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1. Einleitung 1
1. 1
2. Grundlagen
2.1. Der Begriff „Franchising“ 2
2.2. Der Ursprung und die Entwicklung des Franchising 3
2.2. 3
3. Vergleich mit anderen Vertriebsformen
3.1. Unterschiede zu anderen Vertriebsformen 4
3.1. 4
4. Rechte und Pflichten des Franchisegebers und nehmers
4.1. Pflichten des Franchisegebers 5
4.2. Pflichten des Franchisenehmers 7
4.3. Rechte des Franchisegebers und nehmers 9
4.3. 9
5. Vor und Nachteile des Franchising
5.1. Vorteile des Franchising 10
5.2. Mögliche Gefahren des Franchising 11
5.2. 11
6. Fazit 12
6. 12
7. Literaturverzeichnis und Quellenverzeichnis
ii
1. Einleitung
Trotz der momentanen Wirtschaftskrise gibt es in Deutschland ca. 850 Franchise‐Systeme auf dem Markt, welche ein überdurchschnittliches Wachstum gegenüber der deutschen Gesamtwirtschaft mit über 200.000 neuen Arbeitsplätzen bis 2009 aufweisen. Der durchschnittliche Beschäftigungszuwachs betrug in den letzten Jahren ca. 6,5 %, hingegen betrug der gesamtwirtschaftliche Beschäftigungszuwachs in den letzten Jahren im Durchschnitt nur ca. 1,2 %.
Ziel dieser Hausarbeit ist es, das Erfolgsrezept des Absatz‐Systems „Franchising“ theoretisch zu untersuchen und zu erklären. Hierbei wird am Anfang der Begriff des Franchising und dessen Ursprung erklärt. Anschließend werde ich Franchising kurz mit anderen Vertriebsformen vergleichen, um danach die Rechte und Pflichten des Franchisegebers und Franchisenehmers zu erklären. Als letztes zähle ich die Vor‐ und Nachteile bzw. mögliche Gefahren des Franchisings auf um den Gesamtüberblick über dieses Thema zu vollenden und um zu klären, warum Franchising so erfolgreich ist. 1
1 Quellen: Detlef Kutta, Karsten Mühlhaus: Gründung und Franchising 2007/2008, S. 176‐177 und
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2007/08/PD07__326__13
321.psml 1
2. Grundlagen
2.1. Der Begriff „Franchising“
Franchising ist ein auf Partnerschaft basierendes Absatzsystem, wodurch Waren, Dienstleistungen und Technologien im Rahmen eines entwickelten, erprobten und einheitlichen Konzepts vermarktet werden. Hierbei arbeiten rechtlich und finanziell selbstständige und unabhängige Unternehmen eng zusammen. Bei den einzelnen Systempartnern handelt es sich um den Franchisegeber und den Franchisenehmer. 2 Der Franchisegeber entwickelt ein eigenes Unternehmerisches Gesamtkonzept und überträgt dem Franchisenehmer das Recht, ein Geschäft entsprechend dem Konzept des Franchisegebers zu betreiben. Für die vom Franchisegeber eingeräumten Rechte muss der Franchisenehmer in der Regel eine Eintritts‐ bzw. eine Franchise‐Gebühr bezahlen. Dabei erfährt der Franchisenehmer laufende Unterstützung in den Bereichen der technischen Ausstattung und Betriebswirtschaft und erhält zudem die Erlaubnis zur Nutzung der gewerblichen Schutz‐ und Urheberrechte sowie des Know‐hows des Franchisegebers. Die Vereinbarungen hinsichtlich des Rahmens und der Dauer der Zusammenarbeit zwischen dem Franchisegeber und Franchisenehmer sind schriftlich in einem Franchise‐Vertrag geregelt. 3 Bei der Vertriebsform Franchising handelt es sich um eine „Multiplikation eines Betriebssystems mit zwei selbstständigen Unternehmern als Vertragspartnern, denn der Franchise‐Nehmer ist in eigenem Namen und auf eigene Rechnung tätig“. 4
2 Vgl. Dt. Franchise‐Verb. e.V.: Jahrbuch Franchising 1999/2000, S. 47 und
Detlef Kutta, Karsten Mühlhaus: Gründung und Franchising 2007/2008, S. 155‐156
3 Vgl. Dt. Franchise‐Verb. e.V.: Jahrbuch Franchising 1999/2000, S. 47
4 Dt. Franchise‐Verb. e.V.: Jahrbuch Franchising 1999/2000, S. 47 2
2.2. Der Ursprung und die Entwicklung des Franchising
Der Begriff „Franchise“ entstand im Frankreich des Mittelalters und bezeichnete die Vergabe von Privilegien an Dritte, welche gegen Entgelt eine „im staatlichen Interesse liegende Produktion oder den Handel mit gewissen Erzeugnissen betrieben“. 5 Im 19. Jahrhundert verstand man unter Franchising die kommerzielle Nutzung von Rechten Dritter und es war schon so weit entwickelt, dass bereits Ähnlichkeiten zu dem heutigen Franchising bestanden. In diesem Jahrhundert entstanden auch die ersten „modernen“ Franchisesysteme, welche im Beginn der Industrialisierung ihren Ursprung fanden und durch bekannte Firmen wie General Motors oder Coca Cola angewandt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten die Franchise‐Systeme an den Massenmarkt angepasst werden, was zur Folge hatte, dass neben dem reinen Produktvertrieb und dem Dienstleistungsangebot zunehmend am Aufbau einer Systemidentität gearbeitet wurde. Durch einheitliche Auftritte wurden Marken kreiert, welche dem Kunden das Differenzieren der einzelnen Angebote ermöglichten und so zur Profilierung der Marken beitrug. 6 Die heutige Form des Franchisings hat ihren Ursprung in der Gründung der Fast Food‐Kette „McDonalds“ im Jahr 1955. Firmengründer Ray Kroc legte damit den Grundstein zu einem der erfolgreichsten Franchise‐Systeme weltweit. Der Unterschied zu den bisherigen Franchise‐Systemen lag darin, die Angebotsorientierung zusätzlich um das Wissen der Geschäftsführung zu erweitern. Durch dieses Wissen und die aktive Unterstützung des Franchisegebers, erwirbt der Franchisenehmer ein „schlüsselfertiges“ 7 Geschäftskonzept, wodurch er das Selbige auch erfolgreich vermarkten kann. 8
5 Detlef Kutta, Karsten Mühlhaus: Gründung und Franchising 2007/2008, S. 157
6 Vgl. Detlef Kutta, Karsten Mühlhaus: Gründung und Franchising 2007/2008, S. 157
7 Detlef Kutta, Karsten Mühlhaus: Gründung und Franchising 2007/2008, S. 158
8 Vgl. Detlef Kutta, Karsten Mühlhaus: Gründung und Franchising 2007/2008, S. 158 3
Arbeit zitieren:
Andreas Schlüter, 2009, Hausarbeit Franchising, München, GRIN Verlag GmbH
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