Elektronische Märkte im Internet
von Gerfried Nierhaus
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Marktplätze
2.1. Marktplatztypen
2.2. komplexe Marktplätze
2.3. horizontale Marktplätze
2.4. vertikale Marktplätze
2.5. Portale
3. elektronische Märkte
3.1. Der Grundgedanke
3.2. Die Marktteilnehmer
4. Realisierungsformen elektronischer Märkte
4.1. Elektronic Shopping Mall
4.2. Auktionssysteme
4.3. Handelsmittlersysteme
5. Effekte elektronischer Märkte
5.1. Kommunikationseffekt
5.2. Broker oder Maklereffekte
5.3. Integrationseffekt
5.4. Erfolgsfaktoren elektronischer Märkte
5.5. Chancen und Risiken elektronischer Märkte
6. Anforderungen an die Informations- u. Kommunikationstechnikelektronischer Märkte
6.1. Offenheit
6.2. Multibranchenfähigkeit
6.3. Sicherheit
7. Fazit
1. Einleitung
Das Internet mit seinem stark wissenschaftlichen Charakter erreicht zur Zeit nur bedingt Entscheidungsträger in Unternehmen. Über kurz oder lang wird aber kaum eine Firma umhinkommen, auf mindestens einem Wege Information elektronisch anzubieten. Mangels gesicherter und akzeptierter Abrechnungsverfahren lädt das kommerzielle Angebot im Internet derzeit eher zum Schaufenster- denn zum Einkaufsbummel ein. Das wird sich aber - man beachte die Aktivitäten der Kreditkartengesellschaften - mittelfristig ändern. In den nächsten Jahren wird der Internetanschluß für Firmen so selbstverständlich sein wie heute der Einsatz des Faxgerätes. Große Teile des Einkaufes können über das Internet abgewickelt werden. Angebotsvergleiche sind viel schneller und kostengünstiger möglich. Auch kleinere Unternehmen erhalten Zugang durch dieses Medium zum Weltmarkt.
Seit 1995 ist die Zahl der im Internet aktiven Unternehmen stetig gestiegen. Anfangs war es den Unternehmen hier wichtiger, das eigene Image dadurch zu verbessern, durch Innovation und Flexibilität zu glänzen, sich schnell mit dem neuen Medium auseinandergesetzt zu haben, was aber in den meisten Fällen auf Kosten der eigentlichen Websites erfolgte, die oft recht anfängerhaft und unorganisiert waren.
Doch im Laufe der Jahre ist die Gestaltung der Internetpräsenzen zum einen durch die immer größer wachsenden technischen Gestaltungsmöglichkeiten als auch natürlich durch den stetig wachsenden Konkurrenzdruck der ansteigenden Zahl von Unternehmen im Internet weitgehend professioneller geworden.1
Betriebswirtschaftlich betrachtet bezeichnet man das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage als Markt. Dieser Marktplatz ist auch seit Jahren Zentrum gesellschaftlichen Lebens.
Ferner entwickelten sich durch die Industrialisierung und den damit verbundenen komplexer werdenden Produkten und Dienstleistungen
spezialisierende Formen von Marktplätzen (z.B. Messen für Maschinenbau, Automobile oder Computer). Die Entwicklung der Informationstechnologie, speziell des Internets, bringt nun genau diese Märkte einen entscheidenden Schritt weiter, vom physisch vorhandenen Markt wird der Marktplatz der Zukunft in den Cyberspace transformiert, dem sogenannten virtuellen Marktplatz. Genau dieses Thema interaktiv betrachtet darzustellen, wird Aufgabe dieser Hausarbeit sein.
2. Marktplätze
Als Markt bezeichnet man den ökonomischen Ort auf dem das Güterangebot und die Güternachfrage zusammentreffen. Märkte sind eine mögliche Koordinationsform für wirtschaftliche Aktivitäten. Zweck dieses Zusammentreffens ist der Austausch der arbeitsteilig produzierten Güter. Die sich einerseits im Electronik Commerce Bereich und der zunehmenden Verbreitung des Internets bildenden elektronischen Märkte sind Teilmärkte der jeweiligen Gütermärkte. Aus der Vielfalt der Definitionen des Begriffs "Elektronischer Märkte" lässt sich als grundlegendes Charakteristikum der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie zur Unterstützung der Transaktionen im Koordinationsmechanismus Markt identifizieren.
2.1. Marktplatztypen
[...]
1 Vgl. Werner/Stephan, (Marketing Instrument Internet, 1998) S. 74
Quote paper:
Gerfried Nierhaus, 2001, Elektronische Märkte im Internet, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Vorgehen bei einer Kundenzufriedenheitsanalyse
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholarly Research Paper, 37 Pages
Aufgaben des Change Managements im Prozess des Unternehmungswandels
Business economics - Controlling
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 20 Pages
Die konstitutiven Entscheidungen bei der Unternehmensgründung
Business economics - Company formation, Business Plans
Scholary Paper (Seminar), 21 Pages
Gerfried Nierhaus has published the text Elektronische Märkte im Internet
Gerfried Nierhaus has uploaded a new text
Die Vorteilssituation von Innovatoren auf elektronischen Märkten
Strategische Relevanz des früh...
Gertrud Walgenbach
Second Future Internet Symposi...
Tanja Zseby, Reijo Savola, Marco Pistore
Third Future Internet Symposiu...
Arne J. Berre, Asunción Gómez-Pérez, Kurt Tutschku, Dieter Fensel
Future Internet Assembly 2011:...
John Domingue, Alex Galis, Anastasius Gavras, Theodore Zahariadis, Dave Lambert, Frances Cleary
Current Research and Future Ap...
Mark Chignell, James Cordy, Joanna Ng, Yelena Yesha
Internet Programming Languages
ICCL'98 Workshop,Chicago, IL, ...
Henri E. Bal, Boumediened Belkhouche, Luca Cardelli
0 comments