Konkret bezieht sich die Studie auf StudentInnen, die zwischen 21 und 25 Jahre alt sind. Ihr Fernsehverhalten während dem Semester soll Aufschluß darüber geben, welche Einstellung sie gegenüber Fernseh haben, und welchen Stellenwert derselbe für sie hat. Warum besteht unsere Untersuchungseinheit nur aus Studenten?
Erstens hat es uns persönlich besonders interessiert, wie sich Gleichaltrige zu diesem Thema äußern. Unserer Meinung nach weisen die Studenten sehr breitgefächerte Möglichkeiten des Fernsehkonsums auf, da sie von Tag zu Tag unterschiedlich und zu den verschiedensten Tageszeiten ihre Seminare liegen haben, d.h. sie haben sowohl mal morgens, mal mittags und mal abends Zeit fernzusehen. Außerdem sind Studenten besonders aufgeschlossen den unterschiedlichsten Themen der Medien gegenüber. Wir finden die Studentengruppe relativ repräsentativ, zumindest für die Mehrheit der jungen Leute. Auch für die Durchführung der Befragung hatten wir günstige Bedingungen, da wir sie auf dem Campus durchführten, wo sich eben nur Studenten in großen Anhäufungen befinden. Zu dieser kalten Jahreszeit brauchten wir nur die Mensen und Cafeterien des Campus aufzusuchen, um eine große Anzahl von Studenten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen vorzufinden. Warum haben wir die Untersuchungsgruppe begrenzt auf das Alter zwischen 21 und 25 Jahre?
Wir denken, daß junge Menschen in ihren Interessen weniger festgelegt sind. Dabei kann die Sender- und Programmwahl sehr unterschiedlich und aus den verschiedensten Motivationen heraus ausfallen. 21 Jahre als Mindestalter erschien uns geschickt, da dies das durchschnittliche Alter bei Studienbeginn ist. Um die Streuung des Alters gering zu halten, haben wir als Obergrenze 25 Jahre gewählt. In dieser Zeitspanne kann man auch das Fernsehverhalten über die ersten Studienjahre hin beobachten.
Inhaltsverzeichnis
0. EINLEITUNG
1. DIE THEORETISCHEN HINTERGRÜNDE DER ERHEBUNG
1.1. HYPOTHESEN
1.2. DEFINITIONEN...
2. METHODIK
2.1. BEGRIFFSBILDUNG
2.2. KONZEPTSPEZIFIKATION
2.3. OPERATIONALISIERUNG
2.4. DIE MESSUNG
3. DAS ERHEBUNGSINSTRUMENT
3.1. DIE ENTWICKLUNG DES ERHEBUNGSINSTRUMENTS
3.2. DIE ANORDNUNG DER FRAGEN UND DIE BEGRÜNDUNGEN
4. DURCHFÜHRUNG DER UMFRAGE
4.1. DIE DURCHFÜHRUNG UND ERFAHRUNG IM FELD
4.2. PROBLEME IM FELD
5. AUSWERTUNG
5.1. TESTEN DER ERSTEN HYPOTHESE
5.2. TESTEN DER ZWEITEN HYPOTHESE
6. FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Fernsehverhalten von Studierenden im Alter von 21 bis 25 Jahren während des Semesters, um Aufschluss über deren Einstellungen und den Stellenwert des Mediums zu gewinnen. Im Zentrum stehen dabei geschlechtsspezifische Unterschiede sowie die Präferenzen bei der Sender- und Programmwahl.
- Analyse des zeitlichen Fernsehkonsums von Studierenden.
- Untersuchung von Gründen für oder gegen das Fernsehen.
- Differenzierung zwischen Unterhaltungs- und Informationsorientierung.
- Einfluss von Geschlecht und Wohnsituation auf das Medienverhalten.
- Methodische Reflexion über die Durchführung eines Pre-Tests.
Auszug aus dem Buch
0. Einleitung
Während des Studiums fiel uns auf, daß viele Kommilitonen und Kommilitoninnen regelmäßig bestimmte Vorabendserien und Talkshows sehen. Besonders die Frauen tauschen gerne die neuesten Geschehnisse des „Serienlebens“ aus. Wir hatten das Gefühl, daß Fernsehen für einige wichtiger Bestandteil ihres Tagesablaufs ist und von den meisten als Alternative zum „Ausgehen“ betrachtet wird.
So entstand die Idee, unsere Untersuchung dem allgemeinen Fernsehverhalten von Studenten zu widmen, auch unter dem Gesichtspunkt der geschlechtlichen Differenzierung und der Vorliebe für bestimmte Sender und Programme.
Konkret bezieht sich die Studie auf StudentInnen, die zwischen 21 und 25 Jahre alt sind. Ihr Fernsehverhalten während dem Semester soll Aufschluß darüber geben, welche Einstellung sie gegenüber Fernseh haben, und welchen Stellenwert derselbe für sie hat.
Zusammenfassung der Kapitel
0. EINLEITUNG: Darstellung der Ausgangsbeobachtung, dass Fernsehen einen festen Platz im Alltag von Studierenden einnimmt, und Begründung der Untersuchungseinheit.
1. DIE THEORETISCHEN HINTERGRÜNDE DER ERHEBUNG: Formulierung zweier zentraler Hypothesen zum zeitlichen Fernsehkonsum und den bevorzugten Programminhalten sowie Definition der wichtigsten Fachbegriffe.
2. METHODIK: Erläuterung der Konzeptspezifikation und Operationalisierung, wobei das Fernsehverhalten als latente Variable über verschiedene Indikatoren erfasst wird.
3. DAS ERHEBUNGSINSTRUMENT: Beschreibung des standardisierten Fragebogens im "face-to-face"-Interviewformat und Begründung der spezifischen Fragenanordnung.
4. DURCHFÜHRUNG DER UMFRAGE: Dokumentation des Feldprozesses auf dem Universitätsgelände sowie Reflexion über aufgetretene methodische Schwierigkeiten bei der Befragung.
5. AUSWERTUNG: Analyse der erhobenen Daten im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen sowie Darstellung weiterführender Ergebnisse.
6. FAZIT: Kritische Reflexion der Untersuchungsmethode und der gewonnenen Erkenntnisse sowie Einordnung des Fernsehverhaltens im Kontext des Studentenstatus.
Schlüsselwörter
Fernsehverhalten, Studierende, empirische Sozialforschung, Medienkonsum, Pre-Test, Quantitative Analyse, Hypothesenprüfung, Fernsehgewohnheiten, Senderwahl, Programmpräferenzen, Informationsverhalten, Mediennutzung, Fragebogen, Interview, Geschlechterdifferenzierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit widmet sich dem allgemeinen Fernsehverhalten von Studierenden zwischen 21 und 25 Jahren und dessen Stellenwert im universitären Alltag.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Mittelpunkt stehen die zeitliche Verteilung des Fernsehkonsums, die Motivation (Unterhaltung vs. Information) sowie geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Sendernutzung.
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Das Hauptziel ist die empirische Überprüfung zweier Hypothesen zum Fernsehverhalten mittels eines Pre-Tests, um den Ablauf und die Aussagekraft des Fragebogens zu evaluieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine standardisierte, quantitative Erhebung mittels "face-to-face"-Interviews durchgeführt, um latente Variablen wie das Fernsehverhalten messbar zu machen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die methodische Operationalisierung, die Konstruktion des Erhebungsinstruments sowie die Durchführung und Auswertung der Umfrage.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Fernsehverhalten, Studierende, empirische Sozialforschung, Hypothesenprüfung, Medienkonsum und Pre-Test.
Warum wurde die Untersuchung als Pre-Test konzipiert?
Der Pre-Test diente dazu, die eigene methodische Kompetenz zu schulen, die Passgenauigkeit der Fragen zu prüfen und Schwachstellen in der Durchführung für künftige, umfangreichere Studien zu identifizieren.
Welche Rolle spielt die geschlechtliche Differenzierung bei den Ergebnissen?
Die Untersuchung zeigt deutliche Unterschiede auf, etwa beim Besitz von Fernsehgeräten, der Intensität der Nutzung sowie bei der Vorliebe für bestimmte TV-Sender.
- Quote paper
- Laura Dahm (Author), 1997, Pre-Test über das Fernsehverhalten von Studenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14693