Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis i
Abbildungsverzeichnis ii
Tabellenverzeichnis iii
Einleitung 1
I) FDIs - ein Überblick 2
1.1 Definition 2
1.2 Begrifflichkeiten 2
1.3 Komponenten ausländischer Direktinvestitionen 3
1.4 Wachstumseffekte ausländischer Direktinvestitionen 4
1.4.1 Akkumulationseffekte 4
(i) Sachkapital 4
(ii) Know- How und Humankapital 5
1.4.2 Allokationseffekte 6
(i) Makroebene 7
(ii) Mikroebene 7
(iii) Wettbewerbseffekte 7
1.4.3 Deviseneffekte 7
II) FDIs - ein Schwergewicht 8
2.1 Historische und regionale Struktur der FDIs 9
2.1.1 Private Kapitalströme im Zeitverlauf 9
2.1.2 Regionalstruktur der FDIs 10
(i) nach Herkunftsland 10
(ii) nach Anlageland 11
2.2 Sektorale Struktur der FDIs 13
2.2.1 Afrika 14
2.2.2 Asien 14
2.2.3 Lateinamerika 15
III) FDIs - eine Finanzkrise 16
IV) Fazit 17
Literaturverzeichnis iv
Abbildungsverzeichnis__________________________________
Schaubild 1: Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2000
Tabellenverzeichnis______________________________________
Tabelle 1: Die weltweiten FDI-..9
Tabelle 2: Die Top-Ten der FDI-outward-10
Tabelle 3: Top-Ten der Entwicklungsländer mit den größten inward-stocks
Einleitung___________________________________________________________________________
- ein Schwergewicht der Entwicklungsfinanzierung behandelt den bis zur Finanzkrise beobachtbaren Wachstumstrend der ausländischen Direktinvestitionen, die in der Entwicklungsfinanzierung den betriebswirtschaftlichen Bereich abdeckt; somit dem Gewinnmaximierungskalkül unterliegt. Dominierten in früheren Jahrhunderten vor allem der Import und Export die Handelsbeziehungen zwischen den Ländern, so gewannen in den letzten Jahrzehnten auch die grenzüberschreitenden Investitionen immer mehr an Bedeutung. Vergleicht man das Kapitalvolumen von ODA (Official Development Assistance) mit denen der ausländischen Direktinvestitionen, die 2008 in die Entwicklungsländer strömten, so
erkennt man, dass diese Privatkapitalflüsse sechsmal so hoch waren. 1 Anzumerken ist, dass in dieser Arbeit auch die Schwellenländer zu den Entwicklungsländern gerechnet werden. Nicht abstreiten lässt sich die Tatsache, dass diese Investitionen zum Großteil immer noch im und vom Okzident getätigt werden. Dennoch gehören sie für viele Entwicklungsländer zu einer der wichtigsten Geld- und Devisenquellen.
Wie sich das Gesamtvolumen in den letzen Jahren verändert hat, aus welchen Ländern die FDIs vorwiegend fließen und welche Regionen und Wirtschaftszweige ihr Ziel sind, wird in Teil II dieser Arbeit gezeigt. Nach einem kontinuierlichen Anstieg der ausländischen DIs (Direktinvestitionen) in den letzten Jahren, sind die FDIs seit der Finanzkrise am Sinken. Die Konsequenzen dieser Wirtschaftslage sollen in Teil III vorgestellt werden. Zu Beginn steht Teil I, welcher dem Leser eine erste theoretische Einführung bieten soll.
1 ODA: 119,8 Milliarden Dollar und FDIs: 620,7 Milliarden Dollar;
Quelle: http://www.oecd.org/document/60/0,3343,de_34968570_35008930_42454588_1_1_1_1,00.html und
http://www.unctad.org/templates/Page.asp?intItemID=3277&lang=1
1
I) FDIs - ein Überblick______________________________________________________________ (1.1) Definition
Da der Begriff der foreign direct investments (FDIs) in der Literatur meist einheitlich definiert ist, wird für die kurze Charakteristik die des IMF betrachtet: FDI refers to an investment made to acquire lasting interest in enterprises operating outside of the economy of the investor. Further, in cases of FDI, the investor´s purpose is to gain an effective voice in the management of the enterprise (vergl. IMF 1993).
Bereits in diesen zwei kurzen Sätzen werden die drei Hauptmerkmale der FDIs festgelegt. Es handelt sich hier um grenzüberschreitende Investitionen, bei denen der Investor ein langfristiges Interesse verfolgt. Aus diesem Interesse folgt dann auch, dass er einen dauerhaften Einfluss bei der Entscheidungsfindung des Unternehmens besitzt.
Investition erst dann um eine FDI, wenn der Investor mindestens 10% der Unternehmensrechte besitzt.
Mit dieser Definition ist es bereits möglich, eine grobe Abgrenzung von der Portfolioinvestition (indirekte Auslandsinvestition) zu machen. Portfolioinvestitionen sind von eher kurzfristiger und renditeorientierter Art. Ein entscheidender Einfluss auf die Unternehmensgestaltung ist nicht der entscheidende Faktor für den Investor. Verbunden mit den ausländischen Direktinvestitionen sind auch die TNCs (transnational corporations), die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie auch über Niederlassungen außerhalb ihres Heimatlandes verfügen. Nur die wenigsten ausländischen DIs werden noch von natürlichen Personen kontrolliert; der Großteil von juristischen Personen in Form von TNCs (UNCTAD 1995: 383). (1.2) Begrifflichkeiten
Es sind drei Arten von Ausländischen Direktinvestitionen möglich. Zuallererst kann der ausländische Investor ein komplett neues Unternehmen gründen (greenfield Investment). Er kann sich aber auch bei einem bereits Bestehenden einkaufen und es übernehmen (mergers and acquisition) oder aber ein Joint Venture eingehen; also eine Partnerschaft mit einer Regierungsinstitution oder einem Unternehmen.
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Arbeit zitieren:
Claudia Stala, 2010, FDIs - Schwergewicht der Entwicklungsfinanzierung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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