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Denny Crane
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Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung 4
2.Der Begriff Ökomarketing 4
2.1 Entwicklung des Ökomarketings 5
2.2.Chancen und Risiken im Ökomarketing 6
3.Öko-Marketing im Marketingmix 7
3.1.Öko-Produktpolitik 8
3.2.Öko-Distributionspolitik 9
3.3.Öko-Preispolitik 9
3.4.Öko-Kommunikationspolitik 11
4.Ökomarketing dargestellt am Praxisbeispiel 11
4.2.Betrachtung des Ökomarketings von RWE 12
4.3.Marketingmix von RWE 13
4.3.1.Produktpolitik: 13
4.3.2.Distributionspolitik: 13
4.3.3.Preispolitik: 14
4.3.4.Öko-Kommunikationspolitik 14
4.4.Fazit: 14
5.Schlussbetrachtung 15
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1.Einleitung
In den letzten Jahrzehnten wurde die Ökologie, also das Zusammenleben der verschiedenen Arten in und mit ihrer Umwelt, zu einem immer wichtigeren Thema. Die von Menschen teils selbst erschaffenen Bedrohungen durch unsere Umwelt haben inzwischen beängstigende Ausmaße angenommen und gefährden das Leben unserer Rasse in der Zukunft.
Getrieben von immer neuen Erkenntnissen und Veröffentlichungen der Wissenschaft verlangt eine aufgeklärte Gesellschaft nach Lösungen und Verbesserungen in ihrem täglichen Umgang mit Produkten. An diesem Punkt bekommt eine neue Art des Marketings eine entscheidende Rolle: Das Ökomarketing. Nie war es so wichtig für den Unternehmenserfolg, die Kundschaft mit Umweltfreundlichen Produkten zu bedienen oder sie zumindest glauben zu machen, solch ein Produkt zu erwerben. Es sind neue Herausforderungen, neue Gefahren und natürlich auch Chancen für die Unternehmen entstanden, denen mit unveränderten Marketingmitteln nicht mehr zu begegnen ist.
In dieser Arbeit werden die Grundlagen des Ökomarketings betrachtet, die Besonderheiten dargestellt und an verschiedenen Beispielen von Fahrzeugen bis Bananen verdeutlicht wenn es sich anbietet. Abschließend werden diese Grundlagen in ihrer Gesamtheit an dem ausführlicheren Beispiel des Energieversorgers RWE festgemacht.
2.Der Begriff Ökomarketing
cPl}-Marketing meint die Ausrichtung der absatzmarktbezogenen Aktivitäten eines Unternehmens auf ökologische Anforderungen. Es beinhaltet die Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik des Unternehmens und reicht daher von der ökologischen Produktentwicklung und -gestaltung bis hin zu entsprechenden tl]À]vX^ 1 Entgegen der Definition herrschen in der Marketingpraxis aber
1 Udo E. Simonis: Öko-Lexikon, C.H. Beck OHG, München 2003, S.153
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verschiedene Ausprägungen von Öko-Marketing, die sich hinsichtlich ihres Integrationsgrades im Unternehmen unterscheiden.
Das sogenannte Pseudoökologische Marketing nutzt z.B. nur ökologische Argumente in seiner Werbung, ohne wirklich ein umweltorientiertes Produkt anzubieten. Beim verkürzten Öko-Marketing werden die ökologischen Anforderungen nur in Teilbereichen beachtet.
Ist die gesamte Unternehmenspolitik ökologieorientiert, trifft erstmals das eigentliche Öko-Marketing zu. Hier wird dann von der ersten Produktidee bis zur Werbung für das fertige Produkt ökologisch gedacht und gehandelt.
2.1Entwicklung des Ökomarketings
Besonders in der Literatur der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre wird Öko-Marketing auch heute noch als ein Zukunftsphänomen beschrieben, das hauptsächlich für junge, sensibilisierte Menschen relevant sein wird. 2 Dabei ist bereits heute fast jedes Unternehmen, besonders in der Konsumgüterbranche, dazu gezwungen, zumindest in Teilen der Unternehmung ökologisch zu handeln. Bereits vor fast 10 Jahren ergab die Emnid Studie chuÁoÁµ]vîììì^Uõð9ÀolµvPuhuÁoZµÌ]v
bedeutende Position einräumen. 3 Heute dürfte die Zahl kaum kleiner, sondern eher noch größer ausfallen. Das ökologische Marketing ist also nicht die Zukunft, es ist Gegenwart und verfügt bereits jetzt über eine eigene Geschichte. Besonders stark wächst das Bedürfnis des Kunden und damit die Bereitschaft der Unternehmen zu Öko-Marketing seit den 70er- und 80er-Jahren. Dieses Bewusstsein kam nicht von ungefähr. Die Menschen werden immer von ihrer Umwelt beeinflusst und dieser Hinsicht gab es besonders in den 80er-Jahren eine lange Reihe schwerwiegender ökologischer Krisen. Durch Ihre Intensität und Vielzahl und nicht zuletzt durch den schnelleren Informationsaustausch durch flächendeckende TV-Versorgung wurden die Menschen ganz automatisch zum Umdenken gebracht.
2 Vgl. Wolfgang Korndörfer: Allgemeine BWL: Aufbau, Ablauf, Führung, Leitung. Betriebswirtschaftlicher
Verlag Dr. Th. Gabler/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003, 13. Auflage S.361
3 uv]^µ]chuÁoÁµ]vîììì^Ì]]]vtvslµ(vW>vZºPl}ÁµvP^Xîñ
(2001)
Arbeit zitieren:
René Mäß, 2010, Ökomarketing - Begriff und Besonderheiten dargestellt an Praxisbeispielen, München, GRIN Verlag GmbH
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