Gliederung
1. Einleitung Seite 3
2. Definition Seite 4
2.1. Was ist AIDS und HIV Seite 4
3. Weltweit Seite 4-5
4. AIDS und HIV in Afrika Seite 5
4.1. Daten und Fakten Seite 5-6
4.2. Ursachenforschung Seite 7-9
4.3. Folgen von AIDS Seite 9-10
5. Simbabwe Seite 10
5.1. Das Land Simbabwe Seite 10
5.2. AIDS in Simbabwe Seite 11
5.3. AIDS Behandlung in Simbabwe Seite
6. AIDS und HIV in Afrika unter der Gender Perspektive
6.1. Frauen in Simbabwe Seite 11-12
6.2. Erhöhte Ansteckungsgefahr für Frauen Seite 13-14
7. Prävention Seite 15-18
8. Reflexion
9. Quellenverzeichnis
2
1. Einleitung
hne Gesundheit ist alles nichts. (vgl. www.bmz.de, S.4)
Gesundheit ist ein Menschenrecht, welches im Recht der Vereinten Nationen im Artikel 25 verankert ist:
Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung , Kleidung, Wohnung, ärztliche . (www.un.org)
Machtlosigkeit, Unterdrückung und fehlende Gleichberechtigung stehen dem eben genannte Recht auf Gesundheit im Weg. Schlechter Zugang zu
Gesundheitsversorgungsdiensten ins Besondere bei sozialbenachteiligten Menschen begünstigen Gesundheitsschädliche Lebensbedingungen (vgl. www.bmz.de, S.4).
In meiner Arbeit werde ich als erstes HIV und AIDS allgemein definieren. Nach einer Betrachtung der aktuellen Problemlage weltweit werde ich meine Hausarbeit mit der Betrachtung der HIV-Infektionsraten und aktuellen Problemlage in Afrika fortführen. Dabei werde ich auf konkrete Daten und Fakten eingehen. Mit der Ursachenforschung werde ich meine Arbeit fortsetzen. In einem weiteren Schritt werde ich die möglichen Folgen von HIV und AIDS erläutern. Daraufhin werde ich Simbabwe als Fallbeispiel für viele südafrikanische Länder näher betrachten. Da in vielen afrikanischen Ländern ähnliche gesellschaftliche und politische Zustände herrschen. Daraufhin wird die Gender Perspektive folgen, indem ich die Rolle der Frau in Simbabwe beschreibe und dabei anschließend auf die Ursachen für die erhöhte Ansteckungsgefahr für Frauen eingehen. Die Erläuterung der aktuellen Präventionskampagnen wird diese Arbeit fortführen. Meine persönlichen Gedanken werden diese Hausarbeit abrunden.
2. Definition
2.1. Was ist HIV und AIDS
Eine Person ist dann HIV 1 -positiv, wenn sie das HI-Virus in sich trägt. Mehrere Tage bis drei Monate nach der Ansteckung mit HIV kann es zu einer akuten HIV-Infektion kommen. Die Symptome sind dem grippalen Infekt ähnlich. Diese verschwinden nach Tagen bis Wochen wieder. Der Betroffene kann über Jahre oder Jahrzehnte hinweg ohne Symptome leben. AIDS 2 wird als eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen in Folge der durch Infektion mit dem HI- Virus verursachten Zerstörung des Immunsystems auftreten, bezeichnet. Bei dem oder der Erkrankten kommt es zu lebensbedrohlichen opportunistischen Infektionen 3 und Tumoren. Bereits während der mehrjährigen, symptomfreien Latenzphase 4 können antiretrovirale 5 Medikamente eingesetzt werden, die die Lebenserwartung von Infizierten steigern. Bis heute ist eine Heilung nicht möglich, da die Viren nicht komplett aus dem Körper entfernt werden können (vgl. www.aidshilfe.de).
3. Weltweit
Weltweit lag 2008 der Anteil der Neuinfizierten bei 2,7 Millionen von 33,4 Millionen HIV- Infizierte. Dabei starben 2008, 2 Millionen Menschen an den Folgen von AIDS (vgl. www.unaids.org).
Süd-und Südostasien misst 3,8 Millionen HIV-Positive. In Zentralasien und Osteuropa ist in den letzten Jahren die Infektionsrate um 30% gestiegen. Die Rate liegt bei 1,5 Millionen. In Ostasien liegt die Rate wie bei West- und Zentraleuropa bei 850.000 HIVpositiven Patienten. Die niedrigste Infektionsrate haben nach den Studien der UNAIDS die Karibik mit 240.000 Infizierte und Ozeanien mit 59.000 Infizierte (vgl. UNAIDS).
1 Human Immunodeficiency Virus
2 Acquired Immune Deficiency Syndrome
3 Eine Erregerübertragung bei bereits erkrankten Menschen mit Immunschwäche, die bei gesunden
Menschen mit normalem Immunsystem nicht zu einer Erkrankung führen würde.
4 Zeitraum zwischen etwas verborgenem und dem Eintreten einer sichtbaren Reaktion
5 eine medikamentöse Behandlungsstrategie bei HIV-Patienten
Erschreckend sind die Zuwachsraten in den Ländern China (650.000 Infizierte) und Indien (5,7 Millionen Infizierte). In diesen Ländern kommt diese Krankheit noch wie in Asien und Osteuropa in spezifischen Gruppen vor. Beispielsweise durch Prostitution, homosexuelle Tätigkeiten oder injizierter Drogenkonsum (vgl. www.bmz.de, S. 18).
In Nordamerika sind nach den Schätzungen von UNAIDS 2008 ca. 1,4 Millionen HIVpositiv und in Lateinamerika ca. 2 Millionen. Im Nahen Osten und Nordafrika leben 310 000 Infizierte Menschen. Diese Zahl unterscheidet sich deutlich von der Infektionsrate im Afrika südlich der Sahara. Diese liegt bei 22,4 Millionen Infizierten.
Die folgende Grafik zeigt nach dem Stand von 2008 die Inzidens 6 von Personen, die mit einer HIV Infektion leben. Die meisten Fälle in Afrika befinden sich in Südafrika mit 67,7 Prozent (vgl. www.unaids.org). Die Werte in dem Kreisdiagramm wurden aufgerundet.
4. AIDS und HIV in Afrika
4.1. Daten und Fakten
Aufgrund von zwei Faktoren lenkt AIDS in Afrika die Aufmerksamkeit auf sich. Zum einen unterscheidet sich Nordafrika prozentual deutlich von Südafrika. Zum anderen leben im südafrikanischem Land mit ca. 22,4 Millionen an HIV Infizierte Menschen fast 70% aller Betroffenen weltweit (vgl. www.unaids.org). Im südlichen Afrika starben allein im Jahr 2005 ca. 2,4 Millionen Menschen und ca. 3,2 Millionen wurden neuinfiziert (vgl. www.bmz.de, S.17).
6 Die Zahl in der in einem bestimmten Zeitraum Neuerkrankte beobachtet werden
Dies sind erschreckende Zahlen, die leider auch in Zukunft nicht sinken, sondern eher leicht steigen werden. Jedoch lässt sich nicht von einer afrikanischen Endemie 7 reden, denn es gibt stark schwankende regionale Unterschiede in der HIV Ausbreitung südlich der Sahara. Ein Großteil der Infizierten lebt in den Ländern des Sub-Sahara-Afrikas. Namibia, Südafrika, Swasiland, Simbabwe, Mozambique um nur einige zu nennen. In Simbabwe ist die durchschnittliche Lebenserwartung auf 45 Jahre gesunken. In Uganda wiederum sank die Zahl der Infizierten von 13% auf 4,1% (1990-2003). In Ostafrika lassen sich somit bereits Erfolge in der Bekämpfung der Krankheit verzeichnen. Im Allgemeinen sind Frauen stärker von einer Infektion bedroht als Männer (vgl. www.bmz.de, S.17). Auch gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Land und
Die folgende Tabelle stellt die Länder Afrikas mit den höchsten Anteilen an AIDS-Infizierten dar. Der infizierte Bevölkerungsanteil (zwischen 15 und 49 Jahren)des jeweiligen Landes wird hier zur Veranschaulichung in Prozent angegeben (2007)(vgl. UNAIDS).
Botswana 32,9 % 300.000 11.000
Namibia 15,3 % 200.000 5.100
Mosambik 12,5 % 1.500.000 81.000
7 eine Endemie ist das andauernd gehäufte Auftreten einer Krankheit, die in einer begrenzten Region oder Population auftritt
Arbeit zitieren:
Laura Perricone, 2010, The gender dimension of AIDS in Africa, München, GRIN Verlag GmbH
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