Inhaltsverzeichnis:
1.) Einleitung 3
2.) Das Leben des Sigmund Freud. 3
3.) Die Psychoanalyse 7
3.1.) Das Bewusste/ Vorbewusste und Unbewusste 7
3.2.) Die drei Prinzipen (Es, Ich und Über-Ich) 8
3.3.) Angst als natürlicher Abwehrmechanismus 10
3.4.) Die drei Phasen 10
4.) Fazit 11
Bibliographie 12
2
1.) Einleitung
Dem Blick der Wissenschaft auf den Menschen hat Sigmund Freud, nicht nur mit der Entwicklung der Psychoanalyse, einen entscheidenden Anstoß gegeben. Ebenso wie sein Zeitgenosse Charles Darwin hat Freud den Menschen neue Erklärungsmodelle für bisher scheinbar Unerklärliches gegeben. Seine Theorien hatten damals Sympathisanten und Kritiker. Auch heute noch wird er entweder verehrt oder verachtet.
In dieser Ausarbeitung meines Referats vom 02. Juni 2003 werde ich zu Beginn erst einmal das Leben des Sigmund Freud darstellen, mit all’ seinen Stationen, Werken und elementaren Erkenntnissen.
Der zweite Teil, den ich in insgesamt fünf Punkte unterteilen konnte, handelt dann in erster Linie von der Psychoanalyse und den elementaren Prämissen dieser Theorie. Ich werde darstellen, wie Freud bei der Entwicklung der Psychoanalyse vorging, was das Unbewusste genau ist, wie die drei Prinzipien Es, Ich und Über-Ich zu verstehen sind, inwiefern „Angst“ eine Rolle bei neurotischem Verhalten spielt und welche Aufgaben die orale, anale und phallische Phase in der menschlichen Entwicklung haben.
Im letzten Teil versuche ich mich an einem allgemeinen Fazit zu der Lehre Sigmund Freuds. Wie reagierte die zeitgenössische Gesellschaft auf seine Erkenntnisse, und wie sind diese in dem geistesgeschichtlichen Kontext zu sehen?
2.) Das Leben des Sigmund Freud
Am 06. Mai 1856 kommt Sigmund Freud (mit vollem Namen: Sigismund Schlomo Freud) als Sohn des jüdischen Textilkaufmanns Jacob Freud und dessen Ehefrau Amalia in Freiberg 1 zur Welt.
Freuds Eltern waren „kleine Leute“, denen wirtschaftlicher Wohlstand fremd war. Seine Mutter war die dritte Frau des Jacob Freud, zwanzig Jahre jünger als dieser, ja sogar um ein Jahr jünger als Sigmunds Halbbruder Phillip. Diese Familienkonstellation mag mit dazu beigetragen haben, dass Freud später die Theorie des Ödipus-Komplexes entwickelte. Im Jahre 1860 zieht die Familie nach Wien. 1873 beginnt Freud sein Medizinstudium an der Wiener Universität.
1 Heute: Pribor/ Tschechien.
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Arbeit zitieren:
Katharina Weckner, 2003, Der Blick der Wissenschaft auf den Menschen - Sigmund Freud, München, GRIN Verlag GmbH
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