Studienschwerpunkt: Marketing
Schwerpunktfach: Marketingmanagement und Kommunikation
Name: Jana Noske
Semester: Wintersemester 2002/2003
Studienplan-Semester: 7. Semester
Abgabetermin: Montag, 24. Februar 2003
Inhaltsverzeichnis Seite
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 01
1.1. Zielsetzung der Arbeit 01
1.2. Grundlagen 01
1.2.1. Begriff Jugendlicher 01
1.2.2. Abgrenzung Jugendlicher von Kindern und Eltern 02
1.2.3. Ziele bzw. wirtschaftliche Bedeutung für die Unternehmen bei 02
der Bearbeitung des Jugendmarktes
2. Jugendliche als aktuelle Käufer - Erzielung direkter gegenwärtiger 03
Umsatzziele mit jugendlichen Kunden
2.1. Einkommen Jugendlicher 03
2.2. Kaufbedürfnisse von Jugendlichen 04
2.2.1. Mode 04
2.2.2. Musik und Medien 05
2.2.3. Sport 06
2.3. Fazit 07
2.4. Innovationen zur Bedürfnisbefriedigung Jugendlicher 08
2.5. Marken zur Bedürfnisbefriedigung Jugendlicher 09
3. Die Beeinflussung Jugendlicher auf die Kaufentscheidungen ihrer 09
Eltern - Erzielung indirekter Umsatzziele
3.1. Kaufkraft von Familien mit jugendlichen Kindern 10
3.2. Einflussbereiche 10
3.2.1. Einflussgrundlage: Informationen der Jugendlichen 11
3.2.2. Einflussgrundlage: Identifikation der Eltern mit den 11
Jugendlichen
3.3. Fazit 12
4. Jugendliche als potentielle Kunden 13
4.1. Markentreue 13
4.1.1. Erste eigene Kauf- und Gebrauchserfahrungen in der 13
Jugendphase
II
4.1.2. Probleme bei den ersten eigenen Kauferfahrungen Jugendlicher 14 4.2. Fazit 14
5. Handlungsoptionen im Jugendmarketing 15
5.1. Jugendspezifische Kommunikation 15
5.1.1. Besonderheiten bei der Kommunikation mit Jugendlichen 16
5.1.2. Geeignete Kommunikationswege und -formen 16
5.2. Jugendspezifische Produkte unter einem bestehenden Markendach 17
5.3. Eigenständige jugendspezifische Produkte 18
5.3.1. Vorteile einer eigenen jugendlichen Marke 19
5.3.2. Nachteile einer eigenen jugendlichen Marke 19
6. Schlussbetrachtung 19
V Literaturverzeichnis
Anhang
III
Abbildungsverzeichnis Seite
Tabelle 1: Tops und Flops bei Werbeformen IX
Abbildung 1: Print-Werbung der Marke Nivea X
Abbildung 2: Print-Werbung der Marke bebe - Young Care XI
IV
1. Einleitung
In den letzten Jahren vollzog sich ein demographischer Wandel in der Bevölkerung. Doch die Konsequenzen der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft werden meist nicht erkannt oder ignoriert. Dabei wirkt sich die demographische Entwicklung (die wachsende Zielgruppe der „Best-ager“) besonders auch auf die schrumpfende Zielgruppe der Jugendlichen aus und verdient die volle Aufmerksamkeit des Managements und der Marketing-Abteilungen. Denn die Kaufkraft der jungen Kunden ist immens. Die „Kids-Verbraucheranalyse“ ermittelte 2001 ein Budget der Sechs- bis 19-Jährigen von insgesamt 16,44 Milliarden Euro. 1 Viele Jugendexperten raten daher weiter in die Zielgruppe der „Youngsters“ zu investieren. Zusammenfassend lässt sich diese Ansicht mit folgenden Worten beschreiben: „Die Zielgruppe schrumpft, die Kaufkraft wächst. Heranwachsende gelten als Konsum-und Markenprofis. Sie erziehen die gesamte Einkaufswelt. Handel und Industrie sind gefordert.“ 2
1.1. Zielsetzung der Arbeit
Die Gewinnung jugendlicher Zielgruppen ist für jedes Unternehmen wichtig. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Besonderheiten der Jugendlichen als Marketing-Zielgruppe aufzuzeigen. Zunächst sollen die Grundlagen des Jugendmarkts beschrieben werden. Anschließend werden die Potentiale, die sich einem Unternehmen im Jugendmarkt bieten und ausgewählte Marketinginstrumente und -konzepte mit entsprechenden Beispielen vorgestellt.
1.2. Grundlagen
1.2.1. Begriff Jugendlicher
Der Begriff Jugendlicher wurde vermutlich aus dem Wort „Jugend“ abgeleitet. Der Definition von Jugend wiederum kommen im allgemeinen Sprachgebrauch wie auch in der Fachliteratur verschiedene Bedeutungen zu. Im Folgenden soll „Jugend“ jedoch nur als ein Entwicklungsstadium im individuellen Lebenslauf verstanden werden. 3 Die so genannte Jugendphase im Lebenszyklus eines Menschen, folgt auf
1 Vgl. Rück (2002), S. 9
2 Lebensmittelzeitung Spezial (2002), S. 6
3 Vgl. Diekhof, (1999), S. 7
1
die Kindheit und mündet im Erwachsensein. „Ein Individuum, das sich in der Jugendphase befindet, wird als Jugendlicher bezeichnet.“ 4
1.2.2. Abgrenzung Jugendlicher von Kindern und Erwachsenen
In der Literatur des Marketings erfolgt häufig für die Gruppe der Jugend eine altersbezogene Abgrenzung. 5 Hinter diesen chronologischen Abgrenzungen stehen jedoch auch inhaltliche Kriterien verschiedener Dimensionen, wie der biologischen, psychologischen, sozialen oder juristische Dimension, die für das Marketing ebenfalls bedeutsam sind. 6
Grundsätzlich weißt jede Dimension eine eigene altersbezogene Ober- und Untergrenze auf. Betrachtet man sie im Zusammenhang, ergibt sich die Erkenntnis, dass die untere Grenze der Jugendphase, also der Übergang von Kindheit in die Jugend, ein biologisches Kriterium, nämlich der Beginn der Pubertät (ca. mit 12 Jahren) bildet. Bei der oberen Grenze, die etwas schwieriger zu bestimmen ist, stützt man sich auf soziale Kriterien (Kriterien der ökonomischen Selbständigkeit, beispielsweise finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern oder familiäre Selbständigkeit, wie Auszug aus der elterlichen Wohnung). 7 In vorliegender Arbeit wird die Jugendphase ableitend auf 12 bis 24 Jahre begrenzt. Die Jugendphase bildet zugleich die Voraussetzung zur Bearbeitung des Jugendmarktes.
1.2.3. Ziele bzw. wirtschaftliche Bedeutung für die Unternehmen bei der Bearbeitung des Jugendmarktes
Wie anfangs erwähnt, schrumpft die Zielgruppe der jungen Kunden. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den allgemeinen Trend der Ein-Kind-Familie 8 und die damit verbundene niedrige Geburtenrate. Dennoch sind die Bemühungen um die jungen Konsumenten auf Unternehmerseite gewachsen. Millionen von Euro werden jährlich allein von deutschen Unternehmen für Jugendwerbung aufgewendet. Um immer weniger Jugendliche beschäftigen sich zusehends mehr und auch intensiver die
4 Diekhof (1999), S. 7
5 Vgl. Lakaschus (1992), S. 492
6 Vgl. Diekhof (1999), S. 9
7 Vgl. Diekhof (1999), S. 31
8 Vgl. Rück (2002), S. 9
2
Arbeit zitieren:
Jana Noske, 2003, Jugendliche als Marketingzielgruppe -Besonderheiten, Konzepte, Beispiele-, München, GRIN Verlag GmbH
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