Gliederung
1. Einführung 1
2. Theoriegrundlagen der Schmidtschen Konstruktivismuskonzeptionen 2
2.1 Wechsel des theoretischen Argumentationsrahmens 2
2.2 Grundmechanismen 4
2.3 Vermittlung von kognitiver Autonomie und sozialer Orientierung 8
2.4 Beobachterproblematik 10
3. Verabschiedung der Defizite? 14
3.1 Das Realismusproblem 14
3.2 Die unendliche Geschichte der Dualismen 15
3.4 Überwindung der Selbstaufhebung? 18
4. Schlussbetrachtung: Von der Endgültigkeit der Vorläufigkeit 21
5. Biographie 22
II
1. Einführung
Ein neuer 'radikaler' Konstruktivismus macht von sich reden. Einige aufregende Formulierungen kommen druckfrisch aus der Presse - und schon gilt die Sache als etabliert. So schnell muß es heute gehen. Man erfährt etwas über das Eingeschlossensein des Gehirns und über die Autopoiesis des Lebens. Man wird darüber belehrt, daß man nichts sehen kann, was man nicht sehen kann. Man wird über Sachverhalte unterrichtet, die man immer schon gewußt hat - aber in einer Weise, die das Gewußte in ein neues Licht versetzt und neue Anschlußüberlegungen ermöglicht, die viel radikalere Konsequenzen haben, als bisher für möglich gehalten wurde. 1
Dieses Postulat Niklas Luhmanns stammt aus einer Zeit, in welcher dem Konstruktivismus die revolutionäre Kraft beigemessen wurde, eine grundlegende Umorientierung in der Deutung des Erkenntnisgeschehens zu vollziehen. Nahezu zwanzig Jahre später sind trotz der breiten Akzeptanz und Popularität des Konstruktivismus in wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Kreisen Zweifel an dem Innovationspotential entstanden. Schwerwiegende Mängel und Paradoxien sind sichtbar geworden, die unbehebbar erscheinen und in einer Selbstdelegitimation münden. So stellt sich die Frage in der Scientific Community: Was kommt nach dem Konstruktivismus? 2 Mit der Publikation Geschichten & Diskurse. Abschied vom Konstruktivismus 3 ist es just Siegfried J. Schmidt, einer der populärsten Vertreter des Konstruktivismus, der eine Antwort auf diese Frage zu geben versucht. Dabei ist diese Theorie, so sei vorweggenommen, nicht etwa die Abkehr vom Konstruktivismus, sondern eine Neukonzeption dieser Epistemologie, in welcher der Abschied von den Missständen der traditionellen Konstruktivismuskonzepte vollzogen wird.
Die hiesige Arbeit verfolgt das Ziel, die grundlegenden wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen, soll heißen die Charakteristika der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung, der 2003 erschienen Schrift Geschichten & Diskurse von Siegfried J. Schmidt vor dem Hintergrund des Aufsatzes „Der Radikale Konstruktivismus: Ein neues Paradigma im interdisziplinären Diskurs“ 4 von 1987 aufzuzeigen und auf ihre logische Konsistenz und Viabilität 5 zu prüfen. Als Maßstab der Evaluation fungiert hierbei die Zielsetzung, die Missstände des Konstruktivismus entlang der zentralen Problematiken der Wirklichkeitskonstruktion, des Dualismus sowie der Selbstaufhebung zu beseitigen.
1 Luhmann 2005 , S.31
2 Vgl. Jahrestagung der GWTF „Was kommt nach dem Konstruktivismus in der Wissenschafts- und Technikforschung?“ Berlin, 26.-27. 11. 2004
3 Vgl. Schmidt 2003a / im Folgenden abgekürzt mit Geschichten & Diskurse
4 Vgl Ebd. 1987 / im Folgenden abgekürzt „Der Radikale Konstruktivismus“
5 Viabilität wird im Sinne Ernst von Glasersfeld verwendet: „Handlungen, Begriffe und begriffliche Operationen sind dann viabel, wenn sie zu den Zwecken oder Beschreibungen passen, für die wir sie benutzen. Nach konstruktivistischer Denkweise ersetzt der Begriff der Viabilität im Bereich der Erfahrung den traditionellen philosophischen Wahrheitsbegriff, der eine ‚korrekte’ Abbildung der Realität bestimmt.“ (Glasersfeld 1997 S.43)
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2. Theoriegrundlagen der Schmidtschen Konstruktivismuskonzeptionen
2.1 Wechsel des theoretischen Argumentationsrahmens
Der provokant anmutende Titel Geschichten & Diskurse. Abschied vom Konstruktivismus verspricht eine fundamentale Neuorientierung des bisherigen Forschungsprogramms S. J. Schmidts. Faktisch ist es indes nicht die postulierte Abkehr vom konstruktivistischen Diskurs, die vollzogen wird; vielmehr ist ein interner Transformationsprozess zu konstatieren. 6 Der Autor erläutert den Untertitel wie folgt:
Meine Lesart ist eindeutig: Es geht mir um einen Abschied vom „traditionellen!“ bzw. vom inzwischen klassischen Konstruktivismus, um konstruktivistisches Denken - so wie ich es verstehe - fortschreiben und entwickeln zu können […] Abschied - das heißt für mich: Abschied von Defiziten im Diskurs des traditionellen Konstruktivismus. 7
Worin die Unterscheidung dieses „klassischen“ 8 und des „neuen“ Konstruktivismus besteht, welche Defizite zu beheben sind, soll im Folgenden erläutert werden.
Der wohl grundlegendste Unterschied liegt in der Begründungsform selbst: Während sich Schmidt in dem 1987 publizierten Text „Der Radikale Konstruktivismus“ einer naturalistischen Argumentationsstrategie bedient, wird diese 2003 durch eine „dezidiert philosophisch argumentierende Form diskursiver Selbstbegründung“ 9 ersetzt. Mit dieser Abkehr von der auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Theoriebildung reagiert Schmidt auf einen zentralen Kritikpunkt des Konstruktivismus: Den Vorwurf der Selbstaufhebung. Der Rückgriff auf empirische Erkenntnisse der Neuro- und Kognitionswissenschaften zur Stützung der konstruktivistischen Erkenntnistheorie mündet unweigerlich in einer paradoxalen Situation konstruktivistischen Denkens. 10 Ein naturalisierter Konstruktivismus, der zu der Erkenntnis gelangt, dass Menschen als autopoietische 11 Systeme operational geschlossen d.h. selbstreferentiell sind und demzufolge eine objektive Wirklichkeit nicht erkennen können, delegitimiert sich selbst, da bei Selbstanwendung die Thesen des radikalen Konstruktivismus als Erkenntnisse selbstreferntieller Systeme ihre Aussagekraft über die Wirklichkeit verlieren. Evident ist, dass die konstruktivistische Erkenntnis-theorie nicht darauf zielt, Aussagen zu tätigen, die apriori als „unwahr“ deklariert werden kön-
6 Sandbothe2003 S.7
7 Schmidt o.J. S.1 (URL: http://egora.uni-muenster.de/ifk/personen/bindata/EinePhilosophiederGeschichtenund Diskurse_230106.pdf)
8 Freilich lassen sich die vielfachen und vielfältigen konstruktivistischen Positionen nicht auf einen Konstruktivismus reduzieren.
9 Sandbothe 2003 S.9
10 Vgl. Schmidt 1994 S.17
11 Das Maturanasche Konzept der Autopoiese wird im Unterprunkt 2.2 näher spezifiziert.
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nen. 12 Die konstruktivistische Argumentation ist ergo nur sinnvoll, wenn wie H.J. Wendel anführt, ein „heimlicher Realismus“ unterstellt wird, das heißt,
die Thesen über die selbstreferentielle Natur des neuronalen Systems Behauptungen über etwas Wirkliches sind, wenn also eine realistische Deutung derjenigen Erkenntnisse vorgenommen wird, denenzufolge die Leistungen, die vermittels der im Verlauf der Evolution entstandenen Erkenntnisstrukturen erbracht werden, keine zutreffenden Darstellungen der bewusstseinsunabhängigen Realität geben. 13
Um diesem Dilemma zu entgehen, ist ein Verzicht auf Resultate der Biologie und Physik als Letztbegründungen für die radikal konstruktivistische Argumentation unerlässlich, wie Schmidt erstmals 1994 in Kognitive Autonomie und soziale Orientierung äußert. Die Erkenntnis, dass kulturalistische und sozialwissenschaftliche empirische Forschungsergebnisse ebenfalls nicht zweckhaft sind, konstruktivistisches Denken zu plausibilisieren, führt Schmidt schließlich zu dem Entwurf einer Theorie der Geschichten & Diskurse, in welcher er „den zentralen Ansprüchen konstruktivistischen Denkens“ 14 vermittels der „vollständige[n] Begründung der Theorie durch sich selbst sowie [der] konsequente[n] Anwendung der Theorie auf sich selbst“ 15 gerecht zu werden sucht. Als weiteren Anspruch setzt Schmidt in seiner reformierten Konstruktivismuskonzeption, die Dualismen im traditionellen konstruktivistischen Diskurs zu überwinden. Zwar kennzeichnet Schmidt in „Der Radikale Konstruktivismus“ den Radikalen Konstruktivismus als holistisch und monistisch, in Geschichten & Diskurse revidiert er indes diese Position. 16 Ausschlaggebend hierfür ist die Kritik von unter anderem J. Mitterer, in welcher der auf Maturana gestützten Variante des Konstruktivismus vorgeworfen wird, aufgrund Unterscheidungen wie Wirklichkeit und Realität anhaltend dualistisch zu verfahren. 17 In Geschichten & Diskurse wird entsprechend Schmidt auf ontologische Annahmen verzichtet und die thematisierten Gegenstandsbereiche werden ausschließlich als Prozessresultate gefasst, um dergestalt „einige der durch dualistisches Philosophieren künstlich erzeugten Dauerprobleme der europäischen Philosophie aufzulösen“ 18 . 19 Der Entwurf der freitragenden Theorie der Geschichten & Diskurse fungiert, so wird ersichtlich, als vermeintliche Lösungsstrategie für die Krise des Konstruktivismus; der Wechsel der Argumentationsstrategie bezweckt ein neues theoretisches Gerüst für den verfallenden Konstruktivismus zu konzeptualisieren, das frei von ´klassischen` konstruktivistischen Inkonsistenzen 20 ist.
12 Schmidt versucht, dieses Argument 1987 zu entkräften, indem er verlautet, diese Kritik arbeite mit einer realistischen Auffassung des Konzepts „empirisches Wissen“. Von dieser Position hat er sich bereits distanziert (vgl. Schmidt 1987 S.39).
13 Wendel 1990 S.212
14 Schmidt 2003 S.24
15 Ebd.
16 Das Dualismus-Problem wird im Unterpunkt 3.1 verhandelt.
17 Vgl. Mitterer 2000 S.121-124
18 Schmidt 2003 S.143
19 Vgl. Schmidt 2003 S.24
20 Als weitere Defizite neben dem Vorwurf des Dualismus, der Selbstaufhebung sowie der externen Theoriefundierung nennt Schmidt: die Tendenz zu einem unbezweifelten Anfang, zu Subjektzentriertheit ohne angemessene Be-
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2.2 Grundmechanismen
Fragt man nach dem Grundmechanismus der Konstruktion bzw. des Konstruktivismus, so wie er in der Schrift „Der Radikale Konstruktivismus“ entworfen wird, so ist der Blick auf theorieexternes Feld zu richten. Schmidt skizziert als Funktionsgrundlagen des Radikalen Konstruktivismus neurophysiologische, biologische und kybernetische Aspekte. 21 Die Hypothesen der Neurophysiologie und -biologie sollen im Folgenden kurz erläutert werden, bevor im Anschluss die Grundmechanismen aus der Theorie Geschichten & Diskurse eingeführt werden.
Die neurophysiologischen Erkenntnisse der Kognitionswissenschaft, die sich der Radikale Konstruktivismus als Prämisse nimmt, bilden nicht nur das Grundgerüst der konstruktivistischen Erkenntnistheorie, sondern sind überdies primäres Distinktionsmerkmal zu der traditionellen Wahrnehmungstheorie und Philosophie. Während diese davon ausgehen, dass der Mensch über sein Wahrnehmungssystem in direktem Kontakt mit der Welt steht, die Welt folglich in ihren Grundzügen erkennt, postulieren konstruktivistische Neurophysiologen und Kognitionstheoretiker 22 , dass sich Wahrnehmung nicht in den Sinnesorganen vollzieht, sondern in spezifischen sen-sorischen Hirnregionen. 23 Das Gehirn, so heißt es, ist funktional geschlossen und steht nur über Sinnesrezeptoren mit der Welt in Verbindung. Der revolutionäre Gedanke hierbei liegt in der empirisch gestützten Annahme, dass während des Übersetzungsprogramms des Wahrgenommenen durch die Rezeptoren, das „Original“ verloren geht. Anstelle der Kreation eines Abbildes erfolgt eine Bedeutungszuweisung, wobei diese stets auf früheren zugewiesenen Bedeutungen basiert. Soll heißen: „Aufgrund dieser Arbeitsweise ist das Gehirn gar nicht in der Lage, Wirklichkeit als solche abzubilden oder zu repräsentieren: Es gibt kein Urbild.“ 24 Aus Sicht der konstruktivistischen Kognitionstheorie ist das Gehirn folglich kognitiv und semantisch geschlossen und gleichzeitig selbstreferentiell und selbstexplicativ, da es jegliche Bewertungs- und Deutungskriterien aus sich selbst entwickeln muss. 25 Dabei ist zu erwähnen, dass sich das Gehirn seine individuelle Wirklichkeit nicht im luftleeren Raum entwirft, sondern unter spezifischen sozialen Bedingungen. 26
rücksichtigung sozialer und kultureller Aspekte, zum inflationären und undefinierten Gebrauch des Terminus “Konstruktion“ sowie zur Fixiertheit auf Kognition, wobei das Handeln vernachlässigt wird (Vgl. Schmidt o.A. S.1 (URL: http://egora.uni-muenster.de/ifk/personen/bindata/EinePhilosophiederGeschichten undDiskurse_230106.pdf)
21 Vgl. Schmidt 1987 Kapitel 2 und 3
22 Schmidt führt hier u.a. W.K. Köck, G.Roth an
23 Vgl. Schmidt 1987 S.13ff.
24 Schmidt 1987 S.15
25 Ebd. S.15ff.
26 Mit diesem Argument widerlegt Schmidt, so sei am Rande erwähnt, den Vorwurf des Solipsismus.
4
Diese just geschilderten neurophysiologischen Erkenntnisse erfahren eine Erweiterung aus Richtung der Neurobiologie durch die Theorie der lebenden Systeme von H. R. Maturana und F. J. Valera 27 . In dieser Theorie werden lebende Systeme als „selbsterzeugende, selbstorganisierende, selbstreferentielle und selbsterhaltende - kurz: autopoietische - Systeme“ 28 beschrieben. Ausgehend von dem in Untersuchungen zur Farbwahrnehmung ermittelten empirischen Befund, nach dem keine stabilen Korrelationen zwischen Außenweltereignissen und neuronalen Zuständen, wohl aber zwischen nervensysteminternen vorliegen, wird das Nervensystem als funktional geschlossen beschrieben. 29 Gleichzeitig seien lebende Systeme materiell-energetisch offen, da sie mit anderen Lebewesen in Interaktion treten. Überdies konstatieren die Biologen, dass autopoietische Systeme durch ihr Operieren fortlaufend ihre eigene zirkuläre Organisation erzeugen, was bedeutet, dass sie selbstreferentielle, sich selbst organisierende und von ihrer Umwelt autonome Systeme sind. Diese Organisation determiniert ferner, mit welcher Umwelt ein System interagieren und woran es strukturell gekoppelt werden kann. Für das System ist die so vorausgesagte Umwelt von großer Bedeutung, da diese seine vollständige kognitive Realität darstellt. Für den vormals von Schmidt vertretenen Konstruktivismus ist dieses theoretische Material evidenterweise von äußerster Nützlichkeit bei dem Entwurf eines Modells der Konstruktion, denn
[d]araus folgt, daß ein Organismus seine Welt aufgrund seiner physiologischen und funktionalen Beschaffenheiten erzeugt. Die ihm zugängliche Welt ist mithin seine kognitive Welt, nicht eine Welt ´So, wie sie ist`. - ´Wir erzeugen daher buchstäblich die Welt, in der wir leben, indem wir sie leben` […]. 30
Der Rückgriff auf die Erkenntnisse von Einzeldisziplinen ermöglicht dem neurobiologischen Konstruktivismus, ein Konzept der Konstruktion der Wirklichkeit zu entwerfen, aus welchem sodann eigene Konsequenzen abgeleitet werden. Bei der Schmidtschen Neukonzeption des Konstruktivismus muss es sich freilich anders verhalten, wenn das Ziel einer freitragenden Theoriebildung erfolgen soll. Schmidt äußert sich in dem Essay Eine Philosophie der Geschichten & Diskurse. Abschied vom Konstruktivismus 31 zu den Bedingungen, die einem solchen Unterfangen innewohnen. So bedarf es eines „plausible[n] Beginn[s]“ 32 , eines Startarguments, das „aus denklogischen (nicht sachlogischen) Gründen nicht abgelehnt oder verneint werden kann, ohne [es] zu bestätigen“ 33 . 34 Als solche Startüberlegung wählt Schmidt den Mechanismus von Setzung und Voraussetzung,
27 Vgl. u.a. Maturana 1985
28 Schmidt 1987 S.22
29 Ebd. S.22f.
30 Ebd. S.25f.
31 Schmidt o.J. (URL: http://egora.uni-
muenster.de/ifk/personen/bindata/EinePhilosophiederGeschichtenundDiskurse_230106.pdf)
32 Ebd. S.2
33 Schmidt o.A. S.2 (URL: http://egora.uni-muenster.de/ifk/personen/bindata /EinePhilosophiederGeschichten undDiskurse_230106.pdf)
34 Inwieweit diese Zielsetzung erreicht wird, wird in Kapitel 3.3 diskutiert.
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Arbeit zitieren:
Laura Dorfer, 2009, Über den Konstruktivismus hinaus?, München, GRIN Verlag GmbH
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