„Projekte mit PowerPoint präsentieren“ 23.03.2007
In nh ha al lt ts sv ve er rz ze ei ic ch hn ni is I
1. Vorwort 4
2. Projektarbeit 5
2.1 Die Projektmethode nach Frey 6
2.1.1 Die Projektinitiative 6
2.1.2 Die Projektskizze 7
2.1.3 Der Projektplan 7
2.1.4 Die Projektdurchführung 8
2.1.5 Der Projektabschluss 8
2.1.6 Die Fixpunkte 9
2.1.7 Die Metainteraktion 9
2.2 Projektunterricht nach Herbert Gudjons 10
2.2.1 Erster Projektschritt 10
2.2.2 Zweiter Projektschritt 11
2.2.3 Dritter Projektschritt 12
2.2.4 Vierter Projektschritt 13
2.3 Die Projektmethode nach Peterßen 14
2.3.1 Die Organisation 15
2.3.1 Die 5 Phasen eines Projekts 17
2.4 Chancen und Grenzen eines Projektes 18
2.4.1 Nachteile des Projektlernens 18
2.4.2 Vorteile des Projektlernens 20
3. Was ist ein gutes Medienprojekt? (Sigrid Blömeke) 21
3.1 Lehren und Lernen im Unterricht 21
3.2 Medien in den unterrichtlichen Alltag integrieren 22
3.3 Lehren und Lernen mit neuen Medien 22
3.4 Funktion des eingesetzten Mediums 22
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„Projekte mit PowerPoint präsentieren“ 23.03.2007
3.5 Zusammenfassung 23
4. Warum PowerPoint benutzen? 23
4.1 Vorteile von PowerPoint 24
4.2 Nachteile von PowerPoint 24
5. Schlusswort 25
6. Literaturverzeichnis 26
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„Projekte mit PowerPoint präsentieren“ 23.03.2007
1. Vorwort
Ich werde mich in der folgenden Hausarbeit mit dem Thema „Projektarbeit“ detailliert auseinandersetzen. Zudem behandle ich die Frage „Was ist ein gutes Medienprojekt?“. Auch möchte ich die Frage beantworten, warum PowerPoint für Präsentationen genutzt wird bzw. warum sehr viele Vorträge mittlerweile mit PowerPoint unterstützt werden. Hierbei gehe ich auf Vor- aber auch auf Nachteile ein.
Auch werde ich ein Schlusswort anfügen, dass den Verlauf der Entstehung dieser Arbeit aufzeigt.
Ich habe mich für dieses Thema entschieden, da mich „neue“ Medien sehr begeistern. Man sollte bei aller Begeisterung jedoch auch nicht die Nachteile bzw. Schwierigkeiten vergessen. Dennoch sehe ich in dem enormen Facettenreichtum der neuen Medien eine einzigartige Chance für die Schule und das spätere Leben der Schülerinnen und Schüler.
Die Umsetzung eines guten Projekts in einen effektiven Vortrag mittels Visualisierung ist ein sehr spannendes Thema. Entscheidet sich hier doch, ob das Projekt von Zuhörern, Interessenten oder Außenstehenden verstanden bzw. angenommen wird. Gerade diese Umsetzung ist sehr schwierig. Gelingt diese Umsetzung wird etwas „Gutes“ zu etwas „sehr Gutem“.
Ich möchte jedoch gar nicht zu viel vorweg nehmen, ich denke Sie dürfen auf jeden Fall gespannt sein, was sie erwartet. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, sich Informieren und hoffentlich bei einem kleinen Wissenszuwachs.
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„Projekte mit PowerPoint präsentieren“ 23.03.2007
2. Grundlegendes über Projektarbeit
Vorab ist es meiner Meinung nach von großer Bedeutsamkeit, den in der Literatur vielfältig betitelten Begriff Projekt bzw. Projektarbeit bzw. Projektmethode oder auch Projektunterricht näher zu erläutern. Alle Begrifflichkeiten zielen auf eine spezielle Form von pädagogischem Lernen ab, jedoch ist die Vielfalt der Varianten des Projektlernens sehr weit reichend. Hierzu nennt Apel (vgl. 2004, S. 5) folgende Merkmale „Selbstständigkeit der Lernenden bei Planung und Ausführung, Problemlösung durch Kooperation und Herstellung eines Produktes“, die in jeder Form eines Projektes vorhanden sein muss.
Projektunterricht muss drei Merkmale in jeder Projektmethode der verschiedenen Vertreter erfüllen. Dies ist die Handlungsorientierung, bei der die Schüler aktiv handelnd und ganzheitlich sich mit einem Thema auseinandersetzen. Die Schülerorientierung, welche die Erfahrungen, Probleme, Interessen, aber auch ihr Können einschließt und von ihnen Eigenverantwortung bei der Bearbeitung des Projektes verlangt. Und drittens die Problem - oder Produktorientierung, welche ein vorzeigbares Endprodukt verlangt, das qualitativ überprüfbar sein muss. Des Weiteren besagt Apel, dass Projektunterricht fächerübergreifend als auch in einem einzelnen Fach stattfinden kann. Auch ist die Dauer des Projektes, ob ein Tag, einige Tage oder eine Woche frei variabel. Dies zeigt wie mannigfaltig diese Art des Lernens ausgelegt werden kann. In den folgendem Kapiteln soll anhand drei bedeutender Vertreter Gudjons, Frey und Peterßen kurz erläutert werden, was für sie ein Projekt ausmacht, was es beinhaltet und nach welchen Schritten vorgegangen werden sollte. Allerdings wird jedes Projekt individuell unterschiedlich sein und man sollte als Lehrperson zwar die verschiedenen Theorien kennen, „sich aber hüten, ihnen sklavisch zu folgen. Das Leben verläuft nicht gradlinig, manchmal in Sprüngen, zumeist überraschend, Projekte auch“ (Hänsel & Müller, 1988, zitiert nach Gudjons, 2001, S. 80). Inwiefern Projekte für die Schüler von Vorteil sind oder vielleicht sogar in bestimmten Situation eher Nachteile mit sich bringen wird unter „2.4 Chancen und Grenzen von Projektarbeit“ erläutert.
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„Projekte mit PowerPoint präsentieren“ 23.03.2007
2.1 Die Projektmethode nach Frey
Karl Frey (vgl. 2002b, S. 17 ff) beschreibt die Projektmethode als eine offene Lernform, die auf lokale Situationen und Teilnehmerinteressen Rücksicht nimmt. Er ist der Auffassung, dass ein Unterrichtsprojekt stattfindet, wenn Schüler und Lehrer „sich eine Idee, ein Problem oder ein anvisiertes Produkt“ (Frey, 2002b, S. 155) vornehmen. Des Weiteren sollen die anstehenden Probleme identifiziert, ein Arbeitsplan entwickelt und dieser unter „Beachtung von selbst gesetzten Regeln“ (ebd.) ausgeführt werden. Diese Methode unterscheidet sich in verschiedenen Punkten von anderen
Unterrichtsmethoden, wie zum Beispiel Frontalunterricht oder Wochenplanarbeit, etc. Das Grundmuster der Projektmethode nach Frey lässt sich folgendermaßen in sieben Komponenten aufschlüsseln (vgl. Frey, 2002a, S. 53 ff & S. 62 - 146 & Frey, 2002b, S. 155 ff): o Projektinitiative o Projektskizze o Projektplan o Projektdurchführung o Projektabschluss o Fixpunkte o Metainteraktion
2.1.1 Die Projektinitiative
Die Projektteilnehmer greifen eine „Idee, eine Anregung, ein Problem, ein bemerkenswertes Erlebnis oder ein Betätigungswunsch“ (Frey, 2002b, S. 155) auf und entwickeln eine solche eigenständig zu einem sinnvollen Betätigungsgebiet. Die Schüler sollen nach Frey nicht das gelernte Wissen, das sie erworben haben anwenden, sondern ein Thema autonom bearbeiten, ein Gebiet strukturieren, nach Lösungsmöglichkeiten forschen und suchen und außerdem Informationen selbst einholen. Von höchster Bedeutung ist jedoch, dass diese Initiative in der Ausgangssituation offen gestellt ist.
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Allerdings muss der Projektinitiative keine bildungstheoretische Sachlage zugrunde liegen. Frey beschreibt nämlich prinzipiell „alle Erscheinungen unseres Lebens sowie der natürlichen und hergestellten Umwelt würdig, Gegenstand einer Projektinitiative zu werden“ (Frey, 2002a, S. 56). Während der Bearbeitung des Projektes und der Auseinandersetzung mit dem Problemfeld wird die Projektinitiative für die Schüler pädagogisch wertvoll.
2.1.2 Die Projektskizze
Als nächster Schritt werden die vorher beschriebenen Merkmale genauer betrachtet, ob sie machbar und sinnvoll sind. Des Weiteren wird ein Themengebiet eingegrenzt genauer formuliert und Hauptgehalte gesetzt. Außerdem sollen die Schüler verschiedene Regeln bestimmen. Zum Beispiel wird ein zeitlicher Rahmen festgelegt. Dieser gliedert die verschiedenen anstehenden Tätigkeiten. Indem sie einen Arbeitsrahmen vereinbaren setzten sich die Schüler klare Arbeitsziele und versuchen diese umzusetzen. Damit die Umsetzung des Zeitplans kontrolliert werden kann, haben die Teilnehmer zusätzlich den Auftrag, in regelmäßigen Abständen alle Gruppenmitglieder über Aktivitäten, Arbeitsbedingungen und -ergebnisse zu informieren. Überdies werden bestimmte Umgangsformen innerhalb einer Gruppe besprochen und ausgemacht. Diese gelten als Richtlinien und bestärken die objektive Beurteilung und vermeiden die subjektive, persönlich angreifende Kritik, die meistens als Auslöser für Streit untereinander verantwortlich ist. Nach demselben Schema sollten auch bei auftretenden Konflikten oder Spannungen erst einmal innerhalb der Gruppe Lösungswege gesucht werden. Das Projektthema gewinnt dadurch an Komplexität. Die Schüler können ferner Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse zur Sprache bringen.
2.1.3 Der Projektplan
Die Teilnehmer beschäftigen sich mit der Entwicklung eines offenen Betätigungsgebiets. Dies bedeutet, dass sie zunächst einmal individuelle Arbeitsbereiche äußern und die bedeutenden Aufgabenfelder von den unlösbaren trennen. Im vorangehenden Merkmal (vgl. 2.1.2) Wurden alle nur möglichen Ideen gesammelt und z.B. anhand einer
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Arbeit zitieren:
Benjamin Dorner, 2007, Projektpräsentationen im Schulunterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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