„Menschen gehören nicht zum Anlagevermögen und sind keine Ressource. Sie sind ein Schatz, der geschützt werden muss.“ 1
W. Edwards Dening
1 Zitiert aus Rampersad (2004), S. 211
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 4
Einleitung 5
1 Erklärung der Menschenbilder 6
1.1 Biologische Betrachtung 6
1.2 Theologische Betrachtung 7
1.3 Betrachtung nach Kant 8
2 Das Internet des Menschen 10
2.1 Gehirn, Rückenmark und Co. 10
2.1.1 Das Zentralnervensystem 10
2.1.2 Das Großhirn 10
2.1.3 Das Kleinhirn 11
2.1.4 Der Hirnstamm 12
2.1.5 Das Schaltnetz des Gehirns 13
2.2 Konflikte im Gehirn 14
3 Andere Festplatten 18
4 Chancen und Grenzen der menschengerechten Organisation der Arbeit 19
Literaturverzeichnis 21
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 3-1: Großhirn
Abbildung 3-2: Kleinhirn
Abbildung 3-3: Hirnstamm
Abbildung 3-4: Schwarz Quadrate auf weißem Hintergrund
Abbildung 3-5: Welle aus blauen Punkten auf grünem Hintergrund
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Einleitung
Der Mensch als „individuelles Internet“. Der Mensch ist sozusagen der komplexeste Großrechner der Welt. Zu Beginn der neunziger Jahre wurden diese als Dekade des Gehirns vorausgesagt und schon wenig später gegen Ende dieser Dekade wurde noch einen Schritt weiter gegangen und sollte das gegenwärtige Jahrhundert das Jahrhundert des Gehirns sein. 2
Ist unser Gehirn wirklich alleine verantwortlich für unser Tun und Lassen? Was kann das Gehirn, wie setzt es sich zusammen?
Um diesen Fragen nachzugehen und diese richtig einzuordnen soll zu Beginn der Ausarbeitung geklärt werden welche Ansichten des Menschen überhaupt existieren. Die Anthropologie als Lehre bzw. Wissenschaft des Menschen untersucht diese Ansichten. Dabei werden hierbei verschiedene Hintergründe betrachtet und herangezogen. So werden die biologische und die theologische Betrachtungsweise beschrieben sowie auf die Betrachtungsmöglichkeiten nach Kant eingegangen. Anschließend steht die Darstellung des Internet des Menschen im Mittelpunkt, d.h. das Gehirn und die Verhaltensweisen im Zusammenspiel mit dem Rückenmark als Zentralnervensystem sowie die einzelnen Bereiche des Gehirns. Weiterhin erfolgt die Erklärung und Beschreibung von Konflikten im Gehirn in Zusammenhang den Wahrnehmungen des Menschen. Schließlich werden die anderen Festplatten, die Emotionen, aufgezeigt und wie diese zustande kommen. Als Abschluss stehen dann die Chancen und Grenzen der menschengerechteren Organisation der Arbeit für den Menschen. Wo können Unternehmen ansetzen und in wie weit sind Veränderungen möglich um die Arbeit dem Menschen anzupassen und den Menschen als Schatz des Unternehmens einzuordnen.
2 Vgl. Hagner (2006), S. 17
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1 Erklärung der Menschenbilder
1.1 Biologische Betrachtung
In der biologische Betrachtung des Menschen fließen die Theorien von Charles Darwin und Jean Baptiste Lamarck ein. Als beispielhaftes Problem soll angeführt werden warum die Giraffen einen langen Hals entwickelten. Die Situation der Giraffen war, dass in ihrem Lebensraum, der Savanne, die Blätter in den Baumkronen wuchsen. Um an die Blätter in dieser Höhe heranzukommen, benötigen die Giraffen längere Hälse.
Nach Lamarck sind die Organismen bestrebt ihre Strukturen immer komplexer werden zu lassen. Sie besitzen einen Trieb zur Vervollkommnung, welcher sie antreibt sich den Bedürfnissen stetig anzupassen. Diese Anpassung wird in der Evolution dann weitervererbt. Am Beispiel der Giraffenhälse lässt sich das folgendermaßen erklären. Da die Giraffen früher kurze Hälse besaßen, mussten sie diese ständig lange strecken um an die Blätter in den Baumkronen zu gelangen. Durch dieses ständige Strecken wurden die Hälse der Giraffen länger und diese Veranlagung wurde dann weitervererbt. Nach Lamarck wird der Körperbau durch das Verhalten bestimmt und das Organ durch den Gebrauch.
Darwin geht hingegen geht etwas differenzierter heran und gibt vor, dass alle Lebewesen mehr Nachkommen haben, als notwendig sind um die Rasse zu erhalten. Dabei sind die Eigenschaften der Nachkommen unterschiedlich ausgeprägt. Es kommen abweichende Formen vor, welche die Variation beschrieben werden. Diese Formen der Eigenschaften haben sich beim Kampf ums Dasein durchgesetzt und bei den besitzenden Lebewesen vermehrt, wodurch sich diese wieder vermehrt haben. Dadurch entstand laut Darwin eine Selektion bzw. Auslese der Arten und Lebewesen, welche sich am besten an die Umwelt angepasst haben. Durch diese Selektion entwickelte sich die jeweilige Art weiter. Darwin zieht denn Schluss, dass nach den Variation und Selektionen so die Tier- und Pflanzenarten entstanden sind. Im 20. Jahrhundert findet dann dieser Grundgedanke Darwins durch die Erkenntnisse der Genetik bzw. Molekularbiologie etc. Unterstützung und wird sogar erweitert. Bei der Übertragung auf den Menschen der beiden Theorien kommt man zu der Erkenntnis, dass der Mensch in der Linie der Evolution steht. Der Mensch kann als „Produkt“ der Weiterentwicklung der Arten gesehen werden. Die Unterscheidung zum Tier liegt nur graduell vor, erkennbar in den besseren Eigenschaften für diese
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Arbeit zitieren:
2009, Der Mensch als "individuelles Internet", München, GRIN Verlag GmbH
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