1. Sachanalyse 3
2. Didaktische Analyse 3
2.1 Begründung der Lernaufgabe 3
2.2 Bedeutsamkeit der Lernaufgabe 4
2.3 Didaktische Reduktion 4
2.4 Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit 5
3. Voraussetzungen für den Unterricht 5
3.1 Innere Voraussetzungen bei Schüler/innen 5
3.2 Äußere Voraussetzungen 5
4. Lernziele 6
4.1 Ziel der Unterrichtseinheit 6
4.2 Ziel der Unterrichtsstunde 6
4.3 Feinziele 6
5. Methodische Überlegungen 7
5.1 Einstiegsmöglichkeiten 7
5.2 Artikulation 8
5.3 Sozial- und Aktionsformen 8
5.4 Medien und Materialien 8
5.5 Mögliche Schwierigkeiten 9
5.6 Unterrichtsprinzipien 9
6. Geplanter Unterrichtsverlauf 10
7.Literaturverzeichnis 11
8.Anhang (ohne Abbildungen) 12
Abbildungen im Anhang mussten aus urheberrechtlichen Gründen entfernt
werden
1. Sachanalyse
Zentrales Thema dieser Unterrichtseinheit soll das Erlernen der zeichnerisch, naturalistischen Darstellung des menschlichen Körpers sein. Ziel der Unterrichtsstunde ist der Aufbau und die Proportionierung des Kopfes.
„Der Kopf (lat. caput) als anatomischer Begriff ist der vorderste Körperabschnitt eines Tieres bzw. des Menschen, an dem sich der Mund, die Nase und zentrale Sinnesorgane (Augen, Ohren, Geruchs- und Geschmackssinnesorgane in Mund und Nase) befinden. Darüber hinaus enthält er das Gehirn.
Die primitivsten Vielzeller, so z.B. die Coelenterata, haben keinen Kopf, er ist jedoch bei den meisten Bilateria vorhanden. Bei den Wirbeltieren wird das Gehirn durch den Schädel geschützt.“
Das Gesicht ist vom „... Kopfhaar frei und tritt infolge der größeren Ausbildung des Gehirns weit hervor. So bildet beim Menschen die Stirn, obwohl sie anatomisch nicht zum Gesicht, sondern zum Schädelteil des Kopfes gehört, einen Hauptteil des Gesichts.
Durch die Verschiedenheit der Verhältnisse der einzelnen Gesichtspartien zueinander wird die Gesichtsbildung bedingt. Die je nach der Gemütsstimmung wechselnde Mimik beruht im Wesentlichen auf der Tätigkeit einiger Kopfmuskeln, die als Mimische Muskulatur zusammengefasst werden. Die Mimik wird besonders durch Augen und Mund als die beweglichsten Teile des Gesichts hervorgebracht.“
2. Didaktische Analyse
2.1 Begründung der Lernaufgabe
Nach dem Rahmenlehrplan Rheinland-Pfalz für das Fach Bildende Kunst von 1998 ist unter dem Arbeitsbereich „Zeichnen“ für die Klassenstufen 7-9 das Lernziel „die Fähigkeit, Räumlichkeit und Körperhaftigkeit zeichnerisch darzustellen“ vorgesehen. Als Teilaspekt dieses Lernziels sieht der Lehrplan Kenntnisse über „Einfache Proportionsschemata des menschlichen Körpers und Kopfes“ vor.
(Vgl. Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung:“Lehrplan Bildende Kunst - Rheinland-Pfalz“; SOMMER Verlag; Grünstadt: 10/1998; S. 51)
2.2 Bedeutsamkeit der Lernaufgabe
Da sich die Schüler in der Pubertät verstärkt mit dem jeweils anderen Geschlecht beschäftigen, entwickeln die Schüler ein verstärktes Interesse die
Geschlechterdifferenzierung in der Kunst durch verschiedene Zeichenschemata des weiblichen oder männlichen Körpers zu erlernen.
„Toleranz gegenüber dem anderen Geschlecht zu entwickeln ist notwendig für ein gleichwertiges Zusammenleben der Geschlechter.“
(Vgl. Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung:“Lehrplan Bildende Kunst - Rheinland-Pfalz“; SOMMER Verlag; Grünstadt: 10/1998; S. 68)
Das Erlernen von Größen- und Proportionsverhältnissen ist außerdem für das tägliche Leben der Schüler von großer Bedeutung, da sie unter anderem auch im Straßenverkehr unterschiedliche Größen von Entfernungen einschätzen können müssen.
2.3 Didaktische Reduktion
In der Unterrichtsstunde sollen die Schüler zunächst als Einstieg anhand eines Arbeitsblattes die Sinnesorgane (Nase, Augen, Ohren, Mund) versuchen an der richtigen Gesichtspartie zu positionieren. Danach stellen die Schüler ihre Ergebnisse vor. Anhand eines Tafelbildes werden dann die genauen Positionen der jeweiligen Sinnesorgane mit Hilfe von Konstruktionslinien exemplarisch erarbeitet und gesichert. Danach sollen die Schüler das Gesicht des Banknachbarn Skizzieren, indem sie das erarbeitete Zeichenschema verwenden und versuchen das Porträt richtig zu proportionieren.
In dieser Stunde soll das Gesicht des Banknachbarn lediglich skizzenhaft gezeichnet werden, da bis zu diesem Zeitpunkt nur die Proportionierung des Gesichtes im Vordergrund stehen soll. Die detailgetreue Ausarbeitung der Sinnesorgane, Mimik bis hin zum Ganzkörperporträts wird dann in den nächsten Stunden der Unterrichtseinheit folgen.
Arbeit zitieren:
Florian Schwarze, 2007, Aufbau und Proportionen des Kopfes, Klassenstufe 7, München, GRIN Verlag GmbH
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