Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Definitionen. 3
2.1 Alter. 3
2.2 Körperliche Aktivität. 3
3. Problemlage des Bewegungsmangels bei älteren Menschen 4
3.1 Daten zur Prävalenz von körperlicher Aktivität. 4
4. Ansätze (Maßnahmen) zur Bewegungsförderung. 5
4.1 Persönliche Maßnahmen 5
4.2 Maßnahmen von Organisationen 6
4.3 Maßnahmen der Politik 6
4.4 Ökonomische Relevanz der Maßnahmen. 7
4.4.1 Der Mehrebenenansatz als Mittel zur Kostenreduktion im Gesundheitswesen? 7
5. Schlußbetrachtung. 8
6. Anlagen/ Anlagenverzeichnis 9
Anlagen 9
7. Literaturverzeichnis. 12
2
1. Einleitung
Mit der nachfolgenden Arbeit soll das Thema Bewegungsmangel bei älteren Menschen aufgegriffen werden. Um die Bedeutung des Bewegungsmangels bzw. der Bewegungsförderung deutlich zu machen, werden in dieser Arbeit Daten zur Prävalenz körperlicher Aktivität dargestellt. Anhand dieser Daten können Rückschlüsse auf notwendige Konzepte zur Bewegungsförderung gezogen werden.
Im letzten Abschnitt werden auf Grundlage des Mehrebenenansatzes Maßnahmen zur Bewegungsförderung vorgestellt. Außerdem werden Gedankenansätze zur ökonomischen Relevanz der körperlich aktiven Lebensgestaltung vorgestellt. Insgesamt kann aufgrund des eingeschränkten Rahmens dieser Hausarbeit nur ein kleiner Einblick in das Thema gegeben werden. Um gerade den Mehrebenenansatz verständlich zu machen, werden besonders bei den bewegungsfördernden Maßnahmen praktische Beispiele aufgeführt.
2. Definitionen
2.1 Alter
„Alterungsprozesse und Alterstufen unterliegen biologischen, biographischen, subjektiven, sozialen und kulturellen Bewertungen. Altern ist gleichzeitig ein biologisches, psychisches und gesellschaftliches Phänomen“. Weiterhin schreibt Schwartz: „In der Soziodemographie sprechen wir von Alten (ab 60 oder meist 65 Jahren) und sehr alten und Hochbetagten (> 80/85 Jahre)“ (Schwartz, 2003, S. 163).
2.2 Körperliche Aktivität
„Körperliche Aktivität ist der Oberbegriff, der sich auf jede körperliche Bewegung bezieht, die durch die Skelettmuskulatur produziert wird und den Energieverbrauch über den Grundumsatz anhebt“ (RKI, 2005, S. 1).
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3. Problemlage des Bewegungsmangels bei älteren
Menschen
Es gibt eine Vielzahl von Prävalenz - Studien die fast alle einen massiven Alters-, Geschlechts- und Schichtgradienten aufweisen. So kann generell z.B. gesagt werden, dass eine Person die weiblich und älter als 50 Jahre ist, einen geringen Bildungsstand besitzt, mit einem niedrigen Haushaltseinkommen, höchstwahrscheinlich inaktiver als ein jüngerer männlicher Erwerbstätiger mit mittleren bis hohem Einkommen und höherer Bildung ist (vgl. Schlicht, 2007, S. 46). Daraus resultiert, dass das Mortalitätsrisiko systematisch mit der sozialen Schicht variiert. Dieses liegt durchaus an den fehlenden materiellen Ressourcen, die ein gesundheitsförderliches (also auch das „aktiv sein“) Verhalten einschränken (vgl. Hurrelmann, 2006, S.173).
3.1 Daten zur Prävalenz von körperlicher Aktivität
Aus dem 1998 durchgeführten Bundes - Gesundheitssurvey ergibt sich, dass ca. 50% der 50 -59 Jährigen Frauen und 30% der Männer nicht mehr in der Lage sind, drei Stockwerke zu ersteigen. Bei den 70 - 79 Jährigen sind bereits 60% der Frauen und 50% der Männer dazu nicht mehr in der Lage. Außerdem konnte festgestellt werden, dass ab dem 70. Lebensjahr bei beiden Geschlechtern weniger als 25% der Menschen Sport treiben (vgl. Jeschke, 2004, S. A790). Auch in dem 2003 durchgeführten Bundes - Gesundheitssurvey ist deutlich abzulesen, dass mit steigendem Alter die körperliche Aktivität abnimmt. Nur noch ca. 10% der Frauen und ca. 15% der Männer ab dem 50. Lebensjahr erreichen einen um 1000 kcal höheren, als den normal benötigten, Grundumsatz. Die erhobenen Daten haben auch gezeigt, dass mit steigendem Lebensalter die Anzahl kardiovaskulärer Risikofaktoren steigt und bei den über 70 jährigen mehr als vier Risikofaktoren zu finden sind. In der Anlage 1-3 dieser Arbeit befinden sich einige beispielhafte, grafisch dargestellte Ergebnisse der Erhebung. Generell lässt sich feststellen, dass ältere Menschen die höchste Krankheitsbelastung von allen haben. Das macht sich nicht nur bei den Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen bemerkbar, sondern auch bei den kardiovaskulären Erkrankungen selbst. So besteht bei den Älteren eine 3 -4 mal höhere Erkrankungshäufigkeit als bei jüngeren Menschen. Bei Älteren mit einem hohen Aktivitätsniveau hingegen kann ein deutlich niedrigeres Erkrankungsrisiko festgestellt werden (vgl. Rütten, 1998, S. 226-229).
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Arbeit zitieren:
Heiko Sebastian, 2009, Bewegungsmangel älterer Menschen, München, GRIN Verlag GmbH
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Wer Grundlagen für den Bewegungsmangel älterer Menschen benötigt, ist mit dieser Arbeit sehr gut bedient. Sehr hilfreich und Iinformativ. Diese Arbeit bietet einenguten Einblick in das Thema.
am Sunday, May 23, 2010-