Inhalt
1. Einleitung 03
1.1 Problemstellung 03
1.2 Vorgehensweise 03
2. Begriffsbestimmungen 03
3. Projektbeschreibung 04
4. Mitgliederauswahl und Zusammensetzung der Projektgruppe 04
5. Entwicklung der Projektgruppe zum Hochleistungsteam 06
5.1 „Kick-Off“-Meeting 06
5.2 Phasenspezifische Steuerung 08
5.3 Weitere Maßnahmen 11
6. Fazit 11
Quellenverzeichnis 13
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1.Einleitung
1.1 Problemstellung
Teammanagement u. Teamentwicklung sind Themen, die im Arbeitsleben eine große Rolle spielen (vgl. Haeske, 2006). Dabei kommt es nicht selten vor, dass unerfahrene Führungskräfte von heute auf morgen zum Projektleiter berufen werden und somit für Mitgliederauswahl, Gruppenzusammenstellung, sowie Planung u. Durchführung der Projektarbeit verantwortlich sind. In der Regel wird erwartet, dass sie die neu zusammen gesetzte Gruppe zu einem Hochleistungsteam entwickeln. Dies stellt gerade unerfahrene Führungskräfte vor eine schwierige Aufgabe, da die Zusammenarbeit im Team ein äußerst komplexes Phänomen darstellt, welches von vielen Faktoren beeinflusst werden kann.
1.2. Vorgehensweise und Ziel
Es ist wohl das Ziel eines jeden Projektleiters, sein Projekt zum Erfolg zu führen. Damit dies gelingen kann, bedürfen einige Punkte besonderer Aufmerksamkeit. Diese Studienarbeit soll darlegen, wie diese Punkte zu organisieren und zu steuern sind und was dabei besonders zu beachten ist. Hierbei geht es primär um Auswahl geeigneter Mitarbeiter, Zusammensetzung der Projektgruppe nach leistungsförderlichen Gesichtspunkten, sowie spezielle Maßnahmen, Impulse und Verhaltensweisen, die eine schnelle und nachhaltige Entwicklung zum Hochleistungsteam positiv beeinflussen können. Zunächst wird jedoch eine Abgrenzung wichtiger Begriffe vorgenommen, da diese in der Praxis teilweise synonym benutzt oder vertauscht werden (eig. Erfahrung d. Verfassers). Schließlich werden weitere Effektivitätshindernisse für die Teamarbeit erläutert und Maßnahmen vorgestellt, wie diesen entgegengewirkt werden kann.
2. Begriffsbestimmungen
Als Gruppe wird in der Regel eine Mehrzahl von Personen bezeichnet, welche -bei Rollendifferenzierung- über eine längere Zeitspanne in direkter Interaktion stehen und dabei durch gemeinsame Normen, Werte und Ziele sowie ein „Wir-Gefühl“ verbunden sind. Unter einem Team versteht man „eine besonders gut eingespielte Gruppe“, mit einwandfreier Kooperation, „…geringer hierarchischer Binnenstruktur und intensiver Bindung der Mitglieder an das gemeinsame Ziel“ (vgl. hierzu u. zum vorangegangenen Absatz v. Rosenstiel, 2007). Als Teamentwicklung werden z.B. Maßnahmen bezeichnet, die aus einer Gruppe ein Team-, bzw. aus einem Team ein Hochleistungsteam formen sollen (vgl. v. Eckardstein et al., 1999).
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3. Projektbeschreibung
Die Firma „Flying Dutchman“ hat sich auf den Vertrieb von Campingartikeln und Zubehör spezialisiert. Nach einer strategischen Neuausrichtung im Jahre 2006 hat das Unternehmen einen enormen Wachstumssprung verzeichnet. Der Umsatz stieg von EUR 24 Mio. (2005) auf über EUR 35 Mio. (2009) und die Zahl der Mitarbeiter von 44 auf 62 Personen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die 40 Mio.-Euro-Grenze beim Umsatz in naher Zukunft überschritten wird. Darüber hinaus erfordern kürzere Produktlebenszyklen, wechselnde Kundenerwartungen und sich ändernde Umweltbedingungen eine erneute Anpassung der Organisation. Die Unternehmensleitung möchte darauf mit einem entsprechenden Projekt reagieren.
Das Projektteam soll sich mit folgender Fragestellung beschäftigen: Was sind die Herausforderungen der nächsten vier bis fünf Jahre und welche Stärken und konkreten Veränderungen benötigen wir, um diese erfolgreich zu bewältigen? Wie können die notwendigen Maßnahmen möglichst nachhaltig, ökonomisch und sozial verträglich implementiert werden?
Die Projektdauer wurde auf drei Monate veranschlagt. Danach sollen die Ergebnisse präsentiert werden. Das Projektteam soll aus maximal zehn Mitgliedern bestehen. Die geplante Freistellung beträgt für jedes Mitglied ein bis zwei Werktage pro Woche.
4. Mitgliederauswahl und Zusammensetzung der Projektgruppe
Durch eine optimale Mitgliederauswahl und Gruppenzusammenstellung soll die Basis für eine höchstmöglichste Gruppenleistung geschaffen werden. Dabei ist zu beachten, dass sich die Gruppenleistung aus einem individualspezifischen und einem gruppenspezifischen Leistungsanteil zusammensetzt. Ersterer gibt an, welches individuelle Leistungspotenzial (Fähigkeiten und
Leistungsmotivation) die einzelnen Mitglieder haben. Es ist festzustellen, dass eine Gruppe aus kompetenten und (Leistungs-) motivierten Mitarbeitern im Durchschnitt höhere Leistungen erbringt, als eine Gruppe mit geringem individuellen Leistungspotenzial (vgl. Schulz-Hardt et al., 2007). Darüber hinaus ist es wichtig, dass bei den zukünftigen Teammitgliedern eine hohe Bindung zur Unternehmensidentität besteht, da eine (angestrebte) hohe Gruppenkohäsion nur unter dieser Vorraussetzung einen positiven Effekt auf die Gruppenleistung ausüben kann (vgl. Brodbeck, 2005). Aus individualspezifischer Sicht sind bei der Auswahl somit folgende Merkmale zu beachten. • Befähigung zur gedankliche Antizipation von Arbeitschritten • Befähigung zur Tätigkeit im Team
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Arbeit zitieren:
David Hauck, 2010, Entwicklung einer neuen Projektgruppe zum leistungsfähigen Team, München, GRIN Verlag GmbH
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