Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 01
2 Begriffsabgrenzung 02
2.1 Definition reale und virtuelle Messe 02
2.2 Ziele einer Messebeteiligung und Einordnung in den Marketingmix 04
3 Möglichkeiten und Grenzen der Substitution 09
4 Fazit 12
Quellenverzeichnis 13
I
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Unternehmensziele
Abbildung 2: Positionierung der Messepolitik
Abbildung 3: Genutzte Informationsquellen
II
Abkürzungsverzeichnis
AUMA Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. GewO Gewerbeordnung ITK Informations- und Telekommunikationstechnologie o.O. ohne Ort PC Personal Computer PR Public Relation z. B. zum Beispiel
III
1 Einleitung
Die zunehmende Globalisierung, die Sättigung der Märkte, die steigende Innovationsgeschwindigkeit und nicht zuletzt die Weltwirtschaftskrise zwingen Unternehmen, aber auch die Messegesellschaften gleichermaßen, ihre Marketingstrategien zu überdenken und an den neuen Status Quo anzupassen. Zu den immer kürzer werdenden Innovationszyklen trägt die Informations- und Telekommunikationstechnologie-Branche (ITK) einen großen Teil bei, eröffnet auf der anderen Seite aber auch neue Möglichkeiten und Alternativen.
Kein anderes Medium hat sich so schnell entwickelt wie das Internet. Wurde 1993 der erste grafikfähige Browser veröffentlicht und damit der Grundstein für das explosionsartige Wachstum gelegt 1 , tragen wir 2009 das Internet in der Jackentasche (in Form von internetfähigen Mobiltelefonen) spazieren und sind in der Lage, immer und überall auf das Internet zuzugreifen. Für einen Einkauf müssen wir nicht mehr in ein Geschäft gehen, den aktuellen Kinofilm kann man sich bequem von zu Hause aus ansehen, Sportereignisse können, egal auf welchem Kontinent diese statt finden, live verfolgt werden 2 und Informationen können, sofern diese online verfügbar sind, jederzeit abgerufen werden.
Das Konstrukt Messe bietet nichts von dem. Ganz im Gegenteil. Messen finden alle ein, zwei, drei, vier Jahre statt, können nur zu bestimmten Zeiten am Tag besucht werden und für einen Besuch der Messe ist es meistens auch noch notwendig zu verreisen.
Das Messeerlebnis entspricht nicht dem, was wir tag täglich mit Hilfe des Internets leben können. Wird die reale Messe zum Auslaufmodell? Kann das Internet mit all seinen Möglichkeiten reale Messen wirklich ersetzen?
Genau diese Fragestellung versucht diese Arbeit zu beantworten. Nach einer kurzen Einleitung über die Historie des Messewesens wird der Begriff Messe kurz erklärt und gegen die oftmals synonym verwendeten Veranstaltungen abgegrenzt. Im weiteren Verlauf wird aufgezeigt, warum und wofür Ziele notwenig sind und wo bzw. wie das Konstrukt Messe in den Marketingmix integriert werden kann. Abschließend werden die Möglichkeiten und Grenzen der virtuellen Messe kritisch gegenüber gestellt.
1 Vgl. Straub, J., (Marketingkommunikation, 2007), S. 41
2 Vgl. ebenda, S. 45
1
Arbeit zitieren:
Stefan Meilinger, 2009, Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Messen als Substitut zu realen Messen, München, GRIN Verlag GmbH
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