Teilnehmende Beobachtung - Reflexionen zur Methodik - 2 -
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung - 3 -
2. Die teilnehmende Beobachtung: theoretische Perspektiven - 4 -
2.1 Allgemeine Überlegungen. - 4 -
2.2 Die Beobachtung - 4 -
2.2.1 Begriffsklärung - 4 -
2.2.2 Unterscheidung zwischen quantitativer und qualitativer Beobachtung - 4 -
2.2.3 Die qualitative Beobachtung - 5 -
2.2.4 Prinzipien der qualitativen Beobachtung - 5 -
2.2.5 Formen der Beobachtung - 5 -
2.2.6 Die Offenheit der Beobachtung - 6 -
3. Teilnehmende Beobachtung konkret: praktische Feldforschungen - 7 -
3.1 Forschungspraxis. - 7 -
3.2 Forschungsablauf. - 8 -
3.2.1 Feldzugang - 9 -
3.2.2 Rollendefinition - 9 -
3.2.3 Datenerhebung und -auswertung. - 10 -
3.2.4 Feldrückzug. - 11 -
3.3 Einbezug der Beobachteten in die Studie. - 11 -
4. Diskussion der angewandten Methoden. - 12 -
4.1 Forschungspraktische und -ethische Fragen. - 12 -
4.2 Grundsätze der Forschungsethik - 12 -
4.3 Reflexionen zur Methodik im Lichte der vorliegenden Feldforschungen. - 13 -
4.3.1 Allgemein. - 13 -
4.3.2 Zur Teilnahme. - 14 -
4.3.3 Zur verdeckten Beobachtung - 14 -
4.3.4 Zur offenen Beobachtung. - 15 -
4.3.5 Zum Nähe/Distanz-Verhältnis - 15 -
5. Zusammenfassung. - 17 -
6. Ergebnis - 17 -
7. Literaturverzeichnis. - 19 -
Anh änge
Disposition Proseminar-Arbeit. I
Konzeption Feldforschungen II
Das „Humanity’s Team“ - ein Porträt III
Protokoll Feldforschung 1. IV
Protokoll Feldforschung 2. V
Anh änge zu den Protokollen VI
Forschungsbericht VII
Teilnehmende Beobachtung - Reflexionen zur Methodik - 3 -
1. Einleitung
In der Religionswissenschaft sind Methoden, Verfahren und Techniken - das heisst ein geplantes Vorgehen mit dem Ziel der Erhebung von Daten - ein zentraler Bestandteil. Als Student bin ich im vergangenen Herbstsemester 2008 durch ein methodisches Seminar zur qualitativen Religionsforschung erstmals damit in Kontakt gekommen. Im Rahmen einer begleitenden Praxisübung habe ich zudem erste Schritte „im Feld“ gemacht. Durch diese Erfahrungen habe ich die Entscheidung getroffen, die Methode der teilnehmenden Beobachtung näher zu betrachten. Als zusätzliche Motivation sei mit Knoblauch festgehalten: „Die Vielfalt der gegenwärtigen Lebensführung schreit geradezu nach einer Beschreibung, die die Unübersichtlichkeit der eigenen Lebenswelt überwinden hilft. Denn während wir über historische Religionen (und historische Texte heutiger Religionen) enorm viel wissen, beschäftigen sich nur wenige mit dem, was man die gelebte Religion nennen kann.” 1
Diese Arbeit beschäftigt sich mit einem strategischen Problem der teilnehmenden Beobachtung: Es geht um die Frage, ob verdeckt oder offen beobachtet werden soll. Zuerst werden theoretische Standpunkte zur wissenschaftlichen Beobachtung dargestellt. Primär werden allgemeine Theorien für die Sozialforschung verwendet und jeweils da und dort für die Religionsforschung spezifiziert. Im Praxisteil steht dann die unstrukturierte teilnehmende Beobachtung im Zentrum. Es wird jeweils ein theoretischer Überblick gegeben, an den die beiden konkreten Feldforschungen anschliessen. Es handelt sich dabei um eine verdeckte und eine offene Beobachtung bei einer Gesprächsgruppe der Bewegung Humanity’s Team. Die Konzeptionen zur Feldforschung, die Protokolle, die detaillierte Darstellung der Gruppe, der Forschungsbericht und das Forschungstagebuch sind im Anhang 2 zu finden.
Vor diesem Hintergrund werden die Ansätze verglichen und reflektiert. Das forschungsleitende Interesse kann somit folgendermassen definiert werden: Was unterscheidet die verdeckte von der offenen teilnehmenden Beobachtung bzw. welcher Ansatz ist für die vorliegenden praktischen Feldforschungen geeigneter? Ferner: Welche anderen inhärenten Aspekte sind wichtig? Die Arbeit hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Oft wird daher auf weiterführende Literatur verwiesen. Insbesondere die praktischen Feldforschungen sind als Versuch der Annäherung an die spezifische soziale Wirklichkeit zu sehen. Die Methode des Interviews wird nicht behandelt, obwohl sie nur schwer von der teilnehmenden Beobachtung zu trennen ist. Schliesslich ist zu erwähnen, dass aus Gründen der besseren Lesbarkeit jeweils nur männliche Formen verwendet werden. Selbstverständlich sind implizit die weiblichen Formen mitgemeint. An dieser Stelle möchte ich mich beim Dozenten des Seminars sowie bei meinen Freunden, Kollegen und Eltern für ihre Unterstützung und Arbeit im Hintergrund bedanken.
1 Knoblauch, 2003, S. 24f.
2 Teilweise wird auch im Anhang Literatur zitiert. Sofern es sich um Werke handelt, die in dieser Arbeit verwendet werden, sei auf die bibliografische Dokumentation im Literaturverzeichnis verwiesen.
Teilnehmende Beobachtung - Reflexionen zur Methodik - 4 -
2. Die teilnehmende Beobachtung: theoretische Perspektiven
2.1 Allgemeine Überlegungen
Bei empirischen Untersuchungen religiöser Gruppen bedient sich die Religionswissenschaft oft der Methoden ihrer Nachbardisziplinen, besonders der Soziologie und der Ethnologie. Religionswissenschaft untersucht religiöse Tatbestände oder Gruppen empirisch und historischwissenschaftlich. 3 Dabei soll kein religiöses Wissen, sondern Wissen über Religion und Religiöses gewonnen und vermittelt werden. Der Forscher will faktenbezogen berichten. Dies geschieht durch historisch-deskriptive Beschreibungen, analytische Untersuchungen und durch das Erörtern von systematisch-theoretischen Zusammenhängen. Es geht darum, überprüfbare und falsifizierbare Aussagen zu machen. Zentral dabei sind die wissenschaftlichen Kriterien der Rationalität und Intersubjektivität (Nachvollziehbarkeit durch verschiedene Personen). 4
2.2 Die Beobachtung
2.2.1 Begriffsklärung
„Unter Beobachtung verstehen wir das systematische Erfassen, Festhalten und Deuten sinnlich wahrnehmbaren Verhaltens zum Zeitpunkt seines Geschehens.“ 5
Wissenschaftliche Beobachtung dient einerseits der Erfassung und Deutung sozialen Handelns, ist andererseits aber selbst soziales Handeln. Ziel ist die Darstellung der sozialen Realität im Lichte einer leitenden Forschungsfrage. Die Ergebnisse werden schliesslich der Kontrolle wissenschaftlicher Diskussionen unterzogen. 6
2.2.2 Unterscheidung zwischen quantitativer und qualitativer Beobachtung
Beobachtung kann sowohl quantitativ 7 als auch qualitativ orientiert sein. Im Folgenden wird die Beobachtung im Kontext der qualitativen Sozialforschung (auch freie Feldforschung genannt) beschrieben, da sich der Praxisteil dieser Arbeit ausschliesslich auf diesen Bereich beschränkt. 8
3 Die Frage, ob Religion und Religiöses überhaupt wissenschaftlich erforschbar ist, wird hier nicht behandelt. (Siehe dazu z.B. Baumann, 1998, S. 9f.)
4 vgl. Baumann, 1998, S. 7ff. Knoblauch, 2003, S. 34, weist auch auf zwei ähnliche grundlegende Kriterien hin, nämlich die logische Konsistenz und die empirische Überprüfbarkeit.
5 Atteslander, 2008, S. 67.
6 vgl. ebd., S. 67. Siehe dazu auch Girtler, 2001, S. 63.
7 Quantitative Beobachtungen sind hochstrukturiert, theoriegeleitet und kontrolliert. Das Verfahren ist meist deduktiv (Schluss vom Allgemeinen auf das Einzelne). Dabei geht es in erster Linie um die Überprüfung der Validität, Reliabilität, Repräsentativität und der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit von Theorien und Hypothesen (vgl. Atteslander, 2008, S. 70). Die Vor- und Nachteile der beiden Ansätze werden hier nicht diskutiert. (Siehe dazu z.B. Girtler, 1984 und Knoblauch, 2003.)
8 vgl. Atteslander, 2008, S. 69. Näheres zu Eigenschaften qualitativer Sozialforschung und dem ihr zugrunde liegenden interpretativen Paradigma ist zu finden bei Atteslander, 2008, S. 70ff., Knoblauch, 2003, 30ff. und Merkens, 1989, 10f.
Teilnehmende Beobachtung - Reflexionen zur Methodik - 5 -
2.2.3Die qualitative Beobachtung
Girtler bezeichnet diese Art von Beobachtung als besonders klassisch und wichtig für qualitative Forschung. 9 Gleichzeitig ist es „die vielleicht schwerste Methode“ 10 . Man sucht dabei „den direkten Zugang zum Menschen“ 11 . Dadurch kann man „den Menschen in seinem ganzen sozialen Sein“ 12 einbeziehen. Das Vorgehen ist hierbei meist induktiv (Schluss vom Einzelnen auf das Allgemeine). 13
2.2.4 Prinzipien der qualitativen Beobachtung
Die qualitative Beobachtung ist nach Atteslander durch sechs Grundsätze 14 gekennzeichnet: 1) Offenheit: Es werden vorab keine Theorien und Hypothesen formuliert. Der Untersuchungsgegenstand bestimmt die Forschung. Sie ist daher offen und flexibel und verzichtet auf hochstrukturierte und standardisierte Verfahren. 2) Prozesscharakter von Gegenstand und Forschung: Soziale Wirklichkeit wird als dynamische Konstruktion, die auf stetiger Interpretation und Aushandlung der Akteure beruht, begriffen. Die Forschung „rekonstruiert Konstitutionsprozesse sozialer Realität“ 15 . 3) Reflexivität der Forschung: Im laufenden Forschungsprozess werden Begriffe und Hypothesen generiert, modifiziert und verallgemeinert. Die verschiedenen Forschungsphasen gehen - analog zu den sozialen Interpretationsprozessen - ineinander über.
4) Explikation des Vorgehens: Theoretisches Vorwissen wird offen gelegt, die einzelnen Forschungsschritte und -entscheidungen werden beschrieben und die Interpretation wird nachvollziehbar gestaltet. Explikation sichert so die methodische Kontrolle und ist ein Gütekriterium für die qualitativ gewonnenen Daten.
5) Forschung ist Kommunikation: Forschungsprozesse beruhen auf kommunikativen Vorgängen, wobei die alltagsweltlichen Kommunikationsregeln Anwendung finden. 6) Problemorientierung: Die Auswahl des Forschungsfeldes resultiert aus den vom Forscher wahrgenommenen gesellschaftlichen Problemen. Im Zentrum steht ein praktisches Erkenntnisziel.
2.2.5 Formen der Beobachtung
Eine Typisierung der wichtigsten Beobachtungsformen kann nach dem Grad ihrer Strukturiertheit, ihrer Teilnahme und ihrer Offenheit vorgenommen werden. 16
Die Strukturiertheit bezieht sich auf die Wahrnehmung und die Aufzeichnung - sie befindet sich im Spektrum zwischen strukturiert und unstrukturiert (bzw. systematisch und unsystematisch 17 oder quantitativ und qualitativ). Bei einer strukturierten Beobachtung existiert ein bestimmtes Beobachtungsschema. Die zu untersuchenden Elemente sind eng begrenzt und umschrieben. Die
9 vgl. Girtler, 1984, S. 9.
10 ebd., S. 131.
11 ebd., S. 11.
12 ebd., S. 125.
13 vgl. Beer, 2008, S. 12. Eine Ausführung zu den einzelnen Bestandteilen qualitativer Beobachtung bietet Atteslander, 2008, S. 73-79.
14 vgl. Atteslander, 2008, 71f. Siehe dazu auch Girtler, 1984, 38ff.
15 Atteslander, 2008, S. 71.
16 vgl. Atteslander, 2008, S. 79ff. Siehe dazu auch Girtler, 2001, S. 61f.; Knoblauch, 2003, S. 73. Eine andere Einteilung der Formen bietet Merkens, 1989, 14ff.
17 vgl. Baumann, 1998, S. 18.
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Datenerhebungerfolgt durch standardisierte Verfahren. Im Gegensatz dazu gibt es bei der unstrukturierten Beobachtung keinerlei inhaltliche Schemata und Standardisierungen, sondern lediglich die Leitfragen der Forschung. Somit ist die Flexibilität und Offenheit der Beobachtung gesichert. Baumann bezeichnet diese Form als „impressionistisch und dem spontanen Interesse des Beobachters folgend“ 18 . Girtler ist der Ansicht, dass damit komplexe Situationen und Handlungsprozesse „beinahe unbeschränkt“ 19 erfassbar sind.
Die Teilnahme bewegt sich im Spektrum zwischen passiver und aktiver Teilnahme an der zu beobachtenden sozialen Situation (Oszillation). Passiv teilnehmende Beobachter beschränken und konzentrieren sich auf ihre Beobachterrolle und können so die Interaktionen nicht selbst nachvollziehen. Dafür kennzeichnend ist zum einen die Distanz zur Gruppe und die Aussenperspektive des Forschers, zum andern aber auch der mangelnde Kontakt mit der Gruppe. 20 Bei der aktiven teilnehmenden Beobachtung ist die soziale Interaktion des Forschers im Feld ausdrücklicher Bestandteil der Methode. Durch die unmittelbare Beteiligung an den sozialen Prozessen des untersuchten sozio-kulturellen Systems übernimmt der Beobachter eine in diesem System definierte soziale Rolle, wobei immer eine wissenschaftliche Intention verfolgt wird. „Aus dieser ‚teilnehmenden Anwesenheit’ im Forschungsfeld ergibt sich […] die Notwendigkeit, dass die Forscher zwischen der nötigen Empathie und der nötigen Distanz entscheiden, d.h. zwischen sozialer Teilnehmerrolle und Forscherrolle abwägen können.“ 21 Baumann spricht vom „Balanceakt der Distanz in der einfühlenden Teilnahme“ 22 - dem Einbezogensein durch Teilnahme einerseits und der geistig-reservierten Distanzierung durch Beobachtung andererseits (siehe 4.3.5). Schliesslich ist festzuhalten, dass die Intensität der Teilnahme stets variiert, sei es je nach Veranstaltungstyp oder aufgrund der Gruppengrösse. 23
2.2.6 Die Offenheit der Beobachtung
Die Dimension Offenheit 24 wird eingehender betrachtet, da sie für diese Arbeit zentral ist. Sie „bezieht sich auf die Transparenz der Beobachtungssituation für die Beobachteten und kann zwischen verdeckt und offen variieren“ 25 .
Ist die Beobachtung verdeckt, wissen die Beobachteten nicht, dass sie beobachtet werden. Die Beobachteten sollen sich so möglichst natürlich verhalten können bzw. durch die Beobachtung nicht gestört werden. Atteslander bemerkt, dass die Verheimlichung jedoch immer spezifische Nachteile mit sich bringt. Daher wird die verdeckte Beobachtung eher selten und nur in Feldern angewendet, in denen eine offene Beobachtung nicht durchgeführt werden kann. Dies ist dann der
18 ebd.
19 Girtler, 1984, S. 46.
20 vgl. Baumann, 1998, S. 19.
21 Atteslander, 2008, S. 88.
22 Baumann, 1998, S. 24.
23 vgl. ebd., S. 23. Weitere Differenzierungen z.B. bei Girtler, 1984, S. 48.
24 vgl. Atteslander, 2008, S. 83ff. Eine sehr ausführliche Betrachtung dazu bietet Knoblauch, 2003, S. 76-81.
25 Atteslander, 2008, S. 83.
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Fall,wenn durch die Beobachtung die zu untersuchenden Verhaltensweisen zu stark verändert oder nicht gezeigt werden.
Um verdeckt beobachten zu können, braucht der Forscher eine „Tarnung“ 26 . Dies geschieht „entweder durch eine vorhandene oder neu geschaffene Rolle […] oder aber durch räumliche Bedingungen, wie z.B. einseitig durchsichtige Spiegel“ 27 . Die Tarnung durch eine Rollenübernahme ist problematischer. Zwar ermöglicht sie weit reichende Einblicke und Erkenntnisse in die natürliche Lebenswelt des Feldes, aber stellt überaus hohe Anforderungen an den Beobachter. Er muss nämlich neben der Rolle des Forschers auch die eines Teilnehmers einnehmen und dabei seine Tarnung durchgehend aufrechterhalten und für sich selbst legitimieren. Es besteht stets die Gefahr einer „Enttarnung“, was normalerweise den Abbruch der Feldforschung bedeuten würde. Ausserdem ist verdeckte Beobachtung forschungsethisch bedenklich, da das Vertrauensverhältnis zwischen Beobachter und Beobachteten missbraucht wird (siehe 4.1). Ist die Beobachtung offen, wissen die Beobachteten, dass sie beobachtet werden. So sind ein offener Auftritt des Forschers und ein grösserer Verhaltensspielraum möglich. Anfänglich kann dies zwar zu Misstrauen und Verhaltensänderungen führen, jedoch verschwinden diese methodenbedingten Verzerrungen in vielen Feldern im Laufe der Untersuchung. Die Untersuchungspersonen gewöhnen sich in der Regel schnell an den Beobachter und beginnen, ihn aktiv in ihre Lebenswelt zu integrieren. Positiv ist, dass so ein Vertrauensverhältnis geschaffen werden kann, „das einen Informationsaustausch und ein Verstehen der fremden Lebenswelt ohne Täuschung ermöglicht“ 28 . Atteslander bezeichnet diese Form deshalb als „angenehmer und unbelastender“ 29 für den Beobachter.
3. Teilnehmende Beobachtung konkret: praktische Feldforschungen
Dieser praxisbezogene Teil ist folgendermassen aufgebaut: Zunächst kommt jeweils ein Kurzüberblick zur Theorie der einzelnen Schritte. Wenn sinnvoll, werden sie anschliessend aufgrund der praktischen Feldforschungen ausgeführt (kursiv). Dort sind die Verweise auf Literatur als praktisch angewandte theoretische Leitgedanken und nicht als Zitate zu verstehen.
3.1 Forschungspraxis
Die qualitative Methode zeichnet sich in der Praxis durch den offen-reflexiven Forschungsablauf, die intensive Feldarbeit, den Wechsel zwischen Datenerhebung und -auswertung und das direkte Verhältnis bzw. den persönlichen Bezug des Forschers zum Feld aus. Die teilnehmende
26 Atteslander, 2008, S. 84.
27 ebd.
28 ebd., S. 85.
29 ebd.
Arbeit zitieren:
Samuel Schmid , 2009, Teilnehmende Beobachtung: Offen oder verdeckt?, München, GRIN Verlag GmbH
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