Inhaltsverzeichnis
3
1. Einleitung
5
2. Die Einrichtung der Kolchosen
2.1 Vorgehen und Organisation 5
2.2 Soziale Folgen der Kollektivierung 7
8
3. Der wirtschaftliche Hintergrund der Kollektivierung der Landwirtschaft
3.1 Die Getreidebeschaffungskrise 1928 8
3.2 Ökonomische Erwartungen über die Totalkollektivierung und die tatsächlichen 10
Resultate
4. Stalins Machtapparat - Ideologische Vorstellungen von Staat und Herrschaft und
ihr Zusammenhang mit der Kollektivierung der Landwirtschaft
4.1 Die politischen Ziele Stalins abgeleitet aus der Verfassung der UdSSR vom 11
5.12.1936
4.2 Der Terror gegen die Kulaken und die Zwangskollektivierung der 12
Landwirtschaft
4.2.1 Maßnahmen gegen Kulaken vor 1930 12
4.2.2 Äußerungen Stalins über die Eliminierung der Kulaken als Klasse in einem 13
Zeitungsartikel der Krasnaya Zvezda vom 21. Januar 1930
4.2.3 Die Brandrede Molotovs vom 11. Februar 1930 - Dekulakisierung und 13
Totalkollektivierung als vom Zentralkomitee beschlossene Ziele
4.3 Der allgemeine ideologische Hintergrund - Die Kulturrevolution 16
4.4 Die isolierte Staatsmacht - Ein weiterer Hintergrund für die Veranlassung der 17
Kollektivierung
5. Das russische Bauernvolk und die Kollektivierung als Eingriff in die Kernstruktur
des bäuerlichen Lebens
5.1 Die bäuerliche Lebenswelt 18
5.2 Die Sicht der Bauern über die Kollektivierung 20
1
5.3 Die Formen des bäuerlichen Widerstandes gegen die Eingriffe des Staates 21
5.3.1 Eine Untersuchung des Begriffes „Widerstand“ anhand der Parameter 21
„Motivation“, „Kontext“ und „Quellen -Blickwinkel“
5.3.2 Aktiver Widerstand 22
5.3.3 Passiver Widerstand 23
25
6. Die Kollision von Staat Volk, Theorie Praxis, Ideologie dem
tats ächlichen Leben - Die staatliche Gewaltspirale und der
Volkswiderstand als sich gegenseitig bedingende Faktoren
27
7. Fazit
29
8. Bibliographie
2
1. Einleitung
„Die Kollektivierung war der letzte Akt in einem Drama, das 1917 begonnen hatte. Sie war der
gewaltsame Versuch, jenes Russland der „Ikonen und Kakerlaken“, wie Trockij es einmal genannt
hatte, aus der Welt zu schaffen. Die Kolchose war das Instrument, mit dem Unterwerfung vollbracht
werden sollte. Sie nahm den Bauern die Früchte ihrer Arbeit, führte sie in die Leibeigenschaft zurück,
aus der sie der Zar befreit hatte, und unterwarf sie mentaler und materieller Knechtung.“ 1
Verantwortlich für all dies war Josef Vissarionovič Stalin (21.12.1879- 5.03.1953 2 ), der berühmte sowjetische Diktator, der vor allem für die Anordnung der systematischen Tötung von Millionen Menschen bekannt ist. 3 Nach Lenins Tod 1924 ging Stalin aus der Gruppe der konkurrierenden Parteianhänger als Anführer hervor, zerbrach die Opposition und steuerte die Sowjetunion in Richtung Industrialisierung und Kollektivierung, 4 die vor allem während der späten 20er bis Mitte der 1930er Jahre durchgeführt wurde. Stalin war der Massenmörder des Staates. 5 Er war ein Mann, der von einem extremen und brutalen persönlichem Kontrollzwang besessen war. 6 Aber er war auch ein Intellektueller, ein Verwalter mit großem Organisationstalent, ein Staatsmann und Parteiführer. 7 Zudem war er Schriftsteller, Herausgeber und ein engagierter, wenn auch gereizter, Ehemann und Vater. Der Diktator, ein Mann mit krankem Körper und krankem Geist, 8 personifiziert die sowjetisch-kommunistische Ordnung, die Diktatur einer einzelnen Ideologie. 9 Sein russischer Nationalismus war eine Zusammenstellung von Ideen über Staat, Technik, Intoleranz, Atheismus, Städte, Militärgewalt und vor allem dem sowjetischen Marxismus, wie er sich seit dem Tod Lenins entwickelt hatte. 10
Wie der Titel dieser Arbeit besagt, soll es in der folgenden Untersuchung um die soziokulturellen Hintergründe der Kollektivierung der Landwirtschaft unter Stalin gehen. Dabei sollen die vom Diktator und seiner Partei vertretene bolschewistische Ideologie und ihr Wertesystem mit dem Wertesystem der Landbevölkerung und ihren bäuerlichen Traditionen kontrastiert werden.
In Hinblick auf die Kollektivierung der Landwirtschaft soll gezeigt werden, dass die Bolschewiki mittels der Einrichtung von Kolchosen nicht nur wirtschaftliche Ziele verfolgten,
1 Baberowski, Jörg: Der Rote Terror, Die Geschichte des Stalinismus, bpb-Schriftenreihe (Bd. 681), Bonn 2007, S. 123.
2 Service, Robert: Stalin. A Biography, London 2004, S. 13 u. 568.
3 Vgl. ebd. S. 3.
4 Vgl. ebd.
5 Vgl. ebd. S. 12.
6 Vgl. ebd. S. 10.
7 Vgl. ebd. S. 12.
8 Vgl. ebd.
9 Vgl. ebd. S. 3.
10 Vgl. ebd. S. 9.
3
sondern dass sie auch ihre Herrschaft über die ländliche Bevölkerung in ideologischkultureller Hinsicht verankern wollten. Neben der Darstellung des Kollektivierungsvorganges selbst und des ökonomischen Hintergrundes sollen folglich die parteilichen Ziele im Sinne der stalinistischen Ideologie beleuchtet werden, und schließlich der „anderen Seite“, der tatsächlichen Lebenssicht und -praxis der bäuerlichen Bevölkerung gegenübergestellt werden. Die Zwangskollektivierung, die das Aufeinanderprallen der verschiedenen Wertesysteme besonders deutlich offenbart, führt zum Widerstand der Bevölkerung gegen die staatlichen Maßnahmen, die meist weitere staatliche Gewalt nach sich zieht. Dieser bäuerliche Widerstand im Angesicht der staatlichen Übermacht soll ebenso erläutert werden. Im Anschluss daran soll diese Kollision von Staat und Volk und ihrer verschiedenen Soziokulturen in einem größeren Bedeutungsmuster in Zusammenhang gebracht werden. Dieses soll zeigen, wie sich die immer stärker werdende staatliche Gewaltspirale und der Widerstand des Volkes gegenseitig bedingten, und so die Sowjetunion unter den Bolschewiki immer stärker in einen Sog der Gewalt geriet, aus dem es kein Entrinnen mehr gab, da diese Teil des bolschewistischen Parteiprogramms geworden war.
Bezüglich des Forschungsstandes und der Materiallage ist zu sagen, dass es sehr viele und gründliche Untersuchungen zum angegebenen Themenbereich gibt. Aufgrund der Tatsache, dass viele Quellen aus der Stalin-Zeit erst viele Jahre später zugänglich gemacht wurden, ist noch längst nicht „alles“ erforscht und neue Erkenntnisse kommen stetig hinzu. Die meisten Archive wurden erst 1991 unter Boris Jelzin für die Forschung geöffnet. 11 Besonders Dank des Vorhandenseins von Quellensammlungen im Internet war es möglich, relativ viel Primärliteratur in deutscher oder englischer Übersetzung zu nutzen, auf die andernfalls nicht hätte zugegriffen werden können. Bei der Verwendung von Sekundärliteratur stützt sich diese Arbeit vor allem auf Werke von Baberowski, Merl, Viola und Fitzpatrick. Eine Schwierigkeit in der Nutzung der staatlichen Quellen besteht im Allgemeinen darin, dass diese die stalinistische Perspektive mit ihren Feindbildern und ihrem ideologisch bedingten Verfolgungswahn widerspiegeln, und daher aufgrund ihrer Subjektivität und ihres einseitigen Blickwinkels die Einschätzung der dargestellten Ereignisse und der daran beteiligten Menschen erschweren. Quellen von der „anderen Seite“, der bäuerlichen Welt, konnten aufgrund ihrer in schriftlicher Form sicherlich geringen, wenn überhaupt vorhandenen Zahl, und ihrer schwierigen Auffindbarkeit für die Untersuchung nicht hinzugezogen werden; hier wird vor allem auf die Forschungsergebnisse von Viola und Fitzpatrick vertraut.
11 Vgl. Service, S. 6.
4
Das methodische Vorgehen dieser Arbeit erschließt sich bereits aus dem Inhaltsverzeichnis und der obigen Themenbeschreibung. Die Untersuchung verläuft weitestgehend chronologisch und kontrastierend: zunächst wird das staatliche Handeln und Denken in Theorie und Praxis vorgestellt und schließlich der bäuerlichen Lebenswelt und ihrer Reaktionen auf die Maßnahmen des Regimes gegenübergestellt. Diese Aktionen und Reaktionen, Unterdrückung und Widerstand, Gewalt und Gegengewalt werden abschließend in einen größeren Kontext eingeordnet, der die Dynamik der Ereignisse während der Kollektivierung begreifbarer machen soll. In der Untersuchung wurden soweit möglich zunächst Primärquellen ausgewertet und durch Informationen aus der Sekundärliteratur ergänzt.
2. Die Einrichtung der Kolchosen
2.1 Vorgehen und Organisation
Die Totalkollektivierung der bäuerlichen Landwirtschaft begann im Winter 1929/30 entgegen des Willens der Bauern. Durchgeführt wurde diese von Dorfsowjets 12 und zigtausenden städtischen Kommunisten, Arbeitern und Studenten, die das Regime für diesen Zweck in die ländlichen Provinzen geschickt hatte. 13 Laut Fitzpatrick waren viele dieser Personen besessen von der Idee der Kulturrevolution 14 und verspürten große Verachtung für die bäuerliche Rückständigkeit, 15 die den Dorfbewohnern ausgetrieben werden sollte. Die Einrichtung der Kolchosen ging mit der Zwangsschließung der Dorfkirche, der öffentlichen Zerstörung von Ikonen, der Verhaftung von Priestern und der Enteignung und Deportierung von Tausenden (vermeintlicher) 16 Großbauern/Kulaken einher, wobei nach Angabe Fitzpatricks über eine Million Bauern auf diese Weise aus den russischen Dörfern entfernt wurden. 17 Die Kollektivierung bedeutete die Beschlag- und Wegnahme des bäuerlichen Viehbestandes wie Pferden, Kühen, Schweinen, Schafen und teilweise auch Kleinvieh, Geflügel und Wohngebäuden durch staatliche Vertreter, welche sie schließlich als Eigentum der Kolchose erklärten. 18 Allgemein stellten sich die Kommunisten die Kolchosen als große landwirtschaftliche Einheiten vor, in der landwirtschaftliche Prozesse modernisiert und mechanisiert würden. Auf lokaler Ebene sahen die lokalen Parteiführer und städtischen
12 Anm. d. Verf.: Anhänger der bolschewistischen Partei auf der untersten Ebene, nämlich des Dorfes.
13 Vgl. Fitzpatrick, Sheila: Resistance and Survival in the Russian Village After Collectivization, Oxford 1994, S. 3.
14 Anm. d. Verf.: Vgl. hierzu Kapitel 4.3 in dieser Arbeit.
15 Vgl. Fitzpatrick, a.a.O., S. 3.
16 Anm. d. Verf.: Vgl. Kap. 4.2 zu diesem Thema.
17 Vgl. Fitzpatrick, a.a.O., S. 3-6.
18 Vgl. ebd. S. 4.
5
Kollektivierungsbrigaden den höchstmöglichen Grad an Kollektivierung an erster Stelle, bei dem die Bauern so wenig Privateigentum wie möglich behalten durften. 19 Die Totalkollektivierung war abgesehen von der Zielsetzung der Umstrukturierung der bäuerlichen Haushalte in Kolchosen zu Beginn ein relativ leeres Konzept, zu dem es keine systematische Vorbereitung und keine präzise geplanten Inhalte gab. 20 Allerdings zeichnete sich laut Merl bei der Einführung der Ablieferungspflicht von Getreide im Jahr 1928 21 bereits ein sinnvolles Element für die spätere Kollektivierung der Landwirtschaft ab. Und zwar war dies „die Orientierung auf Vertragsabschlüsse mit Landgemeinden, in deren Grenzen man eine gemeinsame 22 Organisation der Produktion und einen gemeinsamen Einsatz des vorhandenen Inventars durchführen konnte.“
Laut Baberowski kam die Idee zur Enteignung und Kollektivierung der Bauern bereits 1928 auf, als Stalin die lokalen Parteiführer unter Druck setzte und sie in einen Wettbewerb um die Beschaffung von Getreide und die Einrichtung von Kolchosen zwang, was zu Beginn des Jahres 1930 dann schließlich in größere Ausmaße umschlug. 23 Dies hat sicherlich mit dem Plenumsbeschluss des Zentralkomitees vom 17. November 1929 zu tun, bei dem die Opposition eines gemäßigten Bolschewismus endgültig zerschlagen wurde, und der stalinische Weg zur forcierten Kollektivierung und gleichzeitigen Industrialisierung endgültig geebnet worden war. 24
In einem Brief von Stalin an Molotov am 5. Dezember 1929 äußert sich Stalin u.a. über die Kollektivierung von bäuerlichen Haushalten und gibt an, dass diese sprunghaft angestiegen ist, wobei es allerdings nicht überraschend an Maschinen und Traktoren fehle. Doch allein die Zusammenziehung der bäuerlichen Geräte habe allein zu einem Anstieg der Aussaatfläche geführt, die in manchen Regionen um 50 Prozent angestiegen sei. An der unteren Wolga seien bereits 60 Prozent der bäuerlichen Haushalte in Kolchosen umgewandelt worden. Deutlich scheinen für Stalin hier die Zahlen und der wirtschaftliche und staatliche Kontrollzuwachs von Interesse zu sein, während die eigentliche Enteignung der Menschen keine sonderliche
19 Vgl. ebd. S. 8.
20 Vgl. Fitzpatrick, a.a.O., S. 7 und Davies, Robert W. und Stephen G. Wheatcroft: The Years of Hunger: Soviet Agriculture, 1931-1933, New York 2004, S. 348.
21 Anm. d. Verf.: vgl. hierzu Kapitel 3.1.
22 Merl, Stephan: Die Anfänge der Kollektivierung in der Sowjetunion. Der Übergang zur staatlichen Reglementierung der Produktions- und Marktbeziehungen im Dorf (1928-1930), Wiesbaden 1985, S. 53.
23 Vgl. Baberowski, Jörg: Die Kollektivierung der Landwirtschaft und der Terror gegen die Kulaken, in: Themenportal Europäische Geschichte (2007), URL: http://www.europa.clio-online.de/2007/Article=102, 18.12.2008, S. 2.
24 Vgl. Über die Gruppe des Genossen Bucharin. Beschluß des Plenums des Zentralkomitees der VKP(b), 17. November 1929 in: 100(0) Schlüsseldokumente der russischen und sowjetischen Geschichte (1917-1991), URL:http://mdzx.bib-bvb.de/1000dok/dok_0016_buc.pdf, 08.03.2009.
6
Erwähnung findet. 25 Laut Lih sind um den 10. März 1929 bereits 58 Prozent der bäuerlichen Haushalte in Kolchosen hineingezwungen und viele Bauern verhaftet oder vertrieben worden. 26 Obwohl die Kollektivierungsquoten schwindelnde Höhen erreichten, war nach Ansicht Baberowskis das, was als Kollektivierungsmaßnahme bezeichnet wurde „anfangs kaum mehr war als eine ‚wilde’ Enteignungs- und Terrorkampagne, die sich nur durch die
Anwesenheit der städtischen Kommunisten und GPU-Truppen 27 am Leben erhielt.“ 28 Wie die Kolchosen intern organisiert sein sollten, wie viel Verdienst und private Besitztümer die Bauern bekommen und haben durften, wie hoch die staatlichen Produktionsabgaben sein sollten und inwiefern der Staat die Kolchosen in schlechten Erntejahren unterstützen würde, waren einige der ungeklärten Fragen, die im Interesse der staatlichen, der lokalen Leitung und der Bauern selbst entschieden werden mussten. 29
2.2 Soziale Folgen der Kollektivierung
Auf dem Land kam es im Zuge der Kollektivierungsmaßnahmen zu massiven Unruhen, deren wahre Dimensionen immer noch unbekannt sind. 30 Im Großen und Ganzen beurteilt Lih die erste Hälfte der 1930er Jahre als eine der tragischsten Perioden der russischen Geschichte. Stalins Politik hat nach Angaben des Historikers das Land quasi in einen Bürgerkrieg geführt, der Millionen von Opfern forderte. 31 Massenverhaftungen, Hinrichtungen durch Exekutionskommandos und Deportationen hatten die Kollektivierungskampagne begleitet. 32 Laut Baberowski gingen an der Mittleren Wolga, in der Ukraine und im Kaukasus Einheiten der Roten Armee mit Artillerie und Giftgas gegen rebellische Bauern vor, wobei „[a]llein im Kaukasus […] bei den Massakern des Jahres 1930 mehrere zehntausend Menschen ihr Leben [verloren].“ 33
Hunderttausende von Bauernfamilien wurden für sogenannte „spezielle Umsiedlungen“ 34 vorgesehen und in abgelegene Teile des Landes gebracht, wo sie schließlich ausgesetzt wurden, um dort zu verhungern. 35 Diejenigen, die überlebten, waren unter der Aufsicht der
25 Vgl. Lih, Lars T. et al.: Stalin’s Letters to Molotov 1925-1936, New Haven/London 1995, Brief 53, S. 183.
26 Vgl. ebd. S. 187.
27 Anm. d. Verf.: Die GPU bzw. OGPU war der Geheimdienst der Polizei.
28 Baberowski, Die Kollektivierung, a.a.O., S. 2.
29 Vgl. ebd. S. 7/8.
30 Vgl. Lih, a.a.O., S. 187. Anm. d. Verf.: Gründe für die Unbekanntheit der Ausmaße haben sicherlich u.a. mit der Quellenlage zu diesem Thema zu tun, da Quellen von Seiten des Regimes vom stalinistischen Blickwinkel geprägt waren und die Darstellung der Ereignisse subjektiv verzerrt oder absichtlich übertrieben oder verharmlost sein können. Mehr dazu in Kap. 6.
31 Vgl. ebd.
32 Vgl. ebd.
33 Vgl. Baberowski, Jörg: Der rote Terror, a.a.O., S. 123.
34 Vgl. Lih, a.a.O., S. 224. Anm. d. Verf.: Im Englisch von Lih als„special resettlements“ bezeichnet.
35 Vgl. ebd.
7
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Christina Gieseler, 2009, Soziokulturelle Aspekte der Kollektivierung der Landwirtschaft, München, GRIN Verlag GmbH
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