Open Source CMS und deren Unterstützung für Mobile Devices
Inhaltsverzeichnis
1 Problemstellung und Zielsetzung dieser Arbeit 1
2 Grundlagen und Definitionen 2
2.1 Mobile Endgeräte und Mobile Commerce 2
2.2 Content Management Systeme 2
2.3 Philosophie von Content Management Systemen 3
2.4 Open Source 4
3 Anforderungen an CMS generierten Content für Mobile Endgeräte. 5
4 Open Source Content Management Systeme 6
4.1 Technologieüberblick 6
4.2 Joomla. 6
4.3 TYPO3 8
4.4 Drupal. 9
4.5 Alfresco. 11
4.6 Plone 12
4.7 Weitere Open Source CMS andere Lösungen. 13
5 Praktische Anwendungsszenarien 14
6 Fazit 15
7 Literatur- und Quellenverzeichnis I
Alexej Eichmann
Seite II
Open Source CMS und deren Unterstützung für Mobile Devices
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Content und Layout im CMS
Abb. 2: Displaygrößenvergleich
Abb. 3: Einteilung CMS nach Platform
Abb. 4: PDA-Plugin Parameter
Abb. 5: Templategestaltung für den mobilen Einsatz
Abb. 6: Joomla Mobile Dark Theme.
Abb. 7: Beispiel Gerätespezifikation aus WURFL
Abb. 8: Einstellungen in Mobile Tools
Abb. 9: Templates v.l.n.r. Standard, iPhone, mobile
Abb. 10: Siruna Composer
Abb. 11: iPhone Client Alfresco
Abb. 12: Plone GoMobile
Abb. 13: Huria Backend und Frontend
Abb. 14: Konfigurator mobiSiteGalore
Alexej Eichmann
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Open Source CMS und deren Unterstützung für Mobile Devices
1 Problemstellung und Zielsetzung dieser Arbeit
Die Nutzung von Mobilen Endgeräten um Informationen aus dem Internet abzurufen steigt stetig an. „Laut Forrester Research sind es derzeit rund 41 Millionen Menschen, die regelmäßig mit dem Handy das Internet nutzen.“ Es wird prognostiziert, dass in den nächsten Jahren drei- bis viermal so viele Nutzer aktiv mit dem Handy im Internet unterwegs sein werden 1 . Die immer günstig werdenden Datentarife der Mobilfunkanbieter machen die Nutzung von mobilen Webdiensten für den Otto-Normal-Verbraucher oder für Unternehmen erschwinglich. Es gibt bereits unterschiedliche Dienste, wie z.B. von der Deutschen Bahn, die Reiseinformationen sowie den Kauf von Bahntickets für mobile Endgeräte zur Verfügung stellt oder der Suchmaschinenanbieter Google, welcher schon jetzt über ein umfangreiches Service-Portfolio verfügt.
Es bleibt jedoch festzuhalten, dass bisher die Möglichkeiten der mobilen Lösungen nicht voll genutzt werden. Probleme bestehen hier in der Heterogenität und Beschaffenheit von Endgeräten und deren individueller Software bzw. Betriebssysteme. Damit auch andere Unternehmen einen Mehrwert für sich und ihre Kunden generieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil sichern können, gilt es die Anforderungen an mobile Lösungen zu bestimmen und die Machbarkeit unter gegebenen Umständen zu prüfen. Für die Umsetzung von mobilen Diensten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Neben so genannten „Apps“, die lokal auf den Endgeräten installiert werden oder von speziellen Standalone Lösungen wie z.B. CRM-Systeme gibt es Content-basierte Internet-Auftritte, die über den Browser der Geräte genutzt werden können. Für die Erstellung und Verwaltung solcher Internet-Auftritte werden Content-Management-Systeme eingesetzt. Neben kommerziellen Systemen gibt es viele kostenlose Anwendungen (Open Source). Im Rahmen dieser Arbeit sollen Open Source Content-Management-Systeme (CMS) auf ihren Einsatz für mobile Endgeräte untersucht werden.
Im einleitenden Teil werden die Grundlagen von CMS und Mobile Devices erörtert sowie die Zusammenhänge geklärt. Im Hauptteil dieser Arbeit werden die unterschiedlichen Systeme analysiert. Für einige praktische Anwendungsbeispiele sollen mögliche CM-Systeme empfohlen werden. Im Rahmen dieser Arbeit sollen persönliche Erfahrungen im Umgang mit Webdesign und CMS einfließen. Im Schlussteil dieser Arbeit, werden die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst.
Nicht Bestandteil dieser Arbeit ist eine detaillierte Beschreibung aller Content Management Systeme sowie der Vergleich mit kommerziellen Systemen.
1 Consoleo: Die Mobile Internetnutzung steigt stetig an, Stand: 10.11.2009
Open Source CMS und deren Unterstützung für Mobile Devices
2 Grundlagen und Definitionen
2.1 Mobile Endgeräte und Mobile Commerce
Unter Mobile Commerce versteht man als einen Bestandteil des elektronischen Commerce, „jede Art von geschäftlicher Transaktion, bei der die Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, Leistungsvereinbarung oder Leistungserbringung mobile elektronische Kommunikationstechniken einsetzen“ 2 . Dies geschieht in Verbindung mit Mobilen Endgeräten, die ortsunabhängig funktionieren und Zugriff auf Informations- und Telekommunikationsdienste ermöglichen. Beispiele für solche Geräte sind Smartphones, PDAs und Mobiltelefone. Sie zeichnen sich durch Heterogenität in Hardware, Software und Design aus, was die Entwicklung von Applikationen auf mobilen Endgeräten schwierig und verhältnismäßig aufwendig macht. Auch die Browsertechnologie und -funktionalität ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich und ist bei dem Thema von Content Management Systemen gesondert zu betrachten.
2.2 Content Management Systeme
Unter dem Begriff Content Management System (CMS) werden Softwarewerkzeuge ver-standen, die zur Verwaltung von digitalen Inhalten (Content) wie z.B. Bildern, Texten oder Dateien genutzt werden. Hierbei steht das einfache Bedienen und kollaborative/kooperative Bearbeiten und Verwalten von Inhalten im Vordergrund.
Man unterscheidet zwischen Web Content Management Systemen (WCMS) und den Enterprise Content Management Systemen (ECMS), welche organisatorische Geschäftsprozesse eines Unternehmens abbilden sowie die Verwaltung unternehmensinterner Daten ermöglichen. Unter die weitreichende Kategorie der ECM-Systeme fallen Bereiche wie Wissensmanagement, Workflow-Management, Kollaboration und Dokumentenmanagement. Zwar ist WCMS auch ein Bestandteil der ECMS, doch bilden sie aufgrund ihrer Funktionalität und Zielsetzung einen eigenständigen Bereich, nämlich die Gestaltung und Verwaltung von internen und externen Webangeboten. Dabei soll dies so einfach wie möglich funktionieren, ohne auf klassische Webgestaltung bzw. Programmierung angewiesen zu sein. Dies spart sowohl Zeit als auch Kosten beim Einstellen und Pflegen von Content. Content Management Systeme zeichnen sich unter anderem durch folgende Eigenschaften aus:
- kollaborative Zusammenarbeit und Datenaustausch für eine große Anzahl von Benutzern
- einfache Handhabung / keine Programmierkenntnisse notwendig
2 Turowski, K. / Pousttchi, K.: Mobile Commerce (2003), S. 1
Open Source CMS und deren Unterstützung für Mobile Devices
- Berechtigungskonzept basierend auf Benutzergruppen
- Einfache Verwaltung von Content
- Einfache Erstellung, Verwaltung und Wartung von Webseiten
- Redaktions- und Freigabeprozesses von Content
- Versionsmanagement
- Mehrsprachigkeit
- Bearbeitung mit Hilfe von WYSIWYG-Editor
- Modularität -- Erweiterung durch zusätzliche Funktionen 3
Im Gegensatz zu statischen Webseiten werden die Inhalte und das Layout bzw. Gestaltung
(Templates) in einem CMS separat verwaltet und abgespeichert. Wird eine Webseite aufge-
rufen , so erfolgt eine dynamische Generierung zur Laufzeit. Damit die Generierung nicht für
jede Anfrage neu stattfinden muss, können fertige Seiten im Speicher des Webservers ge-
cacht werden, so dass die Antwortzeit verkürzt und die Last auf dem Server verringert wird.
Man unterscheidet zwischen Serverseitigen und Clientseitigen C-MSystemen. Bei Server-
seitigen Systemen befinden sich Frontend (Webseite, die der Benutzer sieht) und das
Backend (Administrationsoberfläche) auf einem Webserver. Der Inhalt wird auf einer Daten-
bank (z.B. MySQL) gespeichert. Da alle Daten zentral auf einem Server abgelegt sind, kann
die Administration über einen Internet Browser von überall erfolgen.
Bei den Clientseitigen Systemen hingegen erfolgt die Administration über lokal installierte
Software , die zwar meist leistungsstärker im Layouting ist, jedoch einige Nachteile mit sich
bringt. Änderungen an Content werden per Datenaustausch auf den Webserver übertragen,
die Webseiten sind dabei meist statisch.
2.3 Philosophie von Content Management Systemen
Wie bereits erwähnt ist die grundlegendste
Template
Management Content bei Philosophie Header
Pic
Systemen die Trennung von Layout, Inhalt
Text
und ggf. Funktion. Dies hat zur Folge, dass
CMS
Änderungen am Design nicht die komplette
Welcome
Änderung aller Webseiten zur Folge hat, wie Daten-
Welcome
bank
File - Lorem ipsum Lorem
es beispielsweise bei der klassischen Web-
system ipsum Lorem ipsum
Lorem ipsum Lorem
Lorem ipsum Lorem
ipsum Lorem ipsum
Programmierung üblich ist. Zudem ist es
ipsum Lorem ipsum
Lorem ipsum Lorem
m öglich, ein und denselben Content für
ipsum Lorem ipsum
verschiedene Ausgabemedien unterschiedlich
Abb. 1: Content und Layout im CMS
3 Vgl. Contentmanager.de: Anforderungen an CMS in Kommunikationskrisen, Stand: 15.11.2009
Vgl. Baumgartner, P.: Evaluation von Content Management Systemen, S. 2 ff.
Alexej Eichmann
Seite 3
Arbeit zitieren:
Alexej Eichmann, 2010, Open Source Content Management Systeme und deren Unterstützung für Mobile Devices , München, GRIN Verlag GmbH
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