich eine passive Konsumentenrolle einnehmen. Dieses recht starre Konzept sollte durch neue technologische Entwicklungen aufgebrochen werden und zu einem neuen Wachstumsschub im Bereich des Internets führen. Ferner war die als Web 1.0 bezeichnete Entwicklungsstufe des Internets durch niedrige Nutzerzahlen und technisch unausgereifte Übertragungstechniken gekennzeichnet. Diese markthemmenden Faktoren und deren Relevanz für die Unternehmensgründung sollen in die im Rahmen der vorliegenden Arbeit durchgeführten Befragung mit einfließen. Die unzureichend ausgeprägten Marktstruktu-
27 vgl. Vartnrian,Vatchagan, Innovationsleistungen und Unternehmenswert, Empirische Analyse wachstumsorientierter Kapitalmärkte, Diss. Eichstätt-Ingolstadt, Wiesbaden (Gabler Edition Wissenschaft) 2003, 96-106.
28 vgl. Manager Magazin, Neuer Markt, Bei Händlern steigt die Skepsis, in: http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,64158,00.html, 13.02.2000, abgerufen am 17.06.2008.
29 vgl. Spiegel, Neuer Markt, Gigabell bankrott, in: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,93454,00.html, 15.09.2000, abgerufen am 17.06.2008.
30 vgl. Weitnauer, Wolfgang, Handbuch Venture Capital, Von der Innovation zum Börsengang, München (Verlag C.H. Beck) 3. Auflage 2007, 30.
31 vgl. Weitnauer, Wolfgang, Handbuch Venture Capital, Von der Innovation zum Börsengang, München (Verlag C.H. Beck) 3. Auflage 2007, 30-32.
32 vgl. Weitnauer, Wolfgang, Handbuch Venture Capital, Von der Innovation zum Börsengang, München (Verlag C.H. Beck) 3. Auflage 2007, 30-32.
33 vgl. Burger, Jörg, Geblendet vom eigenen Licht, in: http://www.zeit.de/2002/45/200245_haffa_neu.xml?page=all, (45/2002), abgerufen am 17.06.2008.
7
ren sowie die Marktkonzepte der Unternehmen im Bereich des Web 1.0 verdeutlichen die Notwendigkeit der Marktbetrachtung für junge Unternehmen als Erfolgfaktor.
2.1.2 Die Renaissance der Internetbranche und die Entstehung von Web 2.0
In der vorliegenden Arbeit werden vor allem Unternehmen der Web 2.0 Branche auf ihre Er-folgsfaktoren hin untersucht. Daher ist es notwendig den Begriff „Web 2.0“ zu definieren und dessen Entwicklung zu beschreiben.
Web 2.0 im Hinblick auf die vorliegende Arbeit meint, dass der durch den Zusammenbruch des Neuen Marktes ausgelöste Schock ein Umdenken bei vielen innovativen Unternehmen bewirkte, die nach Wachstumskapital oder neuen Wachstumschancen im Bereich des Internets suchten und dieser Transformationsprozess in den Erfolgsfaktoren sichtbar sein könnte. Der Begriff „Web 2.0“ wurde 2005 von den irischen Softwareentwicklern und Verlegern O’Reilly und Dougherty geprägt. 34 Ziel der beiden Verleger war es, die neuesten Trends und Techniken des Internets nach Platzen der Dot-Com-Blase 35 aufzuzeigen. 36 Eine allgemein anerkannte Definition von Web 2.0 existiert jedoch bis heute nicht. Der oben genannte Aufsatz von O’Reilly und Dougherty beschreibt „Web 2.0“ und den darauf hinwirkenden Entwicklungsprozess folgendermaßen:
„The concept of ‘Web 2.0’ began with a conference brainstorming session between O'Reilly and MediaLive International. Dale Dougherty, web pioneer and O'Reilly VP, noted that far from having ‘crashed’, the web was more important than ever, with exciting new applications and sites popping up with surprising regularity. What's more, the companies that had survived the collapse seemed to have some things in common. Could it be that the dot-com collapse marked some kind of turning point for the web, such that a call to action such as ‘Web
34 vgl. O’Reilly, Tim, What is Web 2.0, Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software, in: http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html, 30.09.2005, abgerufen am 17.06.2008.
35 vgl. Kuhn, Johannes, Neuer-Markt-Jubiläum, Zocker, Zirkus, Dreistigkeit, in: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,470879,00.html, 10.03.2007, abgerufen am 17.06.2008.
36 vgl. Lange, Corina, Web 2.0 zum Mitmachen, Die beliebtesten Anwendungen, Köln (Ö’Reilly Verlag) 2007, 6-9.
8
2.0’ might make sense? We agreed that it did, and so the Web 2.0 Conference was born.“ 37
O’Reilly definiert ferner sieben Prinzipien des Webs 2.0, die sich weitestgehend auf den interaktiven, kollektiven und offenen Charakter von Web 2.0 beziehen. 38 Web 2.0 charakterisiert hierbei die Weiterentwicklungen des Internets, die das Nutzerverhalten im weltweiten Netz entscheidend verändern. Ferner wird der Nutzer durch sein Wissen aktiv in den Wertschöpfungsprozess mit einbezogen, 39 was auch innerhalb der vorliegenden empirischen Untersuchung berücksichtigt wird. Dabei wird mit dem „2.0“ bewusst auf die in der Softwareentwicklung ver-
wendete Nomenklatur für Weiterentwicklungen zurückgegriffen. 40
Eine andere Definition, die sich mehr auf die Nutzen für die Anwender bezieht, beschreibt Web 2.0 wie folgt.
„Web 2.0 is participatory, collaborative, inclusive, creator-/user-centric, unsettled, an very information-intensitive.“ 41
Diese Definition beschreibt den Wandel des Internets vom reinen Informationsangebot über die Welle der Transaktionsangebote bis hin zur typischen Web 2.0 Anwendung. 42
Die Euphorie um den vermeintlich neuen Begriff „Web 2.0“ wurde durch kritische Stimmen begleitet, die in dem von O’Reilly geprägten Ausdruck keine Innovation sahen. So kritisierte der Internetpionier Tim Berners Lee den neuen Begriff:
37 O’Reilly, Tim, What is Web 2.0, Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software, in: http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html, 30.09.2005, abgerufen am 17.06.2008.
38 vgl. O’Reilly, Tim, What is Web 2.0, Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software, in: http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html, 30.09.2005, abgerufen am 17.06.2008.
39 vgl. Lange, Corina, Web 2.0 zum Mitmachen, Die beliebtesten Anwendungen, Köln (Ö’Reilly Verlag) 2007, 8.
40 vgl. Alby, Tom, Web 2.0, Konzepte, Anwendungen, Technologien, München (Hanser Fachbuchverlag) 3. Auflage 2008, 17-35.
41 Dearstyne, Bruce W., Blogs, Mashups & Wikis, Oh My, in Information Journal, Juli/August 2007, 25-26.
42 vgl. von Kuczkowski, Marion, Power selling mit eBay, Bonn (Galileo Press) 2002.
9
„Web 1.0 was all about connecting people. It was an interactive space, and I think Web 2.0 is of course a piece of jargon, nobody even knows what it means.” 43
Weiterhin wird als Kritik angeführt, dass O’Reilly nur den Ausdruck prägte, die Technik und Bewegung aber bereits existierte. 44
Diese Diskussion zeigt die Neuartigkeit des Begriffs Web 2.0 und die damit verbundene Dynamik im Bereich der Internetszene. Auf die Arbeit bezogen ist die Neuartigkeit des expliziten Nutzerbezugs als wichtig zu erachten, da dieser Auswirkungen auf das Geschäftsmodell von vielen Internet-Startups haben dürfte. Web 2.0 wird zudem als Auslöser einer neuen Gründerwelle gesehen, die durch O’Reilly neue Dynamik verliehen bekommt. 45 Aber auch die klare Abgrenzung von Web 2.0 zu Web 1.0 müsste im Umkehrschluss eine Veränderung von Faktoren, die Erfolg bedingen, innerhalb der Unternehmen zur Folge haben. Diese Annahmen könnten für die nachfolgende Befragung sowie die Auswertung relevant sein.
2.2 Erfolgsfaktoren
2.2.1 Erfolgsfaktoren von Unternehmen - eine allgemeine Betrachtung
Wodurch haben Unternehmen Erfolg? Mit dieser Frage, die auch in dieser Arbeit eine zentrale Rolle einnimmt, beschäftigt sich seit den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts eine Vielzahl von Wirtschaftswissenschaftlern. Vier Studien über Erfolgsfaktoren erscheinen besonders im Hinblick auf die vorliegende Untersuchung interessant: „In Search of Excellence“ von Peters und Waterman (1982), „PIMS-Programm“ von Buzzel und Gale (1987), „Die Sechs Erfolgsfaktoren des Unternehmens“ von Nagel (1986) sowie „Hidden Champions“ von Simon (1992).
43 Berners Lee, Tim, developerWorks Interviews, in: http://www-128.ibm.com/developerworks/podcast/dwi/cm-int082206.txt, 28.07.2006, abgerufen am 17.06.2008.
44 vgl. Berners Lee, Tim, developerWorks Interviews, in: http://www-128.ibm.com/developerworks/podcast/dwi/cm-int082206.txt, 28.07.2006, abgerufen am 17.06.2008.
45 vgl. Lange, Corina, Web 2.0 zum Mitmachen, Die beliebtesten Anwendungen, Köln (Ö’Reilly Verlag) 2007, 9.
10
In der Studie „In Search of Excellence“, die im Rahmen des Mc Kinsey 7S-Konzeptes 46 später um die Bedeutung der so genannten weichen Faktoren ergänzt wurde, werden die folgenden acht Merkmale Primat des Handelns, Nähe zum Kunden, Freiraum für Unternehmertum, Produktivität durch Menschen, sichtbar gelebtes Wertesystem, Bindung an das angestammte Geschäft, einfacher und flexibler Aufbau sowie straff-lockere Führung als Merkmale erfolgreicher Unternehmen genannt. 47 Dabei wurden 62 Unternehmen aus den USA untersucht. 48 Dennoch ist die Studie umstritten. Methodische Mängel, 49 fehlende Repräsentativität der ausgesuchten Unternehmen 50 oder die geäußerten Zweifel daran, ob „In Search of Excellence“ wirklich eine methodisch fundierte Arbeit darstelle, oder es nicht vielmehr um populäre Managementliteratur handele sind
nur einige Kritikpunkte. 51
Das PIMS-Programm (Profit Impact of Market Strategies) 52 beschreibt als Erfolgsfaktoren für Unternehmen Investitionsintensität, Produktivität, Marktposition, Marktanteil, Marktwachstum, Qualität von Produkten und Dienstleistungen, Innovation, Differenzierung sowie vertikale Integration. 53 Die empirische Studie, die sich mit der Gewinnauswirkung von Marktstrategien ausei-nandersetzt, wurde zuerst im Unternehmen General Electric entwickelt und später an der Harvard Business School und dem American Strategic Planning Institute in Cambridge, Massachusetts, USA weitergeführt. 54 Kritikpunkte an dieser Erfolgsfaktorenstudie sind die ausschließliche Bewertung von US-amerikanischen Unternehmen 55 sowie der branchenübergreifende Ansatz. 56
46 vgl. Peters, Thomas, Waterman, Robert, Auf der Suche nach Spitzenleistung, Was man von den bestgeführten US-Unternehmen lernen kann, Frankfurt am Main (Redline Wirtschaft), 9. Auflage 2003, 32-33.
47 vgl. Peters, Thomas, Waterman, Robert, Auf der Suche nach Spitzenleistung, Was man von den bestgeführten US-Unternehmen lernen kann, Frankfurt am Main (Redline Wirtschaft), 9. Auflage 2003, 36-38.
48 vgl. Peters, Thomas, Waterman, Robert, Auf der Suche nach Spitzenleistung, Was man von den bestgeführten US-Unternehmen lernen kann, Frankfurt am Main (Redline Wirtschaft), 9. Auflage 2003, 42.
49 vgl. Frese, Erich, Exzellente Unternehmungen - Konfuse Theorien, Kritisches zur Studie von Peters und Waterman, in: Die Betriebswirtschaft (1985), 604-606.
50 vgl. Fritz, Wolfgang, Marketing - ein Schlüsselfaktor des Unternehmenserfolges?, Eine kritische Analyse vor dem Hintergrund der empirischen Erfolgsfaktorforschung, in: Marketing ZFP (1990), 93.
51 vgl. Rudolph, Hagen, Erfolgsfaktoren japanischer Großunternehmen, Die Bedeutung von Wettbewerb und und individuellen Leistungsanreizen, Frankfurt am Main (Campus Verlag) 1996, 34.
52 vgl. Buzzell, Robert, Bradley, Gale, Das PIMS-Programm, Strategien und Unternehmenserfolg, Wiesbaden (Gabler) 1989, 27.
53 vgl. Buzzell, Robert, Bradley, Gale, Das PIMS-Programm, Strategien und Unternehmenserfolg, Wiesbaden (Gabler) 1989, 3.
54 vgl. Hungenberg, Harald, Strategisches Management in Unternehmen, Ziele - Prozesse - Verfahren, Wiesbaden (Gabler) 4. Auflage 2006, 59-60.
55 vgl. Neubauer, Franz F., Das PIMS-Programm und Portfolio Management, in: Hahn, Taylor: Strategische Unternehmensplanung - strategische Unternehmensführung, Stand und Entwicklungstendenzen, Heidelberg 1999, 492-495.
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Diese Kritikpunkte werden in der Konzeption der vorliegenden Untersuchung berücksichtigt, indem eine homogene Branche betrachtet wird.
Eine Studie zu Erfolgsfaktoren, die auf Ergebnisse von bereits bestehenden Arbeiten 57 zurückgreift, ist das Buch „Die sechs Erfolgsfaktoren des Unternehmens“. Die Arbeit gilt als praxisnah und untersucht anhand der vordefinierten Muster Geschäftsgrundsätze, Zielkontrollsysteme, stra-tegieorientierte Organisationsgestaltung, verstärkte Nutzung des Mitarbeiter Potentials, effizientes Führungssystem sowie marktnahes Information- und Kommunikationssystem. 58 Eine letzte Arbeit, die im Bereich der Erfolgsfaktorenforschung als interessant erscheint, und ähnlich wie die vorliegende Studie vorwiegend kleinere und mittelständische Unternehmen betrachtet, wurde 1992 unter dem Titel „Hidden Champions des 21. Jahrhunderts“ veröffentlicht. In dieser Studie werden kleinere und mittlere Unternehmen aus Deutschland untersucht, die sich als Weltmarktführer behaupten konnten. 59 Dabei wird explizit der Fokus auf die mittelständische Wirtschaft, darunter auch Unternehmen des produzierenden Gewerbes, gelegt. Die Einbeziehung von Nischenmärkten in der Studie von Simon liefert auch Anregungen für die vorliegende Arbeit, da viele Startups der Web 2.0 Branche Nischenmärkte besetzen müssen. Die Methoden der Studie von Simon sind Befragungen anhand von Fragebögen, Interviews und externe Datenquellen. Untersucht werden insbesondere die Aspekte, Ziele und Visionen, Marktdefinition, Globalisierung, Kundennähe, Innovationen, Wettbewerbsvorteile, strategische Allianzen, Outsourcing, Mitarbeiter sowie Führungspersönlichkeiten. Insbesondere in der neueren Rezeption wird das Buch oftmals als ein Beleg verstanden, dass deutsche Unternehmen sich als Gewinner der Globalisierung positionieren konnten, da nach Simons Methode im Jahr 2007 rund 1.000 deutsche Unternehmen als Weltmarktführer einzustufen seien. 60 Daher kann die Studie auch Anhaltspunkte liefern, wie sich Startups in der globalisierten Internetbranche positionieren können. Die Kritik 56 vgl. Chrubasik, Bodo, Zimmermann Hans-Jürgen., Evaluierung der Modelle zur Ermittlung strategischer Schlüsselfaktoren, in: Die Betriebswirtschaft, Stuttgart (4/1987), 397-422.
57 vgl. Steinle, Claus, Kirschbaum, Jasmin, Kirschbaum, Volker, Erfolgreich überlegen, Erfolgsfaktoren und ihre Gestaltung in der Praxis, Frankfurt am Main (Frankfurter Allgemeine Zeitung - Edition Blickbuch Wirtschaft) 1996, 31-40.
58 vgl. Nagel, Kurt, Die sechs Erfolgsfaktoren des Unternehmens, Strategie, Organisation, Mitarbeiter, Führungssystem, Informationssystem, Kundennähe, Landsberg/Lech (Verlag Moderne Industrie) 1986.
59 vgl. Simon, Hermann, Hidden Champion des 21. Jahrhunderts, die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer, Frankfurt am Main (Campus Verlag) 2007.
60 vgl. Fieten, Robert, Verborgene Sieger, Hermann Simon über unbekannte Weltmarktführer, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Ausgabe vom 12.11.2007).
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am Werk des deutschen Wirtschaftsprofessors Simon beschränkt sich in erster Linie auf die fehlende Abgrenzung in Bezug auf die Unternehmensgröße sowie die Überzeugung von der Bedeutung des Leistungsparameters aus Kundensicht, der von Simon nicht vom Kunden aus, sondern vom betrachteten Unternehmen eingestuft wird. 61 Relevant für die Befragung von Unternehmen der vorliegenden Studie scheint der von Simon genannte Gesichtspunkt der strategischen Allianzen zu sein. Dieser Faktor wird im Bereich der zentralen Erfolgfaktoren abgefragt. Weitere Studien zu Erfolgsfaktoren, wie die von Greiner 62 , Müller 63 und Harhoff 64 gehen von einer dynamischen Entwicklung des Unternehmens aus und entwickeln Lebenszyklen von Organisationen. Dadurch entwickeln sich auch je nach Zyklus, in dem sich das betrachtete Unternehmen befindet, auch unterschiedliche Faktoren, die Erfolg bedingen. Daher haben junge Unternehmen Erfolgsfaktoren, die von Unternehmen abweichen, die sich in der fortschreitenden Entwicklung befinden und daher schon verschiedene Krisen der Organisationsentwicklung 65 über-wunden haben. Gerade bei der Betrachtung von Startups, die sich in einer frühen Phase ihrer Entwicklung befinden, erscheint diese dynamische Sicht als sinnvoll und wird in der von mir durchgeführten Befragung berücksichtigt.
Die gezielte Erforschung von Erfolgsfaktoren stellt innerhalb der Betriebswirtschaftslehre eine noch recht junge Disziplin dar. Eine einfache Definition des Begriffs der Erfolgsfaktoren lautet: „Unter Erfolgsfaktoren verstehen wir alle Faktoren, von denen man annehmen kann, dass sie den unternehmerischen Erfolg oder Misserfolg entscheidend beeinflussen.“ 66
Allgemein könnte man sich auf den Standpunkt stellen, dass alle Faktoren in einem Unternehmen Erfolg bewirken, was eine Systematisierung sehr erschweren würde. Die für die jeweilige
61 vgl. Bürkner, Sven, Erfolgsfaktorenforschung und Marketing-Management, in: Studien und Arbeitspapiere Marketing, München (16/1996), 53.
62 vgl. Greiner, Larry E., Evolution and Revolution as Organizations Grow, in: Harvard Business Review (3/1998).
63 vgl. Müller, Ralph, Erfolgsfaktoren schnell wachsender Software Startups, Eine lebenszyklusorientierte Untersuchung von Softwareunternehmen des Produktgeschäfts, Frankfurt am Main (Lang) 1999, 188.
64 vgl. Harhoff, Dietmar, Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Entrepreneurship, in Hightech, in FNT (2000), 3.
65 vgl. Greiner, Larry E., Evolution and Revolution as Organizations Grow, in: Harvard Business Review (3/1998), 55-66.
66 Pörner, Ronald, Die Net-Economy, Besonderheiten und Strategische Erfolgsfaktoren, in: Manschwetus, Rumler: Strategisches Internetmarketing, Entwicklungen in der Net-Economy, Wiesbaden 2002.
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Branche relevanten Erfolgsfaktoren herauszufiltern stellt eine wesentliche Herausforderung der vorliegenden Arbeit dar. Auch die Überwindung der innerhalb der Betriebswirtschaftslehre etablierten Kriterien zur Messung des Erfolges eines Unternehmens, wie etwa finanzpolitische Kennzahlen, ist in diesem Zusammenhang als Herausforderung zu sehen. Eine weitere kritische Einstufung der Erfolgsfaktorenforschung erfolgt durch Kieser und Nicolai. 67 Die beiden Wissenschaftler bemängeln die Erfolglosigkeit der Erfolgsfaktorenforschung anhand von methodischen Schwächen, kopierbaren und daher unwirksamen Erfolgsfaktoren, starken Vereinfachungen der wissenschaftlichen Ansätze in der Forschung sowie der nicht wis-
senschaftlich gesicherten Entscheidungsfindung bei der Identifikation von Erfolgsfaktoren. 68 Konkret heißt es hierzu im Aufsatz:
„Versuche von Managementforschern, Faktoren des Erfolges von Unternehmen zu identifizieren, sind bislang erfolglos geblieben. Eine Auseinandersetzung mit den Ursachen dieser Erfolglosigkeit macht deutlich, dass diese Ursachen auch in Zukunft nicht zu beseitigen sein werden. Da dies schon einige Zeit bekannt ist, stellt sich die Frage, weshalb Forscher ihre wenig erfolgsversprechende Suche nach Erfolgsfaktoren fortsetzen. Die Antwort ergibt sich aus der Situation der Managementforschung: Einerseits muss sie den Ansprüchen der Wissenschaft gerecht werden, andererseits aber auch signalisieren, dass sie Nützliches für die Praxis produziert.“ 69
Das Spannungsfeld zwischen der auf die Aufstellung abstrakter Kriterien zielende Erfolgsfakto-renforschung und der korrekten Einzelfalldefinition von Erfolgfaktoren für das jeweilige Untersuchungssample ist bestimmend für die vorliegende Arbeit. Daher erscheint es wichtig, bisherige Studien zu Erfolgsfaktoren zu betrachten, um Rückschlüsse auf die vorliegende Untersuchung ziehen zu können.
67 vgl. Kieser, Alfred, Nicolai, Alexander, Trotz eklatanter Erfolglosigkeit, Die Erfolgsfaktorenforschung weiter auf Erfolgskurs, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (6/2002), 584-588.
68 vgl. Kieser, Alfred, Nicolai, Alexander, Trotz eklatanter Erfolglosigkeit, Die Erfolgsfaktorenforschung weiter auf Erfolgskurs, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (6/2002), 584-588.
69 Kieser, Alfred, Nicolai, Alexander, Trotz eklatanter Erfolglosigkeit, Die Erfolgsfaktorenforschung weiter auf Erfolgskurs, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (6/2002), 579.
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2.2.2 Erfolgsfaktoren in der Internetbranche
Für die Befragung ist es von entscheidender Bedeutung, Erfolgsfaktoren der zu untersuchenden Internetbranche herauszufiltern. Die Erforschung von Erfolgsfaktoren der Internetbranche gestaltet sich derweil schwieriger als bei etablierten Unternehmen, was eine zusätzliche Herausforderung an die Untersuchungsweise darstellt. Die bereits beschriebenen Studien konnten auf eine Vielzahl von Kennziffern, z.B. aus Bilanzen oder interne Statistiken der Unternehmen, zurückgreifen. 70 Gerade bei Unternehmen, die sich in der Gründungsphase befinden, fehlen traditionelle Erfolgsmesszahlen wie Mitarbeiterzahl oder Gewinn. Daher müssen in diesem Bereich neue Wege beschritten werden. Bei Peters und Watermann wird bereits auf die Bedeutung von weichen Faktoren im Hinblick auf den Unternehmenserfolg in der 7S-Studie für Mc Kinssey eingegangen. 71 Den Durchbruch in diesem Bereich erzielten jedoch große Beratungsgesellschaften, wie z.B. Bain & Company, die in ihren Untersuchungen zu Erfolgsfaktoren der Unternehmen im Bereich der „New Economy“ das Mitarbeiterwachstum als Erfolgskennzahl verwenden. 72 Die Problematik der Einbeziehung von Finanzkennzahlen, wie beispielsweise das Anlagevermögen, in das Erfolgsmaß bei jungen Unternehmen stellt sich zum einen auf grund des dynamischen Marktwachstums in der Internetbranche, 73 aber auch dadurch, dass das Vermögen von Startups der Internetbranche meist in Form von Humankapital der Mitarbeiter gebunden ist. 74 Weiterhin wird im Hinblick auf Erfolgsfaktorenforschung bei Unternehmensgründungen in der Internetbranche in endogene und exogene Faktoren unterschieden. Als endogene Faktoren gelten zum Beispiel die Gründerpersonen, die Gründungsidee sowie das Gründungsmanagement. 75 Exogen wirken hingegen die Infrastruktur oder die finanzielle Konzeption einer Unternehmensgrün-
70 vgl. Wullenkord,Axel., New Economy Valuation, Moderne Bewertungsverfahren für Hightech-Unternehmen, in: Finanzbetrieb (7-8/2000), 524.
71 vgl. Peters, Thomas, Waterman, Robert, Auf der Suche nach Spitzenleistung, Was man von den bestgeführten US-Unternehmen lernen kann, Frankfurt am Main (Redline Wirtschaft), 9. Auflage 2003, 32-33.
72 vgl. Bain & Company, One Economy, Studie zur E-Business Startup-Szene in Deutschland, München (Bain & Company) 2000.
73 vgl. Wullenkord, Axel., New Economy Valuation, Moderne Bewertungsverfahren für Hightech-Unternehmen, in: Finanzbetrieb (7-8/2000), 524.
74 Bechtel, Roman, Scholz, Christian, Stein, Volker, Zehn Postulate für das Human-Capital-Management, in: Personalwirtschaft (5/2003), 50-51.
75 vgl. Unterkofler, Günther, Erfolgsfaktoren innovativer Unternehmensgründungen, Ein gestaltungsorientierter Lösungsansatz betriebswirtschaftlicher Gründungsprobleme, Frankfurt am Main (Lang) 1989, 27.
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dung. 76 Dieser Aspekt wird auch im Fragebogen der vorliegenden Studie aufgegriffen und umgesetzt.
Neben den Weiterentwicklungen von Peters und Watermann sowie den Studien der großen Unternehmensberatungen sind in den letzten Jahren weitere Studien zu Erfolgsfaktoren von innovativen Unternehmen erschienen. Als besonders erwähnenswert erscheint die Studie von Finger und Samwer, die unter dem Titel „America’s Most Successful Startups“ veröffentlicht wurde. Mit „America’s Most Successful Startups“ haben die Unternehmensgründer von Arlando, dem Vorgänger der deutschsprachigen Internetseite Ebays, Finger und Samwer, eine Studie über die erfolgreichsten Internet Startups der USA veröffentlicht. 77 Die Autoren beabsichtigen mit ihrem Werk, Unternehmensgründern konkrete Handlungsempfehlungen für die eigene Existenzgründung zu geben:
„The most important thing for us is that the people who read this book learn from these lessons and go out to create their own ventures. There are many different ways to succeed, but we are convinced that when applying these lessons for entrepreneurs will be more likely to succeed on the threshold of the 21st century.“ 78
In dieser Studie werden also konkrete Beispiele wirtschaftlichen Erfolges für junge Unternehmer aufgezeigt. Vor allem weiche Erfolgsfaktoren, wie die Gründerpersönlichkeit, das Gründerteam, die Berater der Gründer oder aber auch die Partner zum Wachstumsmanagement, werden genannt. 79 Das Werk stellt einen entscheidenden Beitrag zur Erfolgsfaktorenforschung bei jungen innovativen Unternehmen dar, weil die Autoren selbst überaus erfolgreich als spätere Unternehmer nach Verfassen der Arbeit tätig waren und das Buch daher eine gewisse Praxistauglichkeit besitzt. Im Hinblick auf die vorliegende Untersuchung erscheint die Arbeit von Finger und Sam-
76 vgl. Unterkofler,Günther, Erfolgsfaktoren innovativer Unternehmensgründungen, Ein gestaltungsorientierter Lösungsansatz betriebswirtschaftlicher Gründungsprobleme, Frankfurt am Main (Lang) 1989, 27.
77 vgl. Finger, Max, Samwer, Oliver, America’s Most Successful Startups, Lessons for Entrepreneurs, Wiesbaden (Gabler) 1998, 1.
78 Finger, Max, Samwer, Oliver, America’s Most Successful Startups, Lessons for Entrepreneurs, Wiesbaden (Gabler) 1998, V-VI.
79 vgl. Finger, Max, Samwer, Oliver, America’s Most Successful Startups, Lessons for Entrepreneurs, Wiesbaden (Gabler) 1998, 6.
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wer auf grund der gleichen Befragungsgruppe und dem Anspruch der Praxisrelevanz als relevant. 80
2.3 Entrepreneurship
Entrepreneurship ist ein mit der Internetbranche eng verzahnter Begriff und soll im Zusammenhang mit dieser Arbeit als Faktor gesehen werden, der unmittelbar mit dem Erfolg von innovativen Unternehmen verbunden ist.
2.3.1 Entrepreneurship - die Entwicklung eines Begriffes
„Entrepreneurship“ ist ein schwierig zu interpretierender Begriff, der sich aber am ehesten mit Unternehmergeist beschreiben lässt. Eine einfache Definition des Begriffes „Entrepreneurship“ bzw. „Entrepreneur“, der im Hinblick auf die vorliegende Arbeit zum Tragen kommt, besagt: „Ein Entrepreneur […] ist eine Person, der mittels Intuition und Kreativität Marktchancen erkennt, sie zu innovativen Geschäftsideen und -modellen destilliert und diese mit Hilfe eines neu gegründeten Unternehmens in die Tat umsetzt, womit sie neue Bedürfnisse und Nachfragen weckt und befriedigt. Zu diesem Zweck geht der Entrepreneur Risiken ein und investiert sowohl Zeit als auch Energie. Er organisiert und koordiniert Ressourcen (Kapital, Humankapital, etc.) und führt sie einem produktiven Zweck zu.“ 81
Gerade diese Koordination soll durch den Fragebogen ergründet werden. Dennoch herrscht in der Literatur ein uneinheitliches Bergriffsverständnis zu Entrepreneurship, welches oft zu Missverständnissen führen kann. 82 Parallel zu Entrepreneurship werden im deutschen Sprachraum oftmals Unternehmensgründung, Unternehmertum, Leadership, Management oder Selbstständigkeit gebraucht, was innerhalb der vorliegenden Untersuchung zur gleichen synonymen Verwendung der Begriffe führt. Nicht zuletzt gilt der Begriff „Entrepreneurship“ generell als schwer
80 vgl. European Founders Fund, Die Gründer hinter den Gründern, in: http://www.europeanfounders.de/businessangels, abgerufen am 26.06.2008.
81 Jacobsen, Liv Kirsten, Bestimmungsfaktoren für Erfolg im Entrepreneurship, Entwicklung eines umfassenden theoretischen Modells, Diss. Berlin 2003, 45.
82 vgl. Hering, Thomas, Vincenti, Aurelio J. F., Unternehmensgründung, München/Wien (Oldenbourg) 2005, 154.
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Michael Scholl, 2008, Analyse und Systematisierung von Unternehmensgründungen zwischen „Web 1.0“ und „Web 2.0“, München, GRIN Verlag GmbH
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