Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis IV
Einleitung 1 01
2 Institutionelle Voraussetzungen 01
2.1 Räumliche Voraussetzungen 01
2.2 Materielle Voraussetzungen 02
2.3 Organisatorische Voraussetzungen 03
3 Planung der Makrostruktur 04
3.1 Festlegung der Grobziele 04
3.2 Sachanalyse 05
3.2.1 Technikmodell Hürdenlauf 05
3.2.2 Gesamttechnik Hürdensprint 06
Erster Beschleunigungsabschnitt 3.2.2.1 06
3.2.2.2 Der Hürdenschritt 07
Der Drei-Schritt-Rhythmus 3.2.2.3 08
3.2.2.4 Zweiter Beschleunigungsabschnitt 09
3.2.2.5 Unterschiede zwischen Frauen und Männern 09
3.3 Lernstrukturdiagramm 09
3.4 Spezielle Voraussetzungen der Teilnehmer 10
3.5 Entwurf der Lehreinheiten 11
3.5.1 Lehreinheit I 11
3.5.1.1 Festlegung der Lernziele 11
3.5.1.2 Methoden 12
3.5.1.3 Medien 13
3.5.1.4 Organisation 13
Lehreinheit II 3.5.2 14
3.5.2.1 Festlegung der Lernziele 14
3.5.2.2 Methoden 14
I
3.6 Abschnittsplan 22 4 Planung der Mikrostruktur 25 4.1 Mikrostruktur der vierten Unterrichtseinheit 25
28 4.2 Beschreibung einzelner Stundeninhalte
4.3 Unterrichtsablauf 5 Unterrichtsauswertung 34 5.1 Fragen zum Lehrverhalten 34 5.2 Fragen zum Teilnehmerverhalten 34 5.3 Fragen zur Methodik 35 5.4 Fragen zur Stundenorganisation 35 6. Literaturverzeichnis 36
III
Abbildungsverzeichnis
Abb.01: Startvorgang (Württembergischer Leichtathletik Verband, 2002) 06
Abb.02: Letzter Anlaufschritt vor 1. Hürdenschritt (Württembergischer Leichtathletik-Verband, 2003 07
Abb.03: KSP-Kurve und Längenverteilung des Hürdenschritts (Schmolinsky, 1979, S.135) 07
Abb.04: Der Hürdenschritt (Württembergischer Leichtathletik Verband, 2003) 08
Abb.05: Der Drei-Schritt-Rhythmus (Schmolinsky, 1979, S.134) 08
Abb.06: Lernstrukturdiagramm Hürdenlauf (eigene Daten) 10
Tabellenverzeichnis
Tab.01: Abschnittsplan (Eigene Daten) 23 33 Tab.02: Unterrichtsablauf (Eigene Daten)
IV
1. Einleitung
Meine lehrpraktische Übung behandelt das Thema „Einführung in das Hürdenlaufen und die Hürdentechnik“. Ich selbst hatte während meiner Schulzeit leider nicht die Gelegenheit die Hürdentechnik zu erlernen, da dies bei uns im Rahmen des Sportunterrichtes nicht angeboten wurde, da längere Laufstrecken ab 400m im Rahmen der Leichtathletik im Vordergrund standen. Im Studium kam ich zum ersten Mal mit diesem Bereich der Leichtathletik in Kontakt und fand dies sehr interessant. Aus diesem Grund möchte ich eine Vermittlung der Technik des Hürdenlaufs für Anfänger als lehrpraktische Übung durchführen. Da man den Hürdenlauf für Anfänger auch gut in der Halle vermitteln kann, ist dieses Thema auch für das Wintertrimester geeignet und umsetzbar. Der Einstieg in die Technik soll der Vorbereitung dienen, den Hürdenlauf dann im Sommer auf dem Platz durchführen zu können. Er erfordert wenig materielle Vorraussetzungen und kann daher gut in der Halle durchgeführt werden.
2. Institutionelle Voraussetzungen
Im Folgenden werden die institutionellen Voraussetzungen für die Durchführung der Lehreinheiten näher betrachtet. Sie sind für den Planungsprozess hinsichtlich Zielfestlegung, Entscheidungen über Methoden und Medien sowie Festlegung von Organisationsformen von hoher Bedeutung. „Funktion der Beschreibung der institutionellen Vorraussetzungen ist es, Fehlentscheidungen bei der Unterrichtsplanung zu vermeiden“ (Heymen & Leue, 2008, S. 6). Unter den institutionellen Voraussetzungen versteht man die räumlichen, materiellen und organisatorischen Gegebenheiten. Dazu gehören unter Anderem Örtlichkeiten, Gerätschaften, Anzahl der Teilnehmer, Hallenbelegung etc. Diese sollen im weiteren Verlauf dargestellt werden. Auf eine umfassende Gesamtbeschreibung der Institution, hier die Universität der Bundeswehr (UniBwM), kann verzichtet werden, da dies sonst unübersichtlich wird. „Es kommt vielmehr darauf an, die Datenmenge so begrenzt zu halten, dass sie noch übersichtlich ist […] und für die Entscheidungsprozesse direkt verwertbar ist (Heymen & Leue, 2008, S. 6).
2.1. Räumliche Voraussetzungen
Die Unterrichtseinheiten werden in der Sporthalle II auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr München durchgeführt. Alle Teilnehmer sind Sportstudenten und wohnen auf dem Campus oder in der Nähe des Campus und können daher innerhalb weniger Minuten die Sporthalle erreichen. Es treten nur sehr geringe Einschränkungen und Belastungen durch die
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An- und Abfahrtswege auf. Umkleide-, Wasch- und Duschgelegenheiten sowie sanitäre Anlagen für Männer und Frauen sind in ausreichender Anzahl und in gutem Zustand im Kellergeschoß der Sporthalle vorhanden. Durch die kurzen Wege zwischen Unterkünften und Sporthalle ist jedoch davon auszugehen, dass die Teilnehmer bereits in Sportkleidung erscheinen und die Umkleide- und Duschgelegenheiten nicht bzw. nur in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen. Die Halle ist eine 3-Felder-Halle und bietet somit ausreichend Platz zur Durchführung der Lehreinheiten. Die Sporthalle kann durch eine Trennwand in zwei unterschiedliche Hallenhälften getrennt werden; die Aufteilung beträgt dann ein Drittel zu zwei Drittel. Die Halle ist mit unterschiedlichen Spielfeldmarkierungen für Volleyball, Handball, Fußball, Basketball und Badminton gekennzeichnet. Die jeweiligen Spielfeldmarkierungen sind deutlich zu erkennen und ermöglichen eine klare Differenzierung innerhalb der Sportarten. Groß- und Kleingeräte werden in einem Geräteraum gelagert, der durch ein unverschlossenes Tor jederzeit frei zugänglich ist. Zusätzliches Material, wie Bälle, Leibchen und Pylonen, kann man nach Absprache beim Hallenwart empfangen. Allerdings ist dies nur zu bestimmten Zeiten möglich ist, da das Büro nicht den ganzen Tag besetzt ist. Die Gegebenheiten erlauben es, Unterrichtsgespräche oder kurze Einführungen zu halten. Ein spezieller Medienraum steht dafür nicht zur Verfügung, aber es befinden sich ausreichend Sitzmöglichkeiten wie z.B. in der Halle. Es besteht die Möglichkeit, mitgebrachtes Medienmaterial einzusetzen. An der sich beim Ausgang befindlichen Stirnseite der Sporthalle ist eine große Uhr vorhanden. Auf dem Verbindungsflur zur zweiten Sporthalle befindet sich ein Telefon, um im Notfall schnell Hilfe rufen zu können. Es gibt optimale An- und Abfahrtswege für Hilfs- und Rettungskräfte vor dem Gebäudekomplex. Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung ist ebenfalls im Verbindungsflur vorhanden.
2.2. Materielle Voraussetzungen
Die Grundausstattung an Material der Sporthalle ist als gut bis sehr gut einzuschätzen. Die für die Lehreinheiten benötigten Materialien befinden sich größtenteils in dem weiter oben angesprochenen Geräteraum, welcher unverschlossen und frei zugänglich ist. „Auch die Beantwortung dieses Fragenkomplexes bildet die Grundlage für die Auswahl der Inhalte, sowie der methodischen Verfahren und Maßnahmen und für die Organisation des Sportunterrichtes. Die Überprüfung der Geräte auf ihren Zustand ist unerlässlich, da hier bereits mögliche Gefahrenquellen beseitigt werden können (Heymen & Leue, 2008, S. 8).
2
Eventuell benötigte Leibchen, Pylonen, Netze und anderes Zusatzgerät sind ebenfalls in gutem Zustand, können jedoch entweder nur zu bestimmten Zeiten beim Hallenwart empfangen werden, oder über die Sportlehrer des ISWS organisiert werden. Spielfeldlinien für kleine Erwärmungsspiele und als Markierung für Drehbewegungen und Aufbau der Gerätschaften sind vorhanden und gut erkennbar. Eine spezielle Ausrüstung der Teilnehmer wird nicht benötigt, allerdings sollte auf zweckmäßige Kleidung und Hallenschuhe geachtet werden. Werden Medien, wie Beamer oder Laptop benötigt, so können diese im Medienzentrum empfangen und separat in einer Ecke der Sporthalle aufgebaut werden. Vom Durchführenden sind Uhr, Bild- und Technikreihen, benötigte Medien und, wenn nötig, Trillerpfeife mitzuführen. Die Ausarbeitung wird auf einem Klemmbrett oder in einer stabilen Mappe mitgeführt. Flipcharts und Stifte, um Erläuterungen zu verdeutlichen, sollten vor Ort sein.
2.3 Organisatorische Voraussetzungen
Grundsätzlich stehen für die Durchführung von Lehreinheiten und Sportstunden drei Hallen zur Verfügung. Die Belegung wird über das Sportzentrum geregelt, welches auch bei der Reservierung der Hallenzeiten Ansprechpartner ist. Die grundsätzlich gültigen Hallenbelegungszeiten sind unter http://www.unibw.de/hochschulsport/sportstaetten/
abrufbar. Die Lehreinheiten finden nach Absprache im WT 2009 statt. Die Gruppe der Teilnehmer besteht aus vier bis acht Sportstudenten und hat sich eigens für die Durchführung der Lehrpraktischen Übung zusammen gefunden. Die Teilnahme ist freiwillig. Durch die Möglichkeit des Emailverkehrs und den eventuellen Einsatz von ICQ und Telefon an der UniBw München ist die Lerngruppe relativ schnell zu erreichen. Terminänderungen oder Ähnliches können so im Notfall kurzfristig weitergegeben werden. Vor und nach den Lehreinheiten ist ausreichend Zeit, um die Vor- und Nachbereitung der Sporthalle durchzuführen und benötigtes Material wieder zu verstauen.
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Arbeit zitieren:
Hans-Christian Landrock, 2010, Lehrpraxis Leichtathletik - Erlernen der Hürdentechnik, München, GRIN Verlag GmbH
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