Kriminelle Jugendliche
Verfasser: Robert Siegl
Gliederungspunkt
1. Einleitung 3
2. Definition von "Kriminelle Jugendliche" 3-4
3. Statistische Dimensionen der Jugendkriminalität 4
3.1 Gesamtheit der Tatverdächtigen Jugendlichen und Heranwachsenden 4-5
3.2 Die Verurteiltenstatistik 2000 5-6
3.3 Übersicht über den Anteil von verurteilten ausländischen Jugendlichen und Heranwachsenden 6-7
3.4 Zeitliche Entwicklungen der Jugendkriminalität von 1993 bis 2000 7
3.5 Verurteilte Jugendliche und Heranwachsende nach Art der Straftat 7-8
3.6 Auswertung und Beurteilung der Statistiken 8-9
4. Theorien abweichenden Verhaltens 10
4.1 Die Anomietheorie nach Durkheim 10-11
4.1.1 Merton´s Typologie abweichenden Verhaltens 11-13
4.1.2 Überblick über die Anomietheorie 13
4.1.3 Die Anwendung der Anomietheorien als Erklärungsansatz für Jugendkriminalität 14
4.2 Theorien der Subkultur 14
4.2.1 Die Subkulturtheorie nach Cohen 14-15
4.2.2 Hypothesenkette zur Subkulturtheorie nach Cohen 16
4.2.3 Überblick über die Subkulturtheorie 16-17
4.2.4 Die Anwendung der Subkulturtheorie als Erklärungsansatz für Jugendkriminalität 17
4.3 Die Theorien des differentiellen Lernens 17-18
4.3.1 Die Theorie der differentiellen Assoziation nach Sutherland 18-19
4.3.2 Die Theorie der differentiellen Verstärkung nach Burgess und Akers 19-20
4.3.3 Überblick über die Theorien des differentiellen Lernens 20
4.3.4 Die Anwendung der Theorien des differentiellen Lernens als Erklärungsansatz für Jugendkriminalität 20-21
4.4 Theorien des Labeling Approach 21-22
4.4.1 Primäre und sekundäre Devianz nach Lemert 22
4.4.2 Der Labeling Approach nach Becker 22-23
4.4.3 Übersicht über die Theorien des Labeling Approach 23
4.4.4 Die Anwendung des Labeling Approach als Erklärungsansatz für Jugendkriminalität 23
5. Sozialpsychologische Erklärungsansätze der Jugendkriminalität 23-24
5.1 Die Bedeutung der Familie 24
5.2 Außerfamiliäre Einflüsse 25
6. Persönlichkeitspsychologische Erklärungsansätze der Jugendkriminalität 25
6.1 Die Identitätsentwicklung 25-26
6.2 Mangelndes Selbstwertgefühl 26
7. Abschließende Worte 27
8. Quellennachweis 28
1. Einleitung
In dieser Hausarbeit möchte ich mich mit der Problematik der kriminellen Jugendlichen beschäftigen. Die Klärung über deren quantitative Ausmaße und der Versuch einer Erklärung für deren Ursachen sollen hierbei die Leitfragen dieser Arbeit darstellen.
Die Arbeit als Sozialarbeiter beinhaltet relativ oft den Umgang mit dieser Klientel. Meist in direkter Art und Weise mit einem spezifischen Arbeits-Auftrag, wie zum Beispiel in der Jugendgerichtshilfe. Häufig aber auch durch zufällige Kontakte, wie dies in Jugendzentren und anderen Begegnungsstätten der Fall sein kann.
Um sich dieser Thematik adäquat zu nähern, ist es notwendig, sich mit den verschiedensten Teilbereichen des Gesamtproblems zu befassen. Daher werde ich auf empirische Daten, in Form von Statistiken des Bundeskriminalamtes und des Bundesamtes für Statistik, eingehen. Hierdurch ist es möglich, sich einen Überblick über das quantitative Ausmaß der Jugendkriminalität zu verschaffen. Ferner lassen es diese Daten zu, die einzelnen Teilfaktoren des Gesamtaufkommens der Jugendkriminalität aufzuschlüsseln.
Um das Problem wissenschaftlich zu erfassen, werde ich auf die gängigen Kriminalitätstheorien eingehen und diese teilweise mit den Erkenntnissen aus den empirischen Daten abgleichen. Des Weiteren werde ich auf sozial- und persönlichkeitspsychologische Faktoren eingehen, um das Gesamtbild abrunden.
2. Definition von "Kriminelle Jugendliche"
Zunächst einmal muss die Zielgruppe der kriminellen Jugendlichen definiert werden. Dies resultiert aus einer Uneinigkeit, die sich aus verschiedenen Betrachtungsweisen ergeben kann. Wenn in dieser Hausarbeit von "kriminell" gesprochen wird, ist dies im juristischen Sinne gemeint. Daher sind es die Tat-verdächtigen und die überführten Täter einer Straftat oder eines Verbrechens.
Auch der Begriff der "Jugend" gilt genauer aufgeschlüsselt zu werden. Jugendliche sind nach § 1 Abs. 2 JGG Personen, die zur Zeit der Tat vierzehn, aber noch nicht achtzehn Jahre alt sind. Abhängig vom Reifegrad des Betroffenen können aber auch Heranwachsende (18 - 21 Jahre) wie Jugendliche behandelt werden. Daher besteht die Zielgruppe dieser Hausarbeit, die sich auch in den statistischen Daten wieder findet, aus den 14 bis 21jährigen.
3. Statistische Dimensionen der Jugendkriminalität
Mit Hilfe der Statistiken des Bundeskriminalamtes und des Bundesamtes für Statistik kann man sich einen guten Überblick über verschiedene Aspekte der Jugendkriminalität verschaffen. Besonders interessant sind hierbei die statistischen Daten zu den tatverdächtigen Jugendlichen und Heranwachsenden und ihrem überproportional großem Anteil an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen. Von großer Bedeutung ist weiterhin die zeitliche Entwicklung der Jugendkriminalität, die in den letzten Jahren anscheinend konstant steigt. Mit Hilfe der Statistiken ist es möglich die spezifischen Delikte der Jugendlichen zu veranschaulichen, die sich stark von denen der Erwachsenen unterscheiden.
Bezugsquellen hierbei sind die Statistiken des Jahre 2000 und 2001.
3.1 Gesamtheit der Tatverdächtigen Jugendlichen und Herwachsenden
[...]
Arbeit zitieren:
Dipl. Soz. Pädagoge Robert Siegl, 2002, Kriminelle Jugendliche, München, GRIN Verlag GmbH
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