FAU Erlangen-Nürnberg WS 2002/03
HS: Der römische Staat und die Christen vom Prozess Jesu bis zu Theodosius Verfasserin: Isabella Schlechter
Inhaltsverzeichnis
1. Die Relevanz Theodosius’
S. 3
2. Biografie und politisches Leben
S. 3
3. Die Religionspolitik des Kaisers Theodosius
S. 7
3.1 Das Christentum als Staatsreligion 8
3.2 Kirchenpolitik 9
3.3 Konflikt mit der Kirche 10
S. 11
3.3.1 Erster Konflikt
S. 11
3.3.2 Der Bußakt von Mailand und seine Bedeutung
3.4 Vorgehen gegen „Nichtchristen“ im Sinne Theodosius’ 12
S. 12
3.4.1 Häretiker
3.4.1.1 „Cunctos populos“ 13
3.4.1.2 CTh XVI 5,6 13
3.4.1.3 Weitere Maßnahmen 14
3.4.1.4 Letzter Einigungsversuch 14
S. 15
3.4.2 Juden
S. 15
3.4.3 Heiden
3.4.3.1 Ablehnung des Titels „pontifex maximus“ 16
3.4.3.2 Inkonsequentes Handeln 16
3.4.3.3 Die Wende 389/390 17
3.4.3.4 Bedeutung der Gesetze 20
3.5 Bewertung durch seine Zeitgenossen 20
4. Der Streit um den Victoriaaltar
S. 21
4.1 Die III. Relatio des Symmachus’ 22
4.2 Die Reaktion Ambrosius’ 24
S. 24
4.2.1 Der 17. Brief des Ambrosius
S. 25
4.2.2 Der 18. Brief des Ambrosius
5. Resümee zu Theodosius
S. 26
Anhang S. 29
Literaturverzeichnis S. 39
2
1. Die Relevanz Theodosius’
Der Name und die Person des oströmischen Kaisers Theodosius ist - wie die Geschichte der Spätantike im Allgemeinen - weitgehend unbekannt. Beschäftigt man sich aber mit den heidnischen Kulten und ihren Bauwerken, so taucht dieser Augustus vermehrt im Zusammenhang mit deren Ende und Untergang auf. Auch ich stieß bei den Besichtigungen Delphis und Olympias zum ersten Mal auf den Namen Theodosius, was mein Interesse in Bezug auf diesen Kaiser weckte.
In dem Seminar „Der römische Staat und die Christen vom Prozess Jesu bis zu Theodosius“ wurde ein Bogen von den ersten Entstehungsprozessen bis hin zur gesetzlichen Etablierung des Christentums unter Theodosius gespannt und somit der Ablösungsprozess des Paganismus durch die christliche Religion skizziert. Hier wird also schon deutlich, dass der Prozess der Auflösung des Heidentums nicht erst mit Theodosius, sondern schon weitaus vorher begann, was sich u.a. in dem ersten Christogramm auf der Münze Konstantins manifestiert. Welche Rolle spielte Theodosius in dieser Entwicklung? Wie verhielt er sich den bestimmten nichtchristlichen Gruppierungen, sprich Heiden, Häretikern und Juden gegenüber? Wie sah sein Verhältnis zur Kirche aus und inwieweit mischte er in der Kirchenpolitik mit? Diesen Fragen möchte ich - nach einem kurzen biografischen Abriss - vor allem unter Einbeziehung seiner Gesetzgebung im „Codex Theodisianus“ 1 auf den Grund gehen. In einem letzten Schritt werde ich die Gegenposition und die Reaktion der Heiden, die vor allem noch in der westlichen Hälfte des römischen Reiches verbreitet waren, auf diese Prozesse zu beleuchten versuchen, dies mit Hilfe des Streits um den Victoriaaltar zwischen Symmachus und dem Mailändischen Bischof Ambrosius.
2. Biografie und politisches Leben
Flavius Theodosius wurde in Cauca in der Provinz Gallaecia in Spanien am 11.1.347 bzw. 346 geboren. Er stammte aus gutbürgerlichen Verhältnissen. Seine Großeltern Honorius und Thermantia väterlicherseits sowie sein Vater Honorius waren gläubige Katholiken, in einer Zeit, als der Arianismus noch weit verbreitet war. 2
1 Mommsen, Th. und Krüger, P. (Hrsgg.): Theodosiani libri XVI cum constitutionibus Sirmondianis et leges novellae ad Theodosianum pertinentes. Codex Theodosianus, Bd. 1, Berlin 1905.
2 Näheres über seine Mutter ist nicht bekannt. Vgl. Lippold, Adolf: Theodosius der Große und seine Zeit, München 1980, S. 12.
3
Theodosius’ Vater war ein erfolgreicher Heermeister unter Valentinian I.. Er hatte mit Erfolg gegen die Alamannen und Franken gekämpft und war 373 wiederum siegreich zur Niederwerfung des Firmus-Aufstands nach Africa geschickt worden, wurde allerdings bei einer Hofintrige, indem er den bei Hofe sehr angesehenen Statthalter Romanus anzeigte, in einen Majestätsprozess verwickelt und 376 in Karthago enthauptet. Theodosius diente unter seinem Vater ab 368 und erhielt nach seines Vaters Abzug nach Africa sein erstes Truppenkommando an der Donau als Dux - Militärbefehlshaber - in der Moesia prima, Teil des heutigen Serbien, und konnte sein militärisches Können in dieser Donauprovinz unter Beweis stellen. Nach der Exekution seines Vaters 3 zog er sich als Privatmann wieder in seine Heimat zurück, heiratete dort Aelia Flaccilla, eine Frau aus dem Provinzadel, mit der er später seine Nachfolger Arcadius und Honorius wie seine Tochter Pulcheria zeugte.
378 kam es in der Schlacht bei Adrianopel zu einer der größten Katastrophen für die Römer innerhalb von 600 Jahren. Kaiser Valens wurde von germanischen und barbarischen Soldaten unter Führung des Gotenherzogs Fritigern am 9.August 378 vernichtend geschlagen und seine Armee zerstört.Durch ihren Sieg stiegen die Westgoten zu den Herren über die Balkanprovinz auf. Die Römer ihrerseits konnten nur an den großen Städten, wie Adrianopel, Thessalonike, Perinth und Konstantinopel, erfolgreich Widerstand leisten. 4 Der nun dienstälteste 19jährige Augustus Gratian sah sich genötigt, Theodosius zunächst ins Heer zurückzuberufen, wählte ihn zum Heermeister, um mehr Unterstützung bei der Bewältigung der Ostsicherung zu haben. Theodosius glänzte erneut mit der Besiegung der Sarmaten 378 und wurde am 19.1.379 in Sirmium, heutiges Mitrovica bei Save, neben Gratian und Valentinian II. zum neuen Kaiser des Ostens berufen. 5 Theodosius damals gut dreißigjährig wurde die „praefectura Orientis“ einschließlich Dacias, Thrakiens und Makedoniens als Herrschaftsgebiet zugewiesen. 6 Seine erste Aufgabe war dementsprechend auch die Restabilisierung der römischen Herrschaft im Balkangebiet. 379 musste er den eingedrungenen Goten und Alanen Wohnsitze in der Provinz Valeria anweisen und gegen die Hunnen kämpfen. 7
380 plünderten die Goten unter Fritigern die Diözese Makedonien und unter Alatheus und Safrax Pannonien. Theodosius erlitt eine schwere Niederlage und wurde zusätzlich von einer
3 Die Verantwortung dafür trug Valentinian I., was wohl zu Konflikten zwischen Gratian, Valentinians I. Sohn, und Theodosius führte. Vgl. Lippold, S. 13.
4 Vgl. Demandt, Alexander: Geschichte der Spätantike. Das Römische Reich von Diocletian bis Justinian 284-565 n. Chr., München 1998, S. 99.
5 Vgl. ebd.
6 Vgl. Lippold, S. 15f.
7 Vgl. Demandt, S. 99.
4
Krankheit niedergestreckt, was ihn wahrscheinlich dazu bewog, sich taufen zu lassen. Gratian eilte zu Hilfe und konnte den Barbaren Land abringen. Er überließ Theodosius gallische Truppen unter dem Befehl der Franken Bauto und Arbogast. Durch zahlreiche Maßnahmen versuchte Theodosius das Heer wieder aufzubauen, u.a. durch Anwerbung von überlaufenden gotischen Heermitgliedern. Allerdings wurden die Goten erst dann geschwächt, als sie von der Pest befallen wurden und sie begannen, sich untereinander zu bekämpfen. 8 Am 24.11. 380 zog Theodosius mit einem Triumphzug in Konstantinopel ein, wo er auch bis 387 seinen Standort hatte. Theodosius erfreute sich weiterhin einer für ihn positiven Propaganda, als der Gotenkönig Athanarich am 11.1.381 nach Konstantinopel kam, um mit ihm ein Bündnis zu schließen. Als Athanarich zwei Wochen später starb, bestattete ihn Theodosius in einem prächtigen römischen Begräbnis als Zeichen der Nähe. 9
Allerdings bekämpfen konnte er die südlich der Donau siedelnden Westgoten nicht, also schloss er am 3.10.382 mit ihnen einen foedus-Vertrag, den sog. Gotenfoedus, der unter Anerkennung der römischen Reichshoheit das Recht, autonom unter eigenen Fürsten, autark und ohne Steuerverpflichtungen Rom gegenüber in der thrakischen Diözese zu siedeln, mit der Verpflichtung zur Waffenhilfe mit eigenen Führern - allerdings gegen Bezahlung -verband und der ihnen auch das „connubium“, d.h. die legitime Ehen zwischen Goten und Römern, verwehrte. Damit war eine neue Struktur geschaffen, die die Goten auf römischem Boden von den coloni unterschied, denn es war ein neues Halbbürgerrecht, das Rom de facto seines Einflusses beraubte. 10
Im Frühjahr 383 erhob sich Magnus Maximus (383-388) in Britannien eigenständig zum Kaiser, ein Offizier Valentinians I. und ein Verwandter Theodosius’, wie Theodosius auch ein frommer Katholik. Er ließ Gratian am 25.8.383 in Lyon ermorden. Theodosius erschien 384 in Italien und erkannte Maximus vermutlich als Kaiser an 11 , unter der Bedingung, dass er Gratians Bruder, Valentinian II., in Italien, Illyricum und Africa regieren lasse. 12 Magnus Maximus wurde Herr über Britannien, Gallien und Spanien. 13 Theodosius hingegen ernannte seinen sechs Jahre alten Sohn Arcadius zum Augustus.
8 Vgl. Demandt, S. 99f.
9 Vgl. Demandt, S. 100.
10 Vgl. Demandt, S. 100 und Lippold, S. 31.
11 Inwieweit es eine de-iure-Anerkennung war, ist nicht nachzuvollziehen. Vgl. Lippold, S. 35.
12 Beide hatten relativ ähnliche Anschauungen, deshalb übertreibt Themistius unzweifelhaft, wenn er darstellt, dass Theodosius 384 gegen Magnus Maximus mit der Intention vorging, Gratians Tod zu rächen. Außerdem begünstigte Gratians Beseitigung Theodosius’ Vormachtstellung. Vgl. Lippold, S. 34.
13 Vgl. Lippold, S. 34
5
An der Perserfront war seit dem Tod Schapurs II. 379 Ruhe eingekehrt. 387 kam es im Zuge der Friedensverhandlungen mit Schapur III. 14 zu einer endgültigen Teilung Armeniens. Der westliche Teil, etwa ein Fünftel des Gebietes, ging an den letzten römischen Vasallenkönig Arsaces IV. 389 wurde dieser Teil Armeniens zur Diözese Pontica und in zwei Provinzen, nämlich Armenia prima und secunda, geteilt. 15
Im Spätherbst 387 schickte Maximus, der sich wegen des großen Einflusses Theodosius’ auf Valentinian II. bedroht sah, seine Truppen nach Norditalien und zwang Valentinian dazu, sich nach Thessalonike zurückzuziehen. Theodosius eilte zu Valentinian und heiratete dort als Zeichen der Verbundenheit beider Häuser Valentinians Schwester Galla. Im Sommer 388 besiegten sie Maximus bei den Schlachten zu Siscia und Poetovio mit Unterstützung der beiden Feldherrn Richomer und Arbogast. Letzterer ein Vertrauter des Kaisers, der sich alsbald noch als Feind Theodosius’ entpuppen sollte. 16 Maximus wurde bei Aquileia am 28. August 388 exekutiert. Valentinian wurde offiziell wieder der Westen zugeteilt, faktisch aber behielt Theodosius die Oberhoheit über das ganze Reich. 17 Der oströmische Kaiser verweilte nach diesen Ereignissen drei Jahre in Italien, bis er 391 wieder nach Konstantinopel zurückkehrte. 18 Während der Abwesenheit Theodosius’ bedrohten die Goten Thessalonike, wurden allerdings bei seiner Rückkehr 391 in Thrakien zurückgedrängt.
392 ernannte Arbogast Eugenius zum neuen Kaiser des Westens. Theodosius reagierte, indem er seinen zweiten Sohn, den 9jährigen Honorius, am 23. Januar 393 zum 2. Mitaugustus ausrufen ließ; das hieß, dass er diesmal Eugenius nicht als Kaiser akzeptierte und als Usurpator auswies. Somit beanspruchte Theodosius die Herrschaft über das Reich für sich und seine Söhne, d.h. er strebte eine Erbmonarchie an. 19 394 kam es dann schließlich zum Krieg gegen Eugenius und wurde mit einer einzigen Schlacht am Fluss Frigidus entschieden. Dieser Sieg wurde von christlichen Autoren als Sieg durch Gottes Hilfe verklärt, indem er angeblich Wind, eine Bora, schickte, der Staub in die Augen der Feinde blies und die Schilder und Waffen in ihren Händen unwirksam machte. Eugenius wurde hingerichtet, während sein Helfer Arbogast Selbstmord beging. Seit diesem Zeitpunkt war Theodosius zum letzten Mal in der Geschichte Kaiser über das ganze Imperium Romanum. 20
14 363 hatte Kaiser Jovian u.a. Teile Mesopotamiens abgetreten und auf die seit 297 ausgeübte Souveränität Armeniens verzichtet. Vgl. Lippold, S. 177.
15 Vgl. Demandt, S. 101.
16 Vgl. Lippold, S. 37.
17 Valentinian ließ er das Gesetzgebungsrecht für den gallischen Präfektursprengel, der durch Theodosius’ Vertrauten Arbogast beaufsichtigt wurde. Vgl. Lippold, S. 38.
18 Vgl. Demandt, S. 105.
19 Vgl. Lippold, S. 52.
20 Eine Münze zeigt Theodosius, ein christliches Labarum haltend mit der Aufschrift “Restitutor Reipublicae“.
6
Am 17.1.395 starb Theodosius in Mailand wahrscheinlich an Wassersucht. Am 25. Februar fand seine Trauerfeier statt, bei der der mailändische Bischof Ambrosius die Trauerrede für ihn hielt, seine sterblichen Überreste wurden nach Konstantinopel überführt. Arcadius wurde Kaiser der Ost- und Honorius der Westhälfte.
3. Die Religionspolitik des Kaisers Theodosius
21 Seit Konstantin war Religionspolitik zum wichtigsten Gebiet der Innenpolitik geworden. So widmete sich auch Theodosius neben seinen zahlreichen außenpolitischen Schwierigkeiten vor allem der Kirchen- und Religionspolitik. Bemerkenswert an Theodosius war, dass er der erste war, der den Titel des „Pontifex Maximus“ von vornherein ablehnte, ein erster Hinweis auf seine Heidenfeindlichkeit. Seine Vorgänger waren im Westen Valentinian I., nicaenisch-orthodoxen Glaubens, aber relativ tolerant in seinem Handeln, und im Osten Valens, ein Mann arianischen Bekenntnisses. Deren jeweilige vergleichsweise liberale Haltung führte dazu, dass beide Glaubensrichtungen viele Anhänger hatten.
Nach der Niederlage von Adrianopel hatte auch Gratian ein Edikt erlassen, dessen Inhalt Toleranz für alle Glaubensrichtungen anordnete. 22 Gratian hoffte damit, die überhand nehmenden Streitigkeiten im Inneren durch völlige Liberalität und Religionsfreiheit etwas eindämmen zu können. Doch er erreichte damit eher das Gegenteil, es gab nur noch mehr religionspolitische Auseinandersetzungen. Am 3.8.379 reagierte Gratian mit einem neuen Gesetz, das CTh 23 XVI,5,5 24 von Sirmium, das direkt auf das letzte bezogen ist und sein vorangehendes Toleranzedikt unter Einfluss des Mailänder Bischofs Ambrosius, dessen Einfluss auch auf Theodosius noch immens steigen sollte, wieder aufhob. 25 Vorgeschrieben wurde allen die „observatio catholica“. Er ging sogar noch weiter, indem er seinen Heermeister in den Osten schickte, um dort die Arianer aus den Kirchen zu vertreiben und ihre Kirchen den Orthodoxen zu übereignen. 26
21 Vgl. Girardet, Klaus Martin: Gratian, in: Clauss, Manfred (Hrsg.): Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian, München 1997, S. 354 - 361, S. 357.
22 Dies galt aber nicht für die Gruppe der Manichäer und zwei weitere Sekten, die Photinianer und Eunomianer. Vgl. Enßlin, Wilhelm: Die Religionspolitik des Kaisers Theodosius d. Gr., in: Sitzungsberichte der bayerischen Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-historische Klasse, Jahrgang 1953, Heft 2, S. 9.
23 CTh steht für Codex Theodisianus.
24 Siehe Anhang CTh XVI,5,5.
25 Die hier besprochenen Gesetze stehen alle im Codex Theodisianus (Gesetze der Kaiser von 313 (Konstantin) bis 438 (Theodosius II., herausgegeben 430 von Theodosius II. und Valentinian III., eine Reihe von Gesetzen stehen auch im Codex Iustiniani). Es ist unklar, wie weit die Gesetze des Theodosius an Geltung erlangten oder wie weit er die Gesetze seiner Mitaugusti gelten ließ. Vgl. Lippold, S. 108. Auffallend ist auch die Neigung, Gesetze in gefühlsbetonte, moralisierende und rhetorische Phrasen zu hüllen. Vgl. Lippold, S. 120.
26 Gratian selbst war nicht getauft; 381 auf der Bischofsversammlung von Aquileia ging er massiv gegen die Häretiker vor (Verbot aller Ketzereien, Übertritt vom Christentum zum Judentum und Manichäismus unter
7
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musilia mair, 2003, Die Staatsreligion des Kaisers Theodosius oder wie das Christentum zur Staatsreligion wurde, München, GRIN Verlag GmbH
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